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Teures Futter lässt Fleischpreise steigen

14.08.2012 | 17:27 |   (DiePresse.com)

Die Futterpreise sind stark gestiegen."Solche Kostenbelastungen können nicht von Schlachthöfen und Fleischern abgefedert werden", sagt die Innung.

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Auf Österreich scheint eine Teuerungswelle bei Grundnahrungsmitteln zuzurollen. Nach den Bäckern deuteten am Dienstag auch die Fleischer Preiserhöhungen an. Kostensteigerungen bei Futtermitteln treiben laut Wirtschaftskammer den Schweinepreis in die Höhe. Der Basispreis für Schweinehälften stieg in den vergangenen zwei Wochen um rund elf Prozent. "Solche Kostenbelastungen können nicht von den Schlachthöfen und Fleischern abgefedert werden", so Rudolf Menzl, Innungsmeister der Fleischer, am Dienstag in einer Aussendung.

Die höheren Getreidepreise der neuen Ernte finden bereits Niederschlag in der Mischfutterkalkulation. Der Preis des Eiweiß-Futtermittels Sojaschrot hat sich seit November 2011 fast verdoppelt. Auch die mit ersten Juli wirksam gewordene Lohn- und Gehaltserhöhung um 3,3 Prozent müsse noch eingepreist werden. "Jeder Betrieb, der Frischfleisch liefert, wird aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation gezwungen sein, seine Fleischpreise neu zu kalkulieren", stellte Menzl fest.

Gentechnikfreies Futter

Zudem sei die Futtermittelproduktion - insbesondere für Geflügel - seit Jahresbeginn auf gentechnikfreie Rohstoffe umgestellt worden, wodurch sich die Kosten für den Anteil des gentechnikfreien (GVO-freien) Sojaschrots nochmals um rund 40 Euro pro Tonne erhöhten. Auch müsse mit der Maisernte im September der weitere wichtige Futtermittel-Rohstoff Mais neu eingepreist werden. Bei diesem wurde von der AMA aber eine ordentliche Ernte in Österreich von 2,3 Millionen Tonnen angekündigt - die gleiche Menge wie die gesamte heimische Getreideernte.

(APA)

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58 Kommentare
 
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Gast: gutes_vom_Bauernhof
27.08.2012 18:17
0 0

Rinder brauchen kein Kraftfutter

dürfen sie sogar bei verschiedenen Zuchtarten gar nicht bekommen. Rinder fressen GRAS und HEU. Und das ist zum Glück noch unabhängig vom Weltmarkt und braucht nicht um die ganze Welt gekarrt werden so wie Soja.

Gast: ROTFRONT
15.08.2012 18:39
1 1

Jajaja! Die alte Geschichte von der Knappheit und der daraus resultierenden Verteuerung. Was für die Blöden!

Denn wieso soll etwas teurer werden, wenn es davon weniger gibt?
Einfaches Beispielfür die Pressedoktoren: Sie haben 2 Autos. Und dann nur mehr eines. Ist jetzt das eine Auto teurer????
Na also! Da wollen die Spekulanten - also Bauern und Fleischer - dick abkassieren!
Und noch ein entwaffnendes Beispiel: Sie kaufen beim Mc Donalds einen Burger. Er ist der letzte in der Warmhaltetheke. Kostet der jetzt mehr????
Und außerdem zahlen wir über die Subventionen sowieso schon alles vom Bauern, bevor er es weitergibt.

Antworten Gast: HB4242
15.08.2012 20:32
1 0

Re: Jajaja! Die alte Geschichte von der Knappheit und der daraus resultierenden Verteuerung. Was für die Blöden!

Also wenn Sie die Bauern und Fleischer als DIE Spekulanten sehen -> da fehlen Ihnen Lichtjahre für jegliches Wirtschaftsverständniss !!!

(... fürchte, das werdens auch nicht so schnell aufholen ...)

Und nochwas zum Thema Biosprit.....


.....Bei steigenden Lebensmittelpreisen kann der Biosprit E10 zu mehr Hunger in der Welt beitragen. Für den deutschen Entwicklungsminister Dirk Niebel ist das nicht hinnehmbar.

http://www.welt.de/wirtschaft/article108636371/Niebel-fordert-sofortigen-Verkaufsstopp-fuer-E10.html

Antworten Gast: HB4242
15.08.2012 19:17
0 1

Re: Und nochwas zum Thema Biosprit.....

