Verbund will Steuer auf Stromfresser

20.09.2012 | 18:13 |  JAKOB ZIRM UND MATTHIAS AUER (Die Presse)

Um die Effizienz im Umgang mit Energie zu erhöhen, sollten ineffiziente Elektrogeräte mittels Steuer verteuert werden, sagt Wolfgang Anzengruber, Chef des Energiekonzerns Verbund, im Gespräch mit der "Presse".

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Die Presse: Die Regierung plant ein Gesetz, das die Energieversorger verpflichtet, den Energieverbrauch zu senken. Was halten Sie davon?

Wolfgang Anzengruber: Die Effizienz im Umgang mit Energie muss steigen, darüber gibt es keine Diskussion. Die Frage ist aber, wie man das am besten macht. Meiner Meinung nach soll derjenige, der die Energie benötigt, einen Anreiz haben, weniger zu verbrauchen. Wer stark energieverbrauchende Geräte hat, soll für diese also entsprechend mehr bezahlen.

Diese Geräte sollen also künstlich verteuert werden?

Ja. Durch eine Art Effizienzzuschlag beim Kauf, vergleichbar mit dem Entsorgungszuschlag. Dieser sollte dann in einen Fonds fließen, von dem Effizienzmaßnahmen finanziert werden. Etwa Smart-Meter, die dafür sorgen, dass der Kunde weiß, wie viel Strom er aktuell verbraucht, oder Gerätetauschprogramme. Derzeit wird hingegen angedacht, dass der Lieferant für mehr Effizienz sorgt. Das ist, wie wenn der Fleischhauer dafür sorgen müsste, dass weniger Fleisch gegessen wird. Und wenn er das nicht schafft, dann erhält er Strafen, die schlussendlich ohnehin wieder die Kunden zahlen.

Sie schlagen also eine vom Verbrauch abhängige Steuer für Geräte mit schlechter Energieeffizienz vor, eine Art Strom-NoVA wie beim Auto.

Ja, eine intelligent gemachte Strom-Normverbrauchsabgabe auf neue Geräte. Warum verändere ich mein Verhalten. Entweder aus Schmerz oder aus Lust. Entweder es ist teuer, wenn ich mehr verbrauche. Oder ich habe einen Vorteil, wenn ich weniger verbrauche.


Für den Konsumenten bedeutet das aber immer Schmerz. Entweder teurere Geräte oder die Strafzahlungen der Versorger durch die Hintertür. Gibt es keine Lustvariante?

Wenn ich dem Konsumenten die Möglichkeit gebe, zu sehen, was er verbraucht, dann gebe ich ihm auch die Chance, etwas zu sparen. Außerdem hätten die Kunden durch die Geräteabgabe die Möglichkeit, sich darauf einzustellen, da sie nur für neue Geräte gilt. Will ich die Fußball-WM auf einem großen Plasma-TV mit hohem Stromverbrauch sehen, dann muss ich halt dafür bezahlen.


Bei der Glühbirne gab es keine Steuer, aber ein Verbot aufgrund schlechter Effizienz. War das der richtige Weg?

Bei der Glühbirne gibt es noch eine andere Thematik. Und zwar den Energieverbrauch bei Herstellung und Entsorgung der Sparlampen. Daher muss man sich das über den gesamten Lebenszyklus ansehen. Grundsätzlich ist es aber die Aufgabe des Staates, Rahmenbedingungen zu setzen. Wir haben ja auch einmal gesagt, FCKW wollen wir nicht mehr, daher wurden sie verboten.

Wird Energie durch mehr Energieeffizienz in Summe für die Haushalte billiger, wie es ja sein sollte. Oder teurer, weil neue Abgaben hinzukommen?

Am Ende des Tages wird die Energie pro Einheit – also Kilowattstunde oder Liter – teurer werden. Die Kunden haben aber eine gute Chance, die Gesamtausgaben durch mehr Effizienzmaßnahmen zu senken.

Kommen wir nun zu Ihrem Unternehmen. Wird der Verbund Ende des Jahres noch in der Türkei aktiv sein?

Davon gehe ich aus.

Gibt es Verhandlungen mit E.On, den Anteil am türkischen Joint Venture EnerjiSA im Tausch gegen deutsche Wasserkraftwerke abzugeben?

