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Friedrich Schneider: "Wir alle profitieren vom Pfusch"

04.10.2012 | 07:16 |  von Stefanie Kompatscher (DiePresse.com)

serieDer Experte für Schattenwirtschaft erklärt im DiePresse.com-Interview, warum Pfusch in Österreich immer noch ein Kavaliersdelikt ist - und warum wir ohne Schattenwirtschaft vermutlich eine veritable Rezession hätten.

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DiePresse.com: Wieso konnte in Österreich eigentlich nie so etwas wie die Mafia in Italien entstehen?

Friedrich Schneider: Wir haben keine italienischen Verhältnisse. Das liegt unter anderem an der Mentalität: 95 Prozent der Österreicher sind grundehrliche Menschen und würden solche Methoden ablehnen. Und auch der österreichische Staat macht einen guten Job: Er stellt ein hochwertiges Spektrum von Gütern und Dienstleistungen zur Verfügung.

In Österreich, der Schweiz und den USA ist der Anteil der Schattenwirtschaft am BIP besonders gering - er liegt bei unter acht Prozent (>>> zur Studie). Woran liegt das?

Eigentlich sollte das Ausmaß an Schwarzarbeit in Österreich in etwa gleich hoch sein wie in Deutschland, da viele Schattenwirtschaft treibende Faktoren, wie zum Beispiel Steuerdruck und Regulierung, in etwa gleich sind. Daher könnte man in Österreich auch von einem Messfehler sprechen, weil wir hier eine ausgeprägte Do-it-yourself-Mentalität haben und damit eine viel aktivere Nachbarschaftshilfe als in anderen Ländern. Das konnte in den Berechnungen nicht erfasst werden. Die Schweiz hat viel tiefere Steuersätze und weniger Regulierung, auch in den USA ist die Steuer- und Regulierungsbelastung de facto nicht existent.

Würde man in Österreich die Steuern senken, würde dann auch der Anteil der Schattenwirtschaft am BIP zurückgehen - und umgekehrt steigen?

Ja.

Ab welcher Grenze zahlt es sich für einen Staat nicht mehr aus, die Steuern zu erhöhen?

Das kann man nicht genau festlegen, weil es hier von Land zu Land große Unterschiede gibt und immer die gesamte Abgabenbelastung berücksichtigt werden muss.

Für jeden zweiten Österreicher ist Pfusch immer noch ein Kavaliersdelikt - die Akzeptanz ist sogar deutlich höher als etwa bei der Mitnahme der Sonntagszeitung ohne zu bezahlen. Woran liegt das?

Viele haben beim Pfusch kein schlechtes Gewissen, weil Wertschöpfung entsteht: Ich baue oder repariere ein Haus, ich repariere ein Auto, das dann wieder fährt. Der zweite Grund: Der Großteil des Pfusches wird hier von Leuten erledigt, die in der legalen Wirtschaft beschäftigt sind. Sie zahlen ganz normal Steuern und versteuern nur die schwarz geleisteten Überstunden nicht.

Ich höre heraus - der Schaden durch Pfusch hält sich in Österreich in Grenzen.

Wir alle profitieren vom Pfusch - für Österreich ist der Pfusch wohlfahrtssteigernd. Die einzig wirklich Geschädigten sind der Staat und die Sozialversicherungsträger. Wir sprechen hier von 15 bis 20 Prozent an Ausfällen und einem Betrag von zwei bis drei Milliarden Euro. Hier gehe ich aber davon aus, dass dann die gesamte Schwarzarbeit auch in der legalen Wirtschaft geleistet werden würde. Doch vieles würde gar nicht erst gemacht, wenn es nicht schwarz gemacht werden würde. Daher beläuft sich der tatsächliche Schaden auf höchstens eine Milliarde. Ohne Schattenwirtschaft hätten wir vermutlich eine veritable Rezession, weil das Geld nicht in die reale WirtDschaft investiert werden könnte. Weiterhin sollten wir bedenken, dass zwei Drittel der schwarz verdienten Geldes - ca. 10 bis 12 Milliarden Euro - sofort wieder in der offiziellen Wirtschaft ausgegeben wird. Denn kaum ein Österreicher arbeitet für das Sparbuch schwarz.

