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Burn-out im Job: Wo gibt es Hilfe?

15.09.2012 | 18:06 |  von Christian Höller (Die Presse)

Der Gesetzgeber will nun Unternehmen verpflichten, Maßnahmen zur Prävention zu ergreifen. Denn Burn-out-Patienten verursachen einen volkswirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe.

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Rund 900.000 Österreicher nehmen jährlich wegen psychischer Leiden Leistungen der Krankenversicherung (wie Krankengeld, Medikamente und stationäre Aufenthalte) in Anspruch. Dies geht aus Erhebungen des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger hervor. 840.000 Österreicher erhalten vom Arzt Psychopharmaka verschrieben, davon sind zwei Drittel Antidepressiva. „In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Krankenstände wegen psychischer Leiden deutlich erhöht“, sagt Christoph Klein, Vizechef des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger. Nun nimmt sich auch der Gesetzgeber dieses Themas an. Noch im Herbst soll im Parlament eine Novelle des Arbeitnehmerschutzgesetzes beschlossen werden. Die Begutachtungsfrist endet nächste Woche. Laut dem Gesetzesentwurf werden die Unternehmen verpflichtet, ab Anfang 2013 auch die psychischen Belastungen am Arbeitsplatz zu evaluieren.

Die Lage muss von Experten beurteilt werden und bei Bedarf sind Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen. Bei der Überprüfung der Stressfaktoren sollen unter anderem externe Arbeits- beziehungsweise Organisationspsychologen eingesetzt werden.

Schon bisher waren Unternehmen verpflichtet, Evaluierungen des Arbeitsplatzes vorzunehmen. Der bisherige Fokus lag allerdings auf der physischen Sicherheit der Beschäftigten und möglichen Gefährdungen durch Chemikalien und gefährliche Arbeitsvorgänge. Künftig müssen auch psychische Faktoren wie Zeitdruck und Monotonie berücksichtigt werden.


Das Arbeitsinspektorat prüft. Für die Überwachung der gesetzlichen Vorschriften ist das Arbeitsinspektorat zuständig. Die Inspektoren werden künftig bei Routinekontrollen oder Schwerpunktaktionen überprüfen, ob die Firmen die psychischen Belastungen ihrer Mitarbeiter ernst nehmen und einen Evaluierungsbericht erstellt haben, und wie plausibel dieser ist.

Das Arbeitsinspektorat hat dazu einen 35 Seiten umfassenden Leitfaden ins Internet gestellt, worauf Unternehmen bei der Evaluierung achtgeben sollen. Wegen des Gesetzes gehen in der Wirtschaft die Wogen hoch. Der Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender hält die Novelle für „praxisfremd und nicht umsetzbar“. Durch den Einsatz externer Arbeits- beziehungsweise Organisationspsychologen werde den Betrieben ein „enormer finanzieller, zeitlicher und bürokratischer Aufwand aufgebürdet, dessen Sinnhaftigkeit und Umsetzbarkeit in den Sternen steht“, kritisiert RfW-Bundesobmann Fritz Amann. Die Wirtschaftskammer Österreich, die an dem Gesetz mitgearbeitet hat, sieht das anders. Laut Dietmar Schuster, der in der Kammer für den Bereich Gesundheit zuständig ist, entstehen den Unternehmen kurzfristig kaum Kosten.

Denn das Gesetz sehe vor, dass die in den Unternehmen bereits tätigen Arbeitsmediziner auch für den psychologischen Bereich zuständig sein können. Deswegen sollen sich Arbeitsmediziner künftig auch in der Arbeits- und Organisationspsychologie ausbilden lassen.


Psychologenquote? Der Arbeiterkammer geht das Gesetz nicht weit genug. Sie ist dafür, dass in Betrieben ab einer bestimmten Größenordnung eine arbeitspsychologische Betreuung gesetzlich verankert wird.

