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Gewerkschaft: Metaller kämpfen um ihre Macht

08.08.2012 | 17:59 |  Von Jeannine Hierländer und Hedi Schneid (Die Presse)

Die Arbeitnehmervertretung beharrt auf einer gemeinsamen Lohnrunde. Die Unternehmer wollen mit dieser Tradition brechen. Nun drohen Kampfmaßnahmen. Metaller eröffnen traditionell den Poker um Gehaltserhöhungen.

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Wien. Der Herbst beginnt heuer schon am 10. September. Der heiße Herbst. Diesen Termin haben die Arbeitgebervertreter auserkoren, um mit der Gewerkschaft die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller zu starten. Aber sie stocken bereits, bevor sie begonnen haben. Denn die Arbeitgebervertreter der rund 175.000 in der Metallbranche Beschäftigten wollen die Löhne und Gehälter heuer nicht geschlossen verhandeln, wie das bislang Tradition war. Im Frühjahr verkündigten die Unternehmervertreter der Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) – mit 116.000 Beschäftigten der größte Zweig der Branche, aus der gemeinsamen Lohnrunde auszutreten. In Folge haben auch die fünf anderen Metaller-Verbände nachgezogen.

Für die Gewerkschaft ist das „eine klare Kampfansage“, so Rainer Wimmer, der Bundesvorsitzende der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) nach einer Sitzung der Gewerkschaftsspitze am Mittwoch. Die Metaller eröffnen traditionell den Poker um Gehaltserhöhungen und geben damit die Richtung für die anderen Branchen vor.

Tradition seit 40 Jahren

Die Gewerkschaft nimmt die von den einzelnen Fachverbänden bereits genannten Termine für den Start der Gespräche zwar zur Kenntnis. „Sie können aber davon ausgehen, dass zu diesen Terminen keine Verhandlungen stattfinden werden“, sagte Karl Proyer, Vizechef der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), zur „Presse“. „Wir erwarten, dass alle zu einem Termin an einem Tisch sitzen. Ansonst werden wir unsere Entscheidungen treffen“, sagte Proyer, ohne das Wort Streik in den Mund zu nehmen. Wimmer: „Wir denken über alle Maßnahmen nach.“

Seit 40 Jahren sitzen neben den Vertretern des FMMI jene der Fachverbände, Bergbau-Stahl, Gießerei, Fahrzeuge, Nichteisenmetalle und Gas- und Wärmeversorger gemeinsam der Gewerkschaft gegenüber. Diese Tradition des gemeinsamen KV gilt in Gewerkschaftkreisen als „Erfolgsgeschichte“. Wimmer: „Wir werden nicht zulassen, dass diese aufgegeben wird.“ ÖGB-Boss Erich Foglar hatte schon im Juli dazu gemeint, dass der Zerfall der Metaller-Lohnrunde die Sozialpartnerschaft schwer belaste.

Branchen-KV ist „unzeitgemäß“

Das sehen die Arbeitgeber naturgemäß ganz anders: „Von einem Bruch der Sozialpartnerschaft, wie es die Gewerkschaft darstellt, kann keine Rede sein“, konterte Wolfgang Welser, Obmann der Industriesparte in der Wirtschaftskammer. FMMI-Obmann Christian Knill setzte nach: „Wir wollen keinen Krieg, sondern einen konstruktiven Dialog und setzen dabei auf die Vernunft der Gewerkschaften.“

Den Bruch begründen nicht nur Knill, sondern auch seine Verbandskollegen Adolf Kerbl (Gießerei) und Roman Stiftner (Bergbau-Stahl, Nichteisenmetalle) so: Angesichts unterschiedlicher Konjunkturzyklen, die wiederum die Folge verschiedener Kunden und deren individuellen Nachfrageverhaltens sind, sei ein Flächen-KV „unzeitgemäß“. So etwa sei die Gießereibranche großteils von den Autozulieferern abhängig, sagt Kerbl. „Wenn es diesen schlecht geht, weil die Automobilindustrie lahmt, dann ist das für uns erst recht schwierig.“ Deshalb ist diesmal für Knill auch die Arbeitszeitflexibilisierung mit Gleitzeit- und Teilzeitmodellen ein „heißes“ Thema.