Sie haben die Größe der Schattenwirtschaft in 21 OECD-Staaten verglichen. In Italien, Griechenland, Portugal und Spanien ist der Anteil am BIP am größten. Gibt es einen Zusammenhang mit der Euro-Schuldenkrise?

Nein, diese Länder haben einfach über ihre Verhältnisse gelebt. Doch man kann sie nicht über einen Kamm scheren. Italien hat einen sehr starken Industriesektor - die Wettbewerbsfähigkeit von Griechenland ist dagegen schlecht, zum Teil auch jene von Portugal. Dass Schattenwirtschaft und Krise zusammenhängen, trifft am ehesten auf Griechenland zu.

Sie waren erst vor kurzem zu Forschungszwecken in Griechenland. Wie kann der Staat die Situation verbessern?

Hier muss ein Bündel von Maßnahmen umgesetzt werden: Die Korruption muss eingedämmt werden, der öffentliche Sektor muss bessere Güter und Dienstleistungen herstellen und die Steuerverwaltung müsste modernisiert werden. Diese Probleme hätte Griechenland aber schon vor einem Jahrzehnt angehen sollen. Es handelt sich um Maßnahmen, die nicht innerhalb von vier Wochen greifen.

Sollte Griechenland aus der Eurozone austreten?

Nein, ich bin genau der gegenteiligen Meinung - denn dann geschieht noch weniger, da der Druck auf Griechenland dann entfällt.

Welche Auswirkungen hat die Schattenwirtschaft auf die griechische Schuldenkrise?

Da die Wirtschaft in Griechenland so stark abgestürzt ist, wird auch in der Schattenwirtschaft weniger nachgefragt. Die Rezession ist so stark, dass sie sich auch auf den illegalen Bereich auswirkt, das heißt wir haben einen der wenigen Fälle, bei der eine sinkende offizielle Wirtschaft zu einem Sinken der Schattenwirtschaft führt.

Laut einer Studie des Pew Research Center geben sich rund 40 Prozent der Griechen Mitschuld an der Krise. Zeichnet sich eine Änderung in der Mentalität hin zu mehr Steuerehrlichkeit ab?

Zum Teil schon, wichtiger wäre aber eine Mentalitätsänderung bei der griechischen Elite.

Und die hat noch nicht stattgefunden?

Nein. Sonst würde es zum Beispiel längst ein Steuerabgeltungsabkommen mit der Schweiz geben.

Zur Person
Der deutsche Ökonom Friedrich Schneider (*1949 in Konstanz) gilt als Experte für Schattenwirtschaft. Seit 1986 ist er ordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Johannes-Kepler-Universität Linz.

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91 Kommentare
3 3

Sie sind n i c h t geschädigt - dert Staat und die Sozialversicherungsträger . . . .

. . . . und es gibt hier auch keine "Ausfälle". Das alles sind schimärische Behauptungen um Exekutionstitel zu erräubern.

Wenn ich meinen Wagen selbst repariere (oder wenn ihn der Schwager repariert, der das besser kann, oder ein Bekannter vom Schwager), dann bin ich in den Augen der Etatisten selbstverständlich ein Verbrecher. Denn ich müsste ja einen behördennotorischen Professionisten beschäftigen - den kann dann der Staat periodisch auf die heiße Kochplatte setzen und ihm genausoviel Geld abnehmen als möglich ist, dass der Betrieb gerade noch aufrechterhalten werden kann.

Ideologisch gesehen ist das vollkommen in Ordnung.

Ich gehe auf dem Trottoir der Währingerstraße Richtung Innenstadt, ein Tramwayzug kommt von hinten,verlangsamt seine Fahrt, Falttür auf, ein Kontrollorgan der Wiener Linien steigt herunter und verlangt von mir 90 Euro - ich gehe da schwarz, denn eigentlich hätte ich mit dem 40er fahren (und vor allem: zahlen !) müssen . . . .




