Friedrich Schneider: "Wir alle profitieren vom Pfusch"

04.10.2012 | 07:16 |  von Stefanie Kompatscher (DiePresse.com)

serieDer Experte für Schattenwirtschaft erklärt im DiePresse.com-Interview, warum Pfusch in Österreich immer noch ein Kavaliersdelikt ist - und warum wir ohne Schattenwirtschaft vermutlich eine veritable Rezession hätten.

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DiePresse.com: Wieso konnte in Österreich eigentlich nie so etwas wie die Mafia in Italien entstehen?

Friedrich Schneider: Wir haben keine italienischen Verhältnisse. Das liegt unter anderem an der Mentalität: 95 Prozent der Österreicher sind grundehrliche Menschen und würden solche Methoden ablehnen. Und auch der österreichische Staat macht einen guten Job: Er stellt ein hochwertiges Spektrum von Gütern und Dienstleistungen zur Verfügung.

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In Österreich, der Schweiz und den USA ist der Anteil der Schattenwirtschaft am BIP besonders gering - er liegt bei unter acht Prozent (>>> zur Studie). Woran liegt das?

Eigentlich sollte das Ausmaß an Schwarzarbeit in Österreich in etwa gleich hoch sein wie in Deutschland, da viele Schattenwirtschaft treibende Faktoren, wie zum Beispiel Steuerdruck und Regulierung, in etwa gleich sind. Daher könnte man in Österreich auch von einem Messfehler sprechen, weil wir hier eine ausgeprägte Do-it-yourself-Mentalität haben und damit eine viel aktivere Nachbarschaftshilfe als in anderen Ländern. Das konnte in den Berechnungen nicht erfasst werden. Die Schweiz hat viel tiefere Steuersätze und weniger Regulierung, auch in den USA ist die Steuer- und Regulierungsbelastung de facto nicht existent.

Würde man in Österreich die Steuern senken, würde dann auch der Anteil der Schattenwirtschaft am BIP zurückgehen - und umgekehrt steigen?

Ja.

Ab welcher Grenze zahlt es sich für einen Staat nicht mehr aus, die Steuern zu erhöhen?

Das kann man nicht genau festlegen, weil es hier von Land zu Land große Unterschiede gibt und immer die gesamte Abgabenbelastung berücksichtigt werden muss.

Für jeden zweiten Österreicher ist Pfusch immer noch ein Kavaliersdelikt - die Akzeptanz ist sogar deutlich höher als etwa bei der Mitnahme der Sonntagszeitung ohne zu bezahlen. Woran liegt das?

Viele haben beim Pfusch kein schlechtes Gewissen, weil Wertschöpfung entsteht: Ich baue oder repariere ein Haus, ich repariere ein Auto, das dann wieder fährt. Der zweite Grund: Der Großteil des Pfusches wird hier von Leuten erledigt, die in der legalen Wirtschaft beschäftigt sind. Sie zahlen ganz normal Steuern und versteuern nur die schwarz geleisteten Überstunden nicht.

Ich höre heraus - der Schaden durch Pfusch hält sich in Österreich in Grenzen.

Wir alle profitieren vom Pfusch - für Österreich ist der Pfusch wohlfahrtssteigernd. Die einzig wirklich Geschädigten sind der Staat und die Sozialversicherungsträger. Wir sprechen hier von 15 bis 20 Prozent an Ausfällen und einem Betrag von zwei bis drei Milliarden Euro. Hier gehe ich aber davon aus, dass dann die gesamte Schwarzarbeit auch in der legalen Wirtschaft geleistet werden würde. Doch vieles würde gar nicht erst gemacht, wenn es nicht schwarz gemacht werden würde. Daher beläuft sich der tatsächliche Schaden auf höchstens eine Milliarde. Ohne Schattenwirtschaft hätten wir vermutlich eine veritable Rezession, weil das Geld nicht in die reale WirtDschaft investiert werden könnte. Weiterhin sollten wir bedenken, dass zwei Drittel der schwarz verdienten Geldes - ca. 10 bis 12 Milliarden Euro - sofort wieder in der offiziellen Wirtschaft ausgegeben wird. Denn kaum ein Österreicher arbeitet für das Sparbuch schwarz.

