[Wien/Jil] Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) kann eine aktuelle Studie der Schweizer Großbank UBS, derzufolge die real verfügbaren Einkommen nach Inflationsanpassung in den Jahren 2000 bis 2010 je nach Einkommensschicht um zehn bis 35 Prozent gesunken sind, nicht nachvollziehen.
Die Berechnungen der OeNB ergäben ein ganz anderes Bild, heißt es in einer Aussendung. So seien die realen Einkommen nicht gesunken, sondern sogar um 12,2 Prozent gewachsen.
Die UBS-Studie sei mit „erheblichen methodischen und Datenproblemen" behaftet, so die OeNB. Grund für die Diskrepanz: Die UBS hat für ihre Studie eine Neuberechnung der Teuerungsrate je nach Einkommensklasse vorgenommen und nicht die offiziellen Zahlen verwendet. Die Schweizer Bank war am Mittwoch nicht zu einer Stellungnahme bereit.
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