Gast: Fair
04.10.2012 17:29
3 2

Wenige profitieren vom Pfusch der EU

Die EU - der größte Produzent von Arbeitslosen hilft den Groß-Unternehmen und Banken die Arbeitsnehmer auszubeuten.

Schluss mit schlechten Löhnen, arbeiten für fünf Menschen und Arbeitslsoigkeit auf der anderen Seite!

Angenommen, alle versteuerten ihre Schwarzarbeit.

Was würde der Staat mit den zusätzlichen Milliarden anfangen? Das Geld würde in unserem politischen Sumpf versickern oder einfach als unbedingt notwendige Finanzhilfe an Staaten wie Griechenland überwiesen werden.

Gast: Antiprofessionist
04.10.2012 17:18
14 1

Pfuscher sind schon OK

Ich hole mir immer "Pfuscher" meines Vertrauens, denn die kenne ich persönlich und die liefern ordentliche Qualität. Außerdem leben die von der Mundpropaganda und haben somit einen Ruf zu verlieren, sollten sie keine gute Arbeit abliefern.

Der überwiegende Teil der sogenannten Professionisten arbeitet stümpferhaft und schlampig und verlangt dafür astronomische Summen. Ruf haben sie auch keinen zu verlieren - der Ruf der Firma für die sie arbeiten kann ihnen ja (berechtigterweise) auch sch... egal ein.

Darüber hinaus kommt "mein Pfuscher" dann zu mir wann es mir genehm ist (Wochenende, spät Abends,...). Die Professionisten haben ja idR immer konkrete Angaben, so in der Art: wir kommen (wahrscheinlich) morgen zwischen 8:00 und 14:00 Uhr - auf sowas kann ich dankend verzichten.

Verarschen können wir uns selber Hr. Schneider


"..hochwertiges Spektrum von Gütern und Dienstleistungen"... Damit sind wohl Gratis-Kuraufenthalte, Vorhangaufziehzulage und Frühpension wegen Burn-Out unserer pragmatisierten Leistungsverweigerer gemeint. Davon hat der normal arbeitende ASVG Österreicher allerdings nichts.

Gast: NocheinParteiloser
04.10.2012 16:19
5 1

Logisch bringen Pfuscher eine Leistung, der Staat eben nicht mehr!

Die Gesellschaft braucht eine Leistung um sich selber versorgen zu können. Wenn die Leistung sehr gut ist, dann kann es auch einen breiten Wohlstand geben.

Der Staat, mit einen 44.000.- Euro an Staatsausgaben pro Jahr, der vernichtet nur noch die Leistungen der Anderen, leistet selber fast nichts mehr zur Versorgung der Gesellschaft.

Weil das so ist, auch so bleiben wird, so wird die erforderliche Leistung eben im Pfusch erbracht, bzw. immer mehr eingestellt.

Österreichs Staatlichkeit, mit den Interessensvertretern (Lobbyisten!) bei der Gesetzgebung, der Gesetzgebung in eigener Sache, dieser Staatlichkeit wird immer mehr die Finanzierung ausgehen, weil die Leistung immer mehr fehlen wird.

Irgendwann, wenn die letzten freien Menschen aus Österreich geflüchtet sind, die letzten Unternehmen die Leistungserbringungen eingestellt haben, bzw. geflüchtet sind, wird Österreich aus einem riesigen, nutzlosen geschützten Bereich bestehen und dazu noch Millionen an Transferleistungsempfänger zu versorgen haben.

Viel Spaß dabei!