Was vielleicht bei der ganzen Diskussion vergessen wird:

Amerika ist einer der größten Maisproduzenten; Aber der überwiegende Teil wird als genmanipulierter "Turbomais" hergestellt !

Ich weiss nicht wer den essen will, aber vielleicht ist es doch gscheiter, den gleich vorort zu "verbrennen" ! (= Biopsprit)

Wer oder was steckt da wohl dahinter ??? (... auch wieder nur so eine Verschwörungstherie ...)

Gast: b745
15.08.2012 18:31
0 3

vielleicht wird dann endlicvh weniger fleisch gegessen


Gast: keinvegetarierer
15.08.2012 17:29
2 0

Ein Denkanstoß

Ich bin Jägerin und jage mein Wild selber. Es ernährt sich gratis von unseren Wäldern, ohne das man einen Stall, Traktoren, landwirtschaftliche Flächen oder teures Futtermittel braucht. Ich bin stolz darauf, ein Tier jagen zu dürfen, dass ein schönes Leben im Wald verbracht hat und sich gesund ernährt hat.

Antworten Gast: Waldmensch
27.08.2012 18:16
0 0

Re: Ein Denkanstoß

und wem gehört der Wald? Oder haben sie eine Eigenjagd? Nein, sie jagen - wenn sie nicht wildern - auf fremden Grund. Was zahlen sie dafür? Sehr wenig oder vielleicht gar nix?
Auch der Wald gehört jemanden und das Wild frisst hauptsächlich Gras - aber halt in der Nacht da sind sie besser geschützt.

Gast: Sonne im Herzen
15.08.2012 16:05
1 3

Endlich vernünftige Preise!

zu denen 3.Weltbauern wieder produzieren können. Je teurer ein Produkt um so mehr Anbieter.

WG Biosprit: Noch nicht einmal so viel als was früher Arbeitstiere wie Ochsen und Pferde an "Biosprit" gefressen haben kommt heute in die Tanks.

4 2

und wieoft hab ich

lebensmittelbunkern als steuerfreie investition empfohlen...steigende kosten und eine flut von verwaltungsauflagen und abgaben ruiniert die kleineren betriebe und somit den markt.
kauft gold und silber,konserven und munition.

EZB Geld

irgemdwo muss das Geld landen welches den Banken nachgeschmissen wird. Das es nicht in der Realwortschaft landet ist sowieso jedem klar gewesen. Jetzt landet es halt an den Rohstoffbörsen. Immerhin war diese die letzten Jahre ein sicherer Renditenbringer

Der grüne Biosprit-Wahn

macht jetzt auch das Fleisch teurer!

Antworten Gast: Halbwissen
15.08.2012 14:19
5 8

Re: Der grüne Biosprit-Wahn

Dann werdens halt Bauer !

Dann verdienen Sie doppelt.
Am Fleisch und am Sprit.

Wenn man Lebensmittel zur Spritproduktion verwendet...


.... und an den Rohstoffbörsen wild spekuliert wird...

ja dann zahlt Otto Normalverbraucher die Zeche.

5 0

Dürre in den USA und Indien

Ausschlaggebend für den Preisanstieg sind diesmal nicht Spekulanten und Banken sondern die Katastrophalen Dürren in den USA und Inden.

"Mais- und Sojaernte werden in diesem Jahr um bis zu 17 Prozent schwächer ausfallen, teilte das US-Landwirtschaftsministerium mit. Für beide Produkte sind die USA das wichtigste Exportland. Die Folge: Die Preise schnellen in die Höhe, seit Juni ist Soja etwa 30 Prozent teurer geworden, Mais legte sogar um 50 Prozent zu.
Auch in Indien sorgt die Dürre für erhebliche Ernteausfälle. In der Monsunzeit gab es 20 Prozent weniger Regen als normalerweise. Zwar versorgt das Land mit seinen 1,2 Milliarden Einwohnern sich zum Großteil selbst. Doch wenn wegen der Dürre künftig auch Indien auf Nahrungsmittelimporte angewiesen wäre, dürften die Preise noch mal deutlich anziehen."

