23.05.2013 23:04 Merkliste 0

Österreicher haben 707 Euro auf Konto liegen

02.10.2012 | 18:16 |   (Die Presse)

Die Nationalbank hat die Vermögenssituation der Österreicher neu erhoben. Zehn Prozent der Haushalte verfügen über weniger als 1000 Euro Nettovermögen. Die Hälfte der Haushalte besitzt weniger als 76.000 Euro.

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Wien/Jil. Der „normale“ Österreicher fährt ein Auto im Wert von 8000 Euro, hat 707 Euro auf dem Konto liegen und fast 12.000 Euro in Bausparverträge oder Lebensversicherungen investiert. Wenn er eine Immobilie besitzt, dann ist diese rund 200.000 Euro wert. Rund 23.000 Euro sind in Fonds, Aktien und Anleihen angelegt. Dazu hat der „normale“ Österreicher rund 40.000 Euro Schulden.

Das sind die Ergebnisse einer neuen und umfassenden Erhebung der Oesterreichischen Nationalbank zum Nettovermögen der österreichischen Haushalte. Die sogenannte HFCS-Studie (Household Finance and Consumption Survey) basiert auf Umfragen und wurde erstmals erhoben. Im März wird die Europäische Zentralbank (EZB) dann einen europaweiten Überblick vorlegen.

Der „normale“ Österreicher existiert freilich nicht – diese Zahlen spiegeln vielmehr Medianwerte für Haushalte (!) wider, die sich aus der Teilung der Bevölkerung in zwei gleich große Gruppen ergibt. Der Medianwert liegt genau in der Mitte. Die Durchschnittswerte sehen anders aus, sind aber nicht sehr repräsentativ, weil sie von besonders reichen oder besonders armen Bevölkerungsteilen verzerrt werden.

Der „Mittelwert“ eines österreichischen PKW beläuft sich demnach auf 13.088 Euro. Der „Mittelwert“ des in Anleihen investierten Geldes auf ganze 102.000 Euro. Der Anleihen-Medianwert liegt aber nur bei 14.000 Euro, was darauf schließen lässt, dass reiche Österreicher ihr Geld gerne konservativ anlegen – in Anleihen eben.

(C) DiePresse

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Singlefrauen sind reicher als Singlemänner

Fast 40 Prozent der Österreicher leben in Einpersonenhaushalten – deren Median-Vermögen liegt bei rund 19.000 Euro und ist damit um einiges niedriger als das Vermögen in Haushalten mit zwei Personen, die im Median rund 126.000 Euro Nettovermögen halten. Etwa 35 Prozent der Österreicher leben in Zwei-Personen-Haushalten.

Bei Singles ergibt sich ein interessantes Geschlechtergefälle: Singlefrauen halten im Median rund 19.000 Euro Nettovermögen und damit um 1000 Euro mehr als Singlemänner. Beim Mittelwert liegen wiederum die Männer vorne. Das zeigt, dass Singlemänner zwar insgesamt über mehr Vermögen verfügen, die „normale“ Singlefrau aber besser mit Geld umgehen kann.

Besondere Aufmerksamkeit haben die Daten zur Vermögensverteilung erregt. In der Studie ist von einer „ausgeprägten Rechtsschiefe der Vermögensverteilung“ die Rede. So haben annähernd 40 Prozent der Haushalte ein Nettovermögen zwischen null und 50.000 Euro, elf Prozent aber ein Vermögen von mehr als 500.000 Euro. Das Nettovermögen umfasst das Bruttovermögen (also Finanz- und Sachwerte) abzüglich Schulden.

 

Schulden stellen keine Gefahr dar

Auch die Analyse der obersten und untersten zehn Prozent der Haushalte zeigt die ungleiche Verteilung der Vermögen: Zehn Prozent der Haushalte verfügen über ein Nettovermögen von weniger als 1000 Euro. Am anderen Ende der Skala besitzen zehn Prozent der Haushalte hingegen jeweils mehr als 542.000 Euro Nettovermögen. Die Hälfte aller Haushalte besitzt weniger als 76.000 Euro (Medianvermögen).