Gast: netzwerker5
04.10.2012 16:11
1 4

na dann

Die einzig wirklich Geschädigten sind der Staat und die Sozialversicherungsträger. Wir sprechen hier von 15 bis 20 Prozent an Ausfälle. Zitatende. Nach Friedrich Schneider lebe der öster-reichische Pfusch hoch. Schade, sehr schade, wenn man bei diesen Empfehlungen nicht mitmachen kann. Aber die Lektüre dieses Artikels ist absolut beachtenswert - denn der Staat und die Sozialversicherungen "müssen" ja zahlen, woher auch immer das Geld kommt.

0 8

Pfusch

Wer bezahlt ihr Gehalt Herr Schneider?

3 10

der statz alleine genuegt schon um den herren zu verstehen

Und auch der österreichische Staat macht einen guten Job: Er stellt ein hochwertiges Spektrum von Gütern und Dienstleistungen zur Verfügung.

mfg aus dem nicht-sozialistischen & zivilisierten ausland

Ein 100 % steuer verweigerer

Antworten Gast: schleichdi
04.10.2012 16:38
2 3

Re: der statz alleine genuegt schon um den herren zu verstehen

Sprich: Ein Verbrecher. Bitte bleib unserem Land auch weiterhin fern! Danke!

Re: Re: der statz alleine genuegt schon um den herren zu verstehen

Heutzutage sind nicht jene die Verbrecher, die anderen ihr Geld ohne deren Einverständnis wegnehmen, vor ALLEM wenn dies auf selbst verfassten Gesetzen und mit Durchsetzung über (Staats) Gewalt passiert, sonder jene die sich dagegen wehren.

Nettes Neusprech, alle Ehre.

Antworten Gast: Lingus
04.10.2012 14:58
1 4

Re: der statz alleine genuegt schon um den herren zu verstehen

Bleib dort und komm nicht wieder!

Gast: Pips
04.10.2012 14:09
4 8

Der

Mann ist sicherlich ein angesehener "Experte"! Leider hat er von der Materie über die er referiert keine Ahnung. Offenbar hat er seine Expertisen bei Karl Marx erlesen. Erstens - wenn "nur der Staat" geschädigt wird - wer ist der Staat? Natürlich seine Staatsbürger-wer sonst!? Selbstverständlich werden auch die offiziellen Gewerbetreibenden massiv geschädigt, da sie nicht konkurrenzfähig gegen die Pfuscher sind-weil Steuern und Abgabenpflichtig. Dadurch steigen die Preise unter anderem auch massiv. Davon hat der Herr "Experte" offenbar noch nie gehört. Steht auch nicht im "Kapital". Zusammenfassend - linke Propaganda, sonst nichts.

Antworten Gast: netzwerker5
04.10.2012 16:16
2 0

Re: Der

Die liebe Wirtschaftskammer tut doch alles, um dem Pfusch Einhalt zu gebieten-oder nicht? Vielleicht sollte man die "Kammeraden" auch an diese ihre Aufgabe erinnern?

Antworten Gast: zetto
04.10.2012 16:08
5 1

Re: Der

Schön österreichisch ist, wenn ein Hauptschulabbrecher im Forum einem Habilitierten ausrichten lässt, dass er keine Ahnung von seinem Fach hat.

Hybris und Größenwahn auf einem Substrat geringstmöglicher Bildung - die Essenz des ostösterreichischen Daseins.

1 4

Re: Re: Der

Noch wesentlich österreichischer ist die verdammte Arroganz die manche der sogenannten "Bildungsschicht" an den Tag legen.

Geringstmögliche Bildung versus Habilitation.
Gehts' eigentlich noch?


Re: Re: Der

Sehr österreichisch, einem Habilitierten alles zu glauben ohne es zu hinterfragen. Titelgeilheit und Autoritätshörigkeit - die Essenz des österreichischen Daseins.

In zivilisierten Ländern würde man inhaltlich argumentieren, nicht mit den Titeln des Herrn Professor.

"Wir alle profitieren vom Pfusch" - Richtig! Und am meisten der Pfuscher.

2 0

Re:

No na, die Handwerker machen die Arbeiten damit die Häuslbauer glücklich sind.

