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Dritte Flughafen-Piste: 25 Berufungen gegen UVP-Bescheid

25.08.2012 | 11:45 |   (DiePresse.com)

Die Frist für Einsprüche ist am Freitag um Mitternacht abgelaufen. Mit einem Bau der dritten Piste am Wiener Flughafen kann frühestens 2016 begonnen werden.

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Gegen den positiven UVP-Bescheid für den geplanten Bau einer dritten Piste auf dem Flughafen Wien in Schwechat sind 25 Berufungen eingegangen, berichtete der ORF Niederösterreich am Samstag. Die Frist für Einsprüche ist am Freitag um Mitternacht abgelaufen.

Die Zahl der Berufungen könnte noch steigen, weil das Datum des Poststempels entscheidend sei, hieß es laut ORF NÖ beim Amt der NÖ Landesregierung. Als zweite Instanz ist der Umweltsenat am Zug.

Der Flughafen-Vorstand hat Anfang Juli vorgerechnet, dass die bisherigen zwei Pisten bis bestenfalls 2020 reichen. Da wolle der Airport Wien zumindest 30 Millionen Passagiere haben. Zum bisherigen Zeitplan für die dritte Start- und Landebahn hatten die Airport-Vorstände berichtet, dass nach einem für Ende 2013/Anfang 2014 erwarteten rechtskräftigen Bescheid die Detail-Planungsphase anfängt, die mindestens zwei Jahre dauere.

Mit der Umsetzung des Pisten-Baus werde nicht vor 2016 begonnen. Ein Baubeschluss 2016 ist auch abhängig davon, wie sich die Hauptkunden AUA und Niki bis dahin entwickelt haben. Fertig sein soll die dritte Piste laut Flughafen-Management 2020/2021.

Damit die 3680 m lange und 60 m breite Piste gebaut werden kann, muss etwa die Landesstraße B 10 auf 7,5 km Länge verlegt werden. Durch die Trassenverlegung wird die Wegstrecke zwischen Schwechat und Schwadorf um etwa 1,7 km verlängert. Um den erwarteten zusätzlichen Passagieren die Weiterfahrt in die Stadt zu sichern, muss die Anbindung an die Autobahn zweispurig ausgebaut werden.

(APA)

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59 Kommentare
 
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Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

die Anzahl der Starts und Landungen stagniert oder geht trotz steigender Passagierzahlen zurück, trotzdem behauptet der Flughafen in Zukunft eine 3. Piste zu benötigen.

Eine 3. Piste bringt aber auch nur 18% mehr Kapazität, da damit die zur Entlastung Wiens gebaute Piste stillgelegt wird und statt 1,7 Pisten (die sich kreuzen und daher nicht völlig unabhängig voneinander verwendbar sind) 2 Pisten zur Verfügung stehen.

Die Rechnung des Flughafens würde ich also einmal gerne sehen.

Im übrigen hat der Flughafen 2008 noch behauptet ohne 3. Piste nur 23 Mio Passagiere pro Jahr befördern zu können, jetzt sind es 30 Mio. Aber der Flughafen behauptet auch, dass der Fluglärm in Liesing weniger wird, weil seine Erfassungsquote bei der Lärmmessung gesunken ist und er weniger als ein Viertel aller Flieger gemessen hat, um daraus einen Dauerschallpegel zu rechnen. Informationen aus dieser Ecke sind also mit Vorsicht zu geniesen.

Das gilt übrigens auch für die UVP, die nur so vor Fehlern und Widersprüchlichkeiten strotz. So fliegen im Variantenvergleich die Flieger Richtung Norden von der Parallelpiste Richtung Norden erst einmal ein Schleife über Schwechat und die Verkehrszahlen für die Berechnung der Betroffenen stammen aus einer Prognose für 2010. Die dafür verwendeten Flugrouten existieren teilweise gar nicht und die Anpassung an eine realistische Flugroutenverteilung wurde per Bescheid aus dem Vorhaben gestrichen.

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Re: Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

Schwechat hat erst kürzlich die 20 Mio-Passgeiermarke geknackt. Von Ihren genannten 30 Mio ist dieser Flughafen weit entfernt.

Re: Re: Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

Hallo @Tom K.
Gebe Dir recht! Der Flughafen hat erst vor kurzem die 20 Mio-Marke geknackt.
Es íst gelinde gesagt schon sehr abenteuerlich, mit welchen unwahren Argumenten @Lisinger1 hier postet.

Re: Re: Re: Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

Die Fragestellung war, wieviel Passagier kann der Flughafen ohne 3. Piste befördern.

