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Inflation steigt in Österreich im August auf 2,2 Prozent

14.09.2012 | 11:07 |   (DiePresse.com)

Treibstoffe wurden im August um 8,1 Prozent teurer, Hauptpreistreiber war der Bereich "Wohnen, Wasser, Energie".

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Nach einem leichten Rückgang im Juli hat sich die Teuerung in Österreich im August wieder beschleunigt: Die Inflationsrate erhöhte sich im Jahresabstand von 2,1 auf 2,2 Prozent, gab die Statistik Austria am Freitag bekannt. Die für den Eurozonen-Vergleich errechnete Harmonisierte Rate (HVPI) kletterte sogar von 2,1 auf 2,3 Prozent. Stärker verteuert haben sich im August auch die typischen Ausgaben der Pensionistenhaushalte (PIPH), die diesmal um 2,4 Prozent mehr kosteten, nach 2,3 Prozent im Juli.

Ausschlaggebend für den VPI-Anstieg um 2,2 Prozent im Jahresabstand waren deutliche Preisschübe bei Treibstoffen im Ausmaß von 8,1 Prozent. Als Ausgabengruppe die stärkste Aufwärtsdynamik wies laut Statistik Austria erneut der Bereich "Wohnung, Wasser und Energie" mit 3,2 Prozent auf, der damit als Hauptpreistreiber den VPI isoliert betrachtet um 0,59 Prozentpunkte nach oben zog. Doch verteuerten sich auch Nahrungsmittel mit plus 3,7 Prozent merklich.

2,6 Prozent Teuerung in Eurozone

Die jährliche Teuerungsrate in der Eurozone ist im August gegenüber dem Vorjahresmonat auf 2,6 Prozent gestiegen, teilte das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag mit. Im Juli war die Jahresinflation nach dem Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) noch bei 2,4 Prozent gelegen. In der gesamten EU betrug die jährliche Inflationsrate 2,7 (Juli: 2,5) Prozent.

Die stärksten monatlichen Teuerungsraten in der Eurozone wurden in Zypern (4,5 Prozent), Estland (4,2 Prozent) und der Slowakei (3,8 Prozent) gemessen. Die drei Euro-Länder mit der geringsten Teuerung nach dem HVPI waren Griechenland (1,2 Prozent), Deutschland (2,2 Prozent) und Österreich.

Zur Preissteigerung trugen vor allem Treibstoffe (Verkehr), Alkohol und Tabak sowie Wohnen bei. Die Ausgaben für Telekommunikation, Bekleidung und Mieten senkten die Teuerungsrate.

 

(APA)

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13 Kommentare

Ich bin froh

dass die Teuerung nur 2,2 Prozent beträgt. Das merke ich doch dann gar nicht. Super!

Seltsamer Weise bleibt am Monatsende aber immer weniger vom Geld übrig. Trotz der superniedrigen Teuerung. Seltsam!

Ob es damit zu tun hat, dass ich jedesmal beim Wocheneinkauf Bluthochdruck bekomme, wenn es ans Zahlen geht. Obwohl der Einkaufswagen fast leer ist? Ob es an den exorbitanten Spritpreisen inkl. KFZ-Steuer liegt. Und jetzt beginnt ja bald wieder die Heizsaison. Wieviel wird Gas heuer wieder teurer? 10%, 20%?

Ich zahl doch gerne fleißig ein, damit frisches Geld auf den Markt gepumpt wird. Geld für Staaten, Banken und Konzerne. Der Bürger zahlt.

Sind ja nur 2,2%. Lächerlich....

Es gibt zwei Arten von Wahlbetrug

Einmal, wenn ich vorsätzlich die Zahlen der Stimmabgaben verdrehe oder ich sie manipuliere!

Die zweite Art von Betrug ist, wenn das Angebotenes sich als Lockmittel entpuppt, das nicht die vorher angebotene Kriterien erfühlt! Zur Verdeutlichung: Wenn ein Versicherungsunternehmen das Angebot nicht hält, wird dieses wegen Betruges verurteilt.

Ich sehe heute noch vor dem EU-Beitritt die Politiker im Fernsehen vor mir sitzen, wie sie täglich und ohne Erschöpfung uns täglich erzählten, dass wir die EU benötigen und das dann vieles billiger wird!