Doch von Zwang und Quotenregelungen für Arbeitspsychologen will die Wirtschaftskammer nichts wissen. „Das Know-how des Arbeitsmediziners reicht aus, wenn dieser psychologisch geschult ist“, so Schuster. Dass es mehr Krankenstände aufgrund psychischer Erkrankungen gebe, habe laut Schuster vielfältige Ursachen und könne nicht nur auf das Arbeitsumfeld zurückgeführt werden. „Die Ursachen reichen vom Arbeitsplatz bis zum familiären und gesellschaftlichen Umfeld.“

Entgegen der weitverbreiteten Meinung sollen psychische Erkrankungen in den vergangenen Jahrzehnten nicht zugenommen haben, nur das allgemeine Bewusstsein dafür sei gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit. Im Gegensatz zu früher und aufgrund des Konkurrenzdruckes können und wollen es sich viele Firmen nicht mehr leisten, Menschen mit psychischen Problemen einfach mitzutragen. Das ist auch ein Grund, warum psychische Erkrankungen in Österreich zum häufigsten Grund für Invaliditätspensionen geworden sind.


Eine Bank als positives Beispiel. Als Vorbild, wie psychische Probleme am Arbeitsplatz angegangen werden, dient unter anderem die Erste Bank. Im institutseigenen Gesundheitszentrum sind drei Arbeitsmediziner, zwei Psychologen und eine Physiotherapeutin beschäftigt. „Wir sind für 4500 Mitarbeiter in Wien, Niederösterreich und Burgenland zuständig“, sagt Eva Höltl, Leiterin des Gesundheitszentrums.

Ihren Angaben zufolge waren im Jahr 2006 in Österreich acht Prozent der Erkrankungen auf psychische Probleme zurückzuführen, bei der Erste Bank war dies damals ebenso. Dann hat sich das Institut verstärkt um dieses Thema gekümmert. Der Erfolg kann sich sehen lassen:

Während in Österreich im Vorjahr elf Prozent der Erkrankungen mit psychologischen Problemen zusammenhängen, sind es bei der Erste Bank nur noch vier Prozent. Höltl setzt den Schwerpunkt auf Prävention. So werden alle Führungskräfte geschult, wie sie Probleme bei ihren Mitarbeitern erkennen und wie sie darauf reagieren sollen. „Es war wichtig, dass wir die Führungskräfte eingebunden haben“, so Höltl. Zudem gibt es im Gesundheitszentrum eine Vielzahl an Angeboten wie Entspannungstechniken und psychologischen Einzelberatungen. Die Kosten für das Gesundheitszentrum gibt die Bank nicht bekannt. Höltl: „Durch die Präventionsmaßnahmen haben wir aber viel Geld gespart.“

Wer allerdings in einer Firma arbeitet, in der psychische Probleme nicht wirklich ernst genommen werden, muss auf seinen Hausarzt oder einen Psychotherapeuten vertrauen. Als erste Krankenkasse in Österreich hat nun jene für die Mitarbeiter der Stadt Wien erklärt, dass sie für alle Versicherten die gesamte Therapie bei einem Burn-out übernimmt. „Wenn wir verstärkt in Richtung Psychotherapie gehen, dann können wir höhere Folgekosten vermeiden“, sagt Generaldirektor Josef Buchner. Dabei streiten sich Experten, ob es sich beim Burn-out nur um eine Modeerscheinung oder um eine tatsächliche Krankheit handelt (siehe Kasten).


Therapie auf Krankenschein.
Die Bedingungen, wann eine Kasse die Bezahlung für Psychotherapie übernimmt, sind in Österreich regional sehr unterschiedlich geregelt. Im Jahr 2001 haben die Kassen Kontingente für Psychotherapie eingeführt. Weil der Bedarf aber wesentlich größer ist, sind diese Kontingente rasch ausgeschöpft. Lange Wartezeiten sind die Folge. Im Vorjahr haben die Kassen österreichweit 500.000 Psychotherapiestunden finanziert. Damit konnten rund 35.000 Menschen versorgt werden. Daneben gibt es eine Zuschussregelung. Wer seine Therapie privat bezahlt, erhält von der Kasse einen Zuschuss von 21,80 Euro pro Stunde. „Das ist viel zu wenig“, sagt die Präsidentin des Psychotherapie-Bundesverbandes, Eva Mückstein. Denn eine Stunde Therapie kostet zwischen 80 und 120 Euro.

Dass nach der Krankenkasse für die Bediensteten der Stadt Wien weitere Anbieter die gesamte Therapie für Burn-out-Patienten übernehmen, ist unwahrscheinlich. Ebenso schwer umsetzbar ist eine Erhöhung der Kontingente für Psychotherapiestunden. „Wir haben das Problem, dass man den Kassen ein Sparpaket auferlegt. Daher kann man nicht gleichzeitig verlangen, dass wir mehr Geld für Psychotherapie ausgeben“, sagt Christoph Klein, stellvertretender Generaldirektor des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger.

