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Ärzte verschreiben zu teure Medikamente

28.09.2012 | 18:25 |  CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse)

In Deutschland könnten Krankenkassen 3,1 Milliarden Euro einsparen, wenn Ärzte mehr Generika verordnen würden. In Österreich ist die Situation ähnlich. Schuld daran sind die Vermarktungsstrategien der Pharmafirmen.

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Wien. Nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland brächten Generika massive Einsparungen für das Gesundheitssystem. In der Bundesrepublik könnten die jährlichen Kosten um 3,1 Mrd. Euro reduziert werden, wenn Ärzte mehr auf Generika setzen würden. Generika sind nachgeahmte Produkte von Originalmedikamenten, deren Patentschutz abgelaufen ist. Sie sind daher billiger, haben aber im Wesentlichen die gleichen Wirkstoffe wie die Originalpräparate. Das Einsparungspotenzial von 3,1 Mrd. Euro stammt vom neuen Arzneimittelverordnungsreport der AOK, einer der größten Krankenversicherungen Deutschlands. Für den Bericht wurden 784 Millionen Verordnungen für Patienten ausgewertet.

In Österreich kam eine vor Kurzem präsentierte Studie des Generikaverbands auf ein Sparvolumen von 256 Mio. Euro. Allerdings hat Deutschland zehnmal so viele Einwohner wie Österreich. Die Gründe, warum Ärzte lieber teure Medikamente verschreiben, sind in beiden Ländern ähnlich.

Genannt wird immer wieder die Macht der Pharmafirmen, die ihre Produkte gut vermarkten. Das geschieht nicht nur über aufwendig gestaltete Broschüren und Beratungen für Ärzte, sondern auch über Einladungen zu Kongressen und Fortbildungsreisen. „Wir sind nicht in der Lage, sehr massiven Marketingstrategien etwas entgegenzusetzen“, sagt Wolf-Dieter Ludwig von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

 

Deutschland als Hochpreisland

Trotzdem gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen Deutschland und Österreich: In Deutschland sind so manche Medikamente wesentlich teurer. Die Bundesrepublik gilt traditionell als Hochpreisland für Pharmaprodukte.

Um für mehr Kostenbewusstsein zu sorgen, wurde in Deutschland und in anderen Ländern die sogenannte „Aut idem“-Regelung eingeführt. Das bedeutet, dass Ärzte nur noch den Wirkstoff vorschreiben. Der Patient geht dann in die Apotheke, wo das günstigste Medikament ausgewählt wird.

Doch diese Maßnahme dürfte nicht immer den erhofften Erfolg bringen. Denn Ärzte können in Deutschland aus medizinischen Gründen den Vermerk „aut idem“ streichen und darauf bestehen, dass die Patienten trotzdem ein bestimmtes Präparat bekommen.

Im Vorjahr hat eine Analyse des Marktforschungsinstituts Insight Health ergeben, dass in Deutschland bei jeder siebten Verordnung von niedergelassenen Ärzten das „Aut idem“-Kästchen durchgestrichen wird. Wobei dies regional sehr unterschiedlich gehandhabt wird. In Bremen beispielsweise wollen die Ärzte bei jeder vierten Verordnung von „aut idem“ nichts wissen. In Bayern dagegen passiert das nur bei jedem 13. Rezept. Das ist aus medizinischer Sicht nicht zu erklären. Auch hier könnten die geschickten Vermarktungsstrategien der Pharmabranche eine Rolle spielen.

 

Mehr Kontrolle durch die Kassen?

Laut einem „Spiegel“-Bericht soll in Deutschland vor allem der Pharmakonzern Sandoz vom Durchstreichen des „Aut idem“-Vermerks profitieren. Bei jedem dritten Sandoz-Präparat, das in der Apotheke verkauft wird, sollen die Ärzte den Austausch durch ein günstigeres Produkt verweigert haben. Ein Sprecher von Sandoz-Deutschland versichert aber, dass es keinen Zusammenhang zwischen den Marketingausgaben und den Verordnungen gibt.