Nun könnte man flapsig feststellen, dass die Studie lediglich offiziell bestätigt, dass Reiche reicher sind als Arme. Für jene Interessensgruppen, die sich das Stichwort „Verteilungsgerechtigkeit“ auf die Fahnen geheftet haben, sind diese Zahlen jedenfalls ein gefundenes Fressen. Der AK-Ökonom Markus Marterbauer nennt sie einen „Meilenstein für Versachlichung der wirtschaftspolitischen Diskussion“. Die Studie zeige deutlich, dass im Zentrum der künftigen Steuer- und Budgetpolitik mehr Verteilungsgerechtigkeit stehen müsse, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter.

Beruhigende Nachrichten kommen von der Schuldenfront. Nur 17 Prozent der Haushalte haben mit dem Hauptwohnsitz besicherte Schulden und nur 21 Prozent haben unbesicherte Schulden – also etwa überzogene Konten oder Kreditkartenschulden. Generell sind reiche Österreicher stärker verschuldet als ärmere. Das liegt vor allem daran, dass Schulden in erster Linie zum Kauf einer Immobilie aufgenommen werden – und weniger (wie beispielsweise in den USA häufig der Fall) für den privaten Konsum.

Der Schuldenstand der privaten Haushalte stelle daher ein „relativ geringes Risiko“ für die Finanzmarktstabilität dar, so die Studie. Als positiv wird auch hervorgehoben, dass Österreicher anders als Amerikaner mit ihrem gesamten Vermögen für Schulden haften und notfalls sogar das Einkommen gepfändet werden kann.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.10.2012)

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150 Kommentare

Re: Re: Einkommensverteilung

vom Steuersystem richtig erwähnt, wird der Faktor Arbeit zu hoch besteuert. Es ändert jedoch nichts daran, dass zuallererst die Verschleuderung und Verluderung der Steuern durch Wählerbestechung bzw. der Schuldenwahnsinn beendet wird. Und wer von Verteilungsgerechtigkeit spricht, sollte wohl einmal von Leistungsgerechtigkeit sprechen.

7 5

Re: Re: Re: Einkommensverteilung

Sehr richtig, die Arbeit wird in AT zu hoch besteuert.
Aber warum ist das so?
Weil ein überbordender Staatsmoloch viel zu viel Geld ineffizient verschlingt.

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
03.10.2012 08:23
4 3

Re: Re: Einkommensverteilung

Ganz Deiner Meinung Toro!

Deshalb fordere ich immer wieder die Senkung der Lohnnebenkosten.

Senkt den Arbeitnehmer- und den Arbeitgeberbeitrag um je 3% jedes Jahr.
Die Bundesregierung kann sich sofort gedanken darüber machen wo sie die notwendigen Einsparungen angeht. Neue oder höhere Steuern, Gebühren oder Abgaben dürfen aber nicht entstehen.

Das ist mein Ansatz.

Antworten Antworten Antworten Gast: Knausy
03.10.2012 11:26
0 1

Re: Re: Re: Der Weg zum persönlichen Glück führt über die Dummheit!

Das hab ich immer schon geahnt, aber Sie haben es mir bewiesen!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
03.10.2012 11:32
1 2

Re: Re: Re: Re: Der Weg zum persönlichen Glück führt über die Dummheit!

Danke für die konstruktive Kritik.

Re: Re: Re: Einkommensverteilung

die rote ak streichen? sie nascht bei jedem bruttolohn mit und versorgt einzig die SPÖ!

Gast: Klugmann H
03.10.2012 07:28
22 9

Wer ist der normale Österreicher?

Der Neo Österreicher, hat eine Frau, die nie gearbeitet hat, wohnt fast gratis im Gemeindebau, fährt BMW oder MERCEDES, hat 3 Kinder, holt 10 Verwandte nach, spricht schlecht deutsch, ist arbeitslos, hat aber keine Schulden, da er mit der Arbeitslosenunterstützung oder Mindestsicherung und Kindergeld für 3 Kinder ganz gut über die Runden kommt.

