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Kärntner Hypo: 2,2 Mrd. Euro zusätzlicher Kapitalbedarf

06.09.2012 | 11:35 |   (DiePresse.com)

Vor einem Jahr war ein Bedarf von 1,5 Milliarden Euro errechnet worden. Nach einer neuen Berechnung verlangt die FMA nun mehr Kapital.

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Die Hypo Alpe-Adria-Bank hat einen zusätzlichen Kapitalbedarf von 2,2 Milliarden Euro. Das teilte das Unternehmen Donnerstag früh ad hoc mit. Damit die Staatsbank zum Jahresende 2012 die strengen behördlichen Zusatz-Kapitalziele erfüllt, war von der Notenbank im Vorjahr noch ein Bedarf von 1,5 Milliarden Euro errechnet worden. Nun wurde der Kapitalbedarf jedoch neu berechnet und liegt nun deutlich über der ursprünglichen Prognose.

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) erachtet auf Basis der Ergebnisse der neuerlich durchgeführten Kapitalbedarfsberechnung im Rahmen des Joint Risk Assessment and Decision-Verfahrens (JRAD) kapitalverbessernde Maßnahmen in der Höhe von 2,19 Milliarden Euro für geboten, hieß es in der Aussendung. Als Zeitpunkt für die Umsetzung wurde der 31. März 2013 angegeben. Laut Aufsicht hat die Bank als Risikopuffer auf Portfoliendatenbasis zum 30. April 2012 in der Gruppe eine Eigenmittelquote von 12,67 Prozent vorzuhalten.

"Rezessionsbedingt konservativere Schätzung"

Laut Bank gründet der von der FMA nun festgesetzte Wert "vor allem auf der rezessionsbedingt konservativeren Neueinschätzung von Kreditrisiken und der zunehmend angespannten Lage auf den Finanzmärkten." Die Stellungnahme der Aufsicht setzt zugleich die erforderlichen Kapitalquoten für die Hypo-Tochter in Italien mit 10,0 Prozent und in Slowenien mit 9,0 Prozent fest. Diese Quoten werden laut Bank aktuell erfüllt.

Die Hypo will "weiterhin alles daran setzen, die Eigenleistungen zum Risikoabbau fortzusetzen und Voraussetzungen schaffen, die eine angemessene Kapitalquote ohne direkten Zuschuss durch den Eigentümer ermöglichen."

Hypo kann bis 28. September reagieren

Die Kärntner Hypo Alpe-Adria-Bank hat nun bis 28. September 2012 Zeit, auf den Bescheidentwurf der Finanzmarktaufsicht (FMA) zu reagieren, der den zusätzlichen Kapitalbedarf vorsieht. "Der von der FMA in ihrem Entwurf verlangte Kapitalpuffer spiegelt die angespannte Lage auf den Finanzmärkten und insbesondere in den Kernländern der Hypo Alpe Adria wider", sagte Vorstandschef Gottwald Kranebitter in einer ersten Reaktion.

Die Nachricht habe die Bank daher "nicht ganz unerwartet" erreicht. "Nichtsdestotrotz ist es unerfreulich, dass die Risikoreduktion in Höhe von fünf Milliarden Euro seit der Notverstaatlichung sowie die kontinuierliche Verbesserung der bankinternen Systeme durch die Wirtschaftslage zunichtegemacht werden", so der Hypo-Chef.

Hypo-Chef will Lösungen vorschlagen

Die Kundenbanken in Österreich, Italien und Südosteuropa sind laut Kranebitter ausreichend kapitalisiert. Der Sicherheitspolster sei wegen der Vorgabe nötig, "für alle potenziellen Gefahren in jenen Abbauteilen gerüstet zu sein, die die Altlasten der Bank abseits des künftigen Geschäfts widerspiegeln." Die Bank müsse "zur Kenntnis nehmen, dass bei der Bewertung der Aufsicht weder diese Doppelrolle der Hypo noch ihr Status als verstaatlichte Bank positiv Eingang finden", erklärte Kranebitter.