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Ein weiteres Argument der Arbeitgeberseite: In anderen Wirtschaftszweigen seien Einzelabschlüsse schon lange üblich. So etwa gebe es in der Lebensmittelproduktion mehr als 15 Verträge. So etwa haben die Brauer einen eigenen. Außerdem sei die Elektro- und Elektronikindustrie schon 2003 aus der Metallerrunde ausgeschert, und es habe keine Probleme gegeben. Die Gewerkschaft wiederum ortet den Versuch, ihre gebündelte Macht zu schmälern. Außerdem schwingt sie die Gehaltskeule: „Das Vorhaben einiger Hardliner ist eigentlich ein langfristiges Lohn- und Gehaltskürzungsprogramm“, sagen Wimmer und Proyer. Die beiden gehen nach wie vor davon aus, dass es doch zu gemeinsamen Verhandlungen kommt. Das lehnen die Arbeitgeber definitiv ab.

Kampf um hohen Abschluss

Die Unternehmervertreter werden angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage das Lohnsackerl nicht prall füllen. Die Gewerkschaft wiederum fordert kräftige Erhöhungen. „Die Exporte wachsen, und auch die Produktivität legt zu“, argumentiert dagegen Wimmer. Außerdem hätten die Arbeitgeber immer Argumente gegen höhere Lohnabschlüsse.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.08.2012)

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17 Kommentare
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Macht?welche Macht bitte? die müssen froh sein, dass sie überhaupt einen Job haben, und dass ihr Unternehmen nicht nach China auswandert!!!


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Glück auf.

Ofen aus!

Gast: 1. Parteiloser
09.08.2012 09:40
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Die Gewerkschafter werden bald keinen Verhandlungspartner mehr haben!

Die Unternehmen sind mit Zwangsabgaben von bis zu über 50% der Wertschöpfung belegt. Das gilt bei einer Gesamtbetrachtung der Belastung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zusammen.

Dieses Thema, welches immer mehr zum Ruin der Unternehmen, also der Menschen in den Unternehmen, führt wird ja noch immer hartnäckig ausgeblendet.

Obwohl die Staatlichkeit die Leistungen der Unternehmen voll ausräumt sitzt die Staatlichkeit als Verhandlungspartner gar nicht in der "Sozialpartnerschaft"!

Die Verhandler können, konnten schon immer, nur über die Verteilung des Restes sprechen / verhandeln, also teilweise weniger als 50% der Leistung zwischen den Verhandlungspartnern aufteilen.

Die Resultate sind auch bekannt. Die Realeinkommen der Arbeitnehmer sind seit Dekaden laufend am Sinken, die kalte Progression, auch die Konsumsteuererhöhungen und Gebührenerhöhungen, zeigten eine höllische Wirkung. Schon 43% der KMU schreiben laufend Verluste, wurde als von der Regierung schwerst beschädigt.

Die Unternehmen haben teilweise auch darauf schon reagiert, reagieren müssen. Die erste Verlagerungswelle wurde ja um die Jahrtausendwende durchgeführt. Die 2. Welle könnte noch viel massiver ausfallen und die Masse der Unternehmen auf einen anderen Standort zwingen. Die Vorbereitungsarbeiten dazu sind im Laufen, die Verwirklichung dauert ja Jahre. Betroffen wird der produzierende Bereich sein, weniger die Dienstleistungsunternehmen.

Keine Unternehmen = keine Arbeitnehmer = keine Gewerkschaftsdeppen!

Traditionen sind da um mit ihnen aufzuräumen

was mich wundert, ist, dass die "Metaller" immer als die große, richtungsweisende Lohnrunde dargestellt wird.

1. Hat diese Branche nichts mit den Gegebenheiten anderer Branchen zu tun (z.B. IT Unternehmen, Gastronomie etc.)
2. Vertritt die Arbeitnehmerseite hier einen immer kleiner werdenden Teil der Arbeitnehmerschaft im Vergleich zu allen Arbeitnehmern verschwindend gering ist. Mitlerweile sind es weniger als 5%

Antworten Gast: 1. Parteiloser
09.08.2012 09:52
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Re: Traditionen sind da um mit ihnen aufzuräumen

Vielleicht einige Erklärungen dazu.

1) Die Metaller sind in Österreich eine sehr große Gruppe gewesen und waren auch einer der wirtschaftlich am gesündesten Bereiche der Ö Wirtschaft. Vermutlich basiert die Tradition auf dieser Sachlage.

Diese Gruppe ist aber stark geschrumpft, weil es zunehmend zur Flucht der Unternehmen des produzierenden Bereiches aus Ö gekommen ist. Weitere Auslagerungswellen werden folgen, weil es für die Unternehmen zunehmend eine Überlebensfrage wird. Bei Zwangsabgaben in der Höhe von bis über 50% der Wertschöpfung, und einem globalen Wettbewerb, auch kein Wunder. Diese Entwicklung ist vermutlich auch für die geringe Anzahl an Beschäftigten verantwortlich. Für Ö les andere als gut!

