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Leitl fordert "Express-Lehre" für Maturanten

24.09.2012 | 20:05 |   (DiePresse.com)

Der WKO-Präsident will mit einem einjährigen Praxisjahr Maturaten zum Lehrabschluss verhelfen und damit dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

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Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl will dem Fachkräftemangel durch ein neues, erweitertes Modell der Lehrlingsausbildung entgegenwirken: Maturanten sollen ein einjähriges, intensives Praxisjahr absolvieren können und so zu einem Lehrabschluss kommen, schlägt Leitl in der neuen, am Montag erscheinenden Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "trend" vor.

Wenn man praktisch veranlagten Maturanten einen alternativen Ausbildungsgang zum Studium anbiete, könnten dadurch auch die Universitäten entlastet werden, glaubt Leitl.

(APA)

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36 Kommentare
 
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Super Idee

wieder mehr Land der Hämmer zukunftsreich, als weitere 10000 Psychologen, Ernährungsberater, Betriebswirte ohne Betriebe.
In der Not muss ich sagen kommt da wieder der frühere Leitl heraus, schade dass andere nicht diese Charakterstärke haben.

Gast: trader1
25.09.2012 11:06
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ja mei

da macht man halt die matura und arbeitet nebenbei im elterlichen handwerksbetrieb.
dann ab auf die uni .. und auch dort wieder nebenbei arbeiten ... dann lernt man jahrelang schlauer zu sein wie jeder politiker und unternehmer (man verdient ja genau dann, wenn die verlieren) ..
um irgendwann zu kapieren, dass der alte pfarrer, der indische guru und der shintopriester recht gehabt haben, wie sie gemeint habe, am friedhof sind alle gleich :-):-)


Was dem Leitl da wieder einfällt...

Wer glaubt dass man einem Maturanten mit abgeschlossener Allgemeinbildung in einem Jahr die Fachkompetenz für einen Lehrberuf vermitteln kann, stellt seine eigene Kompetenz in Frage.
Ein Lehrberuf, Ausbildung zu einem Facharbeiter in allen möglichen Belangen des täglichen handwerklichen Bedarfs in nur einem Jahr zu erlernen hätte glaub ich nicht einmal der Einstein geschafft. Alleine die techn.Fachausbildung eines Automechanikers mit einhergehender Praxis in einem Jahr, oder die eines Optikers, Dreher, Feinmechaniker, Schneider, Koch, Kaufmann etc. ???
Herr Leitl, kommens wieder runter von Ihrer Wolke.
Die Idee an sich ist ja nicht schlecht, aber in einem Jahr ist das unmöglich. Zwei Jahre für gute Maturanten müssen schon angedacht werden.
Grüß Gott Herr Leitl.

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Re: Was dem Leitl da wieder einfällt...

diesmal wieder was sehr gutes, in der Not findet der wieder zu seiner alten Form zurück. Mit 1000 Ernährungsberatern und Psychologen macht man keine Zukunft, so schon.

Bitte um Erklärung:

Wie definiert hr. leitl einen Facharbeiter? Der gute Kämmerer hat wohl zuviel "Selfmademan" im ORF geschaut. Umgekehrt durchaus möglich: von der Werkbank in die Politik; geht ohne Probleme -ein gutes Mundwerk und coole Freunde vorausgesetzt -und je weniger Hirn desto besser.

Ein Affront gegen ALLE Arbeiter!

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Re: Bitte um Erklärung:

Na ja, wahrscheinlich meint er, wenn man genug lang die Schuldbank gedrückt hat, dann wird schon was dabei heraus kommen. Möglicherweise sucht man auch adäquate Beschäftigungen für Maturanten und da man keine findet, denkt man sich halt einen solchen Ausweg aus.

Übrigens, die Vielfalt der Berufe kommt ja nicht von ungefähr, da die Begabungen der Menschen eben sehr verschieden gestreut sind. Wenn ich z.B. einen Installateur brauche, dann ist mir ein geschickter Arbeiter lieber, als ein mehrfacher Doktor, der mit Handarbeit nichts am Hut hat!

nicht gleich schlecht machen....

Ich halte den Vorschlag nicht so schlecht, da ja wohl hauptsächlich AHS Maturanten gemeint sein werden. Natürlich lernt man in einem Jahr nicht das um und auf eines handwerklichen Berufs, aber mit Engagement und Talent geht schon was, der Feinschliff folgt ohnehin später, und die Gesellenprüfung muss auch erst einmal bestanden werden. Es gibt ja auch heute schon die - viel zu wenig ausgebaute - Möglichkeit der Lehrabschlussprüfung im zweiten Bildungsweg für Un/Angelernte in diversen Berufen. Nur verbunden mit sehr teuren Vorbereitungskursen am WIFI und dergleichen. Österreichs (Aus)Bildungssystem sollte die Möglichkeiten einer Lehre für "Spätberufene" ausbauen - weit besser als sinnlose AMS-Kurse.

