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Wohnungsnachfrage: "Wien muss aufgestockt werden"

25.09.2012 | 15:39 |   (DiePresse.com)

Laut WKO brauche Österreich in 25 Jahren um zehn Prozent mehr Wohnungen. 500.000 Einheiten werden in Wien benötigt. Die Baulandreserven sind aber zu gering.

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Der Wohnungsbedarf steigt. "In den kommenden 25 Jahren brauchen wir in Österreich um zehn Prozent mehr Wohnungen - das sind 800.000 Einheiten", sagte der Obmann der Fachgruppe Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Österreich, Michael Pisecky. Im Süden sei der Zuwachs etwas geringer - 500.000 entfielen auf den Osten, 300.000 davon auf Wien. In der Bundeshauptstadt gebe es aber nur knapp 90.000 Einheiten Baulandreserven.

Würde man in Wien auf bestehende Gebäude zwei Stöcke draufsetzen, hätte man Platz für 100.000 Wohnungen, schlug Pissecky am Dienstag bei einer Studienpräsentation der Baustoff- und Immobilienwirtschaft vor. Etwa 80 bis 85 Prozent der Gründerzeithäuser seien "vernünftig aufstockbar", so die Schätzung. Die Gemeinnützigen hätten rund 30 Prozent der Wiener Häuser, die Gemeinde Wien rund 220.000 Einheiten. "Die haben auch Dächer, die man ausbauen kann."

Kleinere Einheiten gefragt

Auf diese Weise käme man - trotz der verstärkten Nachfrage - an günstige Bauflächen. Außerdem existiere innerstädtisch die Infrastruktur - Verkehrsmittel, Schulen und Arztpraxen.

In Wien werde vor allem leistbares Wohnen gebraucht - besonders gefragt seien kleine Einheiten zwischen 50 und 65 Quadratmetern im innerstädtischen Bereich, so Pisecky. Leistbar definiert er mit einem Quadratmeterpreis von 3000 Euro. Wohnungen zwischen 200.000 und 220.000 Euro fänden einen guten Absatz. "Über 300.000 Euro wird es eng - da geht es in Richtung Luxus."

(APA)

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23 Kommentare

solche vorhersagen sind schlichtweg humbug!

keiner kann seriös vorhersagen, wie es um die wohnungssituation in wien in 25 jahren stehen wird!

da gibt es zuviele variablen!

1)kann man die bevölkerunsg entwicklung nicht zu 100% vorhersagen

2) weiß man nicht wieviele sich im speckgürtel um wien ansiedeln werden, denn fakt ist wohnungen in wien sind gerade aufgrund der währungskrise exorbitant teuer

3) weiß man nicht wie es mit wohnungsneubauten ausschaut, und wo überall eine umwidmung zu baugrund stattfinden wird!

Gast: Kuya
26.09.2012 13:14
2 0

Wien sollte sich gesund schrumpfen

. . . die Zukunft ist das Land. Modernste Infrastruktur sollte die Bürokratie, Tintenburgen übers Land verstreuen und Betriebsansiedlungen bediengen, wo in der Natur sich die Menschen familiengerechte Heime zu schaffen vermögen.

Antworten Gast: Die Forderung ist ein verdammt teuerer Luxus!
26.09.2012 14:28
0 1

Re: Wien sollte sich gesund schrumpfen

Sind die Gemeinden jetzt schon Finnziel am Abgrund wegen der Kanalisation und der Wasserversorgung, schließlich braucht jeder Bauernhof einen Direktanschluß zur Kläranlage, egal wieviel es kostet, egal ob es andere Lösungen gäbe die einen Bruchteil kosten...

Das angesichts der vorhanden Finanzmittel jenseits von Bus sich noch Infrastruktur Leisten könnten ist illusorisch, es reicht ja nicht mal das Geld die Gmundener Straßenbahn mit der Lokalbahn nach Vorchdorf zu verbinden, da geht's um 1.500 Meter Schiene....

Grob Gerechnet, 1 Euro in Wien in die Infrastruktur gesteckt kostet am Land 10.- Euro und mehr, das in Wien jetzt schon jene Stadt ist die bei weitem die wenigsten Autozulassungen hat, btw. Führerscheinbesitzer, auf Grund der Bevölkerungsdichte würde alleine der CO2 Ausstoß mit der Forderung um 1/3 steigern, dazu kommt entsprechender Import von Treibstoff und Co.

Im Gegenteil, all Jene Ortschaften die weniger als 10.000 EW auflassen und aufgeben, verdichtete Bauweise am Land, intensive Bauweise in der Stadt, das man in Linz in der besten Lage von der Infrastruktur Einfamilienhäuser hinstellt, ist nicht mal mehr ein blöder Witz!

