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Strategievergleich: Schlecker versus dm


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Am 20. Jänner 2012 ging Schlecker Deutschland in Planinsolvenz, der Konkurrent dm steigert nach wie vor Jahr für Jahr seinen Umsatz. Das deutsche Magazin brand eins hat die Strategien der beiden Drogerieketten verglichen:

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30 Kommentare
 
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Gast: Walter6846
24.08.2012 11:51
0 0

Krammer Peter ist selbst mit seiner Firma in KONKURS

Ob Krammer Peter, da er selbst in Konkurs mit seiner eigenen Firma ist, eine Bereicherung ist, sei sehr fraglich!!!

Re: Krammer Peter ist selbst mit seiner Firma in KONKURS

So weiß er wenigstens wie man einen Konkurs abwickelt ;-)

Dayli versus dm, die neue österreichische Variante

Danke liebe Presse, eine sehr treffende Analyse!

Ich weiß, Haberleitner macht aus den österreichischen Schleckerfilialen einen "Nahversorger" und nach seiner Diktion sind das dann keine "Drogeriemärkte" mehr. Dennoch wäre ein Vergleich zulässig, da auch Dayli offenbar vorwiegend Drogeriewaren verkaufen wird ...

Wenn man aber die bis heute bekannt gewordenen Konzepte für Dayli ansieht und diese auf den Vergleich überträgt, werden aus den Schlecker-Problemen eher noch größere Dayli-Probleme.

Die Läden werden noch unansehnlicher (um 7400 Euro kann man keine attraktiven Läden herbeizaubern und schon gar kein Einkaufserlebnis bieten).

Das Sortiment wird zu dem eines Gemischtwarenhändlers mit noch weniger Auswahl innerhalb der Warengruppen. Dafür ein paar wenigen Lebensmitteln, für die niemand ohne Not zu Dayli pilgern wird.

Das wenige Personal wird noch mehr gefordert: Kunden bei Internetbestellungen helfen, Kaffeeautomat servicieren etc.

Die heute betriebswirtschaftlich unhaltbaren Filialen mit Miniumsätzen werden weiter dahingrundeln, da einigermaßen mobile und damit zahlungskräftigere Kunden den Weg zu den deutlich attraktiveren Märkten mit Vollsortimenten kaum scheuen werden.

Und so weiter, und so weiter ...

Ohne unken zu wollen: Trotz großer Ambitionen wird Dayli wahrscheinlich eine Totgeburt. Leider.

Gast: nicholasblarney
15.08.2012 09:40
0 0

Was ist...

...eine "Planinsolvenz"?

Anton Schlecker ist ein asozialer

MENSCHENAUSBEUTER....................

Gast: Mutter zweier Kinder
14.08.2012 10:13
6 0

Billiges Erscheinungsbild, aber teure Waren und kleines Sortiment.

Unfreundliche Verkäuferinnen, die den wenigen Kunden, die sich in eine der engen, ungemütlichen Filialen verirrten, argwöhnisch wie potenziellen Diebe hinterhertrippelten und einen nicht einmal in Ruhe aussuchen ließen.

Antworten Gast: aanost
15.08.2012 01:26
4 0

Re: Billiges Erscheinungsbild, aber teure Waren und kleines Sortiment.

So ist es.

Unfreundliche Verkäuferinnen entstanden aus meiner Sicht durch den unfreundlichen Umgang des Unternehmens mit seinen Mitarbeitern.

Der Druck den die Mitarbeiterinnen dort ausgesetzt waren, z.B. im Alleingang eine ganze Filiale zu führen erzeugt auch gewaltigen Streß, alle unerfüllbaren Vorgaben wie alleine Diebe zu fassen, alleine im Lager zu arbeiten usw.

Bei DM ist das ganz anders, man spürt förmlich die Firmenideologie, man schaff eine Atmospähre, in der sich Kunden UND Mitarbeiter wohlfühlen.

Hofer ist leider sehr dem Schlecker sehr ähnlich, nur dort erwarten sich auch die Kunden nicht, sich wohlzufühlen - wenn der Geldbeutel aufgrund der geringen Kaufkraft nicht mehr zuläßt, geht man dorthin.


Antworten Antworten Gast: augure12
15.08.2012 16:58
1 2

Re: Re: Billiges Erscheinungsbild, aber teure Waren und kleines Sortiment.

Hofer hat die branchenweit am besten bezahlten Mitarbeiter, gell. Beginnt bei Lehrlingen schon mit 700 Euro...Die nehmen aber nicht jede Schmuddelsusi. Nur dort fehlt halt vielen der "Kommunikationswert" an der Kasse, das Tratscherl wenn hinten noch ein ganze Schlange wartet..