8 1

Re:

Der das Geld ja sowieso wieder in die Wirtschaft schmeißt und damit Steuern abliefert ;-)

Es ist ja nicht so das alles Pfuschgeld irgendwo eingemauert wird. Es wandert doch sowieso wieder in die Wirtschaft wo der Staat mitverdient.

Wenns keine Pfuscher gäbe würden viele Sachen eben überhaupt nicht oder nur auf die lange Bank geschoben werden bis sie vielleicht gemacht würden.

3 1

Re:

Er hat ja schließlich auch die meiste Arbeit!!

Gast: Mozart999
04.10.2012 13:30
3 10

expertise und tr0tt0lösität ...

wir sind grundehrliche Menschen ...
... die Italiener nicht .....

Deswegen ist Österreich auch Dopingweltmeister und Italien hat die schärfsten Dopinggeesetzte europaweit. Grasser, Schüssel, Korruption wo man das Tuch wegzieht.

Was für ein Sondertr0ttel ist eigentlich der Hr. Schneider ?

Vorteile de Schattenwirtschaft ...

... das denken sich die Griechen auch

Antworten Gast: gast1984
04.10.2012 13:18
3 1

Re: Vorteile de Schattenwirtschaft ...

Ohne Schattenwirtschaft in Griechenland würden viele Menschen dort verhungern!

10 1

Der Mann hat dazugelernt "Doch vieles würde gar nicht erst gemacht, wenn es nicht schwarz gemacht werden würde"

vor zehn Jahren hat das noch anders geklungen.

Und ein Schaden von nur 1 Milliarde Euro, das ist locker das, was naj, sagen wir es freundlich: durch Fehlentscheidungen von Politikern und Beamten und deren falscher Beratung am Staatsvermögen geleistet wird.

Gast: Gast67
04.10.2012 12:57
0 3

Ich glaube hier wurden "Pfusch" und "Schwazarbeit" miteinander vermengt...

...Pfusch gibt's auch bei Lieferung mit Umsatzsteuer und ist an sich ja nicht verboten.

Durch Korruption, ausstehende Verwaltungsreform, Pensionsreform für Beamte im Ruhestand, geht ein vielfaches verloren - also sollte man den Hebel dort einmal ansetzen!


ohne den KLEINEN Pfusch am Bau ...

... stuenden 2/3 der Einfamilienhaeuser NICHT ! Das Material wird mit versteuertem Geld gekauft und der "Nachbarschaftshelfer" gibt sein Geld auch wieder mit MWSt. aus. Es fehlt nur 1 Glied in der Wertekette, naemlich die irsinnigen Stundenloehne.

Antworten Gast: kefalon
04.10.2012 13:39
2 11

Re: ohne den KLEINEN Pfusch am Bau ...

Mit diesem Argument könnte der gesamte Dienstleistungssektor darauf pochen, alles schwarz zu machen: daas Geld wird ja eh wieder ausgegeben.
sorry, aber das ist echt schwach.

Re: Es fehlt nur 1 Glied in der Wertekette, naemlich die irsinnigen Stundenloehne

Korrekt wäre wohl, die Steuern und Abgaben davon.

Denn die "schwarzen Stundenlöhne" liegen, nicht zuletzt wegen der Steuern und Abgaben in der offiziellen Version darauf, im Normalfall bereits ziemlich deutlich über den normalen Nettolöhnen.

12 1

Pfusch sichert Umsätze der Baumärkte

Diese Umwegrentabilität müßte auch mit betrachtet werden, viele Bauvorhaben würden
ohne Pfusch gar nicht angegangen werden

Gast: iiiiuuuiuiui
04.10.2012 11:15
1 1

EINFACHE LÖSUNG

einfachste Arbeiten und Dienstleistungen sollten von Sozialversicherten Vollzeitbeschäftigten und Arbeitslosen die das früher waren mit 20 % Pauschalabzug steuerlich legalisiert werden

Spezielle zahlscheine, die Bank zieht 20 % ab und überweist anonym an die Finanz (Endbesteuerung) und 80 % gehen an den "Pfuscher"

Warum überhaupt Pfusch?

