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Telekom Austria: Synergie-Gespräche mit KPN

28.08.2012 | 20:21 |   (DiePresse.com)

Anfang Dezember will der Chef der Telekom Austria über die strategischen Planungen und Synergieeffekte mit dem neuen mexikanischen Investor berichten.

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Am 6. Dezember beim diesjährigen Kapitalmarkttag will der Chef der Telekom Austria (TA), Hannes Ametsreiter, Anleger und Öffentlichkeit einen ersten Bericht über die strategischen Planungen und Synergieeffekte mit dem neuen mexikanischen Investor America Movil unter Carlos Slim liefern. "In Kürze" wird Ametsreiter mit dem niederländischen Telekommunikationskonzern KPN in Gespräche über Synergien eintreten. Telekom Austria und KPN teilen sich künftig in Slim einen gemeinsamen Großaktionär.

Ametsreiter machte in Alpbach vor Journalisten am Dienstagabend Synergiepotenzial zunächst beim Einkauf, im Wohle-Sale-Geschäft und bei Content aus. Über weitergehende Strategien - also bei dem vom Markt erwarteten kapitalunterstützten Expansionskurs in Europa (primär Osteuropa) - sagte Ametsreiter nichts. "Strategien und Pläne bespricht man, wenn sie fertig sind." Gemeinsame Arbeitsgruppen und Strategie-Meetings tagten laufend.

Europa sei trotz der ergebnisschmälernden regulatorischen Fesseln ein interessanter Markt zu investieren. Die negativen Effekte seien in den Bewertungen eingepreist - sprich Telekom-Unternehmen sind hier vergleichsweise billig. Die Multiples in Europa lägen bei 4,5 im Vergleich zu USA (7) oder Asien (6 mal Ebitda), sagte Ametsreiter.

Vom Großaktionär ÖIAG wünscht sich der Telekom-Chef "Stabilität", so wie jeder andere Manager von seinen wichtigen Shareholdern auch, wie er hinzufügte.

Slim kauft sich über die bisherigen Aktienpakete von Ronny Pecik in die Telekom Austria ein. Ein erstes Paket von 6,75 Prozent an America Movil sei bereits "geclosed", der Rest auf knapp 22 Prozent ist noch nicht abgewickelt.

(APA)

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1 Kommentare
Gast: Man in Black
29.08.2012 20:52
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Synergie-Gespräche

Bei Fusionen können diese Synergien allerdings ebenso kontraproduktiv wirksam werden, wenn etwa die fusionierten Firmenteile (A1 & Telekom) aufgrund der jeweils gewachsenen Unternehmenskulturen gegeneinander arbeiten.

Und das bedeutet in diesem Unternehmen wahrscheinlich zu 100% weiteren Mitarbeiterabbau im Bereich der ehemaligen Telekom.

Der (meiner Meinung nach) unfähige Vorstand hofft nur --> BEAMTE ZUM BUND. Aber wird der Bund Beamte mit über 50 Jahren (zum größtenteil qualifizierte Techniker) nehmen, und in der Schule einsetzen.

Vielleicht als Pausenclown oder Hauswart (Nicht Schulwart), Hofkehrer oder sonstigen Hilfsjob?

Der Verlust von Wissen durch den "PLANLOSEN" Mitarbeiteraufbau zeigt immer Auswirkungen, aber die Verantwortlichen kennen nur eines:

NIX SEHEN, NIX HÖREN & NIX VERNÜFTIGES SPRECHEN.

Der A1-Vorstand & Aufsichtsrat ist mehr als angeschlagen, und ob Carlos Slim diesen Personen volles Vertrauen gibt ist mehr als fraglich.

Ein Neubeginn wäre sinnvoller mit neuen und unabhängigen Politclowns in der Obersten Etage.


Hobbyökonom