In Österreich wurde nach heftigen Diskussionen die Einführung einer „Aut idem“-Regelung verworfen. Die Apothekervertreter kritisierten, dass für sie die Lagerhaltung aufwendiger werden würde. Auch der eine oder andere Arzt wollte die Entscheidungsgewalt nicht an die Apotheker abgeben.

Christoph Baumgärtel, der im „Bundesamt für die Sicherheit im Gesundheitswesen“ für die Medizinaufsicht zuständig ist, meint, dass in Österreich das Kostenbewusstsein stärker verankert werden sollte. Er, so Baumgärtel, habe von Kollegen in Deutschland gehört, dass dort Ärzte bei massiven Kostenüberschreitungen im schlimmsten Fall den Differenzbetrag zum günstigen Medikament selbst zahlen müssen. In Österreich dagegen führen die Kassen bei ähnlichen Fällen, „amikale Gespräche“. Dass in Österreich ein Arzt wegen zu teuer verordneter Medikamente seinen Kassenvertrag verloren hat, habe er noch nicht gehört, so Baumgärtel.

Auf einen Blick

Ärzte, die über einen Vertrag mit einer Krankenkasse verfügen, sollen beim gleichen Wirkstoff das günstigere Medikament auswählen. Doch sie tun das nicht immer. Dabei könnte im österreichischen Gesundheitssystem mit dem Einsatz von Generika jährlich ein dreistelliger Millionenbetrag eingespart werden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.09.2012)

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52 Kommentare
 
12

Ein Lösungsvorschlag

Die angesprochene „Aut idem“-Regelung bringt laut diesem Artikel auch in Deutschland kaum die erhofften Einsparungen, da hier wieder bei jeder siebten Verordnung das „Aut idem“-Kästchen durch den verordneten Arzt durchgestrichen wird.
Da in dieser Diskussion die österreichischen Apothekervertreter nur ihre aufwendigere Lagerhaltung beklagen, dürfte es dieser Berufsgruppe wohl auch nicht um die Kostenersparnis für die Sozialversicherungen bzw. der Allgemeinheit gehen, sondern um die eigene Kostenreduktion und Gewinnoptimierung.
Generell hat man in der Medikamentendiskussion meist den Eindruck, das es den Ärzten nur ums Geld verdienen geht und die Pharmazeuten aus reiner Nächstenliebe handeln ohne auf den Profit zu achten.
Das Problem würde sich meiner Meinung nach von Seiten der Politik und der Sozialversicherungsträger leicht lösen lassen, indem sie die generikafähigen Originalmedikamente, solange sie nicht den Preis der Nachbauten erreicht haben, sofort in die No-Box verschieben oder eine erschwerte Verschreibung festlegen. Beispiele wie Seloken (No-Box) und Actonel (keine Neueinstellungen) gibt es ja bereits.
Aber sicher gibt es für solche Maßnahmen genug fadenscheinige Argumente von Seiten der „Fachleute“ um es doch nicht zu tun.
Viel einfacher ist es da, auf die „bestechbaren“ Ärzte und die „bestechenden“ Pharmafirmen zu zeige.

Gast: DOK
29.09.2012 23:11
1 1

Gehts noch dümmer?

Herr Höller sollte sich vielleicht informieren, bevor er von ausländischen Journaillen gedanken- und ahnungslos abschreibt.
D und Ö miteinander vergleichen ist wie Äpfel und Birnen miteinander vergleichen:
in Ö müssen Original-Präparate den Preis (um ca. 30%!) sofort senken, sobald die ersten Generika auf den Markt kommen. Später u.U. noch einmal. Dann kosten sie ungefähr gleich viel wie die Generika der 1. Welle, teilweise sogar weniger!
2. verschreiben nicht die niedergelassenen Ärzte so viele Original-Produkte, sondern die Krankenhäuser (sprich die Ärzte dort)-aus Ahnungslosigkeit!
Kleines Bonmot hierzu: Die Tochter einer stationär aufgenommenen Patientin musste ein Medikament ins Spital bringen, weil es dort unbekannt war. In Wirklichkeit war allerdings nur ein Generikum...
Ein "EKO" ist dort unbekannt, oft auch die Verschreibungsrichtlinien der Krankenkassen - denn die "neuen. teuren" Medikamente müssen vom Chefarzt erst bewilligt werden - unter manchmal mühsamen Auflagen.
Warum die Krankenkassen, die ungefähr die Hälfte der Kosten der Spitäler tragen, dort nicht auf Änderungen drängen, bleibt ein (typisch österreichisches) Rätsel.
3. "Tauchurlaub und Golfen auf Kosten der Pharmaindustrie": da hat wohl jemand zu viel Schwarzwaldklinik gesehen?