2008 hat der Flughafen in der UVE behauptet maximal 23 Mio.

2012 behauptet der Flughafen im Jahr 2020 noch ohne 3. Piste maximal 30 Mio. gerade noch befördern zu können.

Nachdem ich mir nicht vorstellen kann, dass Sie so dumm sind, dass Sie das nicht kapieren, gehe ich davon aus, dass es Strategie ist, wenigstens zu verwirren, in dem Sie die Aussagen anderer gezielt verunglimpfen oder falsch darstellen. So wie auch beim Vergleich mit Las Vegas, bei dem Sie prompt Los Angeles daraus gemacht haben.

Aber wenigstens passt das perfekt in das Bild, das der Wiener Flughafen seit Jahrzehnten abgibt . Fessen Tricks haben sogar schon in der Literatur(Lemmings Zorn) und Sachbüchern (Ökosystem Wien) ihren Niederschlag gefunden oder sind sogar amtsbekannt. So wie beim Skylink, wo die ganz Schlauen beim Flughafen gemeint haben dürften, der Architekt dessen Vorschlag abgelehnt und der daher nicht bezahlt wurde, wird es schon nicht merken, wenn man heimlich nach seinen Vorschlägen baut. Kann ja eh keiner nachweisen, dass die Ähnlichkeit mit dem Vorschlag nicht zufällig und unerwünscht ist. Nur dummer Weise war hier das Gericht anderer Meinung.

Re: Re: Re: Re: Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

Korrekterweise sollte es heissen: So wie auch beim Vergleich mit Las Vegas, wo jemand prompt Los Angeles daraus gemacht hat. Könnte ja auch jemand anderer aus dieser Ecke sein.

Re: Re: Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

Die 30 Mio stammen auch vom Flughafen - siehe Artikel

Re: Re: Re: Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

hallo @Liesinger1

Bitte, genauer lesen!
Im Artikel oben ist betreffend 2020 von 30 Mio Passagieren die Rede.
Sie allerdings beziehen die 30 Mio bereitst auf "jetzt".

Wahr ist vielmehr, dass erst kürzlich der 20 millionste Passagier (2011) gezählt wurde.

Re: Re: Re: Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

hallo @Liesinger1
Die Oberflächlichkeit ihrer Argumente ist bemerkenswert.
Im Artikel oben ist erst betreffend 2020 von 30 Mio PAX die Rede.

Sie interpretieren, wie so oft übrigens, unrichtig; Ihr Zitat:"jetzt sind es 30 Mio".
Da bleib ich doch eher beim Liesinger Bier! Das ist wahrer Geschmack!
Prost!

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Re: Re: Re: Re: Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

Falsche Wiedergabe nur weil ihnen die Meinung Anderer missfällt ist echt schwach.
Da steht doch ganz klar: "Im übrigen hat der Flughafen 2008 noch behauptet ohne 3. Piste nur 23 Mio Passagiere pro Jahr befördern zu können, jetzt sind es 30 Mio."

Also - die haben gesagt sie können mit 2 Pisten nur 23 Mio, jetzt sagen sie auf einmal sie können 30 Mio. Gründe der Veränderung unbekannt. Vermute mal nachdem man weiss was die 3. kostet gehts auch ohne.

Oberflächlichkeit und Alkoholismus - sorry, darauf geh ich gleich gar net ein,

Re: Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

Ist doch sehr witzig, dass es gerade einige Liesinger sind, die am lautesten gegen Fluglärm auftreten.
Habe jüngst bei mehr als einem Dutzend Kollegen, die alle direkt in Liesing wohnen, nachgefragt, ob sie sich durch Fluglärm beeinträchtigt fühlen. Die (aufgrund Ihres Postings) oben einhellige und spontane Antwort war NEIN!
Sie dürften somit auf einem anderen Planeten mit dem gleichlautenden Ort "Liesing" wohnen!

Re: Re: Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

@ASVG-Lastennehmer Kommentare wie die Ihren kennen wir bereits zu Genüge. So hat jemand in einem Forum vor Jahren behauptet, in Atzgersdorf zu wohnen und 100 Leute in der Nachbarschaft zu kennen die keinen Fluglärm haben. Naturgemäß läßt sich der Wohnort nicht überprüfen, was aber der Admin nach Beschimpfung anderer Forumsteilnehmer durch den angeblichen Atzgersdorfer herausgefunden hat, ist seine IP-Adresse und die war vom Flughafen!