Antworten Antworten Antworten Gast: hofersackerl
15.08.2012 19:59
1 0

Re: Re: Re: Billiges Erscheinungsbild, aber teure Waren und kleines Sortiment.

Hofer bezahlt seine Mitarbeiter nicht für Arbeiten, die diese ausserhalb der offiziellen Dienstzeiten machen MÜSSEN.

Hofer ist mehr Richtung Schlecker als DM angesiedelt!

Schlecker ist ein Laden in dem mir nichts einfällt was ich kaufen könnte

Wenn es keinen ordentlichen Nagellack, Parfum, Naturkosmetik gibt, kauf ich die Tampon auch nicht dort.

Antworten Gast: 9oi8
13.08.2012 22:45
0 5

ach, ich beneide diese Konsumenten

hey cool, doll für unsere Konsumgesellschaft :
In den "Laden" gehen und -vorher- nicht wissen was man kaufen muss/möchte.

Halt shoppen im Schlecker, oder?

Aba ich versteh schon, nur Idealisten, Grundvernünftige oder Leutchen die eben nicht dabei sind im Trend, düsen nicht mitm Geländewagen zum Shop, sondern schreiben sich vorher auf was sie benötigen.

Na noch allen Shoppern viel Freude beim Werbung gucken und hören - dann auch viel konsumieren was man alles so wirklich braucht - unsere Wirtschaft freut sich.

Bravo!

Antworten Antworten Gast: nicholasblarney
15.08.2012 09:48
0 0

Re: ach, ich beneide diese Konsumenten

So sehe ich das auch.
Der eine Laden bedient das "Wohlfühlbedürfnis" des Kunden, was soviel bedeutet wie: "Ich will Geld ausgeben, weiß aber nicht wofür, bitte sagt's es mir, nur dann hebt sich mein Selbstwertgefühl", und in den anderen Laden gingen jene einkaufen, die genau wußten, was sie wollten. Weil die "Kosnumidioten" immer mehr werden, konnte der andere Laden nicht mehr überleben.

Antworten Antworten Gast: missverstanden
14.08.2012 09:43
4 0

Re: ach, ich beneide diese Konsumenten

Wow, da haben Sie aber was grundlegend falsch verstanden glaube ich.

Kampfpudel meint nicht, dass sie keine Einkaufsliste hat und einfach auf gut Glück reingeht, sondern dass man beim "Schlecker" einfach nicht weiß WAS man dort kaufen soll.

Das Angebot ist schlecht und freundliche Atmosphäre sieht auch anders aus.

Und dieser reflex alle Geländewagenfahrer als dumm, umweltunfreundlich und was weiß ich zu bezeichnen ist einfach nur infantil.


Antworten Antworten Antworten Gast: nicholasblarney
15.08.2012 09:52
0 2

Re: Re: ach, ich beneide diese Konsumenten

Erstens geht's hier nicht um Geländewagen, und zweitens habe ich bei Schlecker immer bekommen, was ich gebraucht habe. Natürlich waren die Produkte dort nicht so verführerisch und manipulativ präsentiert. Wer dieses ganze zauberhafte Heruminszenieren um die Kunden braucht, hat natürlich ein Problem damit, einfach einkaufen zu gehen und vorher schon zu wissen, was er will.

Re: Schlecker ist ein Laden in dem mir nichts einfällt was ich kaufen könnte

In den Filialen war ich auch nie, aber der Onlineshop war gut. Vor allem schwere Sachen wie Waschmittel, Katzenstreu, Weichspüler etc. hab ich sehr gerne dort bestellt.

Gast: b754
13.08.2012 21:55
0 6

es kam wie es kommen musste

narzissten enden so
leider immer auf kosten der anderen

5 2

Ich habs kommen sehen...

Wenn ein Firmeneigentümer namens A.Schlecker
seinen Sohn Lars Schlecker nennt...

Onlineshop fehlt

Ich finde es schade, dass der Onlineshop von Schlecker schließt. Ich fand es immer sehr angenehm, wenn mir die Sachen günstig nach Hause bis vor das Gartentor geliefert wurden.

Amazon ist kein Ersatz, da viele Händler nicht nach Österreich liefern. Jetzt muss ich meinen Kram wieder nach Hause schleppen :(.

Antworten Gast: Klaus
13.08.2012 21:29
2 0

Re: Onlineshop fehlt

http://www.d-a-packs.at/

Re: Re: Onlineshop fehlt

Der Versand erfolgt über GLS Österreich.

pfui deibl

dann lieber logoix wo es über die Post rennt.