2) Es gibt kaum andere Branchen, welche von Metallen unabhängig ist. Gastronomie (zB Küchenausrüstung), auch IT (zB Kabel) , sind ohne den Einsatz von Metallen undenkbar.

3) Wesentlich, auch für alle anderen Branchen, wir die Tatsache werden, dass jedes Land genauso viel haben wir wie zusammen auch an Nutzbaren geschaffen wurde. Wenn das Basisschaffen schon nicht mehr gesichert ist, dann wird zunehmen auch das andere Schaffen in Frage gestellt. Wenn keine Waren zum Handeln hergestellt werden, dann kann es keinen Handel geben. Ich meine, dass der Metallbereich noch immer eine zentrale Rolle in einer Volkswirtschaft spielt, in Ö leider zunehmen eine kleinere Rolle. Ö hat noch eine brauchbare Balance, verliert diese aber zunehmend.

Re: Re: Traditionen sind da um mit ihnen aufzuräumen

ihr punkt 2 ist sehr weit hergeholt. Da könnte man gleich sagen das ganze Leben sei vom KV Abschluss der Lebensmittelindustrie abhängig, weil ohne essen gibt´s uns gar nicht...

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
09.08.2012 14:44
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Re: Re: Re: Traditionen sind da um mit ihnen aufzuräumen

Vielleicht haben Sie den Punkt 2 nur stärker aufgefasst als dieser gemeint war. Ich meine auch geschrieben zu haben, dass die frühere Dominanz auch zunehmend in den Hintergrund gerückt ist.

Ich bin auch der Meinung, dass die Lebensmittel wichtiger sind. Allerdings müsste man dann den Landwirten die Priorität gegen und weniger der subventionskassierenden Nahrungsmittelindustrie. Die Masse der Landwirte bekommt ja nur den kleineren Teil der irren Fördermilliarden.

Provokant formuliert meine ich auch, dass "das Leben" überhaupt keinen KV Abschluss braucht. Die Unternehmen brauchen diese Regelung gar nicht und würden so auch funktionieren. Die Arbeitnehmer, in einer freien Gesellschaft mit freien Menschen, die brauchen auch keinen KV. Freiheit braucht ja immer Eigenverantwortung um funktionieren zu können. Dann aber, dann funktioniert die Freiheit hervorragend. Den KV brauchen Heute doch nur noch die Funktionäre um deren Existenz zu begründen. Ich würde den ganzen KV Wahnsinn durch einen gesetzlichen Mindestlohn ersetzen, garniert mit brauchbaren Beschäftigungsgesetzen, und den Rest den freien Kräften überlassen. Die Mindestlöhne müssten auf jeden Fall über den maximalen Transferleistungen der Staatlichkeit pro Person liegen!

Würde ich meinen Mitarbeitern nur den gesetzlichen (KV)Lohn bezahlen, dann würde die verhungern.

Warum keine Aussagen zum Abkassieren der Staatlichkeit?

Warum keine Aussagen zum kollektiven Schaffen?

Sind das nicht die Kernprobleme?

Re: Re: Re: Re: Traditionen sind da um mit ihnen aufzuräumen

nun, gar keine KV mehr zu haben ist ein recht liberaler Ansatz, mit dem ich mich je mehr ich darüber nachdenke durchaus anfreunden kann.

Vorausgestzt natürlich, dass Kernpunkte (Kündigungsfristen, flexible Arbeitszeiten etc.) per Gesetz einheitlich für alle geregelt werden.
Da könnte man auch die nicht mehr nachvollziehbaren rechtlichen Unterschiede zwischen Arbeiter, Angestellten und Beamte bereinigen. Aber das ist nun schon wieder ein ganz andere Geschichte...

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
09.08.2012 15:35
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Re: Re: Re: Re: Re: Traditionen sind da um mit ihnen aufzuräumen

Jetzt haben Sie mich verstanden und auch wesentliche zusätzliche Punkte angeführt.

Ich würde meinen, dass ein Basisregelung für alle Menschen gleich auch aus den Menschenrechten ableitbar wäre.

Ich würde meinen, dass wir eine freie Gesellschaft für freie Menschen formen sollten, welche die dazugehörige Eigenverantwortung auch einfordert.

Ich würde meinen, dass die rechtliche Diskriminierung der jungen Menschen durch die Biennalsprünge ein Unrecht nach den Menschenrechten ist.

