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Bauernschlau und steuerfrei

11.08.2012 | 18:01 |  von Jeannine Hierländer (Die Presse)

Ein Großteil der Bauern zahlt kaum Steuern, obwohl zumindest das obere Viertel der heimischen Landwirte im Durchschnitt rund 43.000 Euro jährlich verdient, wie aus einer Erhebung der Arbeiterkammer hervorgeht.

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Beim Gedanken an die Steuererklärung bekommen viele Bauchweh – vor allem Selbstständige, die Jahr für Jahr Belege sammeln. Den Bauern bleibt dieser Aufwand erspart. Denn die meisten von ihnen können ihre Gewinne pauschalieren lassen. Dabei wird die Steuerlast auf Basis eines fiktiven Ertragswerts berechnet, des sogenannten Einheitswerts. Der tatsächliche Gewinn ist irrelevant. Ein Privileg, für das internationale Bauernkollegen neidisch auf die österreichischen Äcker und Almen schielen, denn das System ist weltweit einzigartig.

Die Bauern zahlen durch die Pauschalierung kaum Steuern. So belief sich das gesamte Einkommensteueraufkommen der Land- und Forstwirtschaft im Jahr 2010 auf nur 45 Mio. Euro, so die Daten des grünen Berichts. Bei rund 173.000 Betrieben ergibt das im Durchschnitt 260 Euro pro Hof und Jahr. Laut Angaben der Arbeiterkammer, die sich auf die Bauernprivilegien eingeschossen hat, entgehen dem Fiskus durch das geltende Steuerrecht zumindest 300 bis 400 Mio. Euro im Jahr. Die Regelung geht zurück auf anno 1947 und sollte die Bauern vor einer Bürokratieflut schützen.

In Zeiten, in denen über Reichensteuer und Steuergerechtigkeit diskutiert wird, kommen nun die Bauern in die Kritik. Die Steuerpauschalierung sei nicht mehr zeitgemäß, heißt es immer öfter. Zumal die milliardenschweren Subventionen der EU nicht in die Gewinnermittlung miteinbezogen werden, obwohl sie längst den Großteil der landwirtschaftlichen Erträge ausmachen. Mehr als 90 Prozent der heimischen Landwirte sind „vollpauschaliert“, müssen nicht einmal ihre Einnahmen und Ausgaben aufzeichnen.

Das geht aus einem Gutachten hervor, das die Arbeiterkammer im Vorjahr bei zwei Steuerberatern in Auftrag gegeben hat. Einer von ihnen geht nun auf eigene Initiative gegen die Steuerprivilegien der Bauern vor. „Selbst die kleinen Heurigen unterliegen der Pression der Finanzpolizei. Und dann gibt es eine kleine Gruppe, die sich ihre Steueroase erhält. Keiner weiß, was die wirklich verdienen“, sagt Gottfried Schellmann, Steuerberater in Wien und selbst Sohn eines Weinbauern (für Weinbauern gilt die Pauschalierung nicht). Schellmann hat Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof eingelegt und beruft sich auf den Gleichheitsgrundsatz. „Mein Versuch ist es, dieses System zu beseitigen“, sagt er. Der Verfassungsgerichtshof bestätigt die Prüfung des Verfahrens. Die Prüfung werde vermutlich noch sechs Monate dauern, sagte ein Sprecher.


Bauern gegen „Neiddiskussion“. Bauernvertreter reagieren auf derartige Vorstöße ähnlich wie Reiche. Von „Neiddiskussion“ ist die Rede. Bei der Pauschalierung handle es sich um ein bewährtes System, das sowohl den Steuerpflichtigen als auch der Finanzverwaltung unnötige Kosten spart. Gerade für kleine Betriebe würde die Abschaffung der Pauschalierung einen erheblichen Aufwand bedeuten. „Wir wollen die Pauschalierung für die Mehrzahl der Betriebe erhalten“, sagt August Astl, Generalsekretär der Landwirtschaftskammer. Das will auch Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP). „Ich will nicht, dass hinter jedem Misthaufen ein Finanzbeamter steht“, tönt er.