Kritiker behaupten, dass hier am falschen Platz gespart wird. Angaben des Hauptverbands zufolge werden in Österreich jährlich 250 Millionen Euro für Psychopharmaka ausgegeben. Für Psychotherapie und klinisch psychologische Diagnostik aber nur über 70 Millionen Euro. 78 Prozent der Psychopharmaka werden übrigens von Hausärzten verschrieben.

Angesichts des Sparkurses setzen viele Kassen auf präventive Maßnahmen. So wird das vom Sozialministerium gestartete Programm „fit to work“ unterstützt. Wer psychische Probleme hat, muss berücksichtigen, dass es viele unterschiedliche Therapieformen gibt. Und nicht jede wird subventioniert. So hat sich die Wiener Gebietskrankenkasse vor Kurzem entschlossen, die klassische tiefenpsychologische Langzeitpsychoanalyse nicht mehr zu bewilligen. Auch wollen einige Kassen die Kontingente für Psychotherapiestunden teilweise neu regeln. Denn in vielen Bundesländern kommt es vor, dass Erkrankte eine Liste von Psychotherapeuten erhalten. Sie müssen dann herumtelefonieren, bei welchen Therapeuten noch ein von der Kasse finanzierter Platz frei ist. Künftig soll sichergestellt werden, dass sozial Bedürftige und Leute mit einer besonders schwerwiegenden Diagnose leichter Hilfe bekommen.

ist Burn-Out eine Modekrankheit?

Das Thema Burn-out ist zwar in aller Munde, doch die Wissenschaft tut sich damit schwer. Es gibt einen Katalog der Weltgesundheitsorganisation (WHO)mit anerkannten Krankheiten. Dort wird Burn-out unter der Ziffer Z 73.0 erwähnt. Nach dieser Einstufung ist das „Ausgebranntsein“ eine Rahmen- und Zusatzdiagnose, aber keine voll anerkannte Krankheit. Daher weichen Ärzte bei ihrer Behandlungsdiagnose auf andere Begriffe wie beispielsweise Depression aus.

Volkswirtschaftlicher Schaden. Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) und der Donauuniversität Krems, die im Auftrag der Arbeiterkammer durchgeführt wurde, hat ergeben, dass dem Staat und den Unternehmen in Österreich durch psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz jährliche Kosten von 3,3 Milliarden Euro entstehen. Rechnet man auch die Beschäftigten ein, die „unter Stress Pillen nehmen“ und deshalb am Arbeitsplatz erscheinen, aber nicht mehr wirklich produktiv sind, liegen die gesamtwirtschaftlichen Kosten sogar doppelt so hoch, sagt Studienautorin Gudrun Biffl. Die Wirtschaftskammer wehrt sich gegen einseitige Darstellungen, die nur die Umstände am Arbeitsplatz als Auslöser für psychische Probleme nennen. Denn die Ursachen können vielfältig sein – wie Stress im Privatleben oder in der Freizeit.

Krankenstände. Die Heilung von psychischen Leiden dauert lange. Wer wegen psychischer Probleme arbeitsunfähig ist, bleibt 40 Tage im Krankenstand, während der Gesamtdurchschnitt aller Krankenstände bei elf Tagen liegt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.09.2012)

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28 Kommentare
 
12

Gesetze gegen Mobbing

Um dem Burnout vorzubeugen ,
braucht es wirksame Gesetze gegen Mobbing am Arbeitsplatz.

in oesterreich haette ich auch schon laengst einen burn-out

aber nicht vom arbeiten sondern von den sozialisten & einen ueberbordenden staat, der sich monatlich an meiner arbeitsleitung 50% berreichert, bzw mir erklaert, ich duerfte von den fruechten meiner arbeit nur die haelfte behalten.
das burned einen ziemlich schnell out, ist vor allem demotivierend. weil beim einkauf gehts gleich weiter - wieder 20% fuer vater staat (aller der solidaritaet wegen). wenn man ein auto hat das mit benzin faehrt (tretauto ist auf der autobahn keine alternative) muss man gleich 50% (wieder einmal) ablegen um es ueberhaupt betanken zu duerfen.

