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AK-Präsident Tumpel gibt Rückzug bekannt

26.08.2012 | 15:54 |   (DiePresse.com)

Herbert Tumpel wird bei der nächsten Arbeiterkammerwahl 2014 nicht mehr antreten. Zu einem möglichen Nachfolger äußert er sich nicht.

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Arbeiterkammer-Präsident Herbert Tumpel hat am Sonntagnachmittag offiziell bekanntgegeben, dass er bei der nächsten Arbeiterkammerwahl 2014 nicht mehr antreten wird. In einer Aussendung begründete er seinen Rückzug aus der Politik damit, dass er im kommenden März 65 Jahre alt wird.

Zu seiner Nachfolge äußerte er sich nicht, betonte aber, er gebe seinen Entschluss jetzt bekannt, damit die Gremien in AK und Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter "genügend Zeit für einen geordneten Übergang haben".

(APA)

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34 Kommentare
 
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Gast: phj
27.08.2012 19:15
0 0

Und was ist mit seinen 14 Aufsichtsratposten ?

Legt er die auch zurück ?
Dank Parteibuch ist er immer nach oben gefallen.
Baba, und foll ned weita

Gast: Jodeldiplomsänger
27.08.2012 15:20
0 1

Nana nur net übertreiben.

Ich bin leider, durch die durchwegs negativen Postings hier, gezwungen, einmal einen Roten und die AK ETWAS zu entlasten.

Tumpel hat sich in der Vergangenheit immer für die Arbeitnehmer zu Wort gemeldet und zwar, meiner Meinung nach, mit vernünftigen Ansichten, wo dagegen vom ÖGB Verein nicht einmal "Muh" gesagt wurde. Daß er nichts in der SPÖ ausrichten konnte liegt wahrscheinlich daran, daß ein AK Präsident ein Versorgungsposten ist. Daher ist es ihm auch anzurechnen, daß er seinen roten Bonzen oft widersprochen hat und nicht wie der ÖGB gekuscht hat.

Als ich in meiner Fa. um Erteilung der Altersteilzeit ansuchte, wurde dies abgelehnt. Die Mitarbeiter der AK gaben mir daraufhin wertvolle Tips, was ich unternehmen muß, damit diese Ablehnung in weiterer Zukunft zu meinem Vorteil beitragen würde. Ich befolgte diese Ratschläge und war über 6 Jahre praktisch unkündbar.
Es waren nur Tips, aber jedenfalls nützlich.

Ich glaube nicht, daß man Tumpel einen ähnlichen miesen Charakter als den eines roten Unsozialministers nachsagen kann.

Und welcher Bonze geht schon mit 65 in Pension, die kleben doch alle bis weit über 70 an ihren Sesseln.

Zur Klarstellung: Bin kein roter Indianer, schwarzer Afrikaner, blauer Alkoholiker, hab keine Orangenhaut, und grün bin ich auch nicht hinter den Ohren, bin (ob unserer Regierung) nur ein bedrückter Österreicher.

Honecker hats bereits 1989 getan.

Wieso kommt Tumpels Einsicht erst ein Vierteljahrhundert später?

Re: Honecker hats bereits 1989 getan.

na weil seine Tumpel-Gugerel fürs Famileineinkommen sorgen kann :-)

Mir ist das sowas von egal welches Würschtl als nächstes unnütz gigantische Bezüge kassiert!


Es ist wurscht wer nachkommt

Die AK sollte eine unabhängige Interessensvertretung für die Arbeiter sein.

In Wahrheit ist sie die Geldwiese des ÖGBs (einem privaten Verein, wo nur die zahlenden Gewerkschaftsmitglieder vertreten sind ), wo sich Gewerkschaftsfunktionäre uneingeschränkt bedienen können.

Tumpel war nur der Hirte, der schaute, dass ja niemand anderer reinkommt.
Der Nächste wird auch so einer sein, dafür werden die ÖGB-Bosse schon sorgen.

Hoffentlich das Ende einer Ära

Schön wäre, wenn damit auch die Ära der 70er Jahre-Apparattschiks in Österreich ein Ende finden würde. Tumpel ist sicher eine der extremsten Ausprägungen des klassischen Parteisoldaten. Er hat in seinem Leben keine einzige Minute in der Privatwirtschaft gearbeitet, sondern sein gesamtes Berufsleben im geschützten Bereich der Gewerkschafts- und gewerkschaftsnahen Verbände verbracht.

Obwohl er als BAWAG Aufsichtsrat die umstrittenen Karibik-Geschäfte mitzuverantworten hatte, war selbst einer der größten Kritiker des kapitalistischen System.

Gast: diepaddeirichtetsschon
27.08.2012 08:49
3 0

solche SPÖ karrierepaddeifunktionäre wie tumpel,folglar oder hundstorfer nicken seit langer zeit nur mehr den sozialabbau bei den asvg arbeitnehmern u.asvg pensionen ab-sie schaden so den bürgern nur mehr


es wird ohnehin höchste Zeit diesen Wirtschaftschädling AK abzuschaffen, denn Sozualismus kann man sich nur leisten wenn die Wirtschaft funktioniert, dieser Luxus ist langsam vorbei.