Die beste Begründung für Schwarzarbeit: Wie lange muß zB ein Maler arbeiten, um sich eine offizielle Malerstunde leisten zu können?

Re: Warum überhaupt Pfusch?

Absolut Richtig!

Wieviel verdient der Durchschnitts-Österreicher pro Stunde? 8, 9€ Netto?

Wieviel kostet eine Mechanikerstunde? 70€?

Find ich nicht komisch als Ingenieur fast einen Tag arbeiten zu müssen um eine Mechanikerstunde bezahlen zu können.

Schwarzarbeit ist nur eine Reaktion auf hirnlose Steuerpolitik.

Daher wäre der beste Wirtschaftsimpuls eine massive Lohnsteuersenkung.

Aber wo würde man denn dann das Geld zur Finanzierung der Pleite(banken)staaten und Durchfütterung des Wasserschädels hernehmen?

Kurzum: Österreich is nicht reformierbar. Staatsbankrott bitte kommen.

Re: Re: Warum überhaupt Pfusch?

Mit den 70 Euro kaufen sie ja auch Know How und Gewährleistungs- bzw. Garantieansprüche mit ein.

Re: Re: Re: Warum überhaupt Pfusch?

Was genau Nichts über die Verhältnismäßigkeit aussagt.

Re: Re: Re: Re: Warum überhaupt Pfusch?

Von Wirtschaft verstehen sie Null. Hören Sie in Zukunft besser zu, lesen Sie genauer und denken Sie nach, bevor sie solchen Müll von sich geben. Ein Garantieanspruch ist wie eine Versicherung, natürlich kostet das was. Wer so wie sie glaubt, Garantie ist gratis, kann nur als links-grüner Depp bezeichnet werden.

Re: Re: Re: Re: Re: Warum überhaupt Pfusch?

Anscheinend sind Sie derjenige der nicht sinnerfassend lesen kann, da ich in keinem Wort gesagt habe, dass Garantieansprüche nichts kosten sollten. Es ging nur UM DAS VERHÄLTNIS VON NETTOLOHN EMPFANG ZU BRUTTOLOHN AUSGABEN.

Außerdem haben Sie anscheinend auch noch nie eine Bruttomittellohnkalkulation gesehen sonst wüssten Sie das es für "Garantieansprüche" keinen Aufschlag gibt.

Ihr Name ist aber anscheinend auch Programm.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Warum überhaupt Pfusch?

Garantie ist Gratis?? Hallo, jemand zu Hause. Was glauben Sie, worauf das Geschäft von Versicherungen basiert? Jede Absicherung kostet, weil im Schadensfall jemand dafür gerade stehen kann. Und wenn ihnen ein Mechaniker für 70 Euro/h die Bremsscheiben wechselt, stehen sie im Falle eines durch Bremsversagen verursachten Unfalls etwas anders da als wenn Sie das vom Zladko aus dem Gemeindbau schwarz machen lassen. Das ist der Unterschied! Lesen, denken, verstehen.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Warum überhaupt Pfusch?

Sie sind ein Troll oder? Oder vielleicht sollten Sie mal Fleisch essen.

Re: Re: Daher wäre der beste Wirtschaftsimpuls eine massive Lohnsteuersenkung.

Gab es in Österreich auch schon einmal (im vorherigen Jahrhundert). Und es hat auch zu erhöhten Steuereinnahmen geführt.

Aber erklären sie das einmal gestandenen Steuererhöhungsbefürwortern, welche ohne Phantasie nur daran glauben, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, wofür fremdes Geld auszugeben ist.

22 2

2 Milliarden Schaden

für Sozialversicherung und Staat (Steuern) durch Pfusch der vom Staat ausgepressten Hackler
ein Lercherlschaß
im Vergleich zu
16 Milliarden Schaden durch Korruption (2011)

von den 16 Milliarden wird der Hackler nix sehen....