wundere mich noch dass atmung noch gratis ist und man fuer seinen eigenen co/2 ausstoss keine emissionszertifikate kaufen muss (die natuerlich wieder besteuert sind)

arbeiten zahlt sich in oesterreich nicht aus, viel arbeiten zahlt sich schon gar nicht aus und selbst ein unternehmen zu gruenden in oesterreich - da muss man schon besonders viel heimatliebe haben um die hindernisse zu ueberwinden, die einem der staat vor die fuesse wirft (steuer"vorauszahlung" und solche scherze, wo gewinn besteuert ist den man noch nicht einmal gemacht hat)

aber dafuer gibt es ja ein staatliches "sozialsystem" - richtig?
tolle schulen (wo es hineinregnet und die international immer weiter zurueckfallen)
tolle krankenhaeuser (sogar im abstand von nur 20 km in manchen bundeslaendern, weil ja geld im ueberfluss vorhanden ist)

das problem dabei ist: wenn jeder glaubt er koenne aufkosten eines anderen leben, funktionierts nicht!

psychologe != psychotherapeut != psychiater

"offtopic"
ersterer manchen keine heilbehandlung! hauptsächlich diagnostik und beratung. psychotherapeuten

Re: psychologe != psychotherapeut != psychiater

3/4 meines postings sind wohl im datenverkehr verlorengegangen.

wollte nur auf die unterschiede von psychotherapie, psychiatrie, psychologie, sozial(e )arbeit und (sozial)pädagogik aufmerksam
machen. und dass nur erstere beiden berufsgruppen "heilbehandeln" (dürfen)

Gast: zrrrrrrrr
16.09.2012 14:17
3 0

tfzzzzzzzrt

na wenigstens die beamten bekommen es jetzt als therapie bezahlt, in der freien wirtschaft verliert man halt den job, wenn länger nichts mehr geht. ansonsten ist es wie mit dem rücken oftmals eine gute gelegenheit und eine modekrankheit.

Gast: Wachstumsbefürworter
16.09.2012 13:00
2 1

Burn-out im Job? Jobs mit Burn-out!

Vom Berater über den Psychiater bis zum Terminator. Hauptsache jeder hat Arbeit.

Gast: Aktivierter
16.09.2012 11:25
4 0

Mit Hilfe des AMS fit für die Psychiatrie

Hundstorfers Asozialministerium fördert psychische Erkrankungen aktiv in Form von "arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen" - mit eine Milliarde Euro im Jahr! Voll dahinter unter Anleitung von EU-Kreisen stehen Vertreter wie die AK und die WK. Wenn es um das Thema, nein, den Götzen Arbeit(slosenstatistik) und "Signale an die Märkte" geht, dann ist Leid Einzelner und Schaden für die Gesellschaft "effizient", "notwendig", "alternativlos" usw.

Gast: runtanplan
16.09.2012 10:55
1 0

da gehts um viel geld (inkl. privilegien) das fließt

... nur wohin fließt es?

5 2

wer kümmert sich eigentlich um die Dienstgeber?

Nicht jeder Wirtschaftszweig ist in der Lage so hohe Gewinne zu erzielen, dass man immer mehr und mehr zur Kasse und zu neuen Verantwortungen gebeten werden kann. Z.Bsp. in meinem Fall steigt meine Firma, die im privaten Bildungsbereich - ohne staatlicher Subventionen - tätig ist, mit Null bis mittlerweile beinahe negativ aus. Die Dienstnehmer/Lehrer verdienen zwar bescheiden, sind aber angemeldet, bekommen pünktlich 14 Gehälter und haben 4 Monate Ferien. Sie sind alle recht weit weg vom Burn-Out , da sie NULL Eigenverantwortung tragen, hingegen die "Chefetage" mittlerweile in dem Stress und Finanzängsten kaum zum Atmen kommt. Die Abgaben werden uferlos höher und gemolken werden wir ausnahmslos ALLE wie gute österreichische Milchkühe. Müssen wir ja, bei dem Sozialstaat, der mit unserem Geld nicht umgehen kann.
Solange der Staat das nicht sieht, werden wir alle ausnahmslos verbrennen!

burn out

vergleiche das neue buch von manfred lütz : Bluff
dort belegt er dass es die krankheit burm out gar nicht gibt !
eine brillante these überzeugend mit beispielen dagelegt
siehe kurzbeschreibung auf ntv online
grü

7 2

Re: burn out

Wenn jemand einen richtigen Burn-Out-Fall in seinem Umfeld gehabt hat, weiß, dass es kein Hirngespinst des Patienten ist. Etwas anderes zu behaupten - und sei es auch in einem ganzen Buch - ist krank und geschmacklos.