Wenn es in Liesing keinen störenden Fluglärm gibt, stellt sich auch die Frage warum wohl 10.000 Menschen gegen die Verlegung einer Abflugroute per Unterschrift protestiert haben und Veranstaltungen zu diesem Thema in Liesing großen Zulauft haben.

Davon abgesehen ist die Störwirkung objektiv nachweisbar - sowohl Lärmkarten des Flughafens als auch die zeitweise sogar einigermassen vollständigen Messungen des Flughafens zeigen gesundheitsschädliche Dauerschallpegel.

Also bitte geben Sie es endlich auf das Problem zu leugnen und lösen Sie es stattdessen - ist ja nicht so schwer rund herum über die Felder zu fliegen und die wenigen - noch immer Betroffenen - fair zu entschädigen.

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Re: Re: Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

So wie der Herr beim Stadtgespräch einer anderen Zeitung: Er wohnt im Wohnpark und er hört nix und dann eine Dame die auch im Wohnpark wohnt und meinte man lande auf ihrem Balkon, also muß er wohl einen Gehörschaden haben. An der Triester- Altmannsdorfer- oder Breitenfurterstraße (nur Bsp.) wird der Straßenverkehr im Vordergrund stehen, dann gibts auch noch die Bahn usw. So sind Wahrnehmungen unterschiedlich. Fahrzeuge können SCHÖN laut oder ZU laut sein, alles eine Frage der Einstellung.

Ich halte mich daher an Fakten - Es ist meßtechnisch nachgewiesen, dass der Flugverkehr der Flugroute Liesing einen LEQ von 44dB(A) erreicht und es ist für die Gesundheitswirkung egal ob SCHÖN oder ZU laut - die resultierenden Kosten sind von der Allgemeinheit zu tragen. Warum?

Antworten Antworten Gast: Zenzine
28.08.2012 07:57
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Re: Re: Wieder ein typisches Beispiel von Flughafenmathematik?

Liesing ist ein sehr großer Bezirk. Nur weil einige Liesinger vom Fluglärm nicht betroffen sind, heißt das noch lange nicht, dass er in anderen Bereichen von Liesing nicht lästig sein kann.
Abgesehen davon ist Lärm immer eine individuelle Empfindung.

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sansationell

ich fasse mal zusammen was hier alles kommt:
Volkswirtschaftlich wichtig: Ausbau NUR für Umstiegspassagiere in einem Steuerbefreiten Wirtschaftsbereich?
zusätzliche Arbeitsplätze: ja, wenn man Köpfe zählt, NEIN wenn man Bruttolohnkosten anschaut - siehe Bilanzveröffentlichungen FWAG!
Wirtschaftsstandort: Zürich lebt auch, Sitz des größten Automobilkonzernes der Welt, Wolfsburg, hat einen Sportflugplatz.
Wirtschaftszentrum Westösterreichs ist Vorarlberg - auch ohne Flugplatz.
Zuerst zum Flughafen ziehen und sich dann aufregen: Ich wohne 30 Jahre DA und habe vor 8 Jahren dann über Nacht eine Flugroute übers Dach bekommen. Weil "Fugrouten sind ein sich dynamisch entwickelndes System" - heißt also, es gibt keine Rechtssicherheit, es kann morgen jeden treffen.
ACG und Flughafen WOLLTEN kreuzende Pisten. Öffentliches Geld gabs dafür, dass Wien nur mehr im Notfall überflogen wird und weil diese Pistenlage logischerweise weniger Menschen betrifft was dem Minimierungsgebot entspricht. Die Jahreswindverteilung zeigt, dass die beiden Pisten dies ideal abdecken. So die Argumentation damals.
Die Kapazität konnte durch Maßnahmen der ACG auf 1,7 Pisten erhöht werden, wobei man durch die unterschiedliche Lage weniger Probleme bei Extremwetterlagen als bei nur 2 Parallelen hat. Eine 3. Piste bedeutet 25% mehr Kapazität um drei Tagesspitzenzeiten welche von der AUA verursacht werden abzudecken. Die 3. Piste rechnet sich also bitte wie?

Einzige Frage also: Wer zahlt? Und warum?

