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Hypo kostet Österreich mehr als Griechenland

06.09.2012 | 18:30 |  CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse)

Die Kärntner Hypo braucht vom Staat noch einmal 2,19 Milliarden Euro. Denn die Risken auf dem Balkan haben sich für die Bank erhöht. Die Bank sofort in Konkurs zu schicken würde Österreich teurer kommen.

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Wien. Der Staat hat bei der Hypo Alpe Adria vermutlich keine Wahl: Um alle Risken der Bank abzudecken, müssen die Steuerzahler noch einmal 2,19 Milliarden Euro investieren. Dies ergab eine Sonderprüfung der Finanzmarktaufsicht und der Nationalbank. Die 2,19 Milliarden Euro sind mehr als ursprünglich erwartet. Vor einem Jahr bezifferte die Aufsicht den zusätzlichen Kapitalbedarf mit 1,5 Mrd. Euro. Mittlerweile hat sich aber in vielen Ländern, in denen die Bank tätig ist, wie beispielsweise in Slowenien, die wirtschaftliche Lage verschlimmert.

Die Bank sofort in Konkurs zu schicken würde Österreich teurer kommen. Dies kostet laut Berechnungen des Hypo-Vorstands fünf bis sechs Milliarden Euro. Eine Schließung wäre die schlechteste Variante, meint auch Hypo-Aufsichtsratspräsident Johannes Ditz. „Wir werden alles tun, dass wir durch den Verkauf von Tochtergesellschaften Geld hereinbekommen.“ Doch das dürfte nicht einfach werden. Bereits seit einem Jahr werden Käufer für die Banktöchter in Österreich und in Italien gesucht. Allerdings winken alle österreichischen Großbanken ab. Ob sich daran in den nächsten Jahren etwas ändern wird, ist fraglich.

Die Hypo hat nun bis 28. September Zeit, zur Vorgabe der Aufsicht Stellung zu nehmen. Dann wird es den endgültigen Bescheid geben. Vorher will sich Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) dazu nicht äußern. Bleibt die Aufsicht bei ihren Angaben, müssen die Steuerzahler das Geld bis Ende März 2013 aufbringen. Ditz hofft, dass eine Garantie des Bundes ausreicht. Die Juristen seien gerade dabei, eine Lösung auszuarbeiten, damit sich der Schuldenstand des Staates möglichst wenig erhöht.

Falls dies nicht gelingt, müsste die Regierung den Konsolidierungskurs verschärfen.

 

Erhöhen sich die Staatsschulden?

Auch die „Bad Bank“ der Kommunalkredit sorgt immer wieder für Diskussionen. Die europäische Statistikbehörde Eurostat prüft, ob der Schuldenstand des Instituts von 13 Milliarden Euro der Staatsschuld zugerechnet wird. Im Finanzministerium hat es immer geheißen, dass Eurostat die bei der Kommunalkredit gewählte und nicht schuldenwirksame Konstruktion akzeptiert habe.

Die zusätzliche Hilfe für die Hypo hat nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's keine negativen Auswirkungen auf die Bonität Österreichs. Man habe dieses Risiko bereits berücksichtigt, so die Agentur. Die Hypo manövrierte sich durch die Haftungen des Landes Kärnten, die 16 Milliarden Euro ausmachen, in die jetzige Sackgasse. Ein Teil der Gelder würde bei einer Pleite schlagend, was verheerende Auswirkungen für Kärnten hätte. Hinzu kommen noch 1,35 Milliarden Euro, die der Bund direkt in die Rettung des Instituts gesteckt hat. Zusätzlich hat der Steuerzahler für Anleihen und Kredite Haftungen von 800 Mio. Euro übernommen. Rechnet man alles zusammen, sind der Bund und Kärnten bereits mit 18,15 Milliarden Euro bei der Hypo Alpe Adria engagiert (siehe Grafik). Mit den nun bekannt gewordenen 2,19 Milliarden Euro wäre die Grenze von 20 Milliarden Euro überschritten. Das ist mehr, als Österreich bislang für die Rettung Griechenlands aufgebracht hat.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.09.2012)

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391 Kommentare
 
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Gast: Korrupty
08.09.2012 21:23
0 0

I bin lei a Kantna (Singkreis Gurk)

Dieser Dörfler Togga mit seinen FPK Buberln hinterlässt nur Schulden Schulden Schulden Schulden Schulden und viel Dummheit!!!

I bin lei a Kantna, a klana Falott,
A lustiger Kampl, patent und kamot.
Passiert ma wos Potschats, und wird gaach wos hi,
||: No donn kenans mi nit strofn, weil zu deppat bin i
A Volk volla Togga und Hoftpflichtbefreit!
(Zeilen aus dem Lied I bin lei a Kantna)

Gast: Knoblauch & Zwiebel
08.09.2012 09:13
3 1

Was kostet uns Kärnten?

Kärnten Verschuldung höher als erlaubt:

Die Verschuldungin Kärnten liege laut Pacher inklusive der außerbudgetären Bereiche wie Kabeg, KWF etc. bei rund 2,5 Mrd. Euro und damit weit über dem Volumen des jährlichen Landesbudgets von ca. 2.1 Mrd. Euro. Die geplante Neuverschuldung betrage 2012 140 Mio. Euro oder 0,81 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Um nicht gegen den innerösterreichischen Stabilitätspakt zu verstoßen, der für 2013 lediglich ein Defizit von 0,44 Prozent des BIP erlaubt, müsse die Neuverschuldung für das kommende Jahr mindestens halbiert werden.