Bauernsohn Gottfried Schellmann findet das System „einfach ungerecht“. Ein Großteil der Bauern zahle kaum Steuern, obwohl zumindest das obere Viertel der heimischen Landwirte im Durchschnitt rund 43.000 Euro jährlich verdient, wie aus einer aktuellen Erhebung der Arbeiterkammer hervorgeht.

Die Pauschalierung funktioniert über die Einheitswerte, die zuletzt 1988 festgelegt wurden. Der Gewinn wird auf Basis einer Pauschale von 39 Prozent des Einheitswerts errechnet, dazu kommen Zu- und Abschläge. Eigentlich war für 2010 eine Angleichung der Einheitswerte geplant. Sie wurde unter dem damaligen ÖVP-Finanzminister (und ehemaligen Landwirtschaftsminister) Josef Pröll verschoben. Mit der Begründung, dass der Aufwand dafür unverhältnismäßig hoch sei. Vor seinem Rückzug aus der Politik machte Pröll den Bauern auch noch ein Abschiedsgeschenk. Er ließ die Grenze für die Vollpauschalierung von 65.000 Euro Einheitswert auf 100.000 Euro anheben. Man muss lange suchen, um in diesem Land einen Bauernhof zu finden, dessen Einheitswert über der neuen Obergrenze liegt. Fazit: Kaum ein Bauer muss Aufzeichnungen führen „und wird von der Finanzverwaltung nicht erfasst“, kritisiert Schellmann. Das führe dazu, dass auch ein 70-Hektar-Betrieb in einer Gunstlage, der 50.000 Euro verdient, nach Abzug von Sozialversicherung, Zinsen etc. de facto keine Steuern zahle. Für Schellmann ein unerträglicher Zustand. Er will, dass Bauern genauso wie Unternehmer zur Einnahmenaufzeichnung verpflichtet werden.

Bei dem Gedanken wetzen die Bauernvertreter allerdings schon die Heugabeln. Eine Abschaffung lehnen sie ab – man könne über Anpassungen sprechen, sagt Bauernvertreter Astl und meint: „Wir haben dem Finanzministerium längst einen Vorschlag unterbreitet und führen Gespräche.“

Ende 2015 läuft die aktuelle Regelung aus. „In Folge kann man darüber reden, wie man die Pauschalierung verändert und ob die Grenze für die Vollpauschalierung herabgesetzt wird“, sagt Astl. SPÖ und ÖVP verhandeln über eine Regierungsvorlage. Die SPÖ plädiert für eine Herabsetzung der Grenze für die Vollpauschalierung auf 30.000 Euro. Für Schellmann ist das alles zu wenig: „Dieses System ist antiquiert und hat keinen Platz mehr im Steuerrecht.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.08.2012)

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229 Kommentare
 
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Gast: blackiii
15.08.2012 11:29
1 0

Die angeblich reichen Bauern

Von wievielen Bauern ist hier die rede die angeblich so viel verdiehnen??? Das super Einkommen erreichen sicher nur wenige und was ist mit den anderen die nicht so viel haben ?
Klar die Bauern verdiehnen ja soviel und die Preise für Getreide und Obst steigt, aber die Bauern bekommen diesen Preisanstieg leider nur wenig bis gar nicht zu spühren.
Und dass die Bauern und Bäuerin härter arbeiten müssen um ihr Geld zu verdiehnen, dass sollte den meisten hier auch klar sein.
Aber ja gehen wir auf die kleinen los, die kann man leichter abzocken.....
Aber es ist ja viel wichtiger solche Länder wie Griechenland zu unterstützen und nicht die heimischen Bauern bzw. Wirtschaft im allgemeinen.
Und nicht zu vergessen die Politiker die sich bereichern müssen mit dem Geld der Steuerzahler.

Gast: Ius respicit aequitatem
13.08.2012 21:40
0 0

Ein Großteil der Bauern zahlt kaum Steuern .........

