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Österreicher wollen deutlich weniger sparen

07.08.2012 | 13:05 |   (DiePresse.com)

Die für die kommenden 12 Monate geplante Sparsumme ist um fast ein Fünftel niedriger. 17 Prozent wollen gar nichts anlegen.

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Die Österreicher wollen deutlich weniger sparen: Die durchschnittlich geplante Sparsumme für die nächsten zwölf Monate liegt aktuell bei 4617 Euro, geht aus einer Integral-Umfrage für die Erste Bank im zweiten Quartal hervor. Das sind fast 1000 Euro oder rund ein Fünftel (19 Prozent) weniger als im zweiten Quartal 2011. Der Anteil jener, die Geld anlegen wollen, stieg von 79 auf 83 Prozent. Der Rest plant keine Anlage. Größere Anschaffungen sollen vor allem durch Ersparnisse finanziert werden. Fast die Hälfte erwartet einen Wirtschaftsaufschwung innerhalb der nächsten zwei Jahre, jeder Fünfte aber erst frühestens in fünf Jahren.

Beliebtestes Sparform war unverändert das Sparbuch mit 66 Prozent. In einen Bausparvertrag will trotz der Prämienhalbierung im Zuge des Sparpakets weiterhin mehr als die Hälfte investieren. Lebensversicherungen kommen auf 39 Prozent, Fonds auf 15 Prozent, Aktien auf zwölf Prozent und Anleihen auf zehn Prozent. Gesunken in der Anlegergunst ist Gold, das im zweiten Quartal auf zehn Prozent kam, nach 16 Prozent im vierten Quartal und elf Prozent im zweiten Quartal 2011.

Die Sparquote lag in Österreich 2011 bei 7,5 Prozent, 2009 betrug sie noch als 11,1 Prozent.

Keine 30 Prozent planen Großanschaffung

Größere Anschaffungen innerhalb des nächsten Jahres planen nur mehr von 29 Prozent, nach 31 Prozent im zweiten Quartal 2011, geht aus der Umfrage unter 1000 Österreichern über 14 Jahre weiter hervor. 17 Prozent wollen dafür einen Bankkredit oder ein Bauspardarlehen in Anspruch nehmen. Die geplante Kreditsumme wird mit 64.646 Euro um vier Prozent höher angegeben als vor einem Jahr.

Bei den anhaltend niedrigen Zinsen am Sparbuch sollte man jetzt über eine gute gestreute Veranlagung nachdenken, so Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank Oesterreich.

 

(APA)

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10 Kommentare
Gast: Sekundant
08.08.2012 18:16
0 0

wieder ein absichtlich irreführender Artikel.

Nicht die Sparneigung nimmt ab, die Leute haben immer weniger zum sparen! Das ist ein gewaltiger Unterschied!

Eine logische Entwicklung

Nun bei einer derart hohen Inflationsrate (und die ist, da können mir viel was erzählen, weit höher als die veröffentlichten 2-3%) ist es einfach nachvollziehbar, dass weniger gespart wird.

Die alternative wäre gleich viel zu sparen, aber weniger im täglichem Leben auszugeben.

Hmm, mal in die Einkaufstempel geschaut? Es wird weiterhin gekauft, als obs kein morgen gäbe.

Ich hab das schon länger gesagt: Zuerst wird die Sparquote suikzessive sinken. Und dann...ja dann...so in 2-3 Jahren wird der private Konsum wegbrechen und aus ist es mit unserer schönen neuen Welt.

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Österreicher wollen deutlich weniger sparen

wieviele können denn noch etwas ansparen ?

Ausserdem bei den imens "lukrativen Zinssätzen" wäre man doch bescheuert, würde man sein hart verdientes Geld auch noch den Banken und Versicherungen, für deren Spielchen anvertrauen !

Deshalb auch mein Rat als nicht Experte: gebt es aus solange es noch etwas wert ist, und geniesst Euer Leben, statt es für Andere die dafür nichts zu tun brauchen, anzulegen !

Kauft Überlebenspakete und moderne (heute noch) günstige Technik wie bspw per Handkurbel aufladbare Leuchten ...... denn die werden eines Tages mehr als Gold und Edelsteine wert sein ;-)

Wie sollen die Österreicher sparen, wenn ihnen immer weniger Geld übrigbleibt?

Weitere Sparpakete sind aufgrund der übernommenen Haftungen für die maroden Staaten vorprogrammiert, womit das verfügbare Einkommen weiter abnehmen wird. Kommt es auch in Österreich zu einer Rezession durch die notwendigen Einschnitte aufgrund der schlagend werdenden Haftungen für die maroden Staaten?

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/milliardengrab-eurorettung-d228001.html

sollte man jetzt über eine gute gestreute Veranlagung nachdenken


Der Ersten sei Lob und Dank. Und der APA, ohne die uns dieser schier unglaublich neue - geradezu revolutionäre - Investitionsansatz entgangen wäre.
Wenn das jetzt auch noch die Bank selbst ausprobiert, muss sie vielleicht auch gar nicht mehr zum Steuerzahler schnorren gehen. Damit wär dann auch geholfen.

Ausgeben ist ein geringerer Verlust als sparen

Beim Ausgeben bekommt man wenigstens Waren und Dienstleistungen. Wer derzeit spart wird dank staatlich gesteuerte Inflation und KESt. immer ärmer. Ganz ohne Gegenleistung.

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Das X-mal Versteuerte und ersparte bedingungslos für den ESM sparen?


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Selbst wenn genug übrigbleiben würde, wozu?

Damit unser Regime seine dreckigen Finger darauflegen kann?

Gast: Nepomuk
07.08.2012 14:18
3 0

Wollen nicht oder können nicht - das ist hier die Frage


Re: Wollen nicht oder können nicht - das ist hier die Frage

Wahrscheinlich eine Erste-Bank-Werbung. Man möchte in den Medien und im Gespräch bleiben.

Hobbyökonom