Es gibt immer wieder Gespräche in diesem Zusammenhang. Aber wir haben keine Not, aus der Türkei auszusteigen. Denn das ist ein gutes Investment. Die Werte, die wir dort geschaffen haben, liegen deutlich über unseren Investitionen von rund 750 Millionen Euro. Wenn aber jemand kommt und uns etwas bietet, was noch attraktiver als die Türkei ist, dann werden wir uns das natürlich anschauen.

Was bliebe denn von der Auslandsexpansion noch übrig, wenn man die Türkei abgibt? Mit dem Engagement in Italien und Frankreich sind Sie ja auch nicht glücklich.

Es gibt darüber hinaus noch unsere Tätigkeiten in Albanien, Rumänien oder Deutschland. Vor allem der süddeutsche Markt ist für uns äußerst wichtig, weshalb wird uns dort erweitern wollen. Der Verbund wird sich sicher nicht auf Österreich zurückziehen.

 

Wie zufrieden sind Sie aber mit Frankreich und Italien? In beiden Ländern werden Verluste geschrieben.

Natürlich könnte man zufriedener sein. Beide Engagements hängen vor allem an Gaskraftwerken, die sich derzeit nirgendwo in Europa rechnen. Das wird sich aber auch wieder ändern. Die Gaszeit kommt wieder, da Gas die einzige sinnvolle Brückentechnologie für die Energiewende hin zu Erneuerbaren ist. Aber es ist klar, dass alle unsere Investments ständig auf dem Prüfstand stehen.

Wo liegt die Zukunft des Verbund? In allen Ländern, wo Sie aktiv sind?

Unsere Strategie lautet, technologisch auf Wasser und Wind zu setzen. Wir werden also keine thermischen Kraftwerke mehr bauen. Regional ist Südosteuropa interessant – für neue Kraftwerke. Und Westeuropa dort, wo sich interessante Kaufoptionen ergeben.

 

Wolfgang Anzengruber, Jahrgang 1956, ist seit 2009 Chef des größten heimischen Energiekonzerns Verbund. Zuvor leitete der Oberösterreicher den Kranhersteller Palfinger. Begonnen hat Anzengruber seine Karriere nach dem Studium an der TU Wien bei Simmering Graz Pauker. Von dort holte ihn der langjährige ABB-Chef Klaus Woltron zu dem Anlagenbauer, wo er erste Kontakte zur E-Wirtschaft schloss.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.09.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

62 Kommentare
 
12
Gast: gast13
22.09.2012 10:30
1

Anzengruber´s Irrglaube

Zu glauben, nur durch neue Abgaben & Steuern etwas in der Gesellschaft lenken zu können, zeigt von der großzügigen Ignoranz dieses Herrn und natürlich auch aus welchen Kreisen derselbige aquiriert wurde.

Wer hindert die POLITIK, hier entsprechende Rahmenbedingungen für Produkte festzulegen, damit diese auf dem Markt übverhaupt angeboten serden dürfen? bzw. wer hindert PRODUZENTEN überhaupt nur noch sparsamste Geärte auf den Markt zu werfen?

Re: Anzengruber´s Irrglaube

Es geht nicht ums Stromsparen!
es geht um Abzocke der Bevölkerung, sonst nix!

Antworten Gast: ein_Bayer
22.09.2012 13:32
0

genau!!!!

Find ich auch.
Nur noch die sparsamsten Geräte sollten angeboten werden dürfen.
Also zB Smart statt Auto.
Oder besser Mofa statt Smart.
Andererseits wär ein Muli noch mehr supi-dupi-öki-spari.
Sandalen wären natürlich nochmal besser.
Ach was soll's ... barfuß gehen ist die ultima ratio.
Wer hindert also die Politik daran, statt Automobilnutzung endlich Barfußgehen zu befehligen?

Gast: gast1984
21.09.2012 19:51
1

Vom "Rebound Effekt" habe diese "Experten" wohl noch nichts vernommen!


Gast: ein_Bayer
21.09.2012 19:33
0

Wahn vs Witz

Absoluter Käse, per Geräte-Abgabe den potentiellen Energieverbrauch besteuern zu wollen, abgesehen vom bürokratischen Wahnsinn. Der eine hat einen Stromfresser (wer definiert das überhaupt) vll 1h pro Tag laufen, der andere 10h, z.B. den Plasma-TV oder einen leistungsstarken PC. Auch bei Waschmaschinen, Trocknern, Küchenherden gibt es enorme Auslastungsunterschiede zwischen verschiedenen Privathaushalten. Besteuert werden sollte "nur" der tatsächliche Verbrauch, wenn es denn schon sein muß, daß 8 Mio Österreicher das Weltklima retten, während in China alle paar Tage ein neues Kohlekraftwerk ans Netz geht.

