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KV-Verhandlungen bei Metallern gehen in zweite Runde

25.09.2012 | 08:24 |   (DiePresse.com)

Am Mittwoch geht das Feilschen weiter. Die Gewerkschaft fordert fünf Prozent Gehaltsplus und spricht von einer "mühseligen Gschicht".

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Am morgigen Mittwoch geht das Feilschen um die Kollektivverträge für das kommende Jahr in der Metallindustrie in die zweite Runde. Am Tisch liegt die Forderung der Gewerkschaften nach einem Lohn- und Gehaltsplus von fünf Prozent für Mindest- und Ist-Löhne. Sollte keine Einigung erzielt werden, gibt es noch den Ersatztermin am 5. Oktober.

Im Vorjahr waren vier Verhandlungsrunden für eine Einigung nötig, begleitet von einem bundesweiten Warnstreik. Damals gab es einen durchschnittlichen Lohnzuwachs von 4,2 Prozent.

"Mühselige Gschicht"

Verhandelt wird heuer erstmals nicht mit der gesamten Metallbranche, da der größte Verband - die Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) - eigenständig mit den Gewerkschaftsvertretern von Pro-Ge und GPA spricht.

Neu ist auch der Verhandlungsführer auf FMMI-Seite, es ist dies der Vorarlberger Unternehmer Johannes Collini. Bei den Arbeitnehmern blieb es beim eingespielten Duo Rainer Wimmer (Pro-Ge) und Karl Proyer (GPA). Nach der ersten Verhandlungsrunde am 19. September hieß es von Wimmer, die Gespräche seien eine "mühselige Gschicht".

(APA)

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1 Kommentare
Gast: NocheinParteiloser
25.09.2012 10:57
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Die Sozialpartner werden für die Fütterung des Staates sorgen!

Das schaut dann etwa so aus:

Ich habe mal den Butto-Netto Rechner des BMF verwendet und am Beispiel eines Angestellten mit 2.500.- Monatsbrutto (2012) und einer 3,1%igen Lohnerhöhung (2013) gerechnet.

Jahresnettogehalt 2012: 23.972,62
Jahresnettogehalt 2013: 24.567,34 (+2,48%)

Die Teuerungsrate wird sicher darüber liegen, besonders wenn man den wöchentlichen Einkaufskorb als Basis nimmt.

Interessant aber auch die Zwangsabgabenentwicklung auf den Lohn:
Zwangsabgaben 2012: 21.943,38
Zwangsabgaben 2013: 22.772,24 (+3,77%)

Immer wieder einige % Verschiebung zu Gunsten der Versager in den geschützten Bereichen. Es geht schon seit langem so, jedes Jahr ein bissl was dazu, immer wieder und wieder macht das Kraut ordentlich fett.

Das fette Kraut ist heute eine Staatlichkeit, welche sich selber 44.000.- Euro an jährlichen Staatsausgaben genehmigt hat und trotzdem schon mehr als 1 Mio. Menschen in Armutsgefährdung administrieren muss.

Bei dem gewaltigen Verwirtschaft der Staatlichkeit ist es auch kein Wunder, dass auch das Abkassieren von bis über 50% der Wertschöpfung von Unternehmen nicht mehr reicht deren Versagen zu kompensieren.

Die Sozialpartner wären gut beraten den Fresser der Leistungen in die Schranken zu weisen.

Hobbyökonom