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Die Hautevolee vom Wörthersee

25.08.2012 | 18:01 |  von Josef Urschitz (Die Presse)

An der »schönsten Badewanne Österreichs« explodieren die Immobilienpreise. Wer am See in der ersten Promi-Liga spielt, hat aber bessere Karten. Die Immobiliengeschäfte bei Freunden sorgen immer öfter für Unmut.

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Ruhig ist es geworden am See: Die aufgeplusterten C- und D-Promis, die die Gegend in den Wochen zwischen Beachvolleyball und Fête Blanche mit Partylärm kontaminiert haben, sind Richtung Wien und München abgerauscht. Jetzt „gehört“ er wieder Erholung suchenden Touristen und Anwohnern. Karibikblau (dafür sorgt schon der hohe Kalkgehalt des Wassers) liegt er da unter der heißen Spätsommersonne. Ein Idyll.

So empfinden das offenbar auch eine Menge Mitglieder des deutschen und österreichischen Geldadels. Denn hinter hohen Hecken, bewacht von elektronischen Sicherheitssystemen und Bodyguards, hat sich eine beachtliche Anzahl von Milliardären und Multimillionären an den Ufern der schönsten Badewanne Österreichs niedergelassen. Sie fallen nur nicht mehr so auf wie in den Sechzigern und Siebzigern des vorigen Jahrhunderts, als im Sommer der internationale Jetset zur Abwechslung – immer nur St. Tropez und Marbella Club werden auf Dauer ja auch fad – zwischen Velden und Krumpendorf die Sau rausließ. Als Gunter Sachs, der für zwölf Jahre sogar zum Besitzer des legendären Veldener Schlosses avancierte, bei den Dumbas auf Schloss Seefels vorbeischaute. Als Fernsehserien wie „Ein Schloss am Wörthersee“ Lieschen Müller im Ruhrpott zum Träumen brachten. Und als der deutsche Schnulzensänger Roy Black so häufig mit dem Wörthersee im Bildhintergrund in der Yellow Press erschien, dass ihm die vom Werbewert entzückte Gemeinde ein heute noch zu bewunderndes Denkmal in Form einer Büste an der Seepromenade setzte.

Wenig zu sehen am Südufer.
Die wilden Reichen von damals sind zahm und ruhig geworden. Aber sie haben sich nicht vom See getrennt. Wer an einem Sommerabend durch Velden schlendert, dem kann es schon passieren, dass ihm der vom Supermarkt- zum Immobilien-Tycoon gewandelte neue Veldener Schlossherr Karl Wlaschek über den Weg läuft (wobei „laufen“ vielleicht nicht mehr der richtige Ausdruck ist). Oder dass Paul McCartneys „Ex“ Heather Mills, die sich ein Appartement in Wlascheks Schlosshotelkomplex zugelegt hat, am Nebentisch ihren Cocktail schlürft.

Weniger zu sehen gibt es ein paar Kilometer weiter am Südufer in Schiefling/Auen, wo Ingrid Flick, die Witwe des deutschen Milliardenerben Friedrich Karl Flick, hinter blickdichten hohen Zäunen, abgesichert wie Fort Knox, in ihrer „Flick Villa“ auf einer idyllischen Halbinsel residiert. Als Hauptsitz sozusagen, denn die Flick-Stiftung hat unterdessen eine ganze Reihe weiterer Wörthersee-Grundstücke erworben. Von dort nach Dellach ist es nicht allzu weit. Und damit zum See-Anwesen der VW-Familie Piëch. Der hat man zwar noch kein Denkmal gesetzt, dafür aber ihrem erfolgreichsten Produkt: Mitten in Reifnitz, dem Epizentrum des jährlichen GTI-Treffens, verblüfft den Besucher ein steinerner Golf.

Bevor man den erreicht, geht es aber noch vorbei an den Latifundien des Ulrichsberg-Besitzers und Ex-Hypo-Alpe-Adria Chefs Tilo Berlin und an Maria Wörth, wo KHGs Wörthersee-Haus steht. Genauer gesagt, das von Fiona Pacifico usw. gemietete Haus einer Grasser-Stiftung, auf die der nach Eigendefinition wohl schönste und intelligenteste Kärntner klarerweise keinerlei Einfluss hat, wie wir unterdessen wissen.