Sie haben die Größe der Schattenwirtschaft in 21 OECD-Staaten verglichen. In Italien, Griechenland, Portugal und Spanien ist der Anteil am BIP am größten. Gibt es einen Zusammenhang mit der Euro-Schuldenkrise?

Nein, diese Länder haben einfach über ihre Verhältnisse gelebt. Doch man kann sie nicht über einen Kamm scheren. Italien hat einen sehr starken Industriesektor - die Wettbewerbsfähigkeit von Griechenland ist dagegen schlecht, zum Teil auch jene von Portugal. Dass Schattenwirtschaft und Krise zusammenhängen, trifft am ehesten auf Griechenland zu.

Sie waren erst vor kurzem zu Forschungszwecken in Griechenland. Wie kann der Staat die Situation verbessern?

Hier muss ein Bündel von Maßnahmen umgesetzt werden: Die Korruption muss eingedämmt werden, der öffentliche Sektor muss bessere Güter und Dienstleistungen herstellen und die Steuerverwaltung müsste modernisiert werden. Diese Probleme hätte Griechenland aber schon vor einem Jahrzehnt angehen sollen. Es handelt sich um Maßnahmen, die nicht innerhalb von vier Wochen greifen.

Sollte Griechenland aus der Eurozone austreten?

Nein, ich bin genau der gegenteiligen Meinung - denn dann geschieht noch weniger, da der Druck auf Griechenland dann entfällt.

Welche Auswirkungen hat die Schattenwirtschaft auf die griechische Schuldenkrise?

Da die Wirtschaft in Griechenland so stark abgestürzt ist, wird auch in der Schattenwirtschaft weniger nachgefragt. Die Rezession ist so stark, dass sie sich auch auf den illegalen Bereich auswirkt, das heißt wir haben einen der wenigen Fälle, bei der eine sinkende offizielle Wirtschaft zu einem Sinken der Schattenwirtschaft führt.

Laut einer Studie des Pew Research Center geben sich rund 40 Prozent der Griechen Mitschuld an der Krise. Zeichnet sich eine Änderung in der Mentalität hin zu mehr Steuerehrlichkeit ab?

Zum Teil schon, wichtiger wäre aber eine Mentalitätsänderung bei der griechischen Elite.

Und die hat noch nicht stattgefunden?

Nein. Sonst würde es zum Beispiel längst ein Steuerabgeltungsabkommen mit der Schweiz geben.

Zur Person
Der deutsche Ökonom Friedrich Schneider (*1949 in Konstanz) gilt als Experte für Schattenwirtschaft. Seit 1986 ist er ordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Johannes-Kepler-Universität Linz.

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91 Kommentare
 
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"Wir alle profitieren vom Pfusch"

in der Verfassung steht, jeder hat ein Recht auf Arbeit !!!!
Es gibt daher keine Schwarzarbeit. Dieses Wort ist eine Erfndung derjenigen die dafür gesorgt haben, dass ein Volk sein eigene Arbeitsleistung nicht mehr bezahlen kann indem diese so teuer gemacht worden ist durch Abgaben und Steuern, das ein Handwerker nicht mehr bezahlbar ist.
Der Mann hat absolut recht!!!!!!!

was ist verwerflich an Schwarzarbeit?

Schwarzarbeit ist gut für die Fleißigen und kann den Faulen egal sein.

Gast: Dr.Gernot Stöckl eh.
05.10.2012 21:20
9 2

Ohne Schattenwirtschaft hätten wir vermutlich eine veritable Rezession,weil das Geld nicht in die Realwirtschaft investiert werden könnte !!

Das ist der zentrale Punkt der Diskussion über Nutzen/Schaden der Schattenwirtschaft !!

Die Wirtschaft, ausgenommen die "Finanzindustrie", ist ein lebender Organismus, sie ist die Summe der menschlichen Tätigkeiten. Daher muß sie sich, wie jedes Leben, immer den gegebenen Umweltbedingungen anpassen und tut es auch.