Jetzt hat der Konsument dieses Produkt angenommen und kann bereits seit vielen Jahren ein Fazit ziehen. Heute: "Inflation steigt in Österreich im August auf 2,2 Prozent"!

Interessant wäre mal die Inflation zu wissen, die wir seit dem EU Beitritt erfahren haben!

Auf der Grundlage der damaligen Versprechungen haben die Wähler entschieden. Was würde wohl mit einem Unternehmen mit dessen Konzession passieren, wenn sie mit ihren Konsumenten so ein Spiel spielen würden?

2 0

Inflation steigt in Österreich im August auf 2,2 Prozent

wie bereits gewohnt, geschönt bis zum geht nicht mehr, werden hiesige Steuerzahler und ja, das sind sogar Mindestlohnbeziher eher und in der Regel mehr als gut Verdiende, weiterhin bis zum Existenzminimum dafür bestraft, dass sie überhaupt leben und noch arbeiten dürfen ?!

Solche will man auch künftig bis 67 bald 70 (also bis zum Tod) arbeiten lassen dürfen, um sich dann etwaige Pensionsauszahlungen sparen zu können ?!!

Gast: Bänkster
14.09.2012 14:02
12 0

glaubt wirklich noch jemand

an die offizielle Inflationsstatistik und an den Osterhasen ?


Antworten Gast: holifax
14.09.2012 15:09
4 0

Re: glaubt wirklich noch jemand

dann noch eher an den Osterhasen :-))

Gast: Groschenzähler
14.09.2012 13:46
10 0

die täglichen Lügen --- AUFRUF AN DIE REDAKTION


seit sich beim VPI heraus gestellt hat, dass die Position "wohnen" mit nur 4 Prozent des Warenkorbs gewichtet ist, sind derartige verlogene Statistiken zu ignorieren.

Im gegenständlichen Fall schuldet es die PRESSE Redaktion ihren Lesern einen Link auf den "kleinen Warenkorb" anzugeben, damit man sich über dessen Zusammensetzung ein Bild machen kann.

Alles andere ist plumpeste Propaganda.

Gast: zzz
14.09.2012 13:34
7 0

ausser der Fekter

ist jedem klar dass mehr Gelddrucken ohne wenn und aber in einer Hyperinflation endet. Das wird noch sehr teuer für die Österreicher.

Die Zentralbanken sind Schuld

Die Teuerung kommt daher, weil das Papiergeld sich immer weiter vermehrt, ohne das es einen Gegenwert dafür gibt.

Ein Überfluss von Geld führt zu einer Entwertung des selben. Mit jeder neuen Gelddruck-Aktion wird die Inflation weiter angeheizt.

Die Zentralbanken sind dafür verantwortlich.
http://www.start-trading.de/blog/2012/09/14/gold-ihre-medizin-gegen-die-geldflut/

Gast: Gast 237755lo
14.09.2012 12:34
8 0

Verzerrung des Marktes durch Schuldenpolitik

Üblicherweise sollte der Zinssatz über der Inflationsrate liegen. Aber ein Zinsniveau von 0,5% bei einer Infaltionsrate von 2,7 % in der EU zeigt die gewaltige Marktverzerrung durch die Politiker mit Hilfe der EZB. Die Bevölkerung zahlt das Dilemma der korrupten Südstaatler.
Das Ende wird sein wie bei der Lateinischen Münzunion!!

Re: Verzerrung des Marktes durch Schuldenpolitik

Und von diesem Zinsniveu wird noch eine Kapital-ERTRAGS(!)-Steuer abgezogen ...

0 0

Re: Und von diesem Zinsniveu wird noch eine Kapital-ERTRAGS(!)-Steuer abgezogen ...

die wahre Frechheit, gegen die allerdings seltenst die selbst verursachenden Wähler auftreten.

Weil sie es nicht kapieren, oder mittels Zuckerl erneut kurzfristig betroge nwerden wollen ?!

Gast: Wumpus3
14.09.2012 11:58
14 0

Teuerung

Der größte Preistreiber ist mit Abstand die Gemeinde Wien mit ihren exorbitanten, in keinster Weise gerechtfertigten Gebührenerhöhungen.

Antworten Gast: Hammvieh
14.09.2012 12:29
9 0

Re: Teuerung

Die NATO-Kriegssteuer an der Tankstelle ist nicht weit dahinter.

Hobbyökonom