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ÖBB: Im Halbjahr operativ zweistelliger Millionengewinn

16.08.2012 | 16:14 |   (DiePresse.com)

ÖBB-Chef Christian Kern geht davon aus, dass die ÖBB 2012 schwarze Zahlen schreiben.

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Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) werden das erste Halbjahr mit einem positiven Ergebnis abschließen. "Das operative Geschäft liegt im zweistelligen Millionenbereich im Plus", wird ÖBB-Chef Christian Kern in der "Tiroler Tageszeitung" zitiert. Auch wenn man dieses Niveau nicht werde halten können, hält der Bahnchef weiter an schwarzen Zahlen für heuer fest. Ursprünglich wurde eine Rückkehr in die Gewinnzone erst für 2013 erwartet.

Die Entwicklung im ersten Halbjahr begründet Kern mit einer Produktivitätssteigerung um 20 Prozent und steigenden Passagierzahlen. "Wenn man 3000 Mitarbeiter aus dem System nimmt, führt das zu einer besseren wirtschaftlichen Basis - alleine die Mitarbeiterreduktion hat einen Gegenwert von 180 Millionen Euro", so Kern. Österreichweit nahmen die Ticketverkäufe und -umsätze um vier Prozent. Bei 450 Millionen Fahrgästen im Jahr sei das ein großer Brocken.

 

(APA)

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9 Kommentare
Gast: Kremstaler
17.08.2012 16:49
0 0

nur 6 Kommentare

Wer wird da geschützt???

Gast: uabigboss
16.08.2012 20:39
1 0

hmm

rein auf Kosten des Personals meiner Meinung:

20 Mio EUR Gewinn

180 Mio EUR weniger Ausgaben auf Personalseite

wie hoch war der operative Verlust (ohne Abschreibungen für Ausfälle aufgrund von Spekulationen) im letzten Jahr?

....

schmeisst die politik aus der ÖBB!

das wahre dilemma der ÖBB liegt ja darin, dass ständig irgendwelche geld und machtgierigen korrupten politiker und gewerkschafter, die von betriebswirtschaft keine ahnung haben (wie z.b unser studienabbrecher faymann) ihre senf dazu abgeben, und die ÖBB für ihre zwecke missbrauchen, und auf deren kosten irgendwelche dummen zeitungen bestechen, damit sie nur gutes über unseren boulevardkanzler schreiben.

außerdem werden sinnlose tunnel gebohrt und zig milliarden € vergeudet, diese ganzen verbrechen am österreichischen steuerzahler rennen dann unter dem "wir investieren für österreich" schmäh, gefährden aber langfristig die bonität österreichs und unsere zukunft!

2 0

mit oder OHNE milliarden-subventionen???


Gast: Gast395
16.08.2012 16:50
2 1

Und der Zuschuss vom Steuerzahler für die ÖBB

beträgt ca 7000 Millionen Euro pro Jahr!

Von einer Qualitätszeitung erwarte ich, dass das ergänzt wird und nicht nur die Propaganda der linksextremen APA übernommen wird!

Antworten Gast: Hans V.
19.08.2012 15:17
1 0

Re: Und der Zuschuss vom Steuerzahler für die ÖBB

Ihnen würd ich eine Aufteilung der Bahn in Absatz und Infrastruktur wünschen - ganz nach schwedischem Vorbild. Da ist dann Schluss mit diesem Gesudere.

Ansonsten hab ich noch eine Aufgabe für Sie: Wie hoch ist der Zuschuss vom Steuerzahler für den Straßenverkehr pro Jahr?

Gast: Erlauftaler
16.08.2012 16:49
0 0

Tja, tut leid die OEBB haben viel versemmelt

2---

Konzentration auf EINEN starken Knoten (Melk) anstatt Verzettelung auf 3 Knoten Ybbs, Pöchlarn und Melk - wie jetzt!

ab Dez. fahren dann 5 (!) Zugpaare mit REXen von Amstetten nach Wien über das Weizenfeld-Neubaustrecke von St. Pölten nach wien.

Das hätte man sich wiegesagt sparen können wenn man anstatt die REX und Regionalzüge zu verdichten einen hochrangigen Knoten geschaffen hätte...

Der Einzugsbereich des BH Melk hat etwa 120.000 Einwohner (!):
Erlauftal
Melktal
Donautal bis in die Wachau
südliches Waldviertel.

Der BH Amstetten hat auch kein grösseres Passagiermässiges Einzugsgebiet, dort halten aber fast alle Schnellzüge (IC, EC, etc.)!

Nur ein Beispiel wie durch klientelgetriebenes Interessensagieren viel verbaut wird.

Denn - es könnte ja mal Haselsteiner/Westbahn auf die Idee kommen in Melk lzu halten und mit eigenen Bussen Leute von der Umgegend dorthin zu commuttern...

Warum halten in der Steiermark auf Bahnhöfen alle Railjets, die nur 10000 EW haben, aber zwischen amstetten und St. Pölten düsen alle RJ, IC, EC durch ohne zu halten, obwohl in diesem bereich 120.000 (!) Einwohner leben?

Allein die Geschichte mit dem rigiden Festhalten an der Schiene auf Strecken ohne Nachfrage ist rein politisch verursacht aber NICHT vernünftig!

Das müsste auch mal Fr. BM Bures einsehen, die manchmal eher wie eine Konzernsprecherin der ÖBB wirkt denn als V-ministerin...

Gast: Erlauftaler
16.08.2012 16:42
0 0

Tja, tut leid die OEBB haben viel versemmelt

sie blieben auf den unproduktiven Nebenbahnen sitzen - wohl aus Selbstherrlichkeit der Gewerkschafter.

"WIr sind die Strecke", und solche ähnlichen Befürchtungen durchdrangen wohl viele Bundesbahner.

Wären sie doch nur schon früher mit der Zeit gegangen!

ein Grossteil der Finanzmisere der Bahn ist nicht auf überzogene Mitarbeiterprivilegien zurückzuführen (wie uns die Journalisten immer weismachen wollen), sondern auf ungeschickte und teure Unternehmenspolitik.

Man hätte z.B. schon vor 20 Jahren beginnen müssen, systematisch unproduktive Nebenbahnen aufzulassen, und auf (Bahneigen) Busse umzustellen.
Denn dann hätte man im Laufder Zeit viele Passagiere für die Hauptstrecken gewonnen, die so mit dem Auto fahren!

Der Schienen-fetishismus hat hier viel Schaden angerichtet!

Beispiel Erlauftalbahn:
die Teilstrecke Kienberg-scheibbs wurde vor 2 jahren eingestellt, weil die ÖBB (richtig!) die Streckensanierung nichtmehr zahlen Wollte/konnte!

Das wäre wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen gewesen.

So - jetzt fahren die Regionalbuslinien den BH Scheibbs an, dort müssen Passagiere auf die hohen Triebwägen umsteigen, um damit mit der Erlauftalbahn über Pöchlarn die Westbahn/St.Pölten/WIen anzusteuern.

Fast alle Busse fahren menschenleer durch die Gegend (Geisterbusse!).

Hier wäre ein regionales Verkehrskonzept gefragt:

etwa Aufwertung des BH Melk zum SChnellzughalt, und Schaffung von Buslinien der Region zum BH Melk.

2---


Antworten Gast: Hans V.
19.08.2012 15:21
0 0

Re: Tja, tut leid die OEBB haben viel versemmelt

Mit Bussen Passagiere gewinnen? Das ist nicht Ihr Ernst, oder? Das funktioniert nämlich nicht und wird auch nicht funktionieren.

Hobbyökonom