Für den Hypo-Chef hat die Bank nun zwei Aufgaben: Einerseits weiterhin dafür zu sorgen, dass potenzielle Risiken nicht schlagend sondern abgebaut werden. "Und andererseits sehe ich es als meinen Auftrag, die Möglichkeit zur Stellungnahme zu nutzen und Lösungen vorzuschlagen, die die dauerhafte Einhaltung der Vorschriften möglichst ohne unmittelbare, direkte Kapitalzuschüsse zum Ziel haben", sagte Kranebitter.

Ministerin Fekter wartet ab

VP-Finanzministerin Maria Fekter will erst den endgültigen Bescheid der FMA abwarten. In einer kurzen schriftlichen Stellungnahme des Finanzministeriums zu einer möglicherweise bevorstehenden neuerlichen Belastung für die Steuerzahler heißt es: "Das Bundesministerium für Finanzen nimmt das vorliegende Draft (Konzept, Anm.) zur Kenntnis. Es handelt sich dabei lediglich um ein Draft und die Bank hat jetzt die Möglichkeit zur Stellungnahme bis 28. September 2012. Das Bundesministerium für Finanzen wartet auf den endgültigen Bescheid."

(APA)

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391 Kommentare
 
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Gast: Korrupty
08.09.2012 21:23
0 0

I bin lei a Kantna (Singkreis Gurk)

Dieser Dörfler Togga mit seinen FPK Buberln hinterlässt nur Schulden Schulden Schulden Schulden Schulden und viel Dummheit!!!

I bin lei a Kantna, a klana Falott,
A lustiger Kampl, patent und kamot.
Passiert ma wos Potschats, und wird gaach wos hi,
||: No donn kenans mi nit strofn, weil zu deppat bin i
A Volk volla Togga und Hoftpflichtbefreit!
(Zeilen aus dem Lied I bin lei a Kantna)

Gast: Knoblauch & Zwiebel
08.09.2012 09:13
3 1

Was kostet uns Kärnten?

Kärnten Verschuldung höher als erlaubt:

Die Verschuldungin Kärnten liege laut Pacher inklusive der außerbudgetären Bereiche wie Kabeg, KWF etc. bei rund 2,5 Mrd. Euro und damit weit über dem Volumen des jährlichen Landesbudgets von ca. 2.1 Mrd. Euro. Die geplante Neuverschuldung betrage 2012 140 Mio. Euro oder 0,81 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Um nicht gegen den innerösterreichischen Stabilitätspakt zu verstoßen, der für 2013 lediglich ein Defizit von 0,44 Prozent des BIP erlaubt, müsse die Neuverschuldung für das kommende Jahr mindestens halbiert werden.

Glauben sie wirklich, dass dies eine gute Referenz ist und ist es im nachhinein gesehen nicht ein großes Problem die FPK, Dörfler und die Scheuch´s so zu vertreten!

..und dann schimpft die FPÖ immer über die Schuldenpolitik der Bundesregierung!

Die Umfragewerte der FPÖ sinken dramatisch!

Re: Was kostet uns Kärnten?

...und was kostet uns die ÖBB jährlich??? Ihr Oberschlaumeier?

Antworten Gast: Steurerzahler2000
08.09.2012 09:39
2 1

Was kostet uns FPÖ/K?

Milliarden.

was kosten uns die Parteien

jahr für Jahr, ohne mit der Wimper zu zucken werden für die Parteien die Finanzierungen erhöht, und wie.
Was auch niemanden zu kratzen scheint, ihre Diäten - zu ihrem monströsen Gehalt.


ists schon so weit,

kostet uns griechenland bereits etwas?

da hatte uns doch einst eine dummpfbacke erklärt, die griechenlandhilfe wäre ein gewinnbringendes geschäft für österreich.

und die ÖBB...


...aber jährlich!

Re: und die ÖBB...

davon haben wir wenigstens etwas. die hypo kostet uns jährlich milliarden an zuschüssen. und die haftungen, die hier viele gerne ausblenden, belaufen sich um die 24,7 mrd.!

Re: Re: und die ÖBB...

Zugfahren auf Kosten der Allgemeinheit sollte es heissen!!!

Re: Re: und die ÖBB...

Zutrauten auf Kosten der Allgemeinheit!!!

