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Anlegervertreter Rasinger will ÖIAG-Chef werden

17.08.2012 | 20:02 |   (DiePresse.com)

Noch hat Wilhelm Rasinger aber keine Einladung zum Hearing erhalten. Man solle "Überlegen", ob weitere Unternehmen in die ÖIAG sollen.

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Der Anlegervertreter Wilhelm Rasinger will der Chef der ÖIAG werden. "Ich finde das ist eine herausfordernde Position und Aufgabe", bestätigte er Freitagabend gegenüber der APA einen entsprechenden Vorabbericht des "Standard". "Ich bin überzeugt vieles für diese Position mitzubringen", erklärte Rasinger. Er kenne die drei Kernbeteiligungen der ÖIAG - OMV, Telekom und Post AG - sehr gut, bringe mehr als 20 Jahre Aufsichtsratserfahrung mit. Nur eine Einladung zum Hearing, die hat Rasinger bisher nicht bekommen.

"Das liegt wohl an der Urlaubszeit und anderen Gesprächen der ÖIAG", so Rasinger. "Die Zeit drängt zwar", aber ein Gespräch werde sich schon noch ausgehen. Insgesamt bringe er eine "gute Basis für Gespräche nach allen Seiten" mit.

Es werde notwendig, das ÖIAG-Gesetz "an die heutigen Bedürfnisse anzupassen", meinte Rasinger grundsätzlich über die ÖIAG. "Österreich braucht die ÖIAG. Ich halte nichts von ihrer Auflösung. Für den Wirtschaftsstandort Österreich ist ein verlässlicher Kernaktionär mit entsprechender Distanz zum Polit-Tagesgeschehen wichtig", sagte Rasinger zur APA.

"Mehr Unternehmen in die ÖIAG eingliedern"

Zu den "heutigen Bedürfnissen der ÖIAG" meinte der Finanzfachmann, mit "Stichwort Verbund", dass überlegt werden solle, ob nicht weitere öffentliche Unternehmen unter die Fittiche des ÖIAG sollten. "Ich sage nicht, dass ich das fordere, sondern, dass darüber nachgedacht werden soll; unter Einbeziehung der politischen Entscheidungsträger", erklärte er.

"Überlegt" werden solle auch, wie in Bezug auf die "dem Finanzministerium zugewachsenen Bankbeteiligungen" weiter vorgegangen werden solle. "Da ist ernsthaft zu diskutieren, was für die Republik die beste Lösung ist", sagte Rasinger.

Unternehmensberater und Betriebswirt Rasinger ist seit 1999 Vorsitzender des Interessenverbandes für Anleger (IVA). Er ist Mitglied zahlreicher Aufsichtsräte wie etwa bei Wienerberger oder der Erste Group. Seinen Job als Anlegervertreter würde er - sollte er ÖIAG-Chef werden, zurücklegen, hieß es im "Standard".

 

(APA)

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4 Kommentare
Gast: Anleger
20.08.2012 11:08
0 0

Unabgängigkeit

Ich finde Dr. Rasinger hat eine faire Chance verdient. Im Gegensatz zu Payerl hat er hervorragende Fachkompetenz und war nie in der Partei.

Gast: ahhhhaaaa
18.08.2012 09:23
0 0

mir wird schlecht...

also auch wenn Mister: "Pecik wird die Rettung der Telekom"-Rasinger den Job sicher gerne hätte, um dann nochmehr heiße luft vor zuhörern loszuwerden, hoffe ich doch das das niemals passieren wird.


Gast: maximusII
18.08.2012 08:22
0 0

Herr Rasinger will werden!

Netter Ansatz!
Er will ÖIAG Chef werden!
Wer will ihn haben?

0 0

bla bla bla *gähn* der nächste "wichtiger" in diesem bedeutungslosen land!


Hobbyökonom