Hingegen ist der Vorschlag diverser Kommentatoren hier, stromintensive Industrien/Betriebe richtig bluten zu lassen, nicht unwitzig.
Man stelle sich ein Land vor ohne Aluminium-Industrie, ohne Chemie, Papier usw.
Die frei werdenden Arbeitskräfte, denn diese Industrien und ihre Zulieferer werden zweifelsohne untergehen, könnten bspw. ökologisch korrekt untergebracht werden als Ochsen- und Mulitreiber, wenn die vormals elektrisch betriebenen Straßenbahnen entsprechend stromfrei betrieben werden. Als Nebeneffekt würde etwa auch die Dungsammlerei einen enormen Aufschwung nehmen, was wiederum einen Beitrag zur ökologischen Heizung der Lehmhütten in den österreichischen Kralen leisten würde.
Wer braucht denn schon konkurrenzfähige Industrie, fragt sich der schlaue Grieche, wenn
man alles was man sonst noch braucht, günstig aus China bekommt, oder so ...

Gast: Bruder Kain
21.09.2012 15:59
1

Abzocke, sonst nichts.

Danke.

Gast: Frau Wawradil
21.09.2012 14:42
2

Wucher ? gröbliche Benachteiligung ? Laesio enormis ?

Die Mietkosten für Zähler, egal ob für Strom oder für Gas sind so exorbitant hoch, dass man alle 2 Jahre einen neuen Zähler kaufen könnte.

Das kann doch nicht legal sein !

Und: Dieser Mietpreiswucher wurde erst mit der Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes eingeführt.

Aber wenn die Politmafia auch den Strommarkt beherrscht, dann braucht man sich über solche wilden Zustände nicht wundern.

Gast: ökono-mist
21.09.2012 14:10
0

Stromfresser verbrennen sich ohnehin nur einmal die Papp'n...


(Nur die dümmsten Kälber fressen ihren Elektrozaun selber...)

"ja aber" ...

1. E-Nova wie vorgeschlagen ist gut aber nicht genug (denn das betrifft nur Neugeräte aber nicht den aktuellen Verbrauch)
sondern
30% des aktuellen Stromverbrauchs von Haushalten als FREIKONTINGENT
-- also Frei kWh, zb 1000 Frei kWh / Monat --
bei zugleich 50% Mehrpreis für den Mehrverbrauch
bringt
sofortige Senkung des aktuellen Stromverbrauchs UND ist eine Hilfe für Leute mit wenig Geld (weil beim Einsparen bis unterhalb des Freikontingents einfach keine Stromrechnung zu zahlen ist aber trotzdem etwas gekocht/geheizt werden kann)

2. um zu wissen, wieviel Strom man verbraucht, muss niemand mit einem "Smart Meter" bespitzelt werden (aus dem sich sogar rekonstruieren lässt, welches TV Programm (!) gerade angesehen wird siehe http://www.grower.ch/forum/archive/index.php/t-55101.html ...)
sondern
dazu genügt ein Leistungs-/VerbrauchsMessgerät um 15,- vom Elektronikmarkt zb Conrad.at

3. vor allem INDUSTRIE darf von diesem PreisSystem keinesfalls "ausgenommen" werden (und schon gar keine "Rabatte" bekommen, wie es bisher "üblich" ist, denn das ist akute Korruption zugunsten von "Wirtschafts"treibenden)
-- Industrie ist zu 1/3 am Stromverbrauch schuld --

4. das Geschwafel vom PlasmaTV ist verzichtbar: genau wie bei Energiesparlampen geht es dabei nur um das Bewusstwerden des Spargedankens; wirkliche Einsparungen, die quantitativ ins Gewicht fallen, sind NUR bei Maschinen (Klima, WerkstoffBearbeitung etc.) zu holen.

5. und nicht zuletzt: um ein Umsteigen von Strom

.