Re: sansationell

Antwort zu @frust
Man merkt, dass Sie frustriert sind und Ihre Argumente emotional zu werten sind!
Es ist einfach unwahr, dass der Flughafen Wien primär Umsteigepassagieren zugutekommt. Nicht umsonst wurde Wien weltweit zur besten Kongressstadt gekürt, alle Hotelmanager Wiens verweisen auf die alles entscheidende Rolle eines effizienten Airports. Wien erlebt insbesondere durch Städtetourismus einen blühenden wirtschaftlichen Aufschwung!
Was wäre Frankfurt, Mailand, Zürich und München ohne einen Flughafen mit Drehkreuzfunktion?
Es gibt darüber hinaus seriöse Berechnungen, dass ca. 10.000 dringend benötigte Arbeitsplätze ohne die Errichtung der 3. Piste verloren gingen.

Re: Re: sansationell

"Was wäre Frankfurt, Mailand, Zürich und München ohne einen Flughafen mit Drehkreuzfunktion" - ist am Beispiel Zürich leicht zu beantworten: ziemlich genau das, was sie so auch sind.

Entgegen den Fantasien der Flugverkehrslobby und der Bauwirtschaft ist der Flugverkehr kein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. So war die Pleite der Swiss Air zwar für den Flughafen Zürich ein echtes Problem, die Region Zürich war davon aber nicht merkbar betroffen. Sowohl die Wirtschaftsleistung als auch die Anzahl der Arbeitsplätze ist trotz enormen Einbruch der Flugbewegungen gestiegen.

Aber auch Frankfurt ist ein gutes Beispiel. Dort wurden während des teueren Baus der 4. Piste 1/3 der Mitarbeiter am Flughafen abgebaut. Statt 30.000 nur noch 20.000 Beschäftigte.

Und auch in Wien ist die Anzahl der am Flughafen Beschäftigten bereits rückläufig - bei steigenden Passagierzahlen. Und diese durch das Skylink-Desaster bedingte Entwicklung wird durch eine 3. Piste, die kaum Kapazität bringt, aber Unmengen an Geld kostet, sicher noch verstärkt.

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Re: Re: sansationell

Interessant - Ich dachte ich hätte zu jedem Argument wesentliche Fakten angerissen um eben nicht in den Vorwurf emotional zu argumentieren zu kommen.

Sie schreiben: "Es ist einfach unwahr, dass der Flughafen Wien primär Umsteigepassagieren zugutekommt." Nachdem in der UVE des Flughafen steht - aktuell 30% Umsteiger, Ziel 60% Umsteiger verwehre mich entschieden gegen Ihre Unterstellung der Unwahrheit!
Ist doch auch logisch - der Flughafen hat 2,5 mal so viele Passagiere als Österreicher Einwohner, also wo solls denn herkommen?

Die Argumentation Kongressstadt: Der größte Kongress war der Kardiologenkongresse, die Leute muten von Linz bis Graz untergebracht werden weils nicht ausreichend Betten gab. Eine Häufung von Flugbewegungen ging dabei so wie bei der EURO in der statistischen Unschärfe unter! NoNa, sind ja nicht mal 1% des Passagieraufkommens.
Sinngemäß ident natürlich auch für Hotelerie gültig. Interessant - die Hotelbesitzerin, die ihr Hotel mit Förderungen auf ÖKO umgebaute fordert die Ausweitung der Umweltunverträglichsten Art der An/Abreise?

Und es gibt die BEHAUPTUNG der 10.000 Arbeitsplätze - es gibt KEINE seriöse Berechnung. Auch stellt sich die Frage ob der Ausbau in ökologisch sinnvollen Bereichen nicht mehr und nachhaltigere Arbeitsplätze schaffen würde.

Re: sansationell

die Frage wer zahlt ist vermutlich rethorisch zu verstehen.

Der gelernte Österreicher weiß jedenfalls, dass er oder seine Kinder die Rechnung begleichen müssen. Und wenn er schon beim Zahlen ist, darf er auch gleich noch die steigenden Gesundheitskosten durch Fluglärm und krebserregenden Ultrafeinstaub im Feinstaubsanierungsgebiet mitzahlen. Kompensationen für die Nichteinhaltung der Klimaziele runden die Rechnung auf.

Gast: Klaus
25.08.2012 18:34
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LAS

Las Vegas Intl. (LAS) hatte 2011 lt. Wikipedia über 41,4 Millionen Passagiere und zählt damit zur Nummer 20 auf der ganzen Welt. Die haben dort auch nur 2 Runways und dabei wird meistens nur 1 Runway für die Linienflieger verwendet, die andere Runway wird meistens nur für die General Aviation genutzt.

Warum funktioniert das dort blos? Die haben dort auch gleich neben dem Flughafen eine Millionenstadt, also Lärmproblematik, und auf Grund der Höhe bzw. auf Grund der Temperaturen ist der Flugplatz auch nicht "a piece of cake".