Wird die Wirtschaft dur überbordende Regulierungen und hohe Besteueerung erschwert, sucht sie sich eben einen Ausweg in der Schattenwirtschaft. So einfach ist das.

Die Schattenwirtschaft ist daher nichts anderes, als die komplementäre Ergänzung der staatlich kontrollierten Wirtschaft zu einem sinnvollen Ganzen mit größtmöglichem Nutzen für die Gesellschaft, Ideologie hin, Ideologie her !!

man sollte halt

zwischen PFUSCH und Schwarzarbeit unterscheiden Können....

Gast: Birsauer
05.10.2012 00:28
6 1

Nach ALLGEMEINENBÜRGERLICHEN GESETZBUCH...

berechtigt jede Leistung eine Gegenleistung, da steht vom Steuerraub nix dabei.
Noch mehr Steuern für noch mehr Handaufhalter!

Gast: Birsauer
05.10.2012 00:24
2 1

Nach ALLGEMEINENBÜRGERLICHEN GESETZBUCH...

berechtigt jede Leistung eine Gegenleistung, da steht vom Steuerraub nix dabei.
Noch mehr Steuern für noch mehr Handaufhalter!

ich habe keine lust

ich habe keine lust, steuern zu bezahlen für inserate von faymann und berlakovitsch.

ich zahle für infrastruktur und gutes wasser gerne.

aber ich will nicht für die verschwendungen zahlen, und das steueraufkommen und die abgaben wären niedriger, wenn es nicht solche typen gäbe, die sich freunderlmäßig alles auf bürgerkosten richten.

und:
wer sich nicht schon mal im pfusch was machen hat lassen, werfe bitte den ersten stein.

Wer Herrn Schneider zuhört ist am Ende meist dümmer als zuvor..

Zum Beispiel: "Ohne Schattenwirtschaft hätten wir vermutlich eine veritable Rezession" ?!

Da die Schattenwirtschaft dem BIP zugeschätzt wird, worüber die Statistik Austria sich aber gerne ausschweigt, hätten wir natürlich eine Rezession. Um gut 8% wäre das BIP dann plötzlich niedriger.

Woher ich das so genau weiß? Nun, generell wird über diese Zuschätzung zwar geschwiegen, ausnahmsweise wurden aber doch Daten publiziert. Etwa von der Arbeiterkammer (recht detailiert in "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen" 2002 - 2005) unter Berufung auf die Statistik Austria. Oder aber auch im Methodeninventar der S.A. selbst.

Schneider versucht hingegen immer zu behaupten, die Schattenwirtschaft sei nicht Bestandteil des "offiziellen BIP", wie er immer sagt. Das ist falsch, und er weiß das ganz genau.

Ihm dürfte auch klar sein, dass sowohl das Ausmaß seiner Berechnungen als auch der Zuschätzung zum BIP weit übertrieben ist. Und auch, dass sein "Bargeldansatz" kaum geeignet sein dürfte, die Schattenwirtschaft auch nur ungefähr abzuschätzen.

Er unterstellt in Relation zur schwarz bezahlten Entlohnung durchschnittlich einen etwa 3mal so hohen Wert der Leistung, und zieht diesen fiktiven Wert dann für seine Schätzung heran. Das heisst für 8% Schattenwirtschaft, würden schon 2,7% "überschüssiger" Bargeldumlauf ausreichen.

Auf diese 2,7% kommt er wiederum, in dem er die Bargeldnachfrage über die letzten 40 Jahre zu modellieren versucht!? Da kann man nur viel Glück wünschen!

Antworten Gast: Fprester
05.10.2012 18:45
3 1

Re: Wer Herrn Schneider zuhört ist am Ende meist dümmer als zuvor..

Wie ich kürzlich in einem wissenschaftlichen Artikel gelesen habe (leider habe ich die Quelle nicht aufgeschrieben), wird in der Schweiz die Schwarzarbeit (ca. 9%) nicht ins BIP eingerechnet.

Der Anteil der Schwarzarbeit lässt sich naturgemäss nur sehr unpräzis schätzen. Gerade bei hochverschuldeten Ländern liegt die Versuchung nahe, einen hohen Anteil an Schwarzarbeit zu schätzen und dem BIP anzurechnen. Dadurch wird die offizielle Schuldenquote reduziert (Schuldenquote = Bruttoverschuldung dividiert durch BIP).

