Der Autozulieferer Magna-Steyr will den Abschluss der bevorstehenden Lohnrunde im Herbst nicht mittragen und fordert einen "Rabatt", berichtet die "Kleine Zeitung". Bei der österreichische Niederlassung des von Frank Stronach gegründeten kanadischen Magna-Konzerns die ersten drei Prozent Lohnerhöhung nicht gewähren, sondern nur allenfalls darüber liegende Prozentanteile. Andernfalls drohe der Konzern in einem Brief mit einer Absiedlung.
Bei der österreichische Niederlassung des von Frank Stronach gegründeten kanadischen Magna-Konzerns gibt man sich zugeknöpft. Vorstand Günther Apfalter sagte der Zeitung: "In zwei Wochen haben wir Fachverbandssitzung, bis dahin kann und will ich das nicht kommentieren".
Gewerkschaft ortet Aufspaltungsversuche
Die Gewerkschaft ortet weitere Aufspaltungsversuche: "Die Arbeitgeber wollen die Kollektivvertragsgemeinschaft zerschlagen", sagt der steirische Landessekretär der Produktionsgewerkschaft Pro-Ge, Josef Pesserl, zur "Kleinen Zeitung". Das sei ein "Anschlag auf die Sozialpartnerschaft".
Die Metaller-Verhandlungen stehen heuer unter besonders schwierigen Vorzeichen: Die größte Sparte, die Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI), hat sich bereits aus den gemeinsamen Verhandlungsrunde zurückgezogen. Sie will mit den Arbeitnehmervertretern eine eigene Lohnrunde führen Metallergewerkschaft (pro-Ge) und Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) sprechen von einer "Kriegserklärung an alle Beschäftigten in Österreich" (mehr dazu ...).
(APA)

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