Antworten Gast: Das Ekel Alfred
03.10.2012 09:20
5 0

Mann, wie klug ist doch Klugmann!




3 5

Re: Wer ist der normale Österreicher?

Dem Marterbauer ist die Unterstützung dieser Leute noch zu gering. Er möchte, dass diese Leute auch ein Vermögen besitzen. Lebt der hinter'm Mond?

Klar, er möchte seine Wähler ausreichend anfüttern.

Antworten Gast: Zyni
03.10.2012 08:37
1 2

Und wird von den um ihren Bonzenjob

zitternden Bonzen gegen die Reichen und Gstopften aufgehetzt.

4 4

Re: Wer ist der normale Österreicher?

nein das ist der SPÖ Wähler (und das SPÖ ideal).

Re: Re: Wer ist der normale Österreicher?

Das Ideal stimmt nicht ganz. Die Frau muss auch arbeiten und die Kinder in den Sozen- Aufbewahrungsstätten abgeben, um sie rechtzeitig der richtigen Gehirnwäsche zuzuführen, genannt Sozialisierung.

mehr macht auch nicht sinn

weil das geld am konto dauernd wert verliert
da spekuliere ich lieber mit aktien

zb praktiker

0 2

Re: mehr macht auch nicht sinn

Entweder spekulieren oder ausgeben. Viel mehr dazwischen gibt es nicht mehr = finanzielle Repression, die von den Regierungen bewusst wegen der Überschuldung abgefahren wird.

Das ist auch der Grund, warum Arm und Reich auseinanderdriften.

Antworten Gast: Hans im Glück
03.10.2012 08:26
0 0

Re: mehr macht auch nicht sinn

Glaubst Du dass es mit Praktiker bergauf gehen wird?

Warum?

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
03.10.2012 10:35
0 1

Re: Re: mehr macht auch nicht sinn

Die Antwort gibt oben Iason !

Ausgeben ( hoffentlich beim Praktiker ) oder spekulieren ( hoffentlich mit Praktiker ).

Gast: mmmh
03.10.2012 06:06
6 1

aufgrund

der konsumsteuern (nocheinmal 20% auf bereits versteuertes einkommen) alleine ist die ärmere hälfte (die unter dem median) unproportional von staatlichem einkommensraub betroffen. denn zu dieser gruppe gehören nicht nur jene, die einkommensteuerbefreit sind sondern auch mittlere einkommen bis 4000.- monatlich.

Gast: ösi
03.10.2012 05:21
6 2

bedrucktes papier

...und das ist noch zuviel.die nationalbank sollte sich um den ort und die menge unseres (nichtvorhandenen ?!) goldes kümmern.

Gast: Halbwissen
03.10.2012 00:40
3 3

Was wäre wenn nur eine Person das gesamte Vermögen der Welt hätte ?

Dann hätten wir die größte theoretische Ungleichheit beim Vermögen überhaupt.

Würden dann alle verhungern und zusehen wie die eine Person alle Güter dieser Erde hortet ?

Oder wieso lebt der Fischer mit seinem Minigehalt ( das viel zu hoch ist ) in einem Schloß, hat Autos und Flugzeuge samt Personal und wenn etwas hin ist läßt er es einfach reparieren egal wie viel es kostet ?

Gast: Halbwissen
03.10.2012 00:31
8 2

Auf den Konten der österreichischen Banken liegt gar nix !

Das Geld wurde verzockt !

Es stehen nur noch Zahlen auf dem Papier die durch nichts gedeckt sind außer durch zukünftige Steuerzahlungen die es nicht geben wird weil es einfach schon zu viel ist.

Die Guthaben müssen daher entwertet werden !
Entweder werden sie auf Null gesetzt ( Bankenzusammenbruch ) oder über Inflation ohne Inflationsausgleich ( Zinsen ) entwertet.

0 3

Re: