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ÖVP will ÖBB nach der Wahl privatisieren

01.10.2012 | 18:33 |   (Die Presse)

Für Spindelegger ist ein Verkauf des Güterverkehrs oder einzelner Personenstrecken denkbar. Die Bahn würde heuer Zuschüsse von sieben Mrd. Euro in Form von Direktzahlungen und Haftungen der Republik erhalten.

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Wien/Höll. ÖVP-Vizekanzler Michael Spindelegger lässt nicht locker: Er betonte am Montag am Rande einer Pressekonferenz, dass die ÖBB-Privatisierung nach der nächsten Wahl ein „Thema“ sein werde. Denn die Bahn würde heuer Zuschüsse von sieben Mrd. Euro in Form von Direktzahlungen und Haftungen der Republik erhalten, so viel wie kein anderes Unternehmen. Daher müsse man laut Spindelegger nachdenken, wie man Teile der ÖBB privatisieren kann. Denkbar sei für ihn ein Verkauf der Güterverkehrssparte oder einzelner Strecken im Personenverkehr. Doch die Sozialdemokraten lehnen eine Privatisierung ab.

Spindelegger hat Frank Stronach im ORF-Sommergespräch vorgeschlagen, die ÖBB oder einen Teil davon zu kaufen. „Er steigt jetzt darauf ein, und genau das ist es, was ich erreichen wollte“, sagte Spindelegger.

 

Neue Wachstumsoffensive

Thema der Pressekonferenz war eigentlich eine von Spindelegger und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl geforderte Wachstumsoffensive in der EU. Gefördert werden sollen vor allem kleine und mittlere Betriebe. „Es geht dabei nicht um neues Geld“, so Spindelegger, sondern es sollen dafür bestehende EU-Mittel umgeschichtet werden. Die EU will bis Dezember ihre Budgetlinien bis 2020 festlegen. Österreich besteht darauf, dass das EU-Budget auf dem Stand von 2013 eingefroren wird, während die EU jährliche Steigerungen von drei Prozent vorschlägt.

„Wir kommen aus dieser Schuldenkrise nur heraus, wenn wir Wachstum und Beschäftigung haben“, sagte Leitl. Nur auf Budgetsanierung zu setzen sei der falsche Weg. „Wir sehen es in Griechenland. Wir haben gewarnt, wenn dort nicht ein Impulsprogramm dazukommt, dann stirbt der Patient unterm Messer.“ Noch sei Griechenland nicht gestorben, aber für den Patienten sehe es nicht gut aus.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.10.2012)

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82 Kommentare
 
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Gast: skydings
19.10.2012 23:04
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Vorbild Großbritannien

Die Privatisierung der britischen Eisenbahnen (in zig private Eisenbahnlinien) war ja ein so durchschlagender Erfolg, dass man die Eisenbahn, um sie vor einem völligen Kollaps zu bewahren wieder unter hohen Kosten zwangsverstaatlichen musste nur eben dann mit katastrophal heruntergewirtschafteter Infrastruktur.

Kein Wunder, dass Herr Spindelegger in einer Schnellschussaktion, das auch in Österreich probieren will.

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Diese Schnapsidee ist ganz was anderes

Ein weiterer Versuch der ÖVP von ihren Problemen abzulenken, die da so heißen, Korruption, Freunderlwirtschaft usw.

Natürlich, ein Teil der Bevölkerung springt auf diesen Zug auf.

Gast: Vogel Strauss
02.10.2012 17:18
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Danke für das Foto ...

... das sagt alles darüber aus, was diese Idee ist: ein Wahlzuckerl!

Gast: HansM.
02.10.2012 15:34
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Privatisieren bedeutet Strecken einsparen

Das betrifft vorallem die ÖVP Wähler, weil die im ländischen Regionen wohnen. Nur das verschweigt der Spindelegger und die ÖVP Wähler checkens sowieso nicht.

Dann gibt es wieder mehr Pendlerpauschale und die eigenen Wähler können glücklich mit dem Auto in die Arbeit fahren.

Das nennt man billige Politik, weil man selbst zu unfähig ist, den Saftladen ordentlich in Schwung zu kriegen. Die letzten ÖVP ÖBB Manager a la Huber haben ausser Skandale nichts weitergebracht. Wie war das damals bei der AUA? Erst als die Deutschen die AUA übernommen haben, sind einige Massnahmen durchsetzt worden, die vorher nicht möglich gewesen wären.

Gast: Sollten wir nicht besser den Kostenfaktor Parteien privatisieren?
02.10.2012 13:52
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Für Spindelegger ist ein Verkauf des Güterverkehrs oder einzelner Personenstrecken denkbar.

2012 haben sich die Parteien in den Bundesländern 124,6 Mrd.€ zukommen lassen. Am großzügigsten war Wien mit 33 Mrd. (entspricht 28,9 € pro Wahlberechtigtem), gefolgt von OÖ mit 22,9 Mrd. (21,1 € pro Wahlberechtigtem). Weiters: NÖ 20,3 (14,6 € pro Wahlberechtigtem), Steiermark 17,6 (18,2 € pro Wahlberechtigtem), Kärnten 9,3 (21 € pro Wahlberechtigtem), Tirol 7,7 (14,8 € pro Wahlberechtigtem), Salzburg 6,5 (16,7 € pro Wahlberechtigtem), Burgenland 3,7 (14,8 € pro Wahlberechtigtem), Vorarlberg 3,5 (13,4 € pro Wahlberechtigtem).
Quelle: Sickinger lt. WZ 11. April 2012

Re: Für Spindelegger ist ein Verkauf des Güterverkehrs oder einzelner Personenstrecken denkbar.

mit den Grundrechnungsarten happerts aber oder ?

wieviele

rot-schwarz-blaue Direktoren bzw. Vorstände hat der ÖBB Konzern ? 46, 47 oder noch mehr? Schaffnerlos ins Chaos, Streckendienst und Instandhaltung - nebbich, rote Ruhe andauernd und deswegen permanent pünktlich (zumindest die nicht ausgelegten Züge ohne Pendlerverkehr) zugesperrte Toiletten im Städteverkehr, Fahrdienstleiter die weder Einfluss auf Verschub noch Personaleinsatz haben, mehr Langsamfahrstrecken als nach dem 2. Weltkrieg - aber dafür sinnlose Bahnhofbauten - und das will bitte wer kaufen? Der Stronach, der Haselsteiner ? Hoffentlich, aber wenns geht ohne Mitgift wie bei der AUA und mit der Auflage Infrastruktur zu erhalten und die Deppen von Steuerzahlern gratis durchs Land zu kutschieren !

Gast: Industrieellenvereinigung
02.10.2012 12:46
0 0

ÖVP will ÖBB nach der Wahl privatisieren

Im Sinne des Abschöpfungs-Synergismus
aber bitte auch das Autobahnnetz!

Gast: sufragette
02.10.2012 12:28
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aber sicher doch

derjenige der derzeit die RCA kaufen würde, müsste man unterstellen das er entweder nicht Herr seiner Sinne oder auf der suche nach einem Abschreibeposten ist.
DAs was Spindelegger los werden will sind die Posten die der ÖBB Holding Probleme machen, aber genau deswegen sind sie auch unverkäuflich.

Gast: jajajajaja
02.10.2012 11:50
1 0

die strategie, die in england nicht funktioniert hat wird nun bei uns ausprobiert?

die privatisierung der bahn war dort ein desaster!!!

wievel zahlen wir eigentlich agrarfoerderung? da kann man ja auch was abzwicken. z.b. subventionen fuer produkte die ins ausland gehen.

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Re: die strategie, die in england nicht funktioniert hat wird nun bei uns ausprobiert?

und funktioniert die ÖBB? das ist ein Organisation wo nichts funktionier. Kann eine Buch schreiben. zB Buchen sie über Internet ein Ticket nach Zürich für Jettrain

Gast: galgenvogel
02.10.2012 11:34
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das liegt nahe, verfügt doch Spindi

mit seiner Partei über das nötige Know How und kann auf erfahrenen Top - Experten zurückgreifen.
Drum hat er sich das auch mit Fränk bestens vorher überlegt ; für Linkslinke : das nennt man Strategie .

Gast: Flipp77
02.10.2012 11:29
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Ungerechtigkeit

Die ÖBB ler gehen mit 5x in Pension, Angehörige fahren teilweise gratis und der Durchschnittsösterreicher subventioniert das Ganze.
Jeder Steuerzahler sollte adäquat der Steuerlast Gutscheine für die ÖBB bekommen, gut für die Speisewagons und gut für die Umwelt.

7 Milliarden??

Und da sitzt noch niemand ein??

Was ist denn das schon wieder für ein Unsinn.


Gast: Certha333
02.10.2012 10:09
3 1

Gut so.

Und dann bitte auch die VP-Pfründe trocken legen. Bauernsubventionen, Lehrer, Beamte.