Linkerhand kommen wir dann zum wahrscheinlich schönsten Fleck am See: Einem vorspringenden Uferfelsen, auf dem ein Schlösschen im Stil des triestinischen „Miramare“ thront. Dort hat sich Neo-Parteigründer Frank Stronach niedergelassen. Bevor unser Promi-Spaziergang jetzt ausufert, nur noch eine kleine, willkürliche Auswahl: Die (nach der Hochzeit des Seniors mit einer um fünfzig Jahre Jüngeren heillos zerstrittenen) Glocks haben mehrere See-Anwesen am Nordufer, die frühere deutsche „Kaufhauskönigin“ Heidi Horten gehört schon zu den Urgesteinen unter den Seevilleneignern, die Kochs (Kika/Leiner) entspannen ebenfalls auf eigenen Wörthersee-Gründen.

Zur Standardausrüstung gehört klarerweise ein Motorboot samt der streng limitierten und deshalb unter Freunden mindestens 250.000 Euro teuren Wörthersee-Lizenz. Denn wie sonst soll man standesgemäß zum Abendcocktail auf die Seeterasse des jetzt dem Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner gehörenden Schlosshotels Seefels bei Pörtschach kommen?

Aber nicht nur den Superreichen gefällt es am See. Speziell das Südufer ist übersät mit Zweitwohnungen, in denen Wiener, Steirer, Deutsche und – zunehmend – Italiener dominieren. Man muss nicht Millionär sein, um sich hier anzusiedeln: In der zweiten Reihe, mit  schönem Seeblick, ist man so ab 300.000 für eine mittelgroße Wohnung dabei. Steht noch dazu ein kleines Fleckchen Privatstrand zur Verfügung, ist man freilich schnell beim Doppelten. Auf diesem „Privatstrand“ ist man dann aber nicht, wie nebenan bei Flicks und Glocks, von Bodyguards, sondern von zahlreichen Nachbarn aus der Appartementanlage umringt. Und oft auch noch von anderen, die sich unverschämt teure „Baderechte“ erworben haben.

Wer es individuell liebt, muss deutlich tiefer ins Säckel greifen. Bei Reifnitz gibt es derzeit etwa Baugründe in Seenähe (aber jenseits der Süduferstraße) um knapp 1000 Euro pro Quadratmeter zu kaufen. Wer dort bauen will, fängt mit einer knappen Million fürs Grundstück an. Wirklich abenteuerlich wird es direkt am See. Im Angebot der See-Makler findet sich derzeit beispielsweise ein 60 (!) Quadratmeter großes direktes Seegrundstückchen mit Badeplattform, bei dem einem das Auflegen von ein paar Badetüchern 170.000 Euro wert sein muss. Macht stolze 2833 Euro pro Quadratmeter. Es gibt auch Grundstücksdeals, bei denen die 3000-Euro-Grenze schon deutlich überschritten wurde.

Die Hautevolee vom Wörthersee kann darüber freilich nur milde lächeln. Denn so wie Steuerzahlen nur etwas für arme Leute ist, ist Grundkauf zum Marktpreis ein Vorgang, den man gern naserümpfend denen überlässt, die darauf sparen müssen. Zumindest dann, wenn – wie zuletzt öfters – die letzten schönen Grundstücke aus öffentlichem Besitz stammen.

Urlaub bei Freunden. Schließlich ist man ja, wie der Kärntner Tourismusslogan so schön lautet, „bei Freunden“. Man kennt einander, hat manchmal das eine oder andere gemeinsame Abenteuer – beispielsweise das Abcashen im Rahmen der legendären „Investorengruppe“ beim Verkauf der Hypo Alpe Adria an die Bayern LB – hinter sich und ist, das ist Part of the Game, auch bestens mit der Landespolitik vernetzt. Da muss man das alles nicht so eng sehen.

