19.06.2013 06:29 Merkliste 0

Hypo: Österreich könnte Verstaatlichung anfechten

13.09.2012 | 21:49 |   (DiePresse.com)

Österreich erwägt offenbar, die Notverstaatlichung vor Gericht anzufechten, weil die Bayern den schlechten Zustand der Bank verschleiert haben könnten.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

In der Auseinandersetzung zwischen der Republik Österreich als Alleinaktionärin der Hypo Alpe Adria und der BayernLB als Ex-Eignerin prüfen Juristen in Österreich derzeit eine Klage, die auf die Rückabwicklung der Notverstaatlichung abzielt, schreibt "Der Standard".

Das folgenschwere Geschäft aus der Ära von Finanzminister Josef Pröll soll wegen Irrtums angefochten werden, so der Bericht, und zwar mit der Begründung, die Bayern hätten bei den Verhandlungen damals den schlechten Zustand der Bank verschleiert.

Ob diese Zivilklage tatsächlich kommt, sei derzeit noch offen, zuständig sei das Finanzministerium. Die gesetzliche Frist für die Anfechtung von Verträgen wegen Irreführung beträgt drei Jahre und läuft somit Mitte Dezember aus.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

4 Kommentare
Gast: nano 2
14.09.2012 15:53
1 0

Die

Verstaatlichung war ja angeblich so alternativlos, und wurde von heute auf morgen durchgezogen.Das hier was faul war, war für jeden ausser unseren Poltikern sonnenklar. Im nachhinein den Deal anzufechten wird nichts bringen.

Das folgenschwere Geschäft aus der Ära von Finanzminister Josef Pröll

Jösas, der Pröll
schon ganz vergessen
der wider die Verfassung gehandelt hat
und
mit einem super dotiertem "Job" in der Raika bestraft wurde
Raika-Landhansl-Bauer-Millionär, was´n Zufall............
yeah, echt Österreichisch

Gast: Argesauge
13.09.2012 23:02
2 0

Danke

Liebe Pröllpartie

und jetzt ein versorgungsjob bei raiffaisengeldern!?

Darf man soetwas als cashback bezeichnen?

Irrtum?

Die HAA wurde verstaatlicht, weil sie in einem erbärmlichen Zustand war. Soviel war damals wohl bekannt.

Worin könnte ein Irrtum liegen? War der Zustand der Hypo besser als befürchtet, sodaß die Verstaatlichung überflüssig war?
Oder schlechter als erhofft? Dann hätte erst recht verstaatlicht werden müssen.

Hobbyökonom