Antworten Gast: Marandana
02.10.2012 10:44
0 1

Re: Gut so.

lehrer u. co kann man nicht privatisieren,man kann ihnen(den künftigen) aber maßhalten u. vernunft beibringen u. erklären wie z.b ein staatshaushalt funktioniert bzw. funktionieren sollte (dies u. noch mehr könnten sie dann selbst in den schulen weitergeben) !! aber jetzt zur realität : weder die öbb wird privatisiert(max. ein bissl aber mit dem staat weiter als haupteigner,o bleibt eben weiter alles larifari) noch der lehrer u. beamten- wahnsinn wird eingedämmt !! 3OO milliarden euro inoffz. staatsschulden haben wir schon,bleibt nur die frage wie weit stocken wir noch auf ,auf 4OO oder auf 5OO milliarden ??

Man sollte die ÖVP privatisieren

die kosten auch viel zu viel und bringen nur Ärger.

Gast: Dummerchen III.
02.10.2012 09:43
2 0

Was ist eine Strecke?

Was heißt das: Die Bahn verkauft Strecken? Verkauft sie die Schienen und den Grund auf dem die Schienen liegen, oder verkauft sie das Recht auf den Schienen zu fahren, bzw. die Waggons die darauf fahren?

22 Milliarden Haftung im ESM bereiten der Regierung kein Kopfzerbrechen-

-aber wenn es um das Volkseigentum Bahn geht,das auch eine strategische Aufgabe hat und eventuell in ernsten Zeiten wieder massiv gebraucht werden wird-dann sind auf einmal 7 Milliarden zu viel- komisch, was ?

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Re: 22 Milliarden Haftung im ESM bereiten der Regierung kein Kopfzerbrechen-

7 Milliarden PRO JAHR für die ÖBB sind zuviel!
Vor allem da ein Großteil in den Zuschuss zu Frühstpensionisten (Durchschnittspensionsalter 52(!)) und überteuerte Privilegien geht.

PS: Der ESM ist auch eine Frechheit und Geldverschleuderung. Nur rechtfertigt eine absurde Geldverschleuderung noch lange nicht die andere.

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Re: Re: 22 Milliarden Haftung im ESM bereiten der Regierung kein Kopfzerbrechen-

Ich hab's dir an anderer Stelle schon mal gesagt dass du einfach nur ein Dummkopf bist.

Zu diesem Thema aber: Bilanz der ÖBB lesen hilft zum Wissenserwerb ungemein weiter.

Diese blöden Dampfplaudereien können einfach einem nur auf den Senkel gehen.

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Re: Re: Re: 22 Milliarden Haftung im ESM bereiten der Regierung kein Kopfzerbrechen-

In der ÖBB-Bilanz stehen nicht alle Aufwendungen drinnen, die der Staat für die ÖBB abdrücken muss.

Und jetz putz di, du Wimmerl.

Wennst schon keine Manieren hast und glaubst andere Leute beschimpfen zu müssen, kann ich auch einen auf Rüpel machen.

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Re: Re: Re: Re: 22 Milliarden Haftung im ESM bereiten der Regierung kein Kopfzerbrechen-

Einen Dummkopf kann man nun mal nicht als Genie interpretieren.

Und 'putzen' tu ich mich wenn es mir paßt, nicht wenn es dem Herrn Dummkopf genehm ist.

Nur weil du glaubst in einer Art 'ÖBB-Verfolgungswahn' leben zu müssen, muss es nicht so sein.
Mit Gewalt immer irgendwas zu WOLLEN, nur weil es dem eigenen Empfinden entspricht, na ja.

Brauchst dich gar nicht so zu beklagen wenn dich jemand als Dummkopf bezeichnet.
Als was würdest du jemand bezeichnen der sogar leugnet dass zwei mal zwei vier sind sobald es sich um die ÖBB handelt?

Was anderes. Stimmen die Zahlen der SBB in der Bilanz?

Antworten Antworten Gast: BLeDsiNN
02.10.2012 10:49
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Re: Re: 22 Milliarden Haftung im ESM bereiten der Regierung kein Kopfzerbrechen-

Der Großteil geht in Tunnelprojekte.

Gast: Steuerzahlender
02.10.2012 09:38
2 0

Privatisieren

Die Strecken sollen wie die Straßen Staatseigentum sein, eventuell in einer eigenen Gesellschaft.
Die Züge sollen privatisiert werden.

 
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Hobbyökonom