Die Deals verursachen zwar regelmäßig ein bisschen medialen Staub, aber der lässt sich leicht ohne Blessuren aussitzen. Gute Geschäfte zu machen ist ja nicht strafbar, oder? Und soll man vielleicht Nein sagen, wenn einem etwas günstig angeboten wird? Wie etwa dem Magna-Gründer Frank Stronach: Dem verkaufte die Gemeinde Maria Wörth 2005 das wunderschöne Schloss Reifnitz am Wörthersee samt sieben Hektar Grund um 6,4 Mio. Euro. Macht 91 Euro pro Quadratmeter. Ein anderer Investor hatte zwar deutlich mehr geboten (was jetzt Gegenstand einer Anzeige eines Immobilienmaklers ist), aber der damalige Landeshauptmann Jörg Haider machte starken Druck für Stronach. Schließlich war ja noch anderes Part of the Game: Stronach wollte zum Dank ein Magna-Werk mit 200 Beschäftigten in Klagenfurt ansiedeln und aus Schloss Reifnitz ein Erholungszentrum für Magna-Manager aus aller Welt machen. Für den Fall, dass daraus nichts wird, hätte die Gemeinde Maria Wörth ein Rückkaufsrecht gehabt.

Und was ist daraus geworden? Das Magna Werk in Klagenfurt gibt es tatsächlich, es ist allerdings wesentlich kleiner als versprochen. Aus den Hotelplänen wurde nichts. Statt Magna-Managern aus aller Welt planschen dort jetzt nur Stronach und sein Spezi Siegfried Wolf. Das Rückkaufsrecht hat sich die Gemeinde von Stronach um eine Million abkaufen lassen, obwohl es angeblich einen besser zahlenden Interessenten für das Schloss gegeben hätte. Blöd gelaufen. Aber vielleicht wird's noch: Der wahlkämpfende Stronach hat zuletzt wieder angekündigt, dass er sich doch noch Umbaupläne für ein Hotel überlegt. Immerhin war in den Deal mit Haider damals ja sogar die Kärntner Tourismusholding eingebunden.

91 Euro pro Quadratmeter – da kommt selbst die bestens vernetzte Flick-Stiftung nicht mit. Die hatte 2006 dem Bundesheer einen wenige Kilometer von ihrer „Stamm“-Villa in Dellach gelegenen 14.000 Quadratmeter großen „Wassserübungsplatz“ um 1,8 Mio. Euro abgekauft. Macht 128 Euro pro Quadratmeter. Auch günstig.

Der Grund hat freilich einen Makel: Die Wörthersee-Süduferstraße führt mittendurch. Die Flick Stiftung wird nun auf eigene Kosten die Süduferstraße nach hinten in den Berg verlegen, ein einstimmiger Landesregierungsbeschluss ermöglicht ihr das. Die alte Straße über das Grundstück, rund 5400 Quadratmeter, muss Flick dem Land abkaufen. Um 1,5 Millionen oder knapp 280 Euro pro Quadratmeter.

Der Landeshauptmann findet, das sei ein tolles Geschäft. Für die Flick-Stiftung auf jeden Fall: Aus bisher 1300 Quadratmetern Seegrund (der Rest lag hinter der Straße) werden nun 14.000. Jetzt noch die passende Widmung, und die Kosten der Straßenverlegung sind mehrfach herinnen.

Schwarzbau.
Weniger günstig, aber doch deutlich unter „Normalo“-Preisen hatte 2009 Kika/Leiner Seniorchef Herbert Koch beziehungsweise dessen Frau zugeschlagen: sieben Mio. Euro für eine Villa samt 5700 Quadratmeter Seegrund bei Pörtschach. In der Nachbarschaft waren Gründe zwar teurer gewesen, richtig gschmackig wird die Sache freilich nicht durch den Preis, sondern durch den Verkäufer: Der ehemalige Hypo-Alpe-Adria-Aufsichtsrat kaufte das Juwel nämlich einer Hypo-Tochter ab. Und: Der Verkauf war nur möglich geworden, weil eben diese Hypo-Tochter vorher den Beschluss gefasst hatte, das Grundstück aus der geplanten Gesamtveräußerung herauszulösen. Praktisch. Allerdings fand, klarerweise, niemand etwas dabei.

