22.05.2013 19:33 Merkliste 0

Spritpreise in Österreich nähern sich Allzeithoch

17.08.2012 | 17:29 |   (DiePresse.com)

Die Preise liegen nur knapp unter dem Rekordwerten vom April. Österreichs Autofahrer tanken im Europa-Vergleich allerdings noch relativ günstig.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die Spritpreise in Österreich und Deutschland sind nur mehr knapp unter den Rekordwerten vom Frühjahr. Der durchschnittliche Preis für Eurosuper 95 beläuft sich an den heimischen Tankstellen bereits auf 1,473 Euro pro Liter, geht aus dem Treibstoffpreis-Monitor der EU-Kommission hervor, bei dem die Treibstoffpreise vom 13. August europaweit verglichen wurden. Den Höchststand erreichte der Benzinpreis laut ARBÖ am 20. April mit 1,513 Euro pro Liter. Der durchschnittliche Dieselpreis belief sich in Österreich auf 1,426 Euro pro Liter, nur knapp unter dem Rekordwert von 1,436 Euro am 3. April.

Österreichs Autofahrer tanken im europaweiten Vergleich noch relativ günstig. In Italien zahlen Autofahrer etwa fast zwei Euro pro Liter (mehr dazu ...). Der Bruttopreis für Eurosuper liegt in Österreich um 18,69 Cent pro Liter unter dem EU-Durchschnitt und der Bruttopreis für Dieselkraftstoff ist im Schnitt um 9,37 Cent niedriger, hieß es am Freitagnachmittag in einer Aussendung des Wirtschaftsministeriums, die den Treibstoffpreis-Monitor der Europäischen Kommission veröffentlicht.

In Deutschland hat am Donnerstag ein Liter Super E10 durchschnittlich bereits 1,667 Euro gekostet. Auch Diesel ist wieder teurer geworden und liegt bei durchschnittlich 1,523 Euro nach 1,481 Euro in der Vorwoche. Mit sinkenden Preisen ist erst einmal nicht zu rechnen: Laut BP müssen sich Autofahrer auf anhaltend hohe Benzinpreise einstellen. BP-Europachef Michael Schmidt sagte den Zeitungen der "WAZ"-Gruppe, entscheidend sei der Rohölpreis. "Ich kann derzeit nicht erkennen, dass es hier signifikante Bewegungen nach unten gibt." Große westliche Industrieländer erwägen sogar ein Anzapfen der Öl-Notreserven (mehr dazu ...).

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

56 Kommentare
 
12

Sprit um 1,21 Euro!!!

Weshalb immer jammern - eine Reise nach Bosnien & Herzegowina oder Serbien (landschaftlich interessante, abwechslungsreiche Länder mit gastfreundlichen Bewohnern, so wie es vor 60 Jahen Österreicher/innen waren - hilft beim Spritsparen, kostet derzeit das Superbenzin nur 1,21 bis 1,23 Euro!!!!!

Gast: antitroll
19.08.2012 18:50
0 1

Dumbe Rotstrichler...

glauben ihr rotes Stricherl ändert was an der Tatsache, dass uns die Chinesen bereits 10 Jahre mit 1,000.000.000 gebauten E-Motoren schon voraus sind und wir stöhnen noch an den steigenden Erdölpreisen.

Gast: Besucher
19.08.2012 10:10
0 0

Gast

Würde Österreich mit seinem Wasser genauso aushalten, wie die Länder mit Erdöl, hätten wir schon lange keine Schulden mehr! Sauberes Wasser = wichtiger wie jedes Erdöl!

0 2

Sauerei!!

Ich hoffe diese Geldgeier an den Börsen ersticken an ihren Gewinnen!!!

Gast: otto f.krammer
18.08.2012 15:31
1 3

Elektrovehikel gibts seit über 100 Jahren,..

sie werden nur unterdrückt von der Erdöllobby.
http://www.evalbum.com/1

Re: Elektrovehikel gibts seit über 100 Jahren,..

dummerweise funktionieren sie auch seit 100 Jahren nicht wirklich - phöse,phöse Physik aber auch.

Antworten Antworten Gast: otto f.krammer
19.08.2012 19:53
0 2

Re: Re: Elektrovehikel gibts seit über 100 Jahren,..

Ihrer Polemik nach, bilde ich mir das nur ein, mit vollster Zufiedenheit mit einem EV zu fahren!
Ich fahre allerdings erst seit 2 Jahren damit und werde die Erdölkutsche baldigst verkaufen, solange es dafür noch Liebhaber gibt.
In 10 Jahren ist der Stinker sowieso nur mehr museumsreif.

Antworten Antworten Gast: otto f.krammer
19.08.2012 19:35
1 0

Re: Re: Elektrovehikel gibts seit über 100 Jahren,..

Ihrer Polemik nach, bilde ich mir das nur ein, mit einem EV zu fahren!
Ich faahre allerdings erst seit 2 Jahren damit und werde die Erdölkutsche baldigst verkaufen, solange es dafür Liebhaber gibt.

Gast: auto gasgas
18.08.2012 11:11
1 1

nur noch benzin und heizöl

hallo tankstelle
weg mit den 10 nicht unterschiedlichen sorten
an den zapfsäulen
und nur noch
_benzin 95 oct
und
_diesel zum
heizöl preis ist ja nur die farbe anders
weil warum sollen die autofahrer die klimaanlagen und moderner tankstellen mitzahlen
oder gibt es schon beteiligungs aktien
von shell oder jet usw. die beim tanken mitverkauft werden?