Antworten Gast: Kärntenboy
08.09.2012 09:07
3 0

Re: und die ÖBB...

...und die Landwirtschaft kostet uns jährlich viel Geld, nicht eingerechnet die Folgekosten (Nitrat verseuchtes Grundwasser, kaputte Gemeindestraße zufolge Überbeladung....)

Antworten Antworten Gast: werbistdu
08.09.2012 21:49
0 0

Re: Re: und die ÖBB...

Die Landwirtschaft bringt mehr Geld, als sie kostet, du Stümper

Gast: Korrupty
07.09.2012 20:31
6 1

I bin lei a Kantna

I bin lei a Kantna, a klana Falott,
A lustiger Kampl, patent und kamot.
Passiert ma wos Potschats, und wird gaach wos hi,
||: No donn kenans mi nit strofn, weil zu deppat bin i

Dank Dörfler und FPK Togga die Realität in Kärnten!!!
Jörgls Erben hinterlassen nur Schulden Schulden Schulden Schulden Schulden und viel viel viel Dummheit!!!!

Antworten Gast: Ausgewanderter Kärntner
08.09.2012 09:09
0 0

Re: I bin lei a Kantna

Ist das dieser Song?

http://www.youtube.com/watch?v=chfDIIFtEIQ

Re: I bin lei a Kantna

Roter Parteibüchler!

Gast: banditen der bünde
07.09.2012 18:01
6 3

langsam muss sich nun auch der dümmste wähler die frage stellen wer steht wirklich hinter unseren parteiungen und wer lenkt die politischen aushängeschauspieler

gegen die interessen der bevölkerung?

Gast: africano
07.09.2012 17:47
3 0

lt.Presse vom 29,04.2o10 "US Dollar 4,767 Milliarden

hatte damals Griechenland an 22. Stelle der größten Schuldner von Österreichsbanken gehört.

Gast: ErWa
07.09.2012 17:37
4 4

SPÖ und ÖGB haben das BAWAG Desaster

wenigstens selbst bezahlt. Aber die FPÖ/K ...

Antworten Gast: Gast, Gast, Gast
08.09.2012 09:18
2 1

Re: SPÖ und ÖGB haben das BAWAG Desaster

Die FPK & FPÖ kostet uns nicht nur Geld direkt und indirekt, sondern auch sehr viel an Image.
Einfach zum SCHÄMEN diese korrupten Krüppeln!

Re: SPÖ und ÖGB haben das BAWAG Desaster

Ah, und wie wurde bezahlt? Muscheln... oder doch Geld vom Steuerzahler?

Antworten Antworten Gast: Merggggel
08.09.2012 10:25
2 1

Die ÖGB Mitglieder

haben das BAWAG Debakel mit ihren Beiträgen bezahlt, also ohne Steuergeld in Anspruch zu nehmen. Wären die FPÖler anständig & ehrlich, würden sie auch zusammenlegen. Aber die bevorzugen die Methode, andere zahlen zu lassen ...

Antworten Antworten Gast: Gammer Guba
08.09.2012 09:35
1 0

Wann ist in welcher

Form Geld vom Steuerzahler an die BAWAG geflossen? ME hat der ÖGB Rücklagen auflösen müssen, aber Steuergeld war da keines dabei.

Antworten Gast: Martin_S
07.09.2012 18:36
2 3

Re: SPÖ und ÖGB haben das BAWAG Desaster

Und von wem wird die SPÖ bezahlt? Von Steuergeldern.. Also NIX selbst bezahlt... der Steuerzahler durfte indirekt auch für dieses rote Desaster zahlen!

Re: Re: SPÖ und ÖGB haben das BAWAG Desaster

so gesehen bezahlt der steuerzahler für alle politischen debakel… auch von fp.

Antworten Antworten Gast: Neuhammer
08.09.2012 09:39
1 1

Und wieviel gibt die FPÖ von ihren Finanzen

die auch der Steuerzahler bezahlen musste, her??? NICHTS. KEINEN CENT tragen die zur Wiedergutmachung bei. Schäbig.

Und? Kann sich Österreich zwei Griechenlands leisten?

[owT]

 
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