Wie sonst sollte der Onkel Doktor...

...seinen Tauchurlaub auf den Malediven und seinen Golfaufenthalt in Dubai finanzieren, wenn die Pharmafirmen mit dem Sponsoring aufhören?

Re: Wie sonst sollte der Onkel Doktor...

Die haben ja schon aufgehört mit dem Sponsoring ! Ihr Wissensstand entspricht ca. dem Jahr 2009. Und der Neid zwischen den Wörtern ist unüberhörbar , aber landestypisch. Ja, und welcher Onkel ist da gemeint ? Ihr Onkel ist offensichtlich kein Arzt :)

"Und der Neid zwischen den Wörtern ist unüberhörbar"

Sie hören Neid zwischen geschriebenen Wörtern?
Dann ist ein Besuch beim Onkel Doktor vonnöten!
See your local head-shrinker!

Re: "Und der Neid zwischen den Wörtern ist unüberhörbar"

Primitive Antwort, damit beschäftigt sich eine Dame nicht länger, das Notwendige ist gesagt...

"...damit beschäftigt sich eine Dame nicht länger..."

Welche Dame?
(Sie werden doch nicht so unkultiviert sein, sich selbst so zu bezeichnen? Das überlässt man Außenstehenden!)

Gast: na eh kloa..
29.09.2012 13:11
5 1

gerade was die medikamente...

betrifft, werden die kosten heuer sichlich nicht wirklich steigen. sortis, diovan, candesartan etc.. werden generisch. da gibts sicherlich einiges an einsparungen. nicht immer künstlich aufregen, das system bei uns funktioniert eigentlich recht gut. die generikaquote sagt außerdem (gerade bei uns in österreich) sehr wenig aus. die originalanbieter müssen mit dem preis ja runtergehen wenn es drei generikaanbieter gibt. ein sehr gutes system bei uns, da brauchts wirklich kein aut idem. der einzige grund dafür wäre eigentlich nur ein freundschaftsdienst an den apothekern, wenn man aber ganz ehrlich ist muss man zugeben, dass es sich diese so oder so richten und eigentlich nie aller generikanbieter im sortiment haben (die lagerhaltung ist als bei weitem nicht so groß wie immer gesagt wird)

Gast: APO1
29.09.2012 12:16
0 0

Billigere Medikamente, nein -zuviel aufgeschrieben

Da lachen ja die Hühner, wenn sich hier die Experten austoben! Otto Standardverbraucher wird mit dem Billigsten abgespeist. Hochkostengruppe (80+) wird die Verschreibung MASSIV zurück gefahren (unter der Hand: ökonomische Verschreibweise in Hinblick auf ...), Steigerung in der Gruppe 45-55 Jahre (Arbeitsfähigkeit erhalten) und alles verhindern, was modern und teuer ist. (Theraphieerfolg noch nicht ausreichend nachgewiesen, obwohl in anderen Ländern seit Jahren im Einsatz). Irgendwoher muss ja der Zaster und die Marie kommen, die wir in die EU hinausballern.

Generika sind super

Anders als bei Elektronik kommen die meisten Generika aus Indien. Obwohl China und andere asiatische und südamerikanische Länder aufholen. Ein Ingenieur in diese. länder verdient im Jahr etwa so viel wie ein österreichischer im Monat. Da lohnt es für westliche Pharmafirmen nicht mehr im eigenen Land zu produzieren. Absurd ist eigentlich die Haltung von Gewerkschaft und Wirtschaftskammer, die ja die Sozialversicherung dominieren. In Sonntagsreden wird die Globalisierung als das übelste der Übel hingestellt. Gleichzeitig üben sie Druck auf die Sozialversicherung = Krankenkassen aus, Generika zu forcieren was natürlich Globalisierung pur ist und zudem indirekt Jobs bei uns vernichtet.