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Manchmal kann man es aber selbst in Kärnten ein wenig zu bunt treiben. Der Holzindustrielle Hans Tilly erwarb 2000 um umgerechnet 6,2 Mio. Euro Gut Walterskirchen bei Krumpendorf, um dort seinen Alterssitz zu errichten. Andere hätten zwar mehr geboten, aber Jörg Haider protegierte den Verkauf an Tilly. 6,2 Mio. waren trotzdem (der Verkäufer war ja auch eine Privatstiftung) kein wirkliches Schnäppchen, denn die Halbinsel, auf der Walterskirchen liegt, ist Naturschutz- und Natura-2000-Gebiet, da spielt sich mit Villenbau nicht viel ab. Genehmigt wurde schlussendlich der Umbau einer bestehenden Villa, tatsächlich kam es aber (mit der Begründung, die alten Gemäuer entsprächen den statischen Anforderungen nicht) zu einem – noch dazu deutlich größeren – Neubau.

Zehn Jahre zieht sich der Streit um den „Schwarzbau“ jetzt schon hin. Aber die politischen Verhältnisse in Kärnten sind am Zerbrechen – und das verkompliziert die Sache jetzt doch ein wenig. Dass die „Abrissbirne“ über der wahrscheinlich illegalen Luxusvilla im Naturschutzgebiet schwebt, wie die „Kleine Zeitung“ kürzlich schrieb, glauben Kenner der Kärntner Szene zwar weniger. Aber der Fall schlägt unterdessen Wellen über die Landesgrenzen hinaus – und das macht eine früher nicht unübliche „Sanierung“ über eine simple Änderung des Flächenwidmungsplans doch unwahrscheinlich.

Seesplitter
3000 harte Euro.
So viel muss ein Privater für den Kauf eines Quadratmeters Grund direkt am See einkalkulieren.

338 Motorbootlizenzen
wurden für den See ausgegeben, mehr gibt es nicht. Wer sich das unverzichtbare Statussymbol zur Strandvilla zulegen will, muss also einem Lizenzinhaber das begehrte Stück abkaufen. Derzeit wird eine Lizenz mit rund 250.000 Euro taxiert. Normalerweise gibt es sie aber nur im Pack mit dem gebrauchten Boot. Dafür legt man von 350.000 Euro aufwärts hin.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.08.2012)

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39 Kommentare
 
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Familiensilber ade

dafuer sorgen schon unsere unfähigen und korrupten Politiker.Part of the Game.

Der tiefe Süden...................

.................gegen unser Kärnten ist Sizilien ein Mädchenpensionat.
Was die Flick-Umwidmung betrifft: Dörfler hat uns Kärntern den Deal als Zuckerl zu verabreichen versucht. Nun wird der Fahrradweg durch einen Tunnel (!) geführt, vorher sah man den See. Ein 50 Meter langes Uferstück wird den KärntnerInnen dafür für 50 Jahre als gratis-Badeplatz zur Verfügung gestellt. Mir ist schon klar, dass Frau Flick den Pöbel von ihrem Zaun weghaben möchte, dass aber das Land Kärnten und der Landeshauptmann nicht mehr für die Bevölkerung für diese Begehrlichkeiten herausholen, ist schier unglaublich. Man könnte glatt wieder "Begleitmusik" für die FPK vermuten. Dörfler wird ja von Regierungskollegen als Ein-Prozent Mann bezeichnet, angeblich geht nichts in seinem Resort ohne Anteil für die Partei!

Gast: nereiren
27.08.2012 16:35
0 0

Danke für die gute Zusammenfassung..

.. auch wenn die große Ansammlung von Schweinereien auf so kleinem Raum natürlich auch Übelkeit verursacht!

Aber so wird deutlich, wie österreichweit so großer Schaden entstehen kann. Mehr als 25 Mrd. Schaden soll durch Korruption in Ö pro Jahr(!) entstehen. Die AK schätzt, dass Ö allein durch das seltsame Stiftungsrecht ca. 500 Mill. Steuergeld pro Jahr (!) entgeht, etc.