Die andere Geschichte, welche für die Gesellschaft sehr schmerzhaft ist, diese wurde durch das Ö Parlament geschaffen. Genau betrachtet hat das Ö Parlament damit ein Unrecht geschaffen, welches ein Verbrechen gegen die Menschengrundrechte ist.

Der Hammer ist aber, wie wir Menschen unser Zusammenleben schlecht gestalten und uns selber das Leben schwer machen. Dieses Versagen schreit nach Korrekturen. Die notwendigen Korrekturen lässt dieser Rechtsstaat aber nicht zu!

Es wird immer besser erkennbar, dass Österreichs Probleme direkt vom Gesetzgeber kommen, ja genauso gemacht wurden. Wenn man sich die Lebensläufe der Parlamentarier anschaut, dann wird auch erkennbar warum. In Ö haben Interessensvertreter (=Lobbyisten) den direkten Zugriff auf die Gesetzgebung und haben diese Möglichkeit maximal in eigener Sache missbraucht.

Hart formuliert: In K waren die Verbrechen kriminell, auf Bundesebene vom Gesetzgeber legalisiert?

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Wahnsinn

Diese weltfremden Gewerkschaften nehmen uns noch die letzte Wettbewerbsfähigkeit. Jedes Jahr 5% für alle spielts halt nicht.

Man sieht ja in den PIGS Ländern was passiert wenn man in kurzer Zeit die Löhne massiv erhöht und Länder wie Deutschland mit denen man in direkter Konkurrenz steht stagnieren Kostenmäßig.

Das bringt uns noch mal um! Ich möchte, dass Österreich konkurrenzfähig bleibt und fordere eine Entmachtung der Gewerkschaften. Unser Arbeitnehmerschutz ist vorzüglich. Diese Berufsverhandler sollten lieber wieder öfter einer sinnvollen Arbeit nachgehen und nicht ständig nur drohen und erpressen!

Antworten Gast: lyniV
09.08.2012 09:12
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Re: Wahnsinn

sie hätten längst mit guten Beispiel vorangehen können und auf die Lohnerhöhungen der vergangenen Jahre verzichten können. Wenn sie allerdings zu den Managern gehöhren, die sich in den letzten Jahren x-fach fette Lohnerhöhungen samt Boni auf Kosten der Arbeiter und Angestellte gegönnt haben, dann sollten sie dringend schweigen.
zum Thema, ich bin für Streiks wenn die AR weiter dieses Splitting betreiben. Drohungen, die Produktion ins Ausland zu verlagern sehe ich mittlerweilen gelassen entgegen. Dazu haben viele Firmen schon Lehrgeld bezahlt und kapiert das in Ö sehr gute Produktivität durch den Fleiss der Menschen erzielbar ist. Da sollte auch die Wirtschaft bereit sein nicht nur zu kassieren sondern Leistung auch zu bezahlen.
mfG

Gast: Poster_Kollektivvertrag
09.08.2012 08:26
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teile und herrsche

ganz normales Schwächungskonzept - basierend auf persönlichen Eitelkeiten. Eine große Einheit wird in lauter kleiner (gering unterschiedliche) Einheiten aufgeteilt (damit ergeben sich automatisch viele Chefposte ;-) ..... und dann wird jede einzelne Einheit langsam ad absurdum geführt .....

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Re: teile und herrsche

Du sollst nur posten, wenn du Dich auskennst. Das sind seit je sechs getrennte Fachverbände; da gibt es keine zusätzlichen Posten, es wird nur der gemeinsame KV aufgegeben

Die Metaller

waren die EINZIGEN im Vergleich zu anderen Berufgruppen,die in den letzten Jahren massive Lohnerhöhungen eingefahren haben.

Immer über der Inflationsrate!

Alle anderen Berufgruppen erlitten massive Reallohnverluste.

3 2

Das Foto führt in die Irre - es gibt nurmehr 31 Gießereibetriebe

- die übrigen rund 900 Betriebe sind marktwirtschaftlich orientierte Maschinen-, Metall- und Fahrzeugbauer, die mit der aus dem vorigen Jahrhundert stammenden Schweiß- und Ausnutzungsphilosophie einer Metallgewerkschaft wenig anfangen können.

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Wo kommen wir denn da hin?

Ja, was soll denn das bedeuten? Die Unternehmervertreter erfrechen sich ihre Verhandlungen selber zu führen, statt sie nach oben zu delegieren! So viel Selbstbestimmung muss verhindert werden; da könnte ja jeder kommen

Gast: uburoi
08.08.2012 20:15
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die haben schon verloren, weil die gewerkschaft kredite aufnehmen kann.

interessensgemeinschaften nicht.

hihihi.

Hobbyökonom