5. und nicht zuletzt: um ein Umsteigen von Strom auf Verbrennung (mit CO2, NOx ua Giftgasen) zu verhindern, sollte die gleiche Vorgangsweise bei Benzin/Diesel angewandt werden (und vor allem die Mindersteuer bei Heizöl beendet werden).
(dass Ölheizungen sogar in WIEN "gefördert" werden, darf ja wohl wirklich nicht mehr wahr sein ...)
https://ssl.heizenmitoel.at/foerderung/
(kann nur mit ssl aufgerufen werden, die wissen wahrscheinlich schon warum sie das so praktizieren ...)

Antworten Gast: ökono-mist
21.09.2012 15:16
2

Re: "ja aber" ...

Die letzte "Meile" der Privatsphäre!

Sie haben völlig recht: näher als bis zur letzten 3x230/400 Volt-Trafostation sollte man ein als Regelungs- und Rückmelde-Equipment getarntes Bespitzelungsinstrumentarium (Stichwort: Smart Grid) nicht an sich heranlassen!
Dort kann man dann den Regelungsbedarf erfühlen und mit automatisierten Verteilungsmaßnahmen beginnen. Wer auf Privatsphäre verzichten - und sich den ganzen Tag mit seinem "Strom-Newsletter" beschäftigen - will, der kann dies ja in Form einer freiwilligen Tarifwahl mit einem Smartmeter tun!
Durch den Beginn der Individualisierungsmaßnahmen bei der letzten Trafostation hat man auch die nötige Streuung von anonymisierten (Netzbelastungs-)Daten, aus denen man den weiteren Strom-(Lokal-)Bedarf hochrechnen - und mit Regelungsmaßnahmen darauf reagieren - kann. Außerdem bleibt der Stromweg dann auch für jene offen, die sich die ganze Herumrechnerei und Waschterminsklaverei ersparen - und einen Einheitstarif (minus Bespitzelung) beibehalten wollen. (Konsumentenzeit ist auch Geld - auch, und gerade, für den Mehrwertsteuerstaat!)

P. S.: Zum Konsumentenzeit raubenden Herumrechnen gibt's allerdings auch für diese Gruppe noch genug: es ist jedem durchschnittlichen Stromkonsumenten zu gratulieren, der beim Nachrechnen der verklausulierten Stromrechnung, die von Spezialsondersteuernbürokratisierungen nur so strotzt, den Preis einer kWh herausrechnen konnte, ohne dabei verrückt geworden zu sein...

Antworten Antworten Gast: ökono-mist
22.09.2012 23:38
0

Re: Re: "ja aber" ...

Berichtigung: In der 10. Zeile von oben muß es richtig heißen:
"Durch den Beginn der Individualisierungsmaßnahmen NACH der letzten Trafostation hat man an derselben immer noch die nötige Streuung von anonymiserten (Netzbelastungs-)Daten, aus denen man(...)"

naja, über den Daumen gehts schon: bisher 15 cent/kWh, jetzt 20 cent/kWh

(jedenfalls ungefähr lässt sich das so rechnen: ein E-Fahrrad mit 10 Stunden Ladezeit und 20Ah bei 48V kostet damit ca. 20x50=1000W x 10 Std. = 10 kWh = 2,-/Tag = 60,-/Monat, wenn es jeden Tag leergefahren und voll aufgeladen wird)

(mit einer Monatskarte kombiniert, macht das knapp 100,-/Monat und ist bis zum Stadtrand meist günstiger als ein Auto, wenn es in Wohnung und Büro mit hineingenommen werden kann und in der U-Bahn mitgenommen werden kann)

(wird auf die Monatskarte der Bim verzichtet, ist das E-Fahrrad allein aber in den meisten Fällen wohl zu langsam, wenn man quer durch die Stadt muss)

Antworten Antworten Antworten Gast: gast1984
22.09.2012 19:16
0

Re: naja, über den Daumen gehts schon: bisher 15 cent/kWh, jetzt 20 cent/kWh

Wenn sie mit 1000W einen 50V 20Ah (1000Wh) Akku laden brauchen sie nur 1Stunde und 15minuten!!Wirkungsgrad ist dabei ca. 80%
Bei 100% wären es nur 1 Stunde lang!

Ihre Rechnung ist um den Faktor 10 zu hoch!