Gast: Luckburtz
29.09.2012 10:28
4 1

Die Krankenkassen

sollen bitte endlich aufhören den Bürger für noch dümmer zu halten als er ohnehin schon ist!

1.) Alleine der Umstand, dass der Wirkstoff bei Generika der gleiche ist wie bei teureren Originalen, sagt noch überhaupt nichts über dessen Reinheit aus.

2.) Das Trägermaterial, also die eigentliche Tablette oder die Flüssigkeit in welcher der Wirkstoff enthalten ist, ist bei Generika meistens von miderwertiger Qualität. Das wirkt sich entscheidend darauf aus, wie rasch und effizient der Wirkstoff vom Körper aufgenommen wird, aus.


Gast: Drhh
29.09.2012 09:55
2 2

Cogito Euro sum

Wer die Sponsorlisten diverser Veranstaltungen an denen Mediziner so gerne teilnehmen auflistet der wird schnell erkennen warum Generika so ungern verschrieben werden .......auch die edelsten Hirsche kommen gerne zur Fütterung :-)

Gast: gast:1
29.09.2012 09:48
0 0

solange...

es Ärzte es als "ehrenrührig" empfinden einem Patienten auch mal nur einen Lindenblüten-Tee oder Topfenwickel (nur mal als Beispiele) zu verordnen, so lange werden wohl weiter irgendwelche pharmazeutischen Dinge verschrieben... auch wenn altbekannte Hausmittel vielleicht sogar besser wären, weil sie keine Nebenwirkungen hätten...

Gast: gast:1
29.09.2012 09:45
1 0

es fängt ja schon damit an...

... dass die Krankenkassen in Ö nicht direkt beim Hersteller einkaufen dürfen, sondern über eine Apotheke die Waren beziehen müssen!!!

Es wurde also per Gesetz ein Zwischenhändler eingesetzt der nur den Preis hebt, aber sonst nix bringt.

Schon mal darüber nachgedacht?

Gast: OnkelDoc
29.09.2012 09:07
0 1

im Wesentlichen die gleichen Wirkstoffe

Der Hauptwirkstoff ist der Gleiche, Hilfsstoffe sind aber andere. Daher ist auch die Wirkung selber nicht ident mit dem Orginalmedikament, weder Stärke noch Dauer.

Die armen Apotheker brauchen soviel Stauraum (wie IKEA), damit sie ein Paar Generika mehr lagern, die Armen.

Re: im Wesentlichen die gleichen Wirkstoffe

Waren Sie schon mal im Lager einer Apotheke? Ich wuerde meinen, nein, denn sonst hätten Sie die vielen Laden mit z.B. Diclofenac- Generika nicht übersehen können.
Zuerst denken oder nachsehen, dann schreiben!

Antworten Antworten Gast: na eh kloa...
01.10.2012 19:20
0 0

Re: Re: im Wesentlichen die gleichen Wirkstoffe

hörens mir doch auf damit.

wie schauts denn wirklich aus?

es werden von ein paar firmen generika eingekauft und auf lager gelegt. natürlich jene mit den besten rabatten. es wird sich sogar aufgeregt wenn gut gehende originalpräparate generisch werden weil der schnitt dann kleiner wird (eigentlich ein wahnsinn). häufig wird beim arzt angerufen und gesagt, bitte stellens mir patienten bei umstellungen auf dieses und jenes ein, die habe ich lagernd. macht dieser das nicht, ist das dem apotheker eigentlich egal.

es kommt dann: "ich habe das aufgeschriebene präparat gerade nicht lagernd, aber das gleiche von einer anderen firma. nehmen sie es gleich mit oder soll ich das verschriebene bestellen, sie könntens morgen dann abholen?"

andere variante: " das verschriebene medikament ist leider nicht lieferfähig, ich gebe ihnen eines von einer anderen firma, ist aber eh gleich, keine sorge".

und ja ich habe im pharmabereich gearbeitet, war oft im lager einer apotheke und will die leute einfach nicht anlügen wie sie das tun.

apotheker sind heutzutage bessere verkäufer die mit ihrer apotheke eine gelddruckmaschine besitzen. sie sollten also sehr ruhig sein und einfach nur danke sagen. in anderen ländern werden diese aufgaben schon lange von anderen personen übernommen. ein geschützter bereich hoch zehn.