Re: Wer Herrn Schneider zuhört ist am Ende meist dümmer als zuvor..

sie bekommen von mir ein grünes stricherl!

Re: Wer Herrn Schneider zuhört ist am Ende meist dümmer als zuvor..

Warum kritisieren Sie Prof.Schneider anonym, Sie Feigling !

Antworten Antworten Gast: TI36
05.10.2012 11:15
2 7

Re: Re: Wer Herrn Schneider zuhört ist am Ende meist dümmer als zuvor..

Auf Argumente mit Beschimpfungen zu antworten kann wohl kein Vorbild sein.

Re: Re: Re: Wer Herrn Schneider zuhört ist am Ende meist dümmer als zuvor..

Wer Behauptungen aufstellt, sollte auch den Mut haben, sich dazu zu bekennen, sonst ist er ein Feigling !!!

Ich habe nicht die "Argumente" kritisiert, ich würde sie nur gerne verifizieren können!

Re: Re: Wer Herrn Schneider zuhört ist am Ende meist dümmer als zuvor..

weil ich ihn auch kritisiere, anonym, und das ist auch gut so, Hr. Dr. Gernot Stöckl !


Gast: Wakan Tanka
04.10.2012 20:07
1 7

Also bitte

alle keinerlei steuern mehr zahlen, dann kann man mehr in die wirtschaft investieren,
was der staat ja nicht macht (er frisst das steuergeld??)

solche aussagen sind versuch der rechtfertigung für

g e s e t z e s b r u c h

verstehen sie, Herr Schneider, was sie damit bewirken???

Gast: africano
04.10.2012 19:45
12 1

Durch die hohen Lohnnebenkosten,lebt der Pfusch.

Wer bitte, kann sich noch einen offiziellen Handwerker leisten ?
Der Untenehmer ist unzufrieden ,weil die Lohnnebenkosten so hoch sind und der Arbeiter ,jammert weil er so wenig heraus bekommt.
Schuld sind die Politiker ,da sie den Gewerkschaften Narrenfreiheiten gewährten.
Der ÖGB kann stolz sein ,denn bisher ist es ihm immer gelungen ,Betriebe durch übermässige Forderungen umzu bringen.
Der ÖGB dient nicht den Arbeitern ,sondern den
Kapitalisten.

Gast: naklar
04.10.2012 19:05
1 1

Bitte nicht vergessen

in den von A veröffentlichtem BIP (wo Österreich ja sooo reich ist) fliesst die Schwarzarbeit mit rein.

Wenn man die weglässt, wär Österreich wieder Österarm


Antworten Gast: HÄÄÄÄÄÄÄ
04.10.2012 19:46
1 0

Re: Bitte nicht vergessen

und wie wird diese erfasst?!?!?

Re: Re: Bitte nicht vergessen

Sie wird einfach zugeschätzt! Das Ausmaß der Zuschätzung belauft sich auf rund 8% des BIP ;)

Gast: Be-obachter
04.10.2012 18:42
11 0

Solange ich gesund & rüstig bin,

werde ich auch weiterhin alle meine Arbeiten selber erledigen.
Mein Haus habe ich Ziegel für Ziegel selber errichtet, nur einige wenige Arbeiten von Betrieben erledigen lassen. Nämlich solche Arbeiten, die Spezialwerkzeug erfordern, dessan Anjschaffung sich nicht lohnt. Den Rest kann ich selber, bin Techniker für das gesamte Bau- und Baunebengewerbe. Und alles sieht aus, wie wenns ein Professionist gemacht hätte. Ich bin mein eigener beauftragter und "befugter" Fachmann.

Mein Haus von Fremden aufstellen zu lassen, hätte ich mir nicht mal mit dem Technkergehalt niemals leisten können. Es sei denn, mit exorbitant hoher Verschuldung (- siehe die Parallele zu den Pleitestaaten).

War das Pfusch?