Wessen Meinung vertritt unsere noch amtierende Finanzkoryphäe der Republik zu dieser Realität?

Gast: Hermann 13
13.08.2012 20:43
0 1

Gleiches Recht für alle

Da ich am Lande lebe gibt es in meinen Umfeld sehr viele Bauern, welche ich schon Jahre beobachte. Sie streiten sich um jede Hektar Pachtgrund, kaufen eine Landwirtschaftliche Fläche nach der anderen dazu bzw. kaufe ein Gerät teurer als das andere. Da ich im Jahr ca. € 50.000,-- EKSt. bezahle arbeite ich viel und verdiene auch sehr gut, könnte mir jedoch mit meinen Einkommen nicht die Investionen der Österreichischen Bauern leisten. Fazit: Muss wohl an den übigen Förderungen und steuerlichen Vorteilen liegen! Das ich die Wirklichkeit!

Gast: Moderndenkender
13.08.2012 19:46
0 0

An die Presse

Liebe Presse-Zensoren: ihr koenntet bei dem Hinweis "Aus technischen Gruenden..." auch gleich ergaenzend dazuschreiben "...aus politischen Gruenden...entschieden...ein Beitrag ueberhaupt jemals erscheint".

Gast: Moderndenkender
13.08.2012 19:44
4 0

Zensur

Ich moechte an dieser Stelle nur sagen, dass schon wieder zensiert wird. Je nachdem, wie es der Presse beliebt, erscheinen Kommentare oder auch nicht. Es waren Kommentare, wo ich Kleinbauern verteidige.

Man scheint den Bauern offensichtlich nicht gut gesinnt.

Gast: egi
13.08.2012 18:24
1 0

Kaum zu glauben!

Kaum zu glauben, wie es immer wieder kleine Gruppen schaffen die anderen in unserer Gesellschaft übers Ohr zu hauen bzw. PolitikerInnen finden die für sie solche Steuerschlupflöcher eröffnen. So ein System empfindet die Mehrheit außerhalb der Bauernschaft eher als Steuergaunerei. Von der Politik unterstützt wird die Verlogenheit in der Politik immer mehr sichtbar, wenn man bedenkt, was wir Nichtbauern außerhalb der Bauernschaft an Steuern für € 50 000.- an Jahreseinkommen abzuführen haben, von Sozialversicherung etc. ganz abgesehen, das wäre auch noch ein Thema.

gute Idee! (so'n Schei..)

Einkommensteuereinnahmen von Bauern: 200Mio
administrativer Aufwand Bauern: 200Mio
administrativer Aufwand Staat: 600Mio
direkter volkswirtschaftlicher Schaden: 400Mio
indirekter volkswirtschaftlicher Schaden: noch mal so viel oder mehr

Gast: Plach2
13.08.2012 16:11
1 3

Bauernförderung (lt. Regionalzeitung)


Hannes E. 132.830 Vorjahr 84.267 +58%
Christa E. 125.311 44.042 +185%
Herbert S. 122.210 87.859 +39%
Gutsv. 122.008 83.009 +47%
Leopold Z. 121.368 52.239 +132%
Helmut K. 120.542 60.274 +100%
Wolfgang L. 118.840 41.829 +184%
Josef K. 116.914 43.461 +169%
Maria S. 113.300 27.925 +306%
Herbert B. 112.326 38.699 +190%
Karin S. 111.114 18.992 +485%

und noch weitere 20 solcher Beispiele

Antworten Gast: werbistdu
13.08.2012 22:46
0 0

Re: Bauernförderung (lt. Regionalzeitung)

Was ist das?
Sind das erfundene Gewinner von dubiosen Gewinnspielbetreiber?

Re: Bauernförderung (lt. Regionalzeitung)

Sehr interessant, die Transparenzdatenbank wo das nochzulesen war wurde geschlossen. Könnte es sein das du diese Zahlen aus deinem Ärmel gesaugt hast?

Bauern sollen endlich wie Unternehmer behandelt werden

Nicht besser und nicht schlechter.