Klar..der Doktore ist schuld

und die bösen Pharmafirmen...ahh ja und die Apotheke die Mafiabande...sind alle daran schuld, dass ich Österreicher zu blad bin und eine Chick nach der anderen rauche. Und saufen darf ich auch nimma mehr. Was für eine Schande!

Antworten Gast: ara
29.09.2012 16:57
0 1

Re: Klar..der Doktore ist schuld

sie rauchen hendln?
im ganzen oder zubereitet?

Re: Re: Klar..der Doktore ist schuld

Gesindel!

Gast: Saiffenstayn
29.09.2012 08:42
0 2

Und die Pharma-Industrie ....

WIRD DAAAS ZUU VERHINDERNNN WISSEN !!!!!

Da wird immer auf Kosten der jeweils Anderen
"gespart"

als ob nicht ALLE zur "Sanierung" beitragen müßten?

Kohle Kohle kohle

Fakt ist: in Österreich verdienen sich Apotheker, Ärzte und Pharmavertreter dumm und dusselig! Da schneit es Kohle herein, da spielt Geld keine Rollex!! Es wird Zeit diese Berufsgruppen auf ein "normales" Niveau zurückzubringen!

Re: Kohle Kohle kohle

Und auch zurecht! Die haben im Leben was weitergebracht und ein Studium absolviert. Dann sollte man auch für die Leistung mehr verlangen. Ob Ärzte, Apotheker ,Pharmavertreter, oder sonst eine Berufsgruppe. Wenn es ihnen nicht passt, dann können sie gerne auf bewerte Hausmitteln zurückgreifen.

Antworten Antworten Gast: Gast 99
29.09.2012 14:39
0 0

Re: Re: Kohle Kohle kohle

Da bin ich etwas anderer Meinung. Gelernt haben die Apotheker zwar etwas. Unbestritten. Aber die arbeiten aufgrund des Apothekergesetzes im geschützten Bereich. Und zwar schaut das so aus:Das Apothekenwesen ist in Österreich durch das Apothekengesetz geregelt. Es existieren zwei Arten von Apotheken nebeneinander. Die eine Art ist die öffentliche Apotheke, die von einem Apotheker geführt wird. Anfang 2010 existieren 1.255 Apotheken bundesweit.[13] Der Abstand von Apothekenstandorten beträgt vom Gesetz vorgesehen mindestens 4 Kilometer, um die Überlebensfähigkeit und damit die Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten zu gewährleisten.

Als zweite Art gibt es auch sogenannte Ärztliche Hausapotheken. Diese soll eine Mindestversorgung mit Medikamenten auch in entlegenen Gebieten garantieren. Aus diesem Grund sind im Apothekengesetz Beschränkungen bei der Erteilung von Konzessionen, die sich nach der Anzahl der Ärzte in der Gemeinde richten, vorgesehen. Dabei handelt es sich um Apotheken, die von einem Arzt für Allgemeinmedizin (praktischer Arzt) geführt werden. Solche Apotheken bekommen nur eine Konzession, wenn sich in der Gemeinde, in der der Arzt die Praxis führt, keine öffentliche Apotheke befindet.[14] Des Weiteren sind in einer Hausapotheke nur abgabefertige Arzneimittel bei einem oft kleinen Medikamentenvorrat erhältlich. Die Hausärzte dürfen Medikamente nur an ihre Patienten abgeben. Etwa zehn Prozent aller Kassenrezepte werden über Praxisapotheken eingelöst.

Sie rauchen Hühner

und was sind bewerte Hausmittel?
Ihrer Orthographie nach zu urteilen, werden sie nie in eine hohe Einkommensklasse kommen.

Gast: Generika Verband
29.09.2012 08:18
1 1

Die Lösung ist ganz einfach:

Der HV streicht Originalpräparate aus dem Heilmittelkatalog! Die Patienten kriegen nur mehr die billigsten Medikamente und jeder ist glücklich.

 
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Hobbyökonom