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Generika brächten 256 Mio. Euro Einsparungen fürs Sozialsystem

27.08.2012 | 17:21 |   (Die Presse)

Beim Verkauf von Nachmach-Präparaten gehört Österreich zu den Schlusslichtern. Dabei könnten durch Generika im Gesundheitssystem relativ einfach 256 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden.

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Wien/Höll. Im Gesundheitssystem könnten relativ einfach 256 Mio. Euro pro Jahr eingespart werden, indem Ärzte vermehrt Generika statt Originalmedikamenten verschreiben würden. Dies geht aus einer Studie des Instituts IMS Health hervor, die vom Generikaverband präsentiert wurde.

Generika sind nachgeahmte Produkte von Originalmedikamenten, deren Patentschutz abgelaufen ist. Generika werden daher billiger verkauft, sie haben aber die gleichen Wirkstoffe wie die Originalpräparate, sagt Christoph Baumgärtel, der im „Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen“ für die Medizinaufsicht zuständig ist. „Berichte über vermeintlich schlechtere Wirkungen von Generika halten einer wissenschaftlichen Betrachtung nicht stand“, so Baumgärtel. In Österreich überprüfe die Medizinaufsicht die Wirksamkeit und Sicherheit jedes Generikums.

Nur bei „völliger Erfüllung aller gesetzlichen und wissenschaftlichen Auflagen“ erfolge die Genehmigung. Im Vorjahr wurden 961 Generika zugelassen. „Der Vorteil liegt im Einsparungspotenzial, also im volkswirtschaftlichen Nutzen“, so Baumgärtel.

Sind Ärzte nicht kostenbewusst?

Rund 40 Prozent aller hierzulande verkauften Medikamente sind ein Generikum. Damit gehört Österreich laut Baumgärtel zu den Schlusslichtern. So liegt der EU-Durchschnitt bei 60 Prozent. In den USA sind es 80 Prozent.

Über die Gründe für den im internationalen Vergleich schleppenden Verkauf gehen die Meinungen weit auseinander. Generikahersteller kritisieren, dass es für Ärzte, Apotheken und Patienten zu wenig Anreize gibt. In anderen europäischen Ländern wie in Deutschland wurde die sogenannte „Aut idem“-Regelung eingeführt. Das bedeutet, dass Ärzte nur noch den Wirkstoff vorschreiben. Der Patient geht dann in die Apotheke, wo das günstigste Medikament ausgewählt wird.

In Österreich wurde nach heftigen Diskussionen die Einführung einer solchen Maßnahme allerdings verworfen. So kritisierten etwa Apothekenvertreter, dass die Lagerhaltung aufwendiger werden würde. Viele Ärzte wollten wiederum die Entscheidungsgewalt über das definitive Medikament nicht an die Apotheker abgeben.

Laut manchen Generikaherstellern fehlt es den Ärzten jedoch an Kostenbewusstsein. Zwar sind Mediziner, die über einen Vertrag mit einer Krankenkasse verfügen, angehalten, beim gleichen Wirkstoff das günstigere Medikament auszuwählen. Doch dies wird nicht ausreichend überprüft, heißt es.

Apotheken greifen zu Originalen

Eine ähnliche Entwicklung gibt es bei rezeptfreien Medikamenten. Tests des Vereins für Konsumenteninformation ergaben, dass in den Apotheken in 33 von 40 Fällen zunächst einmal die teuren Originalpräparate angeboten werden. Selbst auf dezidierte Nachfrage nach einem günstigeren Generikum wird dieses häufig nicht verkauft.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.08.2012)

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27 Kommentare
 
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Gast: JochenMeyer
17.09.2012 14:41
0 0

Hauptsache billig

Rabattvertäge nutzen langfristig NUR Herstellern aus Billiglohnländern und verschaffen ihnen einen komfortablen Marktzutritt. Das ist ziemlich Kurzsichtig. Typische Rabatte der Hersteller liegen bei über 90%! Damit liegen die Preise oft unter den Produktionskosten in Europa. Wo wollen wir eigentlich hin?