Gast: Wasserlaeufer
25.09.2012 09:10
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Nichts dagegen einzuwenden

wenn es dann auch eine altersunabhaengige
bezahlte einjaehrige Matura fuer Lehrlinge gibt;-)

Der Schärdinger

Hier spricht ein treuer ÖVP - Wähler.
Ein ausgesprochener Fachmann.
Diese sogenannten einjährigen Fachleute können seinen Platz einnehmen, blah blah und ja nichts arbeiten. Das sollen dann die Anderen, ............................

Gast: Lauser
25.09.2012 08:45
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Der supertolle Wirtschaftskammerpräsident

glaubt ja selber, eine Drehbank habe etwas mit dem Urfahraner-Jahrmarkt zu tun....

Toll: Kernaussage:

Alle Maturanten (auch BHS) haben von Nichts eine Ahnung und die Ausbildung ist wertlos inkl mancher (Pflicht-)Praktika. Der Herr WKO-Präsident soll das mal so in einer Maturaklasse erläutern.

Katastrophale Bildungspolitik

Die Maßnahmen von Leitl sind nur Symptombekämpfung. Österreich steht vor einem Scherbenhaufen – das teuerste Bildungssystem mit den schlechtesten Resultaten. Verursacht durch einerseits durch eine verbeamtete Lehrerschaft die sich Jahr für Jahr neue Privilegien rausnimmt und andererseits durch eine leistungsfeindliche (sozialistische) Bildungspolitik die hochwerte Abschlüsse für Jedermann ohne Anstrengung einfordert. Wenn die gesamte Bevölkerung das Maturaniveau schafft, dann ist das Niveau zu tief angesetzt, und die viel zu langen Schul- und Studienzeiten schaden der Volkswirtschaft. Im Gegenzug gibt es kaum mehr Leute die sich für eine Lehre interessieren, mit wenig Aufwand macht man eine Matura, denn ein Billigstudium und einen Beamtenjob. Noch nie war es möglich mit so wenig Aufwand eine hohes Einkommensnieveau zu erreichen und den steuerzahlenden Bürgern zur Last zu liegen Jeder 2. Jugendliche will heute Lehrer werden.

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Negativselektion von fähigen Beamten in Österreich

Richtig, dazu braucht man das Vitamin B. Jemand der noch so toll akademisch und praktisch qualifiziert wäre, hat keine Chancen, wenn er oder sie sich als bürgerliche(r) in die linke Reichshälfte hineinwagen sollte und auch vize versa. Das ist das wahre Verbrechen an der Gesellschaft durch Negativselektion von fähigen Beamten in Österreich!

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Bla bla bla schon wieder der nächste Furz von diesem Inkontinenten!

Die Österreicher sind OPFER des eigenen Systems!!! Doch etwas zu ändern kommt nicht in Frage, da verdienen zu viele zu viel um etwas zu (ver)ändern!!!

von einem Ochsen

kannst halt auch nur Rindfleisch bekommen.

Sagte mein weiser Großvater.
(Damals war Ochsenfleisch etwas Minderwertiges, weil die Ochsen damals harte Feldarbeit leisten mussten.)

Antworten Gast: Wasserlaeufer
25.09.2012 09:19
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Re: von einem Ochsen

Danke fuer diese Rindfleisch-Information.

Bei den heiligen Schwestern (Orden?) in der Gebrueder-Lang Gasse gabs gelegentlich Rindfleisch. Das war aber laengs der Faser und nicht quer zur Faser geschnitten.

Erstens war es mit dem Klostermessern
nicht zu schneiden und dann beim Kauen
wurde es immer trockener und groesser,
dass man es nicht mehr schlucken konnte.
Es duerfte sich dabei wohl um einen dieser geschachteten Arbeits-Ochsen gehandelt haben. Jetzt, nach iheren Zeilen" faellt es mir wie Schuppen von den Augen.
Danke!

Re: Re: von einem Ochsen


es ist einfach schön, wenn Kommentare ein wenig Humor durchblitzen lassen.
Danke!

Gast: Romanino
25.09.2012 08:06
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Präs Leitl - Lehrlinge

Herr Präsident Leitl anscheinend sind Sie ahnungslos. Ich selbst bin Unternehmer und habe Erfahrung mit Studenten/abgechlossenen Studien und abgeschlossenen Lehrausbildungen. Auch mein Vater war Unternehmer und er hat immer gesagt, bvor er sich einen fertigen Studenten nimmt oder einen der Handelsakademie abgechlossen hat, nimmt er sich ieber einen der dreijährige Lehrlingsausbildung hatte. Wie soll denn einer in einem Jahr das lernen, was 3 Jahre braucht mit Praktikum? Ich glaube Sie sollten auch noch einmal eine Ausbildung erfahren. So ein Blödsinn diese Idee!!

Gast: Ausbilder u. Vater von Maturanten
25.09.2012 07:50
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keine besseren Ideen mehr?

erst heuer startete die Gewerkschaft eine Aktion um gegen den Wegfall von Anrechnungszeit für HAK-Absolventen und dgl. zu demonstrieren. Diesen gut ausgebildeten Leuten entfallen durch die neuen Lehrpläne Anrechnungszeiten falls sie sich für einen Lehrberuf entscheiden. Hier musste man Unterschriften dagegen sammeln und jetzt das.
Ich hoffe sie wissen NICHT was sie tun!

