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Thermische Sanierung: Hälfte der Mittel weg

09.09.2012 | 18:17 |   (Die Presse)

Das Fördervolumen von 70 Mio. Euro für Private ist bereits zur Hälfte ausgeschöpft. Förderungsfähig ist heuer die thermische Sanierung von Gebäuden, die älter als 20 Jahre sind.

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Wien/Red. Das diesjährige Fördervolumen für die thermische Sanierung ist bereits mehr als zur Hälfte ausgeschöpft. Für private Häuser und Wohnungen stehen heuer 70 Mio. Euro zur Verfügung. Von den 30 Mio. Euro für Unternehmen seien bisher 14 abgerufen worden. Das erklärten Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Umweltminister Niki Berlakovich am Sonntag in einer gemeinsamen Aussendung.

Förderungsfähig ist heuer die thermische Sanierung von Gebäuden, die älter als 20 Jahre sind. Nicht nur Eigentümer, sondern auch Mieter von ein- und zweigeschoßigem Wohnbau und Wohnungen in mehrgeschoßigen Bauten können an der Aktion teilnehmen. Zu den förderungsberechtigten Maßnahmen zählen die Dämmung der Außenwände, der Austausch von Fenstern und Außentüren sowie bestimmte Umstellungen des Wärmeerzeugungssystems.

 

Noch Zeit bis 31. Dezember

Die Förderungssumme beträgt maximal 20 Prozent der förderungsfähigen Kosten, bzw. maximal 5000 Euro. Anträge können noch bis zum 31. 12. 2012 bei Banken und Bausparkassen eingereicht werden. Mit den Sanierungsarbeiten darf noch nicht begonnen worden sein. Für die Umsetzung der eingereichten Maßnahmen ist ein Jahr lang Zeit.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.09.2012)

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2 Kommentare
Gast: Fatalist
10.09.2012 03:33
1 1

Vorher sind sie billige

Man sollte einmal die Firmen in die Schranken weisen, immer wenn es Förderungen gibt, dann erhöhen sie die Preise!

Antworten Gast: Bärenfalle...
10.09.2012 06:45
1 0

Re: Vorher sind sie billige

Die Förderung .. kann man sich eh am Bauch hauen.

Von den max. 5000 Euro gehen 1500 für diverse Nachweise etc. drauf.

Der Rest wird, in Zeiten in denen jeder seine gammeligen Euros loswerden will, aufs Produkt draufgeschlagen.

Wer sanieren will soll warten bis man wieder Kunde ist .. und net Bittsteller.


Hobbyökonom