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/duerre-in-usa-und-indien-g20-wollen-neue-nahrungskrise-verhindern-a-849738.html

Gast: agrar1
15.08.2012 11:47
1 6

böse, böse Spekulanten

Möglicherweise wird mit Subventionen weniger die Bauern gefördert als die Lebensmittelpreise manipuliert.

Bekommt der Markt die falschen Preissignale sind Hungernöte vorprogrammiert.

Für Millionen Tote werden dann wieder die bösen Spekulanten die Schuldigen sein und nicht die Politiker die den Schaden angerichtet haben.


Aslo

solange es wirklich gentechnikfreie Futtermittel sind, zahle ich GERNE mehr!! Denn Versuchskaninchen für Großkonzerne spielen kann die Volkswirtschaft und einen selbst teuer zu stehen kommen.

Re: Aslo

Was hat moderne Gentechnik damit zu tun?

Das Hauptproblem

ist der grüne Biosprit als Preistreiber für Nahrungsmittel.

Gast: Henry Ford
15.08.2012 09:54
7 0

Aufblähung der Geldmenge

Es ist gut, dass die Menschen des Landes unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen, denn sonst, so glaube ich, hätten wir noch vor morgen früh eine Revolution.

Antworten Gast: Licht. ins. Dunkel.
15.08.2012 12:04
1 0

Re: Aufblähung der Geldmenge

Bringen wir doch ein wenig Licht ins Dunkel

http://de.wikipedia.org/wiki/Banking-Theorie
" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Banking-Theorie


oder

http://de.wikipedia.org/wiki/Fiatgeld
" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Fiatgeld


Über die diversen Foren sickert es eh so nach und nach, wo die Ursache des Übels sitzt. Ich denke, Gesetzgeber, Banken, und auch die "Experten" werden dem gemeinen Volk bald Antworten geben müssen, auf recht unangenehme Fragen.

Wird Zeit, dass das Mittelalter zu Ende geht.

Antworten Gast: noworp22
15.08.2012 11:17
1 0

Re: Aufblähung der Geldmenge

dieses zitat von henry ford dürfen sie ruhig kennzeichnen.

und nein, sein name als nick genügt dafür nicht.

Gast: pächter der wahrheit
15.08.2012 09:36
9 5

Fleisch ist sowieso viel zu billig.

Weg mit den Förderungen von Fleischbetrieben. Weg mit der schrankenlosen Fleischimporten aus Südamerika.

Die übermässige Fleischproduktion ist zum grossen Teil für den Hunger in der Welt verantwortlich.

Leider nützt der Konsument seine Macht nicht

Einer der größten Preisfaktoren ist nach wie vor Angebot und Nachfrage. Ich kann mich erinnern als wir vor ein paar Jahren den BSE Skandal hatten wie schnell Rindfleisch auf ein angemessenes Preisniveau gefallen ist. Das würde auch ohne BSE funktionieren. Der Konsument braucht nur ein paar Wochen kein einziges Stück Fleisch zu kaufen und sehr schnell sind die Preise wieder dort wo sie hingehören. Aber leider bleibt das ein Wunschdenken von mir weil der Konsument zu blöd ist. Ich kaufe sicher weniger Fleisch wenns teurer wird, erstens essen wir in Österreich ohnehin zu viel Fleisch, zweitens ist es ungesund und drittens kaufen wir es auch überteuert. Nachfolgend ein Link zu deutschen Preisen.
http://www.aldi-sued.de/de/html/product_range/sortiment_ab_mo-16kw1612-grillen.htm

Re: Leider nützt der Konsument seine Macht nicht

fleisch ist ungesund.. klar...

Antworten Gast: Halbwissen
15.08.2012 09:39
3 4

Re: Leider nützt der Konsument seine Macht nicht

Gute Idee, leider etwas schwachsinnig !

Keiner kauft Fleisch damit der Preis in den Keller fällt.
Und dann freuen wir uns das wir Fleisch billig kaufen KÖNNTEN.
Nur haben wir nichts davon, da wir es ja nicht kaufen können, da dann der Preis explodiert.

Gast: Gast47
15.08.2012 07:41
4 1

Bioenergie

Nachdem ja große Futter und Lebensmittelanbauflächen zur Bioenergieerzeugung verwendet werden,
werden diese Probleme weltweit bleiben.
Wieder eine weitreichende Erfolgsstory der Grünen Utopisten

 
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Hobbyökonom