Und die Kinder der hautevolée freuen sich

dass sie dereinst das alles ohne Erbschaftssteuer übernehmen werden, und Herr Stronach freut sich über sein kleines, supasauba und supagünstig erworbenes Chalet, in dem er ja leider nie anzutreffen war, weil er seinen Hauptwohnsitz im schweizerischen Zug, in einer kleinen Hinterhofwohnung bevorzugt hat, und Frau Flick freut sich, dass die Prachtimmobilie so mir nix dir nix ohne Steuern auf sie übergegangen ist und Herr Grasser freut sich, dass ....... aber das ist eine never ending story

Antworten Gast: Sehe ich anders!
27.08.2012 14:44
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Das ist alles nur eine Modeerscheinung!!!

So wie früher am Semmering die "Elite" reihenweise Villen gebaut hat und die Hotels voll waren und heute alles verfällt wird es auch an den Seen sein.

Die Interessen der Reichen verlagern sich, von Generation zu Generation.

Antworten Antworten Gast: semmeringistarmabersexy
27.08.2012 21:56
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Re: Das ist alles nur eine Modeerscheinung!!!

War am Semmering letzte Woche. Wirklich traurig, was dort passiert. Schön ist es noch immer - aber für wie lange noch?

Antworten Antworten Gast: royblack
27.08.2012 18:47
0 0

Re: Das ist alles nur eine Modeerscheinung!!!

So ist es.
Auch das Panhans, das angeblich schönste Hotel Europas (aber vor 100 Jahren) ist wieder mal pleite.

Und in Bad Gastein bröckelt der Putz von den schönbrunngelben k. & k. (Pleite) Hotels u. Villen.

Und da oben im Bild wurde das schönbrunngelbe "Schloss Hotel" um 120 Millionen Euro (das sind bitte 1 Milliarde und 650 Millionen Schilling) umgebaut um es nachher zu schließen.

Aber vielleicht gibt es eine Wiederbelebung in einigen Jahren, wenn reiche Chinesinnen ihre Hochzeitsnacht in der Schloss Suite unter dem Sissy Bild verbringen.

Gast: Bad Goisern
27.08.2012 14:04
0 0

Selbes gilt für Bad Goisern!

Da kauft ebenfalls die "Elite" alles auf, was zu haben ist.

Einheimische müssen oft wegziehen, weil Baugrund, Häuser und Wohnungen an Bonzen verschachtert werden. Fürs Fußvolk sind 08/15-Wohnungen gut genug, nicht wahr?

Antworten Gast: goisern
27.08.2012 21:56
0 0

Re: Selbes gilt für Bad Goisern!

...oba brenna tat's guat!

Gast: tc_t
27.08.2012 08:28
1 0

nicht alles was sich so aufspielt...

ist auch die zitierte "Hautevolee" - viele meinen es zu sein, sind aber dafür bestenfalls nur peinlich... aber vielleicht ist eben das die voraussetzung um zur Hautevolee zu gehören...

peinlichkeit als verbindendes prinzip der nebochanten....

4 0

vielleicht möchte einer der besitzer kurz sein Leben tauschen

gegen das Leben eines Menschen, der ohne Bodygard an einer Ecke in Wien eine Burenwurst verschlingen darf, und dabei auch einmal versehentlich rülpsen darf

gibt es für diese verschleuderung von öffentlichem vermögen keine strafbestimmungen?

so wie die sachlagen hier beschrieben werden, müsste doch mindestens amtsmissbrauch drinnen sein, oder? wenn ein geschäftsführer vermögen der gmbh so verschleudern würde, wäre das klassische veruntreuung.

das traurige ist, dass solche berichte im kärntner volk wenig bis gar nichts bewirken. laut umfrage wollen immer noch 30% die fpö wählen. das sagt alles. dabei hat doch ihre sonne all das verbrochen.

im grunde fehlen einem die worte. und ausgerechnet der steuerflüchtling, mister strohsack pudelt sich als bestohlener reicher auf. das klagenfurter "werk" übrigens, ist ein potemkinsches dorf. es ist wahrlich zum ko ...

Gast: royblack
26.08.2012 16:32
1 3

Gott sei Dank gehört der See nicht dem Steuerzahler

Vorbesitzer vom teuersten Grundstück am See (Schloss Hotel) war die Staatsbank Hypo Alpe Adria.

Wieviel Verlust haben die in wenigen Jahren gebaut? Na so um die 100 Millionen.

Man stelle sich vor, der ganze See gehöre dem Staat. Au weh, es gebe sofort wieder eine Steuererhöhung.

