Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) werden das erste Halbjahr mit einem positiven Ergebnis abschließen. "Das operative Geschäft liegt im zweistelligen Millionenbereich im Plus", wird ÖBB-Chef Christian Kern in der "Tiroler Tageszeitung" zitiert. Auch wenn man dieses Niveau nicht werde halten können, hält der Bahnchef weiter an schwarzen Zahlen für heuer fest. Ursprünglich wurde eine Rückkehr in die Gewinnzone erst für 2013 erwartet.
Die Entwicklung im ersten Halbjahr begründet Kern mit einer Produktivitätssteigerung um 20 Prozent und steigenden Passagierzahlen. "Wenn man 3000 Mitarbeiter aus dem System nimmt, führt das zu einer besseren wirtschaftlichen Basis - alleine die Mitarbeiterreduktion hat einen Gegenwert von 180 Millionen Euro", so Kern. Österreichweit nahmen die Ticketverkäufe und -umsätze um vier Prozent. Bei 450 Millionen Fahrgästen im Jahr sei das ein großer Brocken.
(APA)
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