Gast: Wohnungssucher
26.09.2012 12:37
1 0

Wohnungen müssen wieder leistbar werden!

Das mit dem Aufstocken ist ja nicht gerade die beste Idee! Man kann davon ausgehen, dass die Baukosten sich dann auf die Miet- bzw. Kaufpreise durchschlagen würden und die sind jetzt schon, wenn man die Maklerkosten miteinrechnet kaum leistbar!
Gottseidank bietet das Internet aber die Möglichkeit sich auf Privatimmobilien Seiten umzusehen. Hier ein paar Tipps wo man Wohnungen Provisionsfrei und ohne Maklerkosten finden kann:

www.immohase.at
www.willhaben.at

Gast: Gast 0000
26.09.2012 09:00
1 0

Kann mir bitte jemand ernstlich sagen,

ob eine etwas "abgewohnte" Eigentumswohnung mit 72m² und 8m² Balkon im 22. Bez. sehr nahe der U1 - bei einem im Artikel angegebenen Preis von ca. 3.000 Euro pro m² - wirklich um etwa 200.000 Euro zu verkaufen wäre???

Gast: Andere Lösung...
25.09.2012 23:21
0 1

Eine Anleitung aus China...

Wenn man zu wenig Fläche hat, muß man in die Höhe Bauen, nicht nur Bürotürme auch für Wohntürme, in China wird eine Wohnturm mit einer Höhe von mehr als 900 Meter geplant,

Ironie ist, das das ganze auf Eis liegt weil einige beleidigt sind das das derzeit höchste in Bau befindliche Gebäude Chinas noch vor Fertigstellung nicht mehr das höchste Gebäude sein wird...

Und Nein, das ist keine Glaspalast sondern ein stinknormales Gebäude im Still der 20er Jahre des vergangen Jahrhundert in dem sich sogar noch die Fenster öffne lassen, inzwischen ist man auch in China etwas anspruchsvoller geworden...

Gast: WIE bringt man 5 Milliarden Schulden weg?...man baut einfach drauf!
25.09.2012 21:46
1 0

Wohnungsnachfrage: "Wien muss aufgestockt werden"....

...gehört das schon zu den Rathaus-Budget-Verhandlungen???

Gast: gäst
25.09.2012 21:13
1 0

1.)

Kann ich mir nicht vorstellen, dass man überall so leicht aufstocken kann. Ich schätze mal die Immowirtschaft übertreibt mit den Prognosen ein bisschen wünscht sich eine Gesetzesänderung, damit Anrainer im Eigentum gegen drohende Verschattung keinen Einspruch mehr erheben können (wäre ja nicht so als hätte man sich bei dem Verhältnis Breite-Höhe anno dazu mal nichts überlegt).
2.) Ist es wirklich unglaublich, dass sogar zu so einem nüchternen Thema ein Haufen widerlicher rassistischer Postings auftauchen. Offensichtlich ist ein relevanter Teil der österreichischen Bevölkerung zu debil, um verstärkte Nachfrage nach Wohnraum als Thema selbst zu diskutieren ohne gleichzeitig rassistische Rülpser lassen zu können oder will das Thema diskutieren, hat aber keinerlei Ahnung von Migrationsbewegungen (auch innerhalb Österreichs) einerseits und Wohntrends (Familie etc. wollen nicht mehr so viele) andererseits.

1 0

wenn ich lese, es geht um wohnungen und wien...

....., weiss ich, dass ich den rest des geschriebenen kübelisieren kann. so wie hier.

Gast: Balta
25.09.2012 20:27
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Straßenschluchten

Erstens: Ich mag keine Straßenschluchten in Wien

Zweitens: Auf die Gründerzeithäuser bitte keine schiachen Bletschen draufsetzen. Dachgeschossausbauten bitte nur mit Augenmaß

Wien braucht vor allem leistbare Mietwohnungen

Auf Dauer bleiben ja die wenigsten in Wien, jeder, der irgendwann zu Geld kommt, zieht wieder in die Umgebung von Wien und will nicht in der Stadt bleiben. Es gibt zwar auch sehr schöne Fleckchen in Wien, aber die sind den wirklich Reichen vorbehalten. In den leistbaren Gegenden (10., 11., 12., 15., 17., 20.) will ja niemand wohnen. Auch in den restlichen Bezirken ist nicht jede Gegend schön.

Benötigt werden vor allem Wohnungen, die weniger als 700 EUR Miete kosten - die sind in Wien Mangelware. Wenn jemand mit durchschnittlich 1500 EUR netto nach Hause geht, gibt er normalerweise ungern mehr als die Hälfte seines Gehaltes fürs Wohnen aus.