Antworten Antworten Antworten Gast: gast1984
22.09.2012 19:12
0

Re: naja, über den Daumen gehts schon: bisher 15 cent/kWh, jetzt 20 cent/kWh

So ein Schmafu. Ihre Rechnung stimmt nicht! 50V 20Ah sind 1000Wh (1KWh)!!! Pro Kilometer braucht man am E-rad ca. 10-15Wh! Das ist ein von mir gemessener Wert!
Bei z.B. 20km/Tag sind das ~300Wh. Pro Monat (30Tage) sind das 9KWh!!!

Eine KWh kostet ~21cent (Wienstrom) => ~2 Euro Stromkosten PRO MONAT!
Selbst wenn der Ladewirkungsgrad 80% ist, sind das nur ~11kWh pro Monat und ~2,5Euro!

Wenn man den Akku jeden Tag leer fährt, kommt man ~60Km weit und man zahlt halt 7Euro pro Monat an Stromkosten!

Re: "ja aber" ...

Einer der größten Energieverschwender sind die Gemeinden.

Man sehe sich einmal die Straßenbeleuchtung in Wien an, die die ganze Nacht gleich stark leuchtet - vollkommen unnötig. Warum muss man unter einer Laterne nach Mitternacht eine Zeitung lesen können?

Hier wären intelligente Systeme zielführender, als Private auszunehmen.

Aber die Realität ist, dass eigentlich niemand sparen möchte, sondern man möchte Strom teuer verkaufen!


(und nicht auf die Lichterspiele a la Uniqa am Donaukanal vergessen ...)

vor kurzem war zu lesen, dass die Rechenzentren von Google, Microsoft & Co je 70 MW verbrauchen, was einer Kleinstadt entspricht.

einige 1000 Leuchtröhren am Uniqa Haus x 10 Watt sind ebenfalls einige MegaWatt (wenn es nur einige 1000 mit je nur 10W sind ...)
aber
von denen hat nicht einmal ein einziger User einen Nutzen.

Sehr geehrter Verbund- General,


Falls Sie ernsthaft dazu beitragen wollen, dass die Privaten mehr Energie sparen, müssen Sie zuerst einmal die hohen Fixkosten eines Anschlusses reduzieren. Denn wer heute Energie einspart, den "erschlagen" dann die hohen Fixkosten.

Von einer künstlichen Verteuerung halte ich sehr wenig, weil in Zeiten wie diesen auch auf die Leistbarkeit der Geräte geschaut werden muss. Dazu gehören nicht nur die Energiekosten!

Alles was man mit dem Gerät einspart, verlangt dann später der Verbund, indem er die Strompreise als Fast- Monopol erhöht. Diesen Schmäh kennen wir bereits!

Der Verbund verschandelt mit unzähligen Windrädern die schöne österr. Landschaft. Ich hoffe es noch zu erleben, wenn der Verbund diese hässlichen Dinge wieder wegräumt.

Mir ist ein sauberes Gaskraftwerk 1000 Mal lieber als die ganzen Windräder und die neuen Wasserkraftwerke, die die letzten naturnahen Fließstrecken unserer Bäche zerstören!
Erdgas gibt es sicher noch für 100 Jahre! Bis dahin hätten wir eine andere vernünftige Technologie entwickelt.


"saubere Gaskraftwerke" sind trotzdem Verbrennung (CO2, NOx, Giftgase etc.)

(auch wenn sie erheblich besser sind als Ölverbrennung, das sei zugegeben)

Indem 1% /Jahr weiter zersiedelt wird und gleichviel Bäume im Wald (oder gleich die ganzen Wälder) weniger werden,
-- d.h. die Sauerstoffproduktion entsprechend sinkt --
gibt es bei Beibehalten von Verbrennung als Energiequelle in 100 Jahren keine Reproduktion der Atemluft mehr, sondern nur mehr sinkende SauerstoffAnteile ...

für Frei kWh (siehe oben) wird wohl keiner der Energiekonzerne freiwillig was übrig haben ...


Gast: Denkenerlaubt
21.09.2012 11:38
1

Die staatlichen einfach Denker ! Zweiganglienprinzip!

Um das Geld der Stromabnehmer ist ihm nichts zu teuer. Einfaches Managementprinzip!

Werde nachsehen ob ich den Strom aus dem Ausland beziehen kann!