Gast: otto f.krammer
18.08.2012 08:08
0 3

Erdöl sollte überhaut nicht in Motoren verbrannt werden,..

denn es ist ein unwiederbringlicher Rohstoff und gleichzeitig wird Elektrizität ins Leere produziert!

nur ein tropfen auf den heissen stein

sind der hohe benzinpreis und die darin enthaltenen steuern.

denn nach wie vor zahlt der staat (=die allgemeinheit, also auch die nichtautofahrer) die hälfte der durch den autoverkehr verursachten kosten.
ein subventionsgrab ohne boden!

gezeichnet: ein auch-autofahrer, der allerdings seine jahreskilometer von ~20.000 auf ~3000 reduziert hat, viel an komfort und lebensqualität gewonnen hat und dem ein hoher spritpreis nur ein schulterzucken & "so what?" kostet.

Antworten Gast: e5f
18.08.2012 09:22
5 0

Re: nur ein tropfen auf den heissen stein

Nach wie vor zahlt der Staat (=die Allgemeinheit) für fast 80% der Österreicher, da nur 20% steuerliche Nettozahler sind.....

"Ein Subventionsgrab ohne Boden".

Ist logisch ganz auf Deiner Wellenlänge...

Re: Re: nur ein tropfen auf den heissen stein

Ein Beispiel bei mir in der Nähe 80 Millionen Euro investiert in eine 2,3km lange Umfahrung für einen Ortskern mit max. 2.000 Einwohner wo auch ein Fussgängerübergang und Kreisverkehr gerreicht hätten.

Mobilität wird aber in jeder Art massiv subventioniert egal ob Auto oder ÖBB usw und auf dem Land gibts natürlich auch langfristig keine Alternative zum Auto.

Antworten Gast: Bärenfalle...
18.08.2012 08:45
0 0

Re: nur ein tropfen auf den heissen stein

Haha.

Tanke nur mehr einmal im Monat, wenn überhaupt.

Und am kleinem 60PS Fiskal-LKW verdient das Finanzamt auch nix.

Meine ehemaligen Penderkollegen sind schon massiv am Jammern und etliche haben bereits bei 300+ Euro an reinen Spritkosten im Monat hingeschmissen.


ich bin nicht blöd

und hab heute meine Bewerbung für die OMV abgeschickt.
Bye, bye ihr Niedrigverdiener!!!

na und wann wird jemand etwas dagegen tun?

nie vermutlich

Gast: Halbwissen
17.08.2012 19:39
1 2

Wenn die Wirtschaft wegen des hohen Ölpreises einbricht

dann machen wir halt wieder eine Abwrackprämie.
Gewinner ist dann wieder VW und kann dann die anderen in den Konkurs treiben.

0 1

Re: Wenn die Wirtschaft wegen des hohen Ölpreises einbricht

als wenn der Ölpreis schuld wäre *unglaublich die Dummheit der Menschen*

Staatliche Kontrolle

Selbstverständlich gehört der Treibstoffpreis staatlich geregelt. Ebenso wie Grundnahrungsmittel. (Milch, Brot, Wasser, etc. ) Kein Schwein braucht einen sogenannten freien "Wettbewerb" vulgo Spekulation, vulgo rücksichtslose Preistreiberei, bei derart lebensnotwendigen Gütern.


Re: Staatliche Kontrolle

super vorschlag. zu zeiten staatlich verordneter preise für nahrungsmittel sind in china jedes jahr hunderttausende verhungert (wie im übrigen noch immer in nordkorea), jetzt nachdem dieser verdammte markt eingeführt wurde, haben die chinesen eher das gegenteilige problem...aber sonst ist ihr vorschlag super!


Re: Staatliche Kontrolle

im Karl-May-Land sind Sie besser aufgehoben .........

3 0

Re: Staatliche Kontrolle

wenn der Staat schon ca. 80 Prozent Steuern drauf schlägt,würde ich sagen er hat es schon längst in der Hand.

Antworten Gast: Konservativer
18.08.2012 12:43
3 0

Re: Staatliche Kontrolle

"Selbstverständlich gehört der Treibstoffpreis staatlich geregelt. Ebenso wie Grundnahrungsmittel. (Milch, Brot, Wasser, etc. ) "

Wir brauchen in unserem Land keine Kommunisten. Raus.

6 0

Re: Staatliche Kontrolle

Die Aternative wäre die Absicherungsgeschäfte der Händler und Produzenten an den Terminbörsen, die es seit Jahrhunderten gibt, zu verbieten. Dann würde wir auch keine Soekulanten benötigen, die als Gegenspieler das Risiko übernehmen und dafür sorgen, dass es immer einen liquiden Preis gibt.

Die Folge wäre, dass jeder sich ein großes Lager bauen würde/müsste und auf einen guten Preis warten würde.
Dann würden die Produzenten sozusagen das Rsiko selbst tragen, sie wären also die heutigen Spekulanten.

Staatlich festgesetzte Preise, wie in Norkorea? Solche Vorschläge kann man ohnehin nicht ernst nehmen!


Gast: Halbwissen
17.08.2012 19:35
9 1

Dann sollten wir aber schleunigst die Biospritproduktion einstellen !

Damit der Preis sinkt.

 
12

Hobbyökonom