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Bewag und Begas erzielen 250 Mio. Euro Wertschöpfung

19.09.2012 | 13:50 |   (DiePresse.com)

Die Energieversorger sorgten auch für einen Beschäftigungseffekt von 2650 Arbeitsplätzen. Das Unternehmen strahle auch überregional aus.

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Das Institut für Höhere Studien (IHS) hat die Wertschöpfung durch die im Juli fusionierten Energieversorger BEWAG und BEGAS unter die Lupe genommen. Die durch die Ausgaben beider Unternehmen im laufenden und im vergangenen Geschäftsjahr erzielte Bruttowertschöpfung liege auf Österreich umgelegt, jeweils bei über einer Viertelmilliarde Euro. "Im Burgenland waren es in beiden Jahren etwa um die 100 Millionen, mit steigender Tendenz", berichtete Alexander Schnabl vom IHS bei der Präsentation der Studie in Eisenstadt.

"Wir konnten zeigen, dass das Unternehmen 'Energie Burgenland' in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Rolle für das Land Burgenland spielt, aber auch überregional ausstrahlt", stellte Schnabl fest. Für die Untersuchung habe man eine Umwegrentabilitätsrechnung durchgeführt, die die Verknüpfungen zwischen den Wirtschaftssektoren sowie zwischen den Bundesländern berücksichtige. Der Beschäftigungseffekt habe im vergangenen Geschäftsjahr österreichweit 2650 Arbeitsplätze ausgemacht, im Burgenland waren es etwa 1150, erläuterte Schnabl. Im laufenden Geschäftsjahr liege der Effekt österreichweit auf ähnlichem Niveau. Die steuerlichen Rückflüsse seien sehr hoch: "Im Geschäftsjahr 2010/11 waren in Summe steuerliche Effekte von rund 90 Millionen Euro wirksam", erklärte der Studienautor.

Positiver Beitrag zur Energiebilanz

Die Zahl der Arbeitsplätze im Burgenland sei seit 1970 von 50.000 auf mittlerweile 100.000 gestiegen. Die Bewag mit rund 850 Arbeitsplätzen leiste einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung, erklärte SP-Landeshauptmann Hans Niessl. Die Bewag trage mit der Windstromproduktion dazu bei, die gesamtösterreichische Energiebilanz zu verbessern. 2012 würden zwei Millionen Tonnen CO2 eingespart. Umgerechnet in Emissionszertifikate, ergebe dies einen Wert von über 15 Millionen Euro.

(APA)

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2 Kommentare
Gast: propella
19.09.2012 15:21
0 0

wirtschaftlich

toll zu hoeren wie gut die wirtschaften, aber das zahlt alles der liebe konsument. und der zahlt zu viel fuer diese gewinne. angeblich wird in oesterreich auch zu viel an gas- u oellieferanten bezahlt; stecken da viellecht kick back zahlungen dahinter ? aber egal es zahlt ja der konsument.

Re: wirtschaftlich

Ja Ja mit anderer Leute Geld ist leicht wirtschaften. Die haben es bis jetzt nicht geschafft diese Betriebe umzubringen, so gut sind diese Geldeintreibbetriebe.

Hobbyökonom