Gast: Berater
25.09.2012 18:53
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Blödsinn

Man sollte vielmehr überflüssige Organisationen wie die WKO auflösen und deren Räumlichkeiten in Wohnflächen umwandeln.

Die Blase ist gerade am platzen..


Und die phantasieren von neuen Wohnungen!

http://wirtschaftsblatt.at/archiv/1266420/Immobilienblase-geht-langsam-auf


Re: Die Blase ist gerade am platzen..

Ja, weil die falschen Wohnungen gebaut werden. Niemand braucht Luxuswohnungen oder Bürogebäude - da ist klar, dass eine Blase entsteht, wenn diese dann alle leer stehen.

Re: Re: Die Blase ist gerade am platzen..


Wohnen in Wie ist ohnehin Luxus bei einer Durchschnittsmiete von über 800 Euro!

Die billigen Wohnungen bekommen nur mehr, ehschonwissen...

Aber selbst die "Luxuswohnungen" haben mit Luxus wenig zu tun, habe viel gesehen, extrem billig gebaut, Baumarktqualität!

Luxus ist nur der Preis!


Re: Re: Re: Die Blase ist gerade am platzen..

Wem sagen Sie das!

Ich habe vor 3 Jahren auch eine neue Wohnung gesucht. Nachdem ich in den schöneren Vierteln von Wien (sprich: grüneren Vierteln) nicht fündig wurde, bin ich nach Niederösterreich gezogen.

Da habe ich jetzt ein Haus mit Garten gemietet um eine Summe, von der ich mir in Wien höchstens eine Wohnung mit 2 Zimmern, 50 qm ohne Balkon hätte leisten können.

Gast: africano
25.09.2012 18:16
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Wien der Wasserkopf Österreichs ,sollte eingebremst werden.


Re: Wien der Wasserkopf Österreichs ,sollte eingebremst werden.

Ja, das wäre schön - wäre Wien um die Hälfte der Bewohner ärmer, könnte Wien wieder eine schöne Stadt werden.
Aber nachdem in Wien und Umgebung halt die meisten Arbeitsplätze zur Verfügung stehen und Wien die meisten Unis hat, wird es das nicht spielen.

Gast: Anrainer67
25.09.2012 17:42
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Auf jedes Haus zweis Stockwerke aufzusetzen ist wohl eher eine absurde Idee,..

..weder statisch noch finanziell machbar, noch den Bewohnern zumutbar ist. Wesentlich einfacher wäre es, neue Häuser um ein paar Stockwerke höher zu bauen. Wenn es statt ein paar, viele wären könnte sogar noch Grün dazwischen erhalten werden und die zukünftigen Bewohner hätten auch noch eine gute Fernsicht.

Re: Auf jedes Haus zweis Stockwerke aufzusetzen ist wohl eher eine absurde Idee,..

Wird eh schon gemacht, die ganzen (hässlichen) Neubauten haben so ziemlich alle mehr als 6 Stockwerke. Ausnahmen sind natürlich Reihen-, Einzel-, und Doppelhäuser.

Der Trend in Wien kann sich schnell ändern ...

... wenn dann in den letzten Rückzugsgebieten "Mitteleuropäischer Prägung" die bunte Vielfalt eine kritische Masse erreicht, dann beginnt sowieso der Massenexodus eben dieser Zwangsbeglückten.

Gast: Goggi
25.09.2012 17:22
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Zupflastern

Neue Häuser und Wohnungen sind zwar gut für die Bauwirtschaft, jedoch nicht umbedingt gut für die Umwelt.
Da muß unbedingt ein Umdenken in Richtung Revitalisierung von bestehender Substanz stattfinden.
Wien strotzt nur so von alten Substandards, sowie Ghettos, welche fast nur mehr von armen Ausländerschichten bewohnt werden!
Hier einfach nur in das umliegende "Grünland" mit Neubauten auszuweichen ist doch sehr billig!
Auf der anderen Seite muß das Leben in den Dörfern und Märkten wieder interessanter gemacht werden.
In Zeiten der Datenvernetzeung und der IT ist es wohl ein Kinderspiel, die Beamtenburgen von Bund und Ländern- z.B. bereichsweise- "aufs Land" zu verteilen.
..Dann sieht der Städter beim Sonntagsausflug nicht mehr so viele unbewohnte und verfallene Huben am Land!

Gast: Beides erlebt
25.09.2012 16:40
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Wir würden

nicht noch mehr Woohnungen brauchen, wenn die SPÖ nicht Importweltmeister zwecks Stimmen Maximierung wäre. 1,5 Mio. Ew. würden Wien wie vorher gut anstehen und es wieder lebenswert machen. So aber wird es zum Moloch und Ghetto.

Hobbyökonom