Die Forderungen nach einer Mautausdehnung auf Bundesstraßen und einer Bemautung von Klein-Lkw (unter 3,5 Tonnen Gesamtgewicht) ruft bei den Frächtern schlimmste Befürchtungen hervor. "Weitere Kostensteigerungen treiben uns in den Ruin", warnt Wolfgang Herzer, Obmann des Fachverbandes für das Güterbeförderungsgewerbe. Und er relativiert die Aussage des Verkehrsclub Österreich (VCÖ), wonach Kleintransporteure von der NoVA und der Kfz-Steuer befreit sind.
"Gemäß VCÖ sind mehr als 80 Prozent der in Österreich zugelassenen Lastwagen Klein-Lkw. Allerdings wird in diesem Zusammenhang nicht zwischen Werkverkehr und den Kleintransporteuren des Güterbeförderungsgewerbes unterschieden. Den Löwenanteil macht in diesem Bereich der Werkverkehr aus. Dabei handelt es sich um Transporte von Firmen, die - mit im Eigentum stehenden - Fahrzeugen eigene Güter befördern. Kleintransporteure im Güterbeförderungsgewerbe jedoch sind weder von der NoVA noch von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit", betonte er am Freitag in einer Aussendung.
(APA)
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