Re: Re: Re: Onlineshop fehlt

Mir ist GLS lieber als die Post. GLS stellt das Paket nämlich auf Wunsch auch vor dem Tor ab, wenn man nicht zu Hause ist. Bei mir zu Hause kann man das machen, ich wohne am Land und da stiehlt niemand was.

Bei der Post gibts aber höchstens einen gelben Zettel und man darf das Packerl dann erst selbst nach Hause tragen (und genau damit ich das nicht muss, lasse ich mir die Sachen ja liefern).

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: GLS Hasserin
14.08.2012 14:17
4 0

Re: Re: Re: Re: Onlineshop fehlt

Dahaben Sie aber Glück, dass GLS die Pakee vor Ihrer Haustür abstellt. In Wien läuten die nicht mal an, und auch wenn man zu Hause ist, findet man eine Benachrichtigung vor, dass das Paket nicht zugestellt werden konnte - vorzugsweise an die Gegensprechanlage geklebt. Die gehen am Sinn einer Zustellung völlig vorbei, man muss erst ins Auto und zum nächsten Abholpunkt, es sei denn, man randaliert in der Zentrale.

Re: Re: Re: Re: Re: Onlineshop fehlt

Ja das sehe ich genau so. GLS ist zu ziemlich das letzte..............


Re: Re: Re: Re: Re: Re: Onlineshop fehlt

Interessant, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind...

Bei mir läutet auch der Postler immer an (in Wien war das längst nicht so). Kunststück: es gibt nur einen und den kenn ich persönlich. Der traut sich gar nicht, nicht anzuläuten, weil ich ihn beim nächsten Mal darauf ansprechen würde. Das ist halt der Vorteil, wenn man auf dem Land wohnt.

Man kann übrigens bei jedem Lieferservice (auch DHL) einen Zettel ausdrucken und unterschreiben, dass man in seiner Abwesenheit möchte, dass das Packerl vor der Tür abgestellt wird. Selbstverständlich entbindet man damit den Lieferservice von der Verantwortung, wenn etwas wegkommt.

Deshalb wie gesagt: bei mir daheim kann ich das machen. Mein Nachbar hat sogar einmal Plastikfolie über mein Packerl gegeben, weil es zu regnen begonnen hat und ich noch nicht zu Hause war, damit mein Packerl nicht nass wird.

In Wien geht das wahrscheinlich nicht so leicht (kommt auf die Nachbarschaft an).

Re: Re: Onlineshop fehlt

Guter Tipp, danke :)!

Gast: Analyst 829
13.08.2012 18:21
1 5

Persönlich war mir auch DM lieber, aber genauso hätte Schlecker überbleiben können, wenn z. B. Handelslöhne allgemein stärker erhöht worden wären!

Schlecker hätte überlebt, wenn er wie DM in Einkaufszentren sich eingemietet hätte, aber das ist eben teuer und ebenso riskant. Nur weil bisher Einkaufszentren nicht floppten, heißt das noch lange nicht, dass das nicht eines Tages plötzlich ganz anders ist.

Würden z. B. Parkplätze nicht künstlich in Größstädten vernichtet, sondern gemeidneeigne Parkgaragen angeboten, wäre der Einkauf mit dem Auto in der Nähe viel zu attraktiv, sodass die Einkaufszentren am Stadtrand schnell wieder von Unkraut überwuchert wären, da kaum mehr jemand so weit sich durch den Verkehr quälen würde, wenn es sowieso einen Parkplatz ums Eck gibt.

Man kann in Wahrheit gar nicht sagen welche Strategie die Richtige ist. Wären z. B. die Löhne im Handel so gestiegen wie in der Mineralöindustrie, so hätte DM sich unmöglich mit dem vielen Personal in großen Filialen halten können und Schlecker würde nun sagen, dass es mit so viel Personal einfach sich nicht rechnen kann.

Es ist sehr schwierig einen Konzern zu leiten, denn wenn man da mal einen Fehler irgendwo drinnen hat, dann hat man den gleich in 10.000 Filialen! Wären beispielsweise die Mieten in Stadtzentren schon früher explodiert, hätte DM das ebenfalls ungleich härter getroffen als Schlecker mit Randlagen.

Wer weiß, vielleicht sind in ein paar Jahren Geschäfte in Randlagen in, da sich weniger Leute ein Auto leisten (können) und lieber mehr bei Schlecker ums Eck zahlen als bis zum im durchschnitt viel weiter entfernten DM zu fahren.

 
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