Jetzt wird in den Medien sogar öffentlich aufgefordert dass Praktikanten ihren Arbeitgebern quasi mistrauen sollen und im Falle auch klagen wenn z.B. Überstunden nicht exakt abgerechnet sind u.s.w. Hallo, geht´s noch, wer macht da Überstunden, solche Praktikanten sind meist, weil unerfahren, eine Belastung für einen Betrieb und wollen jetzt mit Arbeitsrecht daherkommen, mit ihren 20ig Zigarettenpausen und Smalltalks zwischendurch. Das sind keine vollwertigen Arbeitskräfte und werden daher auch nicht als solche eingesetzt. Ich nehme keinen PraktikantIn mehr auf, so einfach ist das.

Antworten Gast: Johann S
27.08.2012 13:02
0 1

Re: es wird ohnehin höchste Zeit diesen Wirtschaftschädling AK abzuschaffen, denn Sozualismus kann man sich nur leisten wenn die Wirtschaft funktioniert, dieser Luxus ist langsam vorbei.

Dann müsste auch die Handelskammer abgeschafft werden,die gibts schon seit 1849.
Bezüglich der Probleme im Arbeitsrecht,kann nicht nur Ihre Sichtweise gelten,sondern Audiatur et altera pars.

Die Roten

betrachten gewisse Institutionen (AK, Gewerkschaft usw.) als ihr Eigentum, die sie nach Belieben mit eigenen Leuten besetzen können.

Abschaffen

Dieses Kammerunwesen gehört sofort abgeschafft. Diese Zwangsmitgliedschaft in Kammern gibt es ja nur in Österreich. Diese Personen sollten in der produzierenden Wirtschaft beschäftigt werden. Außerdem sollte sich in Brüssel nichts ändern, dann sollte man noch einige rückgratlose Politiker dorthin schicken. Solche werden dort gebraucht.

Antworten Gast: Johann S
27.08.2012 13:25
0 1

Re: Abschaffen

Stimmt sicher nicht.
Auch die BRD kennt die Pflichtmitgliedschaft.
Nomen est omen? Glaube nicht.

Tumpel gibt Rückzug bekannt

Er wird niemand abgehen!

Gast: globetrotterneu
26.08.2012 22:05
0 0

zeit für gerechtigkeit

ist so oder so wurst wer da oben sitzt wird nur der nächste nichtsnutzige parteien günstling sein.

wäre eigentlich interessant zu erfahren....


...wie hoch der Posten des AK Präsidenten dotiert ist, bei 0% Risiko und 0% Verantwortung. Scheint ein grosses Geheimnis zu sein, weil niemand darüber berichtet.

Seine Frau Gertrude...

(= Gertrude Tumpel-Gugerell) wird im November 60, Sie könnte den Präsidentenjob neben ihren anderen zahlreichen Funktionen ganz locker noch dazunehmen. Würde nicht weiter auffallen und hätte den Vorteil, dass dieser Posten in der Familie bleibt.

Re: Seine Frau Gertrude...

Das nennt man dann Erbpacht. Normalerweise gehen solche Posten auf die Kinder über, nicht auf Ehefrauen.

Re: Seine Frau Gertrude ..., dass dieser Posten in der Familie bleibt.

Machte ja (ganz unten) auf die Praxis in der OeN aufmerksam, wo sich "die Familie" seinerzeit "den Bezug" sicherte.
.
Im Übergang eine Präsidentin, das wäre doch der Hammer!

Das Kammersystem....

ist überholt und dient heute nur noch zum Selbstzweck derer die davon profitieren es soll jeder FREIWILLIG entscheiden ob und was er von seinen Einkommen bezahlt - Zwang bringe ich in Verbindung mit Diktatur- wenn diese Systemme nicht ohne Zwang am Leben erhalten werden können werden sie nicht gewollt, das ist eine einfache Wahrheit die Gott sei dank auch viele viele Diktatoren zu Fall gebracht hat - frei enstscheiden heißt nun einmal nicht gezwungen zu werde und das ist gut so .

Gast: Aussenbeobachter
26.08.2012 20:12
9 0

Glaubwürdigkeit

Wenn man an das Familieneinkommen der Fam. Tumpel denkt, kann man es kaum glauben, dass er an der Spitze einer Organisation steht, die Menschen vertritt, die ein Leben lang arbeiten müssen, um vielleicht so viel zu verdienen, wie das Monatsgehalt dieser Familie - nicht gerade ein Beispiel von sozialer Gerechtigkeit ...

Re: Glaubwürdigkeit

Das "sozial" bei den Roten ist ein Überbleibsel aus längst vergangenen Tagen, als die "Sozialdemokraten" noch sozial und demokratisch waren.

Re: Re: Glaubwürdigkeit

wenn's drauf ankommt, sid sie weder noch!

Er wird kaum abgehen.

Für diese Position kann man jeden verwenden. Dieser Versorgungsposten ist sicher schon an einen hellen SPÖ-Kopf, vergeben.

Re: Er wird kaum abgehen.

Kaske ist angeblich ein heißer Nachfolger...

Gast: Demokrit
26.08.2012 19:29
9 0

Zwangsbeglückung

AK - ein weiterer Verein zur Zwangsbeglückung. Millionen Arbeitnehmer zahlen ihre hart verdiente € Monat für Monat für diesen geschützten Bereich mit politischen Hampelmännern! Im Verein "Kirche" kann man zumindest kündigen, doch bei diesem Verein nicht! Schafft endlich diesen Privilegienstadel ab!

 
12

Hobbyökonom