Weg mit den Steuer- und Subventionsprivilegien. Diese führen ja auch dazu, dass die Bauernkinder die einzigen sind, die heutzutage Zuschüsse für Projektwochen bekommen und beim Studium das Höchststipendium bekommen.

PS: Am Land sind die Bauern die mit Abstand reichste Bevölkerungsschicht. (vor Ärzten, Unternehmern etc.)

Antworten Gast: werbistdu
13.08.2012 22:48
2 0

Re: Bauern sollen endlich wie Unternehmer behandelt werden

Diser Witz war gut, richtig köstlich
...die reichsten am Land, echt gut...

Re: Re: Bauern sollen endlich wie Unternehmer behandelt werden

Wieso Witz? Alle Bauernkinder haben mit 18 ihren eigenen Audi oder Mercedes. Das kann sich sonst keiner leisten.

Re: Re: Re: Bauern sollen endlich wie Unternehmer behandelt werden

Ich bin ein Bewohner eines sterischen Grenzbezirkes. Aber Bauernkinder mit eine Mercedes oder teuren Audi kenne ich keine. Es sind auch ganz ganz wenige Bauern welche so ein Auto haben. Ausgenommen gebrauchte 5 bis 7 jährige Autos dieser Marek und das auch sehr selten. Reiche Bauern gibt es sehr wenige aber sehr viel hoch verschuldete Bauern die bei ihrer Hausbank für die nächsten 20 Jahre pragmatiesiert sind.

Re: Re: Re: Re: Bauern sollen endlich wie Unternehmer behandelt werden

OK, dass das in der Stmk. teilweise so ist glaube ich Ihnen!

Aber fahren Sie mal nach OÖ oder NÖ! Glauben Sie in diesen beiden Bundesländern gibt es arme Bauern?

Gast: Gewerke (Steuerpflichtig seit der Geburt)
13.08.2012 13:48
2 1

einseitige hetze ! ein grossteil ....

der österreichischen bevölkerung zahlt keine steuern weil nähmlich nettoempfänger,aber die rattenfänger unter den politikern wollen diesem bevölkerungsteil der aus steuermitteln erhalten wird(wie auch immer) weismachen dass auch sie steuern zahlen (dabei geben sie nur einen teil dieses nettoempfangs wieder zurück um ihn auf der anderen seite noch einmal durch sozialleistungen zu kassieren ) !! zu den bauern selbst: die landwirtschaft gehört eu- weit(weltweit) reformiert u. der marktwirtschaft zugeführt(dann auch steuerpflichtig wie unternehmen) aber österreich wird das alleine nicht stemmen u. es wird auch östereich speziell niemand um seine meinung fragen mit seinen nur paar hektar landwirtschaft u. den wenigen bauern(in absoluten zahlen) im internationalen vergleich !! also momentan gilt nur,wolln wir hier landwirtschaft in österreich oder nicht ,ich persönlich (inkl. wirtschaftl). habe so oder so keinen vor oder nachteil,für mich ist daher nur die frage wer bestimmt dies(welcher theoretiker,anti- wirtschaftler,nur- studierter,nettoempfänger,praxisferner politiker etc.), wo es in absehbarer zeit international zu keinen veränderungen kommen wird im landwirtschaftssektor,fakten auf den tisch meinen damen u. herren u. schriftlich bitte,für später ??

Antworten Gast: zetto
13.08.2012 15:40
2 3

Re: einseitige hetze ! ein grossteil ....

Es ist schlicht falsch, dass ein Großteil der österr. Bevölkerung keine Steuern zahlt.
Einfach eine falsche Behauptung.
Und wer nämlich mit h schreibt...

2 0

Heute gibt es EPUs,

auch als Kapitalgesellschaften.
Die müssen eine Buchhaltung führen und jährlich eine Bilanz erstellen.

Es ist nicht einzusehen, warum Bauern keine Einnahmen-/Ausgaben- Rechnung führen können und danach eben auch wie jeder Österreicher ESt bezahlen?

