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38 Prozent der Österreicher nutzen Online-Versand

24.08.2012 | 12:24 |   (DiePresse.com)

Fast vier von zehn Österreichern bestellen oder buchen online. Großer Gewinner ist das Online-Portal Amazon. Der klassische Versandhandel hingegen nimmt weiter ab.

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Während der klassische Versandhandel weiter rückläufig ist, verzeichnete der Online-Verkauf in den letzten Jahren deutliche Kundenzugewinne. Fast vier von zehn Österreichern nutzen das Internet regelmäßig, um online zu bestellen oder zu buchen. Unter den 30- bis 39-Jährigen sind es sogar 55 Prozent. Das ergab eine Langzeitmessung des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS.

Von 2008 bis 2012 hat der Anteil der Online-Käufer von 33 auf 38 Prozent zugenommen, heuer stagniert die Entwicklung. Einen leichten Rückgang von 2011 auf 2012 um einen Prozentpunkt erklärt das Institut mit Auswirkungen der Finanzmarktkrise.

Klassischer Versandhandel stark rückläufig

Der gesamte Versandhandel - per Katalog, Internet und Telefon - hat in den vergangenen Jahren aber an Kunden verloren. Einzig in der Generation 60 plus überwiegt diese Einkaufsmöglichkeit. Nutzten 2008 noch 43 Prozent der Österreicher den klassischen Versandhandel, so waren es 2012 nur mehr 34 Prozent. Auffällig ist ein deutlicher Rückgang von 2009 auf 2010. Das führt IMAS auf die Quelle-Pleite im November 2009 zurück. Das Versandhaus war mit einer Reichweite von 18 Prozent oder absolut 1,3 Millionen Kunden der wichtigste Player in der Branche gewesen. Heute hat der Online-Kanal Amazon den größten Kundenstamm.

Insgesamt nutzen mehr Frauen als Männer den Versandhandel, beim Online-Shopping haben die männlichen Käufer aber die Nase vorne. Am häufigsten werden CDs, DVDs und Bücher online erworben, gefolgt von Bekleidung und Mode mit , sowie Elektroartikel.

(APA)

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1 Kommentare
Gast: Kuya
27.08.2012 10:58
4 0

die Zukunft einer erfolgreichen Gesellschaft gehörte dem Fachgeschäft, der Logistik vom Produzenten zum Konsumenten

. . . die Kammern und Innungen haben versagt. Es fehlt der Fachmann und Meister, Beratung und Service.
Das Internet dominieren der Welt gängigsten Waren und ein paar online-Giganten, welche ohne den Aufwand von Beratung und Service auf Kosten und Risiko des Kunden vermarkten.

Eins bedingt des anderen. So die Landflucht, es fehlt die Infrastruktur am Land und in der Stadt gibt's unmenschliche Ghettosiedlungen ohne Einkaufsstrassen, Fachhändler und Gewerbetreibende.

Konsumenten und Produzenten an einem Tisch, dies wär' die Aufgabe der Logistik des Fachmannes und Fachhandels.
Politisch sollten die NGOs für eine Opposition sorgen.
Oder Stronach.

Hobbyökonom