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Finanzmarktaufsicht straft Kovats mit 330.000 Euro

24.08.2012 | 09:59 |   (DiePresse.com)

Gegen den Chef der Pleite gegangenen A-Tec und weitere Manager wurde eine Strafe wegen Marktmanipulation verhängt.

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Wegen mehrerer Verstöße gegen das Börsegesetz im Jahr 2010 hat die Finanzmarktaufsicht (FMA) jetzt den Gründer und langjährigen CEO der A-Tec Industries AG, Mirko Kovats, sowie weitere (Ex-) Spitzenmanager des Anlagenbauers mit Strafen in einer Gesamthöhe von 330000 Euro belegt - eine der höchsten Strafen, die die Finanzaufseher jemals verhängt haben. Die Betroffenen können die Strafbescheide beim Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) bekämpfen

Konkret geht es einerseits um zwei verspätete Ad-hoc-Meldungen der A-Tec zu einer Anleihe, die der Konzern im Sommer 2010 begeben wollte, und andererseits um irreführende Angaben in Ad-hoc-Meldungen zu einem von A-Tec im Herbst 2010 angeblich gesicherten Auftragsvolumen von knapp 1 Milliarden Euro bei der Tochter AE&E, für das aber die Finanzierung fehlte; die FMA sieht darin Marktmanipulation.

Marktmanipulation

Für die beiden verspäteten Ad-hoc-Meldungen zum geplanten Bond fasste CEO Kovats 80000 Euro Geldstrafe aus und das damalige Vorstandsmitglied Christian Schmidt 50000 Euro, wie die FMA am Freitag auf ihrer Homepage bekanntgab. Für die Marktmanipulation durch irreführende Angaben zu AE&E-Aufträgen erhielt Kovats 100000 Euro Geldstrafe, Schmidt 60000 Euro und der damalige (und heutige) Finanzvorstand Franz Fehringer 40000 Euro.

Am 20. Oktober 2010 war über A-Tec ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet, mit rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplans im Mai 2011 wurde das Sanierungsverfahren aufgehoben.

(APA)

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18 Kommentare
Gast: zylmurbafi
26.08.2012 16:03
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wiederholt habe ich in meinen beiträgen meine

skepsis gegen den tycoon geäussert. bereits zu einem zeitpunkt da ihn noch jeder als einen der ösis-wirtschaftswunder-aushängeschilder hochlobte. mit ausnahme derer , die im ausland karriere gemacht habe, da füllt mir der stronach und der schwarzenegger spontan ein gibts wohl keine ösi-wirtschaftswunderwuzzis. nur trittbrettfahrer und mehr oder weniger ganoven.

Gast: Kurt Waldheim
25.08.2012 14:01
0 0

Ich erinnere: Manager des Jahres

Unsere Wirtschaft und ihre Manager!

Manager des Jahres!!!

Trend, Gewinn & Co - beweisen immer wieder ihre Wirtschaftskompetenz. Wie wird man MDJ - viel inserieren und mit dem Chefredakteur ein wenig Jet-Set spielen.

Gast: harras
25.08.2012 10:57
1 0

ein typisch österreichisches Schicksal,

lässt man die Luft raus , ist nichts mehr dran. Grosse Schnauze und nichts dahinter, wieso haben wir nur so viele davon ?

Antworten Gast: wieso
26.08.2012 16:04
0 0

Re: ein typisch österreichisches Schicksal,

weil unsere scheindemokratie und der politsumpf diese entartung besonders fördert.

Gast: africano
25.08.2012 10:36
0 0

Einer der vielen Aufzeiger :

"Let´s make money "???
Wer GUT SCHMIERT ,fährt GUT .
Hat anscheind nicht geklappt ,denn er ging BADEN.

Was haben die Aktionäre von dieser Strafe?

so viel, wie zwischen den Klammern steht ( )

Re: Was haben die Aktionäre von dieser Strafe?

Die Aktionäre können gestützt auf das Urteil, sofern es nicht aufgehoben wird, auf Schadensersatz klagen!

Antworten Antworten Gast: zylmurbafi
26.08.2012 16:06
0 0

Re: Re: Was haben die Aktionäre von dieser Strafe?

und bei unserer justiz damit rechnen dass sie noch mehr geld verlieren. wir sind eine mafiose gesellschaft mit gewaltverzicht. denn für die gewalt gehört mut.

Gast: das hirn
24.08.2012 23:29
0 0

zeit für gerechtigkeit

kovats bekommt für diese manipulationen
€ 180.000,- strafe und scheuch für den untauglichen versuch !!!! € 150.000,- . da bleibt einem die spucke weg.

Antworten Gast: zylmurbafi
26.08.2012 16:10
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Re: zeit für gerechtigkeit

warum der scheuch so ein hohes schmalz kriegt? weil er nicht zur politmischpoche spö-övp gehört. das ist der grund.

Gast: b745
24.08.2012 17:08
1 0

das währe ja noch ein kandidat für eine parteigründung


3 0

Ein Taschengeld für Kovats,

der natürlich Einspruch erheben wird, weil er ja in Wirklichkeit mittellos ist.

Alles gehört seiner Frau und der Privatstiftung!

Gast: mario
24.08.2012 14:23
3 1

330.000 Euro

- der lacht sich einen Ast - (da fehlt mindesten eine Null - - - )

Gast: brezi77
24.08.2012 13:00
2 0

HiHiHi

Bravo, gefällt mir!
Grüße von der ATB, uns gehts so gut seit es Dich, Mirko, nicht mehr gibt!!

weiter so!


3 2

Re: weiter so!

Weiter so was? Mit lächerlichen Strafen? Das ist ja Taschengeld für einen wie Kovats und nichts mehr als eine Alibihandlung von der FMA.

Re: Re: weiter so!

So gering ist die Strafe auch wieder nicht und davon unabhängig bleiben die zivilrechtlichen Ansprüche allenfalls geschädigter Privatanleger davon unberührt, d.h. diese würden noch zusätzlich von Kovats zu bezahlen sein.

Hobbyökonom