Jetzt mähe ich meinen Rasen selber, wasche mein Auto selber, pflanze und schneide meine Bäume selber, baue mein eigenes Gemüse an, bau mir mein Gartenhaus und meine Möbel selber, erledige alle Malerarbeiten selber.

Ist das Pfusch?

Wenn beim Nachbarn die Äpfel & Birnen reif sind, hole ich mir welche und gebe ihn dafür aus meinem Garten Pfefferoni, Tomaten oder Kartoffeln.

Das ist doch hoffentlich nicht verboten?

Da ich ein Multitalent bin, kann ich auch andere Güter per Tauschhandel lukrieren, da fliesst kein Geld. Da gehts Ware um Ware.

Verboten?

Aber nur so halte ich mich über Wasser, denn die Wirtschaft zahlt Gehälter, von denen du nicht wirklich leben kannst, wenn du alles käuflich erwerben musst.
Nur so kann ich meinen 2 Söhnen das Studium ermöglichen.

Re: Solange ich gesund & rüstig bin,

Das ist alles super, dass Sie das so gut können.

Aber irgendwie muss es doch einen massiven Systemfehler geben, wenn ein Techniker oder Buchhalter nicht in seinem Beruf tätig ist, sondern es für ihn besser ist, wenn er als Fliesenleger, Elektriker, Installateur, Maurer und Tapezierer tätig ist, weil er sonst für eine legale Handwerkerstunde sechs legale Stunden in seinem Beruf arbeiten müsste.

In Schweden zB begünstigt man Handwerkerstunden steuerlich.


Antworten Gast: Auch alles selber gemacht
05.10.2012 07:35
6 1

Man muß gar kein Techniker sein...

Ich habe als Beruf Buchhalter und auch fast alles selber gemacht.

Nur bei Wasser und teilw. Strom hat mir jemand geholfen, auch die Fußbodenheizung war nur mit Firma möglich.

Ersparnis: 100 000 EUR

Laut Faymann sind wir jetzt böse Reiche, die auf Kosten der Allgemeinheit leben. Dieser faule Sack hat noch nie einen Handgriff ehrlicher Arbeit gemacht, wie die ganze Politikerkaste.

6 0

Falsch !

Der, der sein Häusl ncht im Pfusch bauen kann baut nicht, kostet zuviel. Es würde also weniger Häusl in Ö geben. Profitieren von diesem Zustand haben die Beteiligten etwas aber insbesondere alle Baumärkte. Man schätzt dass 20 % der dortigen Umsätze von diesem Pfusch leben. Also, hoch dem Pfusch !

Re: Falsch !

genau so ist es.
und wenn ich was im pfusch mache, dann gebe ich das geld wieder im supermarkt aus.

und kommt eh wieder die steuer dazu.

beim pfusch wird halt einmal weniger weggenommen und man hat mehr.

somit fördert der pfusch inseratenkampagnen nur bruchteilig.


Gast: b745
04.10.2012 18:25
8 7

ein großteil der häuser würde nicht stehen ohne pfusch


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Sie sind n i c h t geschädigt - dert Staat und die Sozialversicherungsträger . . . .

. . . . und es gibt hier auch keine "Ausfälle". Das alles sind schimärische Behauptungen um Exekutionstitel zu erräubern.

Wenn ich meinen Wagen selbst repariere (oder wenn ihn der Schwager repariert, der das besser kann, oder ein Bekannter vom Schwager), dann bin ich in den Augen der Etatisten selbstverständlich ein Verbrecher. Denn ich müsste ja einen behördennotorischen Professionisten beschäftigen - den kann dann der Staat periodisch auf die heiße Kochplatte setzen und ihm genausoviel Geld abnehmen als möglich ist, dass der Betrieb gerade noch aufrechterhalten werden kann.

Ideologisch gesehen ist das vollkommen in Ordnung.

Ich gehe auf dem Trottoir der Währingerstraße Richtung Innenstadt, ein Tramwayzug kommt von hinten,verlangsamt seine Fahrt, Falttür auf, ein Kontrollorgan der Wiener Linien steigt herunter und verlangt von mir 90 Euro - ich gehe da schwarz, denn eigentlich hätte ich mit dem 40er fahren (und vor allem: zahlen !) müssen . . . .




 
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