Gast: Pfuscher
04.10.2012 10:33
15 3

Pfusch ist kein Verbrechen!

Ein Verbrechen ist es, daß die Politiker UNSER Steuergeld nach Griechenland verschenken, davon hat kein Österreicher einen Nutzen.

Pfuscher halten die Wirtschaft am Laufen und geben das Geld im eigenen Land aus.

Was glaubt Ihr, wieviel Umsatz die Baumärkte dank Pfusch machen?!?

Abgesehen davon ist Pfusch oft eine Reparatur am Wochenende. Damit werden höhere Folgeschäden verhindert.

Wer hat noch nie Wasseraustritt am Samstag bemerkt? Oder wann werden alte Stromdrähte neu eingezogen?

2 18

Re: Pfusch ist kein Verbrechen!

ganz im Gegenteil: Pfusch (nicht Nachbarschaftshilfe) ist Betrug an der Gesellschaft, Diebstahl sowohl bei Steuer als auch Sozialversicherung, also ein verbrechen, kriminell:
Jeder Euro, der an Sozialversicherung und Steuer unterschlagen wird, kostet den Ehrlichen im Lande Geld und Leistung.
Es ist dies genauso schlimm wie Korruption, es trifft immer die weniger verdienenden, die deswegen höhere Beiträge zur Sozialversicherung leisten müssen.
Es ist das Aushöhlen der Solidargemeinschaft dur Diebstahl!

Antworten Antworten Gast: gast1984
04.10.2012 13:16
9 1

Jeder Euro, der an Sozialversicherung und Steuer unterschlagen wird hilft dem Volk direkt, ohne das etwas von der Verwaltung verschwendet wird!


Antworten Antworten Gast: Pfuscher
04.10.2012 13:01
11 0

Jetzt erklären Sie mir eines:

Ist es noch in Ordnung, wenn ich für eine Stunde Mechaniker zehn Stunden arbeiten muß?

Die Bauern haben früher bei einer Besteuerung von 20-30 % zur Heugabel gegriffen. Heute stehen wir bei 60 %, das ist nur mehr krank und pervers.

Warum die SV immer höher wire, kann ich Ihnen auch erklären: Weil immer weniger Leute einzahlen, aber immer mehr herausnehmen und nie was einzahlen. Das Prinzip der Versicherungsgemeinschaft ist schon lange tot.

Antworten Antworten Gast: SchauGenau
04.10.2012 12:56
7 1

Re: Re: Pfusch ist kein Verbrechen!

Nicht sehr logisch, nur weil ich den Pfuscher kenne (Nachbarschaftshilfe) ist's ok, sonst nicht?
Mit der gleichen Logik ist Selbermachen auch ein Verbrechen am Staat, weil ich ihm ja dadurch Steuern entziehe die der Professionist zahlen müsste - krank oder?

Re: Re: Pfusch ist kein Verbrechen!

Warum ist Pfusch so beliebt und funktioniert perfekt?

Weil man ein Geschäft OHNE STAAT abwickelt. Der Staat ist es nämlich, der die Wirtschaft und damit unseren Wohlstand ruiniert dank Steuern, Regulierungen, Korruption und Verschwendung.

Was funktioniert: der freie Markt!

1 11

Re: Re: Re: Pfusch ist kein Verbrechen!

na klar: und da Sie keinen Staat brauchen, haben wir das Faustrecht. Eventuell Aug um Aug und so . . . .

Die Hasser des Staates sind Egomanen.

Re: Re: Re: Re: Pfusch ist kein Verbrechen!

keine Sorge, der freie Markt bietet genügend Arbeitsplätze für die derzeitigen Staatsgeldempfänger.

Und richtige Arbeit macht den Kopf frei von Sozialhirngespinsten.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gast1984
04.10.2012 13:17
3 1

Re: Re: Re: Re: Pfusch ist kein Verbrechen!

Warum sollte ich alles mit allen Teilen? Ist das Teilen mit der Famlie nicht solidarisch?

Hobbyökonom