Gast: Gut informiert
26.08.2012 14:45
8 0

Schuld sind nicht die Reichen, sondern die Politiker

Artikel wie dieser lenken von der eigentlichen Problematik ab. Unsere Demokratien in Europa wurden von den politischen Parteien missbraucht, indem immer mehr Versprechen gemacht und somit Milliarden verwirtschaftet wurden. Jetzt wird sozusagen den Reichen die Schuld fuer die immer groesser werdende Armut der Massen geben. Die eigentlichen Diebe und Betrueger sind korrupte Politiker. Waeren alle verantwortlich und aufrichtig, waere es keinem Stronach, Grasser, Floettl, Elsner gelungen, so blendende Geschaefte in Oesterreich zu machen.

Re: Schuld sind nicht die Reichen, sondern die Politiker

Völlige Zustimmung!

Im Prinzip wäre es so einfach:
Eine neue, demokratisch gewählte Regierung ,
diese beschließt rückwirkend Gesetze, die Herren werden enteignet und uns Österreichern wird unser ehemaliges Vermögen rückerstattet

Leider bin ich dann aufgewacht :P

Antworten Antworten Gast: sowieinhu
27.08.2012 21:58
0 0

Re: Re: Schuld sind nicht die Reichen, sondern die Politiker

Die Herren werden enteignet? So wie im Ungarn?

Gast: Neimanns
26.08.2012 12:43
8 0

Enklave...

besser, die ehrenwerte Gesellschaft konzentriert sich an solchen Gestaden, dafür verschonen sie andere Gegenden. Und es muss nicht der Wörthersee sein, will man als steuerzahlender Staatsbürger ohne Gerichtserfahrung einmal ausspannen. Der peinliche Auftritt aufgetakelter und degenerierter Promis am Nebentisch ist ohnehin nicht besonders unterhaltsam. Es gibt auch ein Leben abseits von Gier , Geiz und Profitstreben, spätestens der Tod sorgt dann wieder für Gleichheit.


Re: Enklave..., spätestens der Tod sorgt dann wieder für Gleichheit.

Irrtum, wie war das doch mit dem gestohlenen Sarg in Kärnten?
.
Sie haben nicht einmal nach dem Tod ihre Ruhe, die armen Reichen!

Ein Teil dieser Wörthersee-Schickaria hat ja auch bei der Hypo fest abgezockt...


....wobei besonders Koch (Leiner/Kika) auffällt.

Als ehemaliger AR-Chef der HAA, hat er auch noch vor der Verstaatlichung ein Seegrundstück am Wörthersee von der Hypo erworben,

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/hypo/2260817/kochs-seegrundstueck-kurgebiet-bund-liess-hypo-daten-kommen.story

Rausgekommen ist natürlich nichts.

Gast: Merkatz
26.08.2012 11:16
2 2

...

wieder mal tilly, war klar

Die Elite der

der Wörthersee-Strände kommt ja hpts. aus Deutschland mit einschlägiger Familientradition vor 1945.

Wer am See in der ersten Promi-Liga spielt, hat aber bessere Karten.

Die Schlösser werden in "Verwaltung genommen werden müssen", wenn Sonderstaatsanwältinnen im Bikini per Wasserschi ihre Wellen in den Wörthersee pflügen; das Problem "Schwimmen trotz dem stählernen Achter auf den Händen" steht unmittelbar vor einer Lösung!

Gast: pächter der wahrheit
26.08.2012 08:35
6 0

Danke für die Info - aber was soll man tun

mit legalen Mitteln ist den Herrschaften bei Ihren Machenschaften nicht beizukommen, das geht schon bei relativen Leichtgewichten wie dem KHG nicht also wird dass in 2 Klassen höher noch schwerer gehen.

Bleiben also nur illegale Mittel: Pflasterstein, Fackel und Heugabel?

Re: Danke für die Info - aber was soll man tun

Teer und Federn.

1 11

kann es sein, dass der Josef...

...ein klein bisschen neidig ist?

Antworten Gast: Bademeisterin
26.08.2012 15:10
8 0

Re: kann es sein, dass der Josef...

Neidig auf was????
Auf Schweinereien???

 
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Hobbyökonom