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Studie: Junge wollen, dass Politiker Pensionen sichern

20.08.2012 | 18:25 |   (Die Presse)

Die Hälfte der 15- bis 25-Jährigen sieht den Staatshaushalt in Gefahr und will eine Reduktion der Schulden. Grundsätzlich sind die Jungen positiver eingestellt, als man angesichts der Krise erwarten würde.

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Alpbach/Hie. Geht es nach den österreichischen Jugendlichen, müssen sich heimische Politiker viel mehr anstrengen. Besonders beim Thema Pensionen würden sich die 15- bis 25-Jährigen „viel mehr Engagement“ erwarten, wie aus einer Market-Umfrage im Auftrag der Wirtschaftskammer hervorgeht: 74 Prozent der Befragten wollen, dass sich Politiker mehr dafür einsetzen, dass Pensionen auch für heute junge Menschen gesichert sind.

61 Prozent wünschen sich, dass die Ausbildung an Schulen verbessert wird und 57Prozent zufolge soll die Politik vermehrt dafür sorgen, dass die Umwelt intakt bleibt. Die Hälfte der Befragten wünscht sich außerdem, dass die Staatsschulden Österreichs reduziert werden. „Wir müssen viel mehr an die künftigen Generationen denken“, sagte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl, der die Studie am Montag im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach vorstellte.

Hälfte sieht positiv in die Zukunft

Grundsätzlich sind die Jungen positiver eingestellt, als man angesichts der Krise erwarten würde: 52 Prozent blicken „eher optimistisch“ in die Zukunft, 27 Prozent eher mit Sorge, der Rest neutral. Dabei unterscheiden sich die Befragten in ihrer Einschätzung kaum hinsichtlich ihres Ausbildungsniveaus: Von den Pflichtschulabsolventen bewerteten die Zukunft 52Prozent positiv, von den Maturanten und Universitätsabsolventen 56Prozent.

Am schlechtesten schätzten sie dennoch jene ein, die eine Lehre oder eine weiterführende Schule ohne Matura absolvierten: Von ihnen gaben sich 42 Prozent optimistisch. Leitl forderte daher einmal mehr eine Ausbildungspflicht für Jugendliche bis 18 Jahre.

>>Die Studie der Julius-Raab-Stiftung

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.08.2012)

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22 Kommentare

die pension zu sichern ist eine sache

die KAUFKRAFT der pension zu sichern eine andere

und da wuede ich keinen politiker vertrauen sondern gold uns silber

Gast: Ralf Corner
21.08.2012 21:24
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Überhaupt

Höchstpension für alle Maximal 4.000,- euro. Kien Cent mehr. Die gut verdient so gut verdient haben, auf Kosten uns hakler sollen sich was sparen. Spare in der zeit dann hast du in der Not. Wozu braucht ein Politiker 12.000,- Pension. Für den Beutrag Österreich immer mehr in den Schulenberg zu treiben. A Richtiger Sauhaufen in diesen schönen Land. Keine Gerechtigkeit.

1 0

Re: Überhaupt

12k Pension ist in der Tat schon unmoralisch. Aber was kümmert das einen Ex-Politiker? Der war niemals in seinem Leben ehrlich.

Gast: Hase FB
21.08.2012 13:07
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Ich welchem Pensionistenheim wurde denn diese Jugendstudie durchgeführt?


In Wirklichkeit ist es

the other way round.
Politiker wollen das die Jungen ihre Gierpensionen erarbeiten.
Denn alte Kaiser, Lehensherren, Grafen und Spargrafen wollen im Luxus schwelgen.

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Re: In Wirklichkeit ist es

Die heutige Jugend ist de fakto von den alten Privilegienrittern verskalvt. Sie wissen es nur noch nicht.

Aber sie werden es eines Tags satt haben und dann geht es den Privilegienrittern "an den Kragen".

Gast: Die Arbeiterzeitung...
21.08.2012 10:12
1 0

ein Blick dorthinein schadet nicht...

Wurde doch schon 1965 davor gewarnt das das Pensionssystem in Zukunft nicht mehr funktioniert, 47 Jahre danach funktioniert es immer noch nur das Lied hat sich seit dem nicht geändert...

Und für jene die sich's leisten können, ein Fixgebundenes Sparbuch und Verhandlungen mit der Bank bringen in den allermeisten Fällen mehr als eine Eigenvorsorge.

2 Beispiele:
Sparbeginn: 16. Lebensjahr
Einzahlung: 35.- Euro/14 mal im Jahr
Pensionseintritt: 69 Jahre
Ab dann kann 12* Jährlich 200.- Euro pro Jahr entnommen werden bis zum 91 Lebensjahr.

Wer denkt mit 16 schon an die Zeit wo man 69 ist? Daher diese Variante:
Sparbeginn: 45. Lebensjahr
Einzahlung: 102.- Euro/14 mal im Jahr

Grundübel, die 2% entsprechen nicht mal der Inflationsrate, und es gab seit der Römerzeit keine Generation die durchgehend eine stabile Währung erlebte, ein Grund warum es keine Alternative zum Generationsvertrag gibt!

0 0

Re: ein Blick dorthinein schadet nicht...

Der Generationenvertrag funktioniert leider auch nicht, denn wie man sieht hat die letzte Generation so viel verbraucht wie die nächsten zwei Generationen zusammen!

Gast: Eleonora K.
21.08.2012 09:50
1 0

Leitl

Herr Leitl muss wirklich überall seinen Senf dazu geben.

Gast: whoopy
21.08.2012 09:45
2 0

die Politiker sichern die Pensionen

ihre eigenen

Gast: Hemmel
21.08.2012 09:41
0 2

Typisches

österreichisches Leistungsdenken. Papa Staat soll mich versorgen. Eine schöne Jugend!