Gast: Franz - Lehrlingsausbilder
25.09.2012 07:38
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Karriere mit Lehre??? und jetzt das

Alle möglichen (gescheiten) Leute versuchen schon seit Jahrzehnten das Ansehen der Facharbeit zu steigern! Ist jetzt nach dieser langen nicht mehr an Ideen übrig geblieben. Mit derartigen Schnellsiederkursen kann man das Ansehen der Facharbeit ganz sicher steigern!? - oder fällt uns einfach nichts besseres ein, um den Hunger des Marktes nach Facharbeitern zu stillen.
Was haben unsere Politiker mit unserem ehemaligen Lehrlingsbeauftragten Egon Blum gemacht? Er war einer der wenigen, der wirklich wusste, was die Wirtschaft und dem ernsthaft die jungen Menschen am Herzen lagen. Aber einen großen Fehler hatte er - er brauchte Geld für die Ausbildung der jungen Leute und das hat man aber wo anderst gebraucht. Es fehlt ganz einfach an anständigen Konzepten und Ehrlichkeit. Aber nur weiter so - mit dieser Art und Weise bekommt die österreichische Wirtschaft sicher die Facharbeiter für die sie in der Vergangenheit weit um bekannt war und in Zukunft braucht! EINFACH NUR TRAURIG!

Gast: Filu28
25.09.2012 07:35
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So einen Schwachsinn....

habe ich schon lange nicht mehr gehöhrt. Ich weiß zwar nicht welche Ausbildung der Herr WKO-Präsident hat, auf jeden Fall hat er keine Ahnung von einer Lehre.....

Antworten Gast: Romanino
25.09.2012 08:07
4 0

Re: So einen Schwachsinn....

Ich bin der gleichen Meinung was sinnloseres als diese Idee von Leitl gibt es garnicht.

Gast: Maturantin
25.09.2012 06:54
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Schwachsinn

Es gibt jetzt schon die Möglichkeit, mit einer Matura die Lehrzeit um ein Jahr zu verkürzen.

Ich habe nach meiner AHS-Matura eine Lehre gemacht und auf diese Verkürzung verzichtet. In die Berufsschule muss man ja trotzdem, und es wird einem das erste Jahr komplett gestrichen. D.h. man steigt in die 2. Berufsschulklasse ein und hat keine Ahnung, was die Leute in der ersten Klasse gelernt haben. Das fehlt einem dann massiv, weil der Stoff aufbauend ist.

Auch die praktischen Fähigkeiten eignet man sich nicht unbedingt schneller an als ein Lehrling ohne Matura (wobei es da natürlich auf den Beruf ankommt).

Ich glaube auch nicht, dass diese Ausbildung den Andrang an die Unis verringern würde, denn mit einem Universitätsabschluss verdient man eben mehr, als nach einem Lehrabschluss. Deshalb macht man ja ein Studium und keine Lehre. Viel eher wird es so sein, dass die Leute nach ein paar Jahren draufkommen, dass ihnen das Gehalt zu wenig ist und sie dann erst im zweiten Bildungsweg studieren.

Was man tun könnte ist, dass Maturanten nur mehr die fachbezogenen Klassen in der Berufsschule besuchen müssen, die allgemeinbildenden jedoch nicht. Und man könnte Maturanten mehr bezahlen als Lehrlingen mit Pflichtschulabschluss.

Gast: Trottel
25.09.2012 06:06
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im Funktionärsrausch



genau deshalb sind sie ja 8 Jahre auf eine AHS gegangen......................

Zahlt´s ordentlich, dann werden sich auch Lehrlinge finden.

?

1. es herrscht kein fachkräftemangel (da sich gut ausgebildete menschen zum teil nicht für ihre fachrichtung interessieren da sie nicht gut bezahlt werden "ausgenommen politiker")

2. 1jahr praxis wann soll ein maturant das machen (zusätzlich? unbezahlt?? ... wehrpflicht???)

3. nach der matura geht man studieren oder in die f.h.s! (jede andere entscheidung wäre dumm und naiv)

.......was glauben andere menschen?

Re: ?

ihr argument - alle maturanten gehen studieren - stimmt nicht!
ohne zahlen parat zu haben, aber mit erfahrungen aus meinem bekanntenkreis, gehen höchstens 60% studieren!
ein teil grosser teil - vorwiegend hak'ler, htl'er und hbla'ler - gehen arbeiten (dann nach 4 jahren arbeit wollen doch einige studieren beginnen mit stipendium => sind aber die wertvollesten studeten!) und die anderen aus den gymnasien, da hat ein
geringer teil keinen bock mehr auf lernen und die landen mit vitamin-b in halbwegs guten jobs oder in einem supermarkt an der kasse.

 
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Hobbyökonom