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Flugzeuge beschädigt: AUA kritisiert Flughafen Wien

11.08.2012 | 10:20 |   (DiePresse.com)

Eine "solche Kumulation von Vorfällen" dürfe es nicht geben, ärgern sich die Austrian Airlines. Immerhin überweise man "jährlich Millionenbeträge". Der Flughafen bedauert die Vorkommnisse.

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Die Austrian Airlines haben nach Angaben des Luftfahrtmagazins "Austrian Wings" scharfe Kritik am Flughafen Wien in Schwechat geübt. Auslöser seien "die Beschädigung einer Boeing 777 sowie einer Boeing 767 (am 2. August, Anm.) durch das Personal der Flughafen Wien AG sowie einige weitere Zwischenfälle" gewesen, wie es in einem Mitarbeiterschreiben hieß. Ein AUA-Vorstand: "In meiner langjährigen Tätigkeit im Airline Management habe ich noch nie eine solche Kumulation von Vorfällen erlebt." Der Flughafen Wien bedauere die Vorfälle, berichtete Austrian Wings.

"Jährlich Millionenbeträge" an Flughafen

In der internen Mitteilung, die Austrian Wings vollständig vorliegt, hieß es weiter: "Diese Dimension ist weder Industriestandard, noch wird sie einem normalen Qualitätsanspruch gerecht. Es sind Fälle passiert, bei denen das beschädigte Flugzeug tagelang nicht mehr eingesetzt werden konnte. Zu den Kosten für die rein technische Reparatur (Versicherung) kommen jeweils noch die Ertragsausfälle sowie die Kosten aus den betrieblichen Konsequenzen hinzu, die in den meisten Fällen ein Mehrfaches der eigentlichen Reparatur betragen." Man überweise "jährlich Millionenbeträge" an den Flughafen Wien, da müsse schon "eine andere Leistung abgeliefert werden".

Flughafen bedeuert Vorfälle

Flughafen-Sprecher Peter Kleemann habe die Vorfälle laut Austrian Wings bestätigt und bedauert, hieß es in einer Aussendung am Samstag. Kleemann habe jedoch erklärt, dass diese keinesfalls auf Personalmangel und Kostendruck zurückzuführen seien. Im Gegenteil, in den betreffenden Airport-Bereichen sei das Personal sogar aufgestockt worden. "Die jüngsten Ereignisse sind sehr unangenehm, die Anzahl derartiger Vorfälle liegt aber bisher um 60 Prozent unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, das ist einer der niedrigsten Stände aller Zeiten", so Klemann gegenüber dem Luftfahrtmagazin.

(APA)

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7 Kommentare
Gast: Halbwissen
11.08.2012 13:06
1 0

Eindeutig schlecht versichert !

Der Schadensverursacher muß doch für den Gesamtschaden aufkommen, oder !

Antworten Gast: kritikerrr
11.08.2012 13:51
2 0

Re: Eindeutig schlecht versichert !

nein, ist nicht so. Wenn dir jemand in dein auto reinfährt, nur blechschaden, bekommst du in der regel auch nur die reparaturkosten von der gegnerischen versicherung bzw verrechnet diese direkt mit der werkstätte. ob und wie du während dessen mobil bist/bleibst, ist der gegnerischen versicherung egal. wenn du als stammkunde des autohauses einen leihwagen bekommst, dann ist das reine kulanz der werkstätte, die bekommt dafür von der versicherung nichts.

und außerdem, warum sollte sich der airport besser versichern, damit ein geschäftspartner mehr bekommt? was hat da der airport davon, außer den höheren versicherungsprämien?

Antworten Antworten Gast: Peeperkorn
11.08.2012 15:57
0 0

Re: Re: Eindeutig schlecht versichert !

@kritikerrr: Es gibt in Österreich zwei Varianten der Haftpflichtversicherung für Kraftfahrzeuge. Bei der einen ersetzt die gegnerische Versicherung auch die Mietwagenkosten, bei der anderen nicht. Raten Sie mal, welche die teurere der beiden Varianten ist.

Antworten Antworten Antworten Gast: kritikerrr
11.08.2012 18:25
0 0

Re: Re: Re: Eindeutig schlecht versichert !

ja genau, deswegen meinte ich ja, warum sollte der airport eine teurere versicherung nehmen?! solange die folgekosten nicht einklagbar sind, ist der airport ja fein raus...

Gast: VLieger2000
11.08.2012 11:08
3 2

Der FH Wien

gilt in Airline Kreisen als der am schlechtesten geführte internationale Flughafen in Zentraleuropa.

Antworten Gast: Zyni
11.08.2012 14:15
3 0

Re: Der FH Wien

de Parddei hat immer recht.

3 0

ich liebe es...alle dasselbe Neusprech...

...offenbar haben unsere politisch bestellten Manager alle dieselbe Ausredenschule besucht - genau die gleiche Aussagen hörte man ja von der Wienstrom vor einigen Tagen; Inhalt genauso - ja man bedauert die Stromausfãlle, aber weist gleichzeitig darauf hin, daß es ja über Jahresfrist gesehen so wenig wie nie zuvor sind....

Die Dummheit regiert....

Hobbyökonom