Die größten Steuervorteile haben die Nebenerwarbsbauern. Oder wird da das bäuerliche Einkommen zum Erwerbseinkommen als Angstellter hinzugezählt?

Und wieder sind wir beim Einheitswert

der niemals an die Inflation angepasst wird, und bei den Bauern als Besteuerungsgrundlage dient.

Das wäre ja gerade so, wie wenn als Arbeitnehmer oder Selbständiger einmal ein fixer Steuerbetrag (zB EUR 300,--/Monat *Handschlag*) ausgehandelt würde, und dieser dann ein Leben lang erhalten bliebe.

Antworten Gast: Andy999
13.08.2012 13:54
1 1

Re: Und wieder sind wir beim Einheitswert

Überlegen und dann schreiben. Mehr als 2,5 Österreicher bezahlen bereits keine Lohnsteuer mehr.

Re: Re: Und wieder sind wir beim Einheitswert

Und Sie sind Sich ganz sicher, dass die pauschaliert-steuerfreien Bauern weniger verdienen als diese 2,5 Österreicher?

Gast: bauerstochter
13.08.2012 09:24
2 1

...Pauschalsteuer sollte bleiben...

Die Pauschalsteuer sollte bleiben, da dank dieser wenigstens ein kleiner Teil an Steuer an das Finanzamt geht. Falls diese Pauschalsteuer fällt machen die Bauern sofort Verluste sodass sie keine Steuern zu zahlen brauchen - sowie jeder andere Unternehmer es auch tun würde.
Ich finde es gut das die Bauern eine Pauschalsteuer haben, natürlich wäre es gut wenn große Landwirte Steuer bezahlen, aber wie schon gesagt, die machen dann sofort Verluste. Die meisten Großbetriebe sind sowieso schon gewerblich.
Seit doch froh, dass wir in Österreich noch Landwirte haben, die uns mit Essen versorgen.

Antworten Gast: Messagero
13.08.2012 15:42
3 0

Re: ...Pauschalsteuer sollte bleiben...

Jedes andere europäische Land hat diesen seltsamen sonderweg nicht beschritten und dennoch produzieren dort ebenfalls Bauern.
Also wo ist ihr Argument?

Re: ...Pauschalsteuer sollte bleiben...

Sorry, aber Ihre Argumentation ist dubios. Derzufolge wäre es ohnehin sinnvoll, alle EPUs von der ESt. auszunehmen und zu pauschalieren. Sie kennen Ihr Finanzamt schlecht wenn Sie meinen, die Vorgabe dauerhafter Verluste würde dort einfach so hingenommen.

Was Ihren abschliessenden Satz betrifft, so wird´s endgültig seltsam. Seien Sie doch froh, dass es hier noch Ärzte, Krankenschwestern etc. etc. etc. gibt. Dass diese Steuern gemäss ihres Einkommens zu bezahlen haben, scheint Ihnen nicht in den Sinn zu kommen.

2 0

Re: ...Pauschalsteuer sollte bleiben...

Sie können ja auch temporär einmal Verluste machen, aber von irgendetwas müssen Sie auch leben. D.h. Sie müssen auch ein Einkommen ausweisen.

Geldwerte Vorteile (man lebt ja im Betrieb) müssten ebenfalls versteuert werden.

Gast: Fleming
13.08.2012 03:37
2 4

...griechische Zustände...

abgesehen davon, dass man immer noch genügend Spielraum finden würde, um die kleineren Bauern steuerlich nicht zu sehr zu belasten, ist die gängige Regelung einfach nicht mehr aufrechtzuhalten.
es sind mehr oder weniger griechische Verhältnisse, sollten auch andre Berufsgruppen derart priviligiert sein, dann wäre Österreich sofort pleite.
Und das Argument mit der Landschaftspflege ist schlichtweg Unsinn,.. dafür gibt es genügend Förderungen, und vom ökologischen Schaden, den auch die österreichischen Bauern anrichten, davon spricht niemand.

 
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