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Finanzministerin Fekter nimmt die FMA ins Visier

06.08.2012 | 10:03 |   (Die Presse)

Die Chefs der Finanzmarktaufsicht - Helmut Ettl und Kurt Pribil - dürften bei Finanzministerin Maria Fekter in Ungnade gefallen sein.

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Wien/Apa. Finanzministerin Maria Fekter und die Finanzmarktaufsicht (FMA) liegen im Clinch. Der Umstand, dass die FMA-Chefs Helmut Ettl (SP) und Kurt Pribil (VP) die Einlagensicherung für die Sektorbanken infrage stellten und der Ministerin damit in den Rücken fielen, habe zu einem gewissen Vertrauensverlust zwischen Ministerin und Aufsehern geführt. Das berichtet der "Kurier". Auch habe die FMA im Hintergrund gegenüber Brüssel Bedenken am Sanierungsmodell für die ÖVAG geäußert, was Fekter endgültig verärgert habe.

Die FMA-Führung loszuwerden dürfte für die Ministerin aber nicht ganz einfach werden. Eine Neubesetzung müsste durch den Ministerrat und koalitionärer Wirbel zwischen Rot und Schwarz wäre in diesem Fall programmiert. Zudem dürfte Ettl, dessen Vertrag Anfang 2013 ausläuft, einer der engsten wirtschaftspolitischen Berater von SPÖ-Kanzler Werner Faymann sein.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.08.2012)

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2 Kommentare

was schmid und bures können

kann fekter doch schon lange..

Gast: Gast0815
06.08.2012 10:37
0 0

so ein ärger

weisungsfreie behörden sind wirklich ärgerlich.

Hobbyökonom