Gast: AC/DC
21.09.2012 10:45
2

Bullshit

Vis a vis vor unserem Haus, befinden sich Spielplätze. Da wurden vor ca. 15 Jahren Masten mit Flutlichtscheinwerfern errichtet, mit Elektro Schaltzentrale.Damit die Jugend die sowieso nicht ausgelastet ist, bis 3h in der Früh Fußballspielen kann. Die wurde 2x durch Vandalenakte der Jugendlichen zerstört und lag ca. 10 Jahre brach.Wurde jetzt vor einigen Wochen wieder aktiviert. Da brennen etliche Halogenbrenner, wird schon mittels Zeitschaltuhr bei Tageslicht eingeschaltet und brennen bis in die Nacht.Dann kommen die mit Stromsparen. Putzts euch ganz einfach mit eure blöden Schmäh. Ihr werdet sowieso nicht mehr ernst genommen.

Gast: Da Bese
21.09.2012 10:12
0

Stromkosten reißen nicht die großen Löcher, sehr wohl aber Heizkosten!

Haushalte brauchen sehr wenig Strom, auch wenn immer bei Windkraftwerken mit 1000 Haushalten u. s. w. die diese versorgen können argumentiert wird, sind die Haushalte nicht die Stromfresser in Österreich.

Industrie und Gewerbe brauchen gewaltige Strommengen. Z. B. braucht allein der ORF soviel Strom wie ganz St. Pölten! Wer mit 10.000-Scheinwerfern agiert und davon natürlich gleich viele, der braucht eben gewaltig mehr Strom als 40-Watt-Haushaltsglühbirnenverwender.

Das Problem ist auch nicht der Spitzenverbrauch der Haushalte am Abend, sondern die Spitzen unter Tags durch die Industrie. Kurzum wenn Haushalte Strom sparen, so bringt das wenig, da man die Spitzen damit nicht abbauen kann.

Energieersparnis ist bei Haushalten vor allem bei der Heizung möglich. Da sollte man aber die Bürger nicht noch mehr aussacken, sondern ihnen die Mehrwertsteuer auf Heizenergie rückerstatten, wenn diese auch in Eigenregie ihr Haus dämmen. Beim Eigeneinbau z. B. Auflegen von Dämmplatten am Dachboden, können dann eben nur die Materialkosten geltend gemacht werden.

Das derzeitige Fördersystem, wo Wärmedämmung nur steuerlich begünstigt ist, wenn diese von teuren Firmen aufgebracht wird, ist für die meisten Österreicher völlig unattraktiv, da sie gar nie soviel Steuern sparen, wie ihnen die Arbeit durch Professionisten mehr an Kosten verursacht.

Nachweislich erwärmen Häuser das Klima, NICHT nachweisen lässt sich, dass CO2 das tut.

Gast: Gasterix
21.09.2012 09:51
0

Na klar..

Rotbefohlen wird eine neue Steuer ersonnen, viel wichtiger wäre aber ein Beauftragter für diese Stromfresser Steuer, weil die Steuern müssen ja auch wieder umgehend sinnlos verpulvert werden.

Spinnt der Herr Vorstand?

Jetzt kommt der Verbund - die Strommafia - daher und fordert Steuern? Wo sind wir denn überhaupt - und wenn ich 50 Plasmafernseher gleichzeitig laufen lasse, ist dies noch immer meine Sache - den Stromverbrauch muss ich ja sowieso zahlen - genauso wie die ORF Zwangsabgabe. Schaut gefälligst drauf, dass der Strom billiger wird - Alternativenergien gibts bis auf Infrastruktur Kosten gratis! Die Sonne scheint, der Wind weht - wenn auch bei manchem aus der falschen Öffnung - , Wasser fließt und Erdwärme gibts auch noch, Rutsch mir doch den Buckl runter mit der Jammerei !!

"Wir haben ja auch einmal gesagt, FCKW wollen wir nicht mehr"

Falsch! Nicht "wir" haben das gesagt, sondern der DUPONT-Konzern hat das gesagt, weil seine Patente ausgelaufen sind und er ein Ersatzmittel schon patentiert hatte. Das Verbot war also nur ein Lobbying für DUPONT, genauso wie das Glühbirnenverbot eines für die Lampenmafia war und die obigen Äußerungen des Herrn Anzengruber ein solches für die Wegwerferlektrogerätehersteller ist... ;-)

 
12
AnmeldenAnmelden