Am morgigen Mittwoch geht das Feilschen um die Kollektivverträge für das kommende Jahr in der Metallindustrie in die zweite Runde. Am Tisch liegt die Forderung der Gewerkschaften nach einem Lohn- und Gehaltsplus von fünf Prozent für Mindest- und Ist-Löhne. Sollte keine Einigung erzielt werden, gibt es noch den Ersatztermin am 5. Oktober.
Im Vorjahr waren vier Verhandlungsrunden für eine Einigung nötig, begleitet von einem bundesweiten Warnstreik. Damals gab es einen durchschnittlichen Lohnzuwachs von 4,2 Prozent.
"Mühselige Gschicht"
Verhandelt wird heuer erstmals nicht mit der gesamten Metallbranche, da der größte Verband - die Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) - eigenständig mit den Gewerkschaftsvertretern von Pro-Ge und GPA spricht.
Neu ist auch der Verhandlungsführer auf FMMI-Seite, es ist dies der Vorarlberger Unternehmer Johannes Collini. Bei den Arbeitnehmern blieb es beim eingespielten Duo Rainer Wimmer (Pro-Ge) und Karl Proyer (GPA). Nach der ersten Verhandlungsrunde am 19. September hieß es von Wimmer, die Gespräche seien eine "mühselige Gschicht".
(APA)
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