Re: Re: burn out

Es geht im allgemeinen nicht um einzelne Einzelfälle.

warum haben

unsere eltern und grosseltern nie so etwas gehabt? haben ein totales zerbomtes land wieder aufgebaut und gleichzeitig mehrere kinder aufgezogen. eine ganzes volk wird zu weicheiern aufgezogen. lehrer darf das nicht, polizei darf dies nicht, arbeitgeber muss nun fürchten das seine angestellten nicht die sicherungen durchbrennen....lâcherlich das ganze

2 2

Re: warum haben

Ja,ja früher bei Petroleumlampe und dem Herrgottswinkel im Eck war alles besser....

Re: warum haben

Die Lebenserwartung war niedriger, die Alkoholismusrate höher. Hinzu kommen Jahrzehnte des Wirtschaftsaufschwungs samt Erfolgserlebnissen und gerade zu Beginn der Nachkriegszeit waren die gesellschaftlichen Unterschiede viel niedriger als heute, was das gesellschaftliche Spannungsfeld enorm reduzierte. Es gab keinen Verdrängungswettbewerb, da es mehr Arbeit und Kapital gab als Menschen. Sie sehen, das hat mit Verweichlichung nichts zu tun, burn out ist eine ernste Angelegenheit.

4 0

Kein Schaden

Das ist doch bitte kein Schaden für die Krankenversicherung. Die Leute zahlen ja ständig Beiträge dafür ein. Das ist ja keine Sozialleistung.

Re: Kein Schaden

Das ist falsch. Eine Versicherung ist nicht dazu da, um Geld auszuzahlen, sondern um welches einzunehmen.

0 0

Re: Re: Kein Schaden

als Einnahmenquelle ist mir eine staatliche Versicherung auch noch nie erklärt worden.

0 0

Re: Re: Kein Schaden

Sie sollten eine private Krankenversicherung nicht mit einer staatlichen verwechseln.Fragen Sie in Amerika nach.

Re: Re: Re: Kein Schaden

Bevor Sie noch weiter drüber reden, sehen Sie sich mal die Paläste unserer staatlichen Versicherungen an, ganz abgesehen von den Privilegien der Funktionäre.

0 0

Re: Re: Re: Re: Kein Schaden

Der Einwand ist zwar berechtigt,aber Sie dürften das Versicherungsprinzip nicht verstanden haben.

Re: Re: Re: Re: Re: Kein Schaden

Sie wiederum dürften nicht verstanden haben, dass Versicherungen nur auf dem Papier dem Versicherungsprinzip folgen.

seit die Krankheit einen Namen hat

Leiden immer mehr darunter, vorwiegend unsere Staatsdiener.

Gast: Bum Bum!
15.09.2012 20:55
0 0

Das Bild erinnert mich....

....an Silvester, freu mich schon....Bum Bum!

Antworten Gast: Auch Holzköpfe haben Augen!
15.09.2012 21:23
1 0

Re: Das Bild erinnert mich....

....das könnten aber auch 3 Spöler in einer 12köpfigen Övp-Falle sein...wenn man genau schaut, haben diese abgebrannten Holzköpfe auch Augen, der ganz rechts, schaut aus wie der Lapotka und der 2te von links wie der Spindliche, vor dem linken Rotköpfchen steht ein abgebranntes schwarzes Holzköpfchen, das ist der Schiessel, der malt mit Russ verliebte Schafe, schwarze Schafe.........
und nein, ich habe noch nichts getrunken und auch nichts geraucht!

DIE Krankheit ...

... der Abezahrer.
Man vergleiche die Frühpensionsanträge im öffentlichen Dienst mit denen der Privatwirtschaft.
Dort (im öffentlichen Dienst) muss es ganz graußig zugehen. Gerade dort sind aber die Politiker beheimatet, die uns in der Privatwirtschaft vorschreiben wollen, wie man Unternehmen und Personal führt.
Ich wundere mich immer wieder darüber, warum der öffentliche Dienst von jedem Zweifel über seine Leistung befreit ist.

 
12

Hobbyökonom