Nun: die haben Controller die was können und eine Regelung die das zulässt. Und natürlich Piloten die daran gewohnt sind.

Also: die Argumente gehen ins Leere.

Antworten Gast: Markus Trullus
26.08.2012 11:13
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Re: LAS

Da gibts einen Grund: Beide Pisten in Wien kreuzen sich, Parallelbetrieb ist nicht möglich;: blöd gebaut!
Übrigends: Heathrow ist einsame Spitze in Europa: und hat nur zwei (parallele!!) Pisten . Nachschauen in Goggle Earth...
Aber ich halte Vien, wie Brat und Budap für unbrauchbar als globaler Hub. Dafür müsste zwischen den drei Städten so was wie München stehen- frei von Bebauungern und 24 Std vollbetrieb, ohne jemand "zu ärgern". Aber dieses durchaus konkrete Projekt hat man aus Egoismen "gekillt". Platz hätts in der Nähe von Györ dafür gegeben... Und hätt von den drei Staaten geminsam geführt werden können

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Re: Re: LAS

24h Vollbetrieb in München???
Das ist mir neu!

Antworten Gast: Vier Runways nicht nur zwei in LAX
26.08.2012 02:46
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Re: LAS

hallo @Klaus
einige wesentliche Korrekturen zu ihrem Posting:

a)Der 3-Lettercode von Los Angeles ist
LAX und nicht wie von Ihnen angegeben
LS

b) LAX verfügt über 4 Runways (Landepisten) und nicht wie von Ihnen fälschlich angegeben nur zwei. Das ist ein ganz erheblicher Unterschied!

c) Da Ihre Angaben grundlegend falsch sind, trifft auch die von Ihnen dargelegte ineffiziente Sitution von Austro Control nicht mehr zu. Die Controller dort leisten erstklassige Arbeit.


Re: Re: LAS

typsich Flugverkehrslobbyist - zu behaupten der andere meint etwas anderes als er geschrieben hat um dann an Hand der dazu nicht passenden Sachinformation zu behaupten der andere habe keine Ahnung und die Austro Control sei ganz sicher super.

Letzteres stimmt auch, zumindest in Teilbereichen. Ein Schüler der dort Berufspraktikumstag gemacht hat, hat berichtet dass man dort erstklassig Schnapsen lernt :-) (Hintergrund sind die Zwangspausen, die jeder Controller einhalten muss)

Wo die Austro Control aber auch noch super ist, ist im rücksichtlosen Optimieren des Flugverkehrs auf Kosten der Wohnbevölkerung. Wenn es beispielsweise irgendwo am Neusiedlersee ein Gewitter gibt, dann darf selbstverständlich direkt über Wien gestartet werden - auch mitten in der Nacht.

Antworten Antworten Gast: Klaus
26.08.2012 21:15
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Re: Re: LAS

ich meinte nicht LAX!

Hm, als ich das letzte mal in LAS war (ca. 2000) war ich entweder besoffen (nicht wirklich) oder ich habe da wirklich eine selektive Erinnerung, muss ich mal ins Flugbuch schauen auf welcher Runway ich da gelandet bin.

Jedenfalls wären die Controller hier in Österreich unter Garantie hilflos aufgeschmissen wenn sie auch nur 5 Minuten den Job eines amerik. Controllers machen müssten.

Antworten Antworten Gast: blackout
26.08.2012 06:11
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Re: Re: LAS

witzig ist das: der eine schreibt Las Vegas, der andere denkt Los Angeles. Mach ich auch immer so. Wenn ich in München lande, entere ich den CAT und bin in 20 Minuten am Stephansplatz, wo ich dann in die U1 umsteige. Und ärgere mich regelmäßig über die Verspätungen...

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Re: LAS

hallo @Klaus
Los Angeles hat 4 Landepisten:

06R/24L 3135 m × 46 m Beton
06L/24R 2720 m × 46 m Beton
07R/25L 3382 m × 61 m Beton
07L/25R 3685 m × 46 m Beton

Wien hat hingegen, da sich deren Pisten kreizen eigentlich nur ca. 1,6 Landepisten zur Verfügung.

Die Controller von Austro Control zählen sicher zu den weltbesten. Sie brauchen jeglichen Vergleich nicht zu scheuen!

Die Notwendigkeit einer 3. Piste (2. Parallelpiste) wird von keinem einzigen seriösen Experten (außer Ihnen natürlich) in Frage gestellt.

 
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Hobbyökonom