Verantwortungsbewusster (!) Einsatz von aut idem und "Pharmazeutischen Bedenken" wäre z.B. ein Ansatz anstatt dem Motto www.schnurz-egal.de

Gast: Plotinus
07.09.2012 17:01
2 0

im reichen Canada zahlt die Kasse nur Generika

. . . so müsste es auch im armen Österreich sein.
Schuld, die Pfründe- und Privilegienwirtschaft.

Es ist lächerlich,

daß die österreichischen Ärzte immer noch Markennamen statt Wirkstoffe verschreiben.

Das Problem ließe isch einfach lösen: Der von den Krankenkassen ersetzte Preis ist automatisch der des billigsten Generikums, wer ein anderes Präparat will, kann einfach in der Apotheke aufzahlen.

Gast: superquant
03.09.2012 10:00
0 2

Nicht alles ist als Generikum verfügbar

Wie schon im Artikel genannt gibt es Generika nur für ältere Medikamente. Für viele Wirkstoffe (besonders die neueren) gibt es z.b. noch keine Generika oder erst seit kurzem.
Wenn man jetzt zuviel auf Generika setzt, dann werden Patienten neue,bessere teilw. nebenwirkungsärme Medikamente vorenthalten.Natürlich soll bei gleichem Wirkstoff das billigere Medikament verschrieben werden, aber wie schon vorher gesagt Generika decken nicht alles ab.
Klar das in der USA die generika rate höher ist, dort zahlen die Leute auch die Medikamente selber und bei 300 $ mehrkosten für ein neues Medikament nehm ich doch lieber das ältere und als Generikum verfügbare und nehme ev. Nebenwirkungen in Kauf.
Aber wollen wir in Ö, dass über Medikamente nach den Kosten oder doch lieber nach dem Nutzen für den PAtienten entschieden wird ?

Gast: kuglschreiba
01.09.2012 11:50
0 0

die medien müssen ja recht haben..

nicht mal auf ausdrückliches verlangen hin wird einem in der apotheke immer ein generikum gegeben -
könnte es etwa sein, dass apotheker dies wegen einladungen von pharma firmen tun. kongresse, oder auch gratis urlaube genannt? wäre es möglich, dass - oh schreck - vl. auch apotheker die möglichkeit hätten millionen von euro zu sparen?

aber nein... das fernsehen hat gesagt die ärzte sind schuld! dann muss es ja stimmen.. und die masse meint auch dass ärzte, die uns tagtäglich das leben retten/wegen irgendwelchen kleinigkeiten behandeln/immer sofort gratis verfügbar sind, die alleinige schuld tragen wenn in unserem gesundheitssystem geld verschwendet sind. und die masse muss es ja wirklich wissen

Re: die medien müssen ja recht haben..

ich will keinen apotheker oder arzt in den schutz nehmen, es ist nur einfach seit einigen jahren von firmenseite nicht mehr möglich, grosszügig "zu spenden", da fast alle pharmafirmen der pharmig angehören und sich deren strengen richtlinien was das sponsoring betrifft, unterworfen haben. allerdings machen einige ein gutes gschäft mit naturalrabatten und/oder produktbündelungen ..

Gast: Abrechner
29.08.2012 21:52
0 0

Bitte die Ärzte genauer kontollieren

Wenn man die Abrechnungen der Ärztr genauer kontrollieren würde, fände man ebenfalls ein großes Einsparungspotential;zusätzlich würde ein Qualitätsmanagement ebenfalls bei einigen Experten nicht schaden

Gast: Vorschlagsrecht
29.08.2012 21:48
1 0

Bessere Einsparungsprogramme

Bitte aus der ESM -Sicherung austreten,da sparen wir 80 Mrd €, das ist 400 fache des Generikawuhschkonzertes

Gast: Kurt123
28.08.2012 14:31
0 0

Muss die Krankenkasse das Original zahlen?

Kann die Krankenkasse (Chefarzt) ein Org. Medikamet ablehnen und nur ein Generikum bezahlen.

Hat der Patient das Recht auf das Original wenn die der Fach/Hausarzt verordnet hat?

Re: Muss die Krankenkasse das Original zahlen?

nein und ja

Gast: Hausarzt
28.08.2012 09:05
4 2

Entscheidend

für die Wirkung und Verträglichkeit eines Medikaments - auch im Zusammenspiel mit anderen Medikamenten - ist nicht ausschließlich der enthaltene Workstoff.

Da wäre zunächst die Reinheit des Wirkstoffs zu hinterfragen. Diese unterscheidet sich bei manchem Generikum nämlich signifikant vom Original.

Das Trägermaterial spielt eine ebenso bedeutende Rolle. Aspirin z.B. ist auch als Generikum erhältlich. Das Trägermaterial - also die Tablette an sich - löst sich allerdings in Wasser sehr schlecht auf. Die Folge: Das Generikum belastet den Magen ungleich länger als das Original und die enthaltenen, nicht ganz so hochwertigen Wirkstoffe, entfalten ihre Wirkung weitaus später.

Diese Fakten werden dem Patienten jedoch vorenthalten.

Man sollte das etwas differenzierter Betrachten

Zuerst sollte man sich einmal klar werden, dass ein Generikum nicht gleich dem Originalpräparat ist. Und zwar auch nicht im Wirkstoff. Zwar ist der gleiche Wirkstoff drinnen, jedoch genügt es für ein Generikum einen Wirknachweis zu bringen der 20% unter bzw. über dem des Originals liegt. Von den Zusatzstoffen haben meine Vorredner schon gesprochen.
Aber es ist natürlich klar das Herr Baumgärtel sein Klientel vertreten möchte. Und eine Studie zu erwähnen, die besagt, das kein Unterschied zw. Generika und Original nachzuweisen ist, ist nur die halbe Wahrheit, da es auch andere Studien gibt die genau das Gegenteil sagen.
Ich selbst habe schon mit einigen unabhängigen Pharmakologen gesprochen und unter diesen herrscht auch eine geteilte Meinung ob ein Unterschied besteht oder nicht...

Re: Man sollte das etwas differenzierter Betrachten

der rotstricherlsetzer ist wahrscheinlich ein generikahersteller :-)

"Sind Ärzte nicht kostenbewusst?"

NATÜRLICH sind ärzte kostenbewusst!

was glauben sie, was es kosten würde, all die reisen zu den von den pharma-firmen finanzierten kongressen und lustbarkeiten, selbst zu bezahlen???

generika werden erst dann verschrieben, wenn deren erzeuger ebenfalls so großzügig sein werden. doch dann werden ihre produkte ebenfalls überteuert sein....


Antworten Gast: Valentin Bählamm
29.08.2012 12:25
1 0

Re: "Sind Ärzte nicht kostenbewusst?"

Ärzte sind in der Regel kostenbewußt.
Nicht kostenbewußt sind die Patienten. Ihnen wurde durch Jahrzehnte eingedrillt, dass Gesundheitsdienste wie Arzt und Apotheke nichts kosten dürfen. Und jede Art von Selbstbehalt, mit geringfügigen Ausnahmen für bestimmte Versicherte, wurde konsequent hintertrieben. Und mit Verrlaub, die Genrikaregeln in Österreich sind ein Schmarren. Trotzdem ist die einezige Sparte wo bisher gespart wurde sie Apotheke. Es ist auch prkatisvh nur die Apotheke transparent in ihren Kosten. Daher witrd die Generikadiskussion dort losgetreten zur Ablenkungen von den anderen Sparten.

Wenn nicht gleich wegen jeder Unpässlichkeit

haufenweise Medikamente verschrieben werden würden, würde das wohl ein Vielfaches sparen... ;-)

Gast: total crash
28.08.2012 07:25
2 0

Da gäbe es noch eine Menge anderer Einsparungsmöglichkeiten.

Z.B.für alle im Zusammenhang entstehende Behandlungskosten für Freizeitunfälle ,muss eine Privatversicherung her bzw abgeschlossen werden.

Doppelt bis drei und vierfach Vor- Untersuchungen für ein und die selbe Operation.

Zentral koordinierter Einkauf von Medikamenten,sonstig gleicher Bedarf wie Betten uam für alle Spitäler eines Krankenhausverbandes.

Echte Kontrollen der E-Card ob der Patient den Anspruch zu einer med.Behandlung hat.

Von den getürkten Anträge und der daraus entstandenen Bewilligungen zur Krankenkassa-Beitrags & Kosten-Befreiung will ich noch gar nicht reden.

Da wäre viel zu tun,aber eh schon wissen ,auf diesem Auge sind unsere Politiker blind und taub sind sie obendrein;o)

Hauptsache sie haben ihre Ruhe,cashen für sich und ihre Habara ab und ihr Lieblings Klientel hat alles Umsonst;o)




Re: Da gäbe es noch eine Menge anderer Einsparungsmöglichkeiten.

Das Kurunwesen in diesem Zusammenhang bitte nicht vergessen... ;-)

Gast: Miauz
28.08.2012 06:57
1 1

Es sind nicht immer die "Wirkstoffe" ...

... die der Grund für die Verschreibung der Originale sind. Es sind auch die anderen beigefügten Stoffe nicht irrelevant die teilweise als Katalysatoren wirken um bestimmte Aktivitäten des Körpers zu verbessern.
So macht es bei Impfstoffen einen Unterschied was man Hinzufügt um einen guten oder weniger guten Impfschutz zu erhalten.
Genauso ist es so das bestimmte andere sekundäre Mittel zwar im Prinzip die Gleiche Wirkung haben und billiger sind aber im allgemeinen schlechter vertragen werden.
So sind mir Fälle untergekommen bei denen das Generikum arge Nebenwirkungen hatte, das Original nicht, was vermutlich an den "nicht Wirkstoffen" lag.
MFG

Gast: gast 357
28.08.2012 06:02
3 0

gleicher als gleich

Dass der Generikamarkt mit solchen Presseaussendungen an die Öffentlichkeit geht, ist nicht sehr überraschend. Und wenn das Bundesamt in einem Jahr 961 davon zuläßt, ist wohl Eigeninteresse auch nicht ganz zu leugnen. Aber „völlige Erfüllung aller gesetzlichen und wissenschaftlichen Auflagen“ bedeutet nicht viel mehr als das die Wirkstoffkonzentration innerhalb einer gewissen statistischen Toleranz dem Originalmedikament entsprechen muss, während sich Hilfstoffe unterscheiden können. Damit ist die gleiche Verträglichkeit nicht immer sichergestellt, und da die Hilfsstoffe auch auf die Verfügbarkeit einen Einfluss haben können, nicht mal immer die gleiche Wirkung. Mehr stört mich das sogenannte Einsparungspotenzial: kurzfristig mag das stimmen. Aber Arzneimittelentwicklung ist extrem teuer, und wenn die Hersteller von Originalpräparaten solcherart ihren Markt verlieren, werden Sie das bei neuen Medikamenten draufschlagen, denn irgendwoher muss das Geld ja kommen (während sich die Generikahersteller mit minimalen Entwicklungskosten dort reindrängen). Gut, ein gewisser Preisdruck mag schon Sinn machen. Aber wer soll sonst Medikamente entwickeln? Das ist halt der Endzustand, wenn man zuerst die gesamte Forschung an den Unis killt, und damit die Arzneimittelentwicklung in die Privatindustrie abschiebt (und dass die Geld damit verdienen wollen ist verständlich). Es kann mir keiner erzählen, dass die Diskonter (=Generikahersteller) nicht auch im wesentlichen aufs Geld schielen.

Antworten Gast: jiri
31.08.2012 17:03
0 0

Re: gleicher als gleich

Da spricht ein Kenner.
Aber gleiches Recht fuer alle.
Ploetzlich, bei Generika, faellt den Experten auf wie schwammig die Wirknachweise eigentlich sind.

Ich bin eher fuer ein direktes Verbot der Medikamentenverordnung durch Aerzte, mangels Fachkenntnis.

Ich hoffe, dass eines Tages nur noch von Pharma- und Medizinindustrie voellig unabhaengige Stellen Medikamente verordnen duerfen.

Als Entscheidungsgrundlage duerften nur Laboranalysen und objektiv, nachmessbare Befunde dienen. Die Therapieergebnisse muessten oeffentlich, in Tageszeitungen, in Form von Statistiken kundgetan werden! Ich wuerde sagen, in 1 Jahr wuerde jeder die besten Therapien kennen, viele chronische Erkrankungen wuerden geheilt und man wuerde auch viele heute noch hochgelobte Krebstherapien verwerfen.

Antworten Antworten Gast: gast357
04.09.2012 03:15
0 0

Re: Re: gleicher als gleich

Zur Zulassung eines neuen Präparates ist ein vollständiges Dossier vorzulegen, bei dem Wirkung und Sicherheit mit eben solchen Daten belegt sind. Nur bei Generika beschränkt sich das auch gleiche Wirkstoffmenge & gleicher Plasmalevel bei Verabreichung, also ohne spezifischen Wirkungsnachweis. Prinzipiell sind solche Assessment Reports für zentral für die EU zugelassene Produkte auf der Homepage der EMA in London abrufbar. Eine Zulassung (und das wird europaweit bei den Arzneimittelbehörden ausgeschrieben und begutachtet) ist also eine Bewertung solcher nachprüfbarer Daten. Publiziert wird das noch nicht vollständig, weil die Studien nach wie vor die Pharmaindustrie zahlt (sonst könnte sich das auch keiner mehr leisten, solche Studien kosten schnell mal zig Millionen, unterliegen aber strengen Regeln und werden auch kontrolliert). Publiziert wird in Fachzeitschriften, Tageszeitungen wären damit völlig überfordert, gehen Sie mal z.B in die Bibliothek einer Medizinuni (und die österr können sich die meisten Zeitschriften sie sowas publizieren nicht einmal ansatzweise leisten). Allerdings ändert sich die Transparenzpolitik gerade, alle (zulassungsrelevanten) Studien sollen dann ebenfalls über London abrufbar werden. Aber welches Medikament ein Patient braucht, wird immer noch ein Arzt entscheiden müssen, denn eine solche Entscheidung ist um einiges komplexer als Krankheit XY daraus folgt Medikament AB. Offensichtlich haben Sie da ziemlich naive Vorstellungen.

Antworten Antworten Antworten Gast: jiri
09.09.2012 11:02
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Re: Re: Re: gleicher als gleich

Das nennen sie Transparenz?

Vor 100 Jahren konnte man noch jeden Tag in der Tageszeitung die Todesstatistiken nachlesen, sowie die Todesursachen/Erkrankungen, und das ohne Computer!
Sicher, koennte man da noch eine Therapie-Spalte hinzufuegen.

Als Wissenschaftler kann ich keine Zulassungsstudie fuer ein Medikament anerkennen, die 1. mehr oder weniger geheim ist, 2. vom Hersteller selbst die Wirksamkeit ueberprueft wird, 3. nicht gegen ein echtes Plazebo getestet ist, sondern gegen eine andere unwirksame, bereits bestehende Therapie.
Es koennte ja sein, dass eine Therapie mehr schadet als gar keine Therapie!

Jedenfalls wuerde diese Vorgehensweise in jeder naturwissenschaftlichen Disziplin sofort zur Zurueckweisung einer solchen Zulassungsstudie fuehren!

Es wundert mich daher auch nicht, wenn Generika mit dengleichen Wirkstoffen nicht die in den Zulassungsstudien vorgegebenen Wirkungen zeigen, und das liegt nicht an den Fuellstoffen und der Formulierung, sondern allein an der unzulaessigen Zulassungsstudie des Originalpraeparats.

Deswegen sollten Medikamentenverordnungen aus dem Arzt/Pharmafilz herausgezogen werden, nur so werden wieder Heilbehandlungen moeglich.

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Re: gleicher als gleich

und wie ich anläßlich eines Apothekenbesuchs feststellen musste, sind zwar viele Generika gelistet, aber nicht immer lieferbar!

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Verschreiben wir also 30 Jahre alte Medikamente

sind bestimmt genau so wirksam wie relativ neu entwickelte.

 
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