Glauben sie wirklich, dass dies eine gute Referenz ist und ist es im nachhinein gesehen nicht ein großes Problem die FPK, Dörfler und die Scheuch´s so zu vertreten!

..und dann schimpft die FPÖ immer über die Schuldenpolitik der Bundesregierung!

Die Umfragewerte der FPÖ sinken dramatisch!

Re: Was kostet uns Kärnten?

...und was kostet uns die ÖBB jährlich??? Ihr Oberschlaumeier?

Antworten Gast: Steurerzahler2000
08.09.2012 09:39
2 1

Was kostet uns FPÖ/K?

Milliarden.

was kosten uns die Parteien

jahr für Jahr, ohne mit der Wimper zu zucken werden für die Parteien die Finanzierungen erhöht, und wie.
Was auch niemanden zu kratzen scheint, ihre Diäten - zu ihrem monströsen Gehalt.


ists schon so weit,

kostet uns griechenland bereits etwas?

da hatte uns doch einst eine dummpfbacke erklärt, die griechenlandhilfe wäre ein gewinnbringendes geschäft für österreich.

und die ÖBB...


...aber jährlich!

Re: und die ÖBB...

davon haben wir wenigstens etwas. die hypo kostet uns jährlich milliarden an zuschüssen. und die haftungen, die hier viele gerne ausblenden, belaufen sich um die 24,7 mrd.!

Re: Re: und die ÖBB...

Zugfahren auf Kosten der Allgemeinheit sollte es heissen!!!

Re: Re: und die ÖBB...

Zutrauten auf Kosten der Allgemeinheit!!!

Antworten Gast: Kärntenboy
08.09.2012 09:07
3 0

Re: und die ÖBB...

...und die Landwirtschaft kostet uns jährlich viel Geld, nicht eingerechnet die Folgekosten (Nitrat verseuchtes Grundwasser, kaputte Gemeindestraße zufolge Überbeladung....)

Antworten Antworten Gast: werbistdu
08.09.2012 21:49
0 0

Re: Re: und die ÖBB...

Die Landwirtschaft bringt mehr Geld, als sie kostet, du Stümper

Gast: Korrupty
07.09.2012 20:31
6 1

I bin lei a Kantna

I bin lei a Kantna, a klana Falott,
A lustiger Kampl, patent und kamot.
Passiert ma wos Potschats, und wird gaach wos hi,
||: No donn kenans mi nit strofn, weil zu deppat bin i

Dank Dörfler und FPK Togga die Realität in Kärnten!!!
Jörgls Erben hinterlassen nur Schulden Schulden Schulden Schulden Schulden und viel viel viel Dummheit!!!!

Antworten Gast: Ausgewanderter Kärntner
08.09.2012 09:09
0 0

Re: I bin lei a Kantna

Ist das dieser Song?

http://www.youtube.com/watch?v=chfDIIFtEIQ

Re: I bin lei a Kantna

Roter Parteibüchler!

Gast: banditen der bünde
07.09.2012 18:01
6 3

langsam muss sich nun auch der dümmste wähler die frage stellen wer steht wirklich hinter unseren parteiungen und wer lenkt die politischen aushängeschauspieler

gegen die interessen der bevölkerung?

Gast: africano
07.09.2012 17:47
3 0

lt.Presse vom 29,04.2o10 "US Dollar 4,767 Milliarden

hatte damals Griechenland an 22. Stelle der größten Schuldner von Österreichsbanken gehört.

Gast: ErWa
07.09.2012 17:37
4 4

SPÖ und ÖGB haben das BAWAG Desaster

wenigstens selbst bezahlt. Aber die FPÖ/K ...

Antworten Gast: Gast, Gast, Gast
08.09.2012 09:18
2 1

Re: SPÖ und ÖGB haben das BAWAG Desaster

Die FPK & FPÖ kostet uns nicht nur Geld direkt und indirekt, sondern auch sehr viel an Image.
Einfach zum SCHÄMEN diese korrupten Krüppeln!

Re: SPÖ und ÖGB haben das BAWAG Desaster

Ah, und wie wurde bezahlt? Muscheln... oder doch Geld vom Steuerzahler?

Antworten Antworten Gast: Merggggel
08.09.2012 10:25
2 1

Die ÖGB Mitglieder

haben das BAWAG Debakel mit ihren Beiträgen bezahlt, also ohne Steuergeld in Anspruch zu nehmen. Wären die FPÖler anständig & ehrlich, würden sie auch zusammenlegen. Aber die bevorzugen die Methode, andere zahlen zu lassen ...

Antworten Antworten Gast: Gammer Guba
08.09.2012 09:35
1 0

Wann ist in welcher

Form Geld vom Steuerzahler an die BAWAG geflossen? ME hat der ÖGB Rücklagen auflösen müssen, aber Steuergeld war da keines dabei.

Antworten Gast: Martin_S
07.09.2012 18:36
2 3

Re: SPÖ und ÖGB haben das BAWAG Desaster

Und von wem wird die SPÖ bezahlt? Von Steuergeldern.. Also NIX selbst bezahlt... der Steuerzahler durfte indirekt auch für dieses rote Desaster zahlen!

Re: Re: SPÖ und ÖGB haben das BAWAG Desaster

so gesehen bezahlt der steuerzahler für alle politischen debakel… auch von fp.

Antworten Antworten Gast: Neuhammer
08.09.2012 09:39
1 1

Und wieviel gibt die FPÖ von ihren Finanzen

die auch der Steuerzahler bezahlen musste, her??? NICHTS. KEINEN CENT tragen die zur Wiedergutmachung bei. Schäbig.

Und? Kann sich Österreich zwei Griechenlands leisten?

[owT]

 
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