Antworten Gast: yoshi1
21.08.2012 12:52
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Re: Typisches

Ihrer Fähigkeit nach zu urteilen sinnerfasssend zu lesen sind Sie Pflichtschulabbrecher....?

Oder was spricht dagegen wenn die jungen Leute die selben Privilegien genießen wollen die sie aktuell für ältere Generationen finanzieren dürfen?

Gast: b745
21.08.2012 09:35
2 0

machen sie ja

die politikepnsionen sind sicher

die Pension wird nicht von Politikern gesichert

sondern von einem gerechten und funktionierenden Finanzsystem - dies ist leider für die absehbare Zukunft nicht gegeben!

Gast: bankenmrdstattpensionen
21.08.2012 07:13
1 0

gerechte basis fuer alle.wer 40 jahre gearbeitet hat, kann in eine asvg pension(80%nettoersatzqoute) gehen.

wer 40 jahre gearbeitet hat, kann in eine asvg pension gehen.80% pensionsquote des aktiven einkommens., bei voller beitragsleistung. die jetzige euro bankenlobbypolitik und euro mrd. subventionen an die finanzmaerkte durch die SP gefaehrden aber die zukunft des gesamten staatlichen pensionswesen und des sozialen wohlstandes der bevoelkerung. weiters>abschaffung der bauern-, wiener beamten-, OBB-, OeNB- und ORF mrd.pensionspriviligen. und ein stopp der staatlichen subventionen an die kapitalmarktabhangigen privatpensionen, die nur die altersarmut foerden und nur eine volksvermoegenverteilung an die konzerne sind.
nur sind die sozialisten so eng mit den finanzmaerkten und banken verbandelt, dass es wohl kaum mehr eine soziale und halbwegsgrechte loesung fuehr die asvg pensionen geben wird. im gegenteil die sozialisten gefaehrden durch ihre eurolobby und bankenpolitik die zukunft des staates. ist daher kein wunder wenn fayman sogar eine schuldenunion haben will/ und wer bezahlt das?die asvg arbeitnehmer und asvg versicherten bezahlen dies indirekt durch den sozialabbau. daher muss man die pensionssicherung in diesen zusammenhang sehen. eine soziale und gerechte gesellschaft sogt sich um gerechte pensionen fuer die arbeitenden menschen/ aber eine bankenlobby und finanzmaerktepolitik so wie sie durch die SP betrieben wird, verbrennt den gesamten aufgebauten wohlstand der geselschaft und naturlich werden so auch die pensionen gefaehrdet.

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Die Politiker sichern ihre Pensionen!

Was wollen die Jungen noch?

Gast: Micaela
20.08.2012 22:26
4 1

Pensionen

Man versteht die Jungen. Ich finde es gut, wenn sie überhaupt daran denken. Unsere Eltern haben sich in diesem Alter keine Gedanken gemacht. Da war klar, dass sie eine staatliche Pension bekommen.

Aber eine Mindestpension sollte gesichert sein. Politiker sollen Frühpensionen abschaffen, Ältere länger arbeiten lassen, Weiterbildungsangebote schaffen, die Jobs versprechen, in Bildung investieren und gut qualifizierte Migranten holen. Wenn Studenten, die hier studiert haben bleiben, haben wir gute Steuerzahler.

Antworten Gast: Ich bin keine Melkkuh
21.08.2012 06:54
1 0

Re: Pensionen

Es ist nicht nur gut, dass sie daran denken sondern in Zukunft sicher überlebenswichtig.

Es ist für meine Generation (gerade mit dem Studium fertig geworden) ziemlich sicher, keine Pension mehr vom Staat zu bekommen die auch nur irgendwo an das Existenzminimum heranreicht.

Mein Pensionsmodell: Staatlich garantierte Mindestpension durch das Sozialsystem, der Rest betrieblich und privat finanziert. Erhalt der staatlichen Pension ausnahmslos erst ab 65 (derzeit, für meine Generation eher 70). Das schliesst natürlich nicht aus, dass einige mit 60 in Frühpension gehen und dann die Jahre bis zur Pension vom Ersparten leben.

Ich habe in Österreich studiert, wie ich andernorts schon angemerkt habe bin ich aus einkommenstechnischen und steuerlichen Gründen emigriert. Ich habe keine Lust einen Staatsbankrott durchzumachen - auch der kommt mMn garantiert, sofern der alles erstickende GroKo-Filz ausgemistet und die sauren Wiesen endgültig trockengelegt werden.

Antworten Antworten Gast: Melkkühe auf Reisen
21.08.2012 10:56
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Re: Re: Pensionen

Wohin emmigriert würde mich da interessieren? Europa hat ja ziemlich durchgehend ein Problem mit zu hohen Staatsschulden und Steuern. In Asien muss man andere Aspekte akzeptieren. Also Australien, Kanada oder die USA?

Gast: Vogel Strauss
20.08.2012 20:38
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Vollkasko-Mentalität

Politiker sollen Pensionen sichern ... womit denn? Mit ihrem eigenen Vermögen? Wie wäre es mal mit Eigeninitiative??

Antworten Gast: pronstar
21.08.2012 07:29
3 0

Re: Vollkasko-Mentalität

Es geht darum wegen des bedenklichen Generationenvertrags die Jugendlichen im Moment nur zahlen aber eigentlich nicht annehmen können einen entsprechenden Gegenwert selbst zu erhalten.
Pensionen auch für sich selbst zu sichern ist keine dreiste Forderung! Immerhin zahlen wir jetzt die Pensionen von den Alten müssen aber vermutlich durch die Finger schauen wenn das in 'Eh ois supa'-Österreich so weiter geht!

Wie heißt es so schön:

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Hobbyökonom