19.06.2013 17:58 Merkliste 0

Al Jaber steigt bei Textil-Traditionsfirma Backhausen ein

27.08.2012 | 18:12 |   (DiePresse.com)

Die Beteiligungsverwaltung von Al Jaber soll die Mehrheit an Backhausen übernehmen. Das Textilunternehmen plant die Ausweitung des Exports.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Der austro-saudische Investor Mohamed Al Jaber steigt beim österreichischen Traditionsunternehmen Backhausen ein, schreibt der "Kurier". Al Jabers Sprecher bestätigte auf APA-Anfrage, dass der Deal bis Mitte September abgeschlossen werden soll. Die JJA Beteiligungsverwaltung werde die Mehrheit an Backhausen übernehmen, wo seit 1849 Möbel- und Vorhangstoffe produziert werden, so die Zeitung. Über die investierten Beträge wurde noch nichts bekannt.

Firmenchef Reinhard Backhausen sieht im "Kurier" Al Jaber als strategischen Partner, mit dem Synergieeffekte möglich seien. "Wir wollen das Geschäft international ausweiten". Die Geschäfte des Unternehmens sollen "gemeinsam" geführt werden, sagt Backhausen. "Wir haben neue Konzepte. Nun geht es um neue Vertriebswege". Allerdings gab es auch finanziellen Druck der Hausbank, schreibt die Zeitung. Es gehe um 80 Arbeitsplätze in Hoheneich im Waldviertel.

Backhausen exportiere derzeit schon 70 Prozent der Produktion und beliefert insbesondere Hotels - unter anderem das Grand Hotel, wo sich Al Jaber und Backhausen auch kennengelernt haben sollen. Al Jaber bietet gute Kontakte in den arabischen Raum und kennt sich mit gehobenen Hotels aus, was Backhausen neue Absatzchancen eröffnen soll.

(APA )

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

3 Kommentare

Al Jaber

Schon wieder dieser selbsternannte Investor. Hat man aus seinen "Rettungsversuchen" noch immer nichts gelernt. Ist Herr Backhausen wirklich so naiv????

Gast: Gast2
27.08.2012 19:29
0 0

Al-Jaber-PR

"Al Jaber steigt bei Textil-Traditionsfirma Backhausen ein"

Wirklich? Oder wieder nur eine Medienstrategie?

Gast: Liberty Force
27.08.2012 18:30
0 0

"....finanziellen Druck der Hausbank..."

Alles klar. Der Laden ist hochverschuldet!

Hobbyökonom