Geht es um Schattenwirtschaft, sind die Südeuropäer nach wie vor Spitzenreiter, gefolgt von den skandinavischen Ländern. Seit 1997 ist der Pfusch in den meisten OECD-Ländern jedoch rückläufig. Nur zu Beginn der Weltwirtschaftskrise 2009 stieg er kurzfristig an. Grund dafür: Sinken die Verdienstmöglichkeiten in der offiziellen Wirtschaft, wächst die Schattenwirtschaft. Auch bei steigender Abgabenbelastung und Arbeitslosigkeit wird eher "gepfuscht". Friedrich Schneider vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Linz hat die momentane Schattenwirtschaft der OECD-Länder mithilfe von Indikatoren wie der Bargeldnachfrage berechnet. Der Durchschnitt liegt bei 13,3 Prozent, gemessen am BIP.
Klicken Sie auf die jeweiligen Länder um zu sehen, wie hoch dort die Schattenwirtschaft ist und um wie viel sie seit 1997/98 abgenommen hat. Rechts von der Karte finden Sie die "Musterschüler", links die Länder mit dem höchsten Schattenwirtschaftsanteil.
7,0% des BIP
7,6% des BIP
7,6% des BIP
8,8% des BIP
9,1% des BIP
9,5% des BIP
9,8% des BIP
10,1% des BIP
10,8% des BIP
11,5% des BIP
12,7% des BIP
24,8% des BIP
21,6% des BIP
19,4% des BIP
19,2% des BIP
16,8% des BIP
14,3% des BIP
14,3% des BIP
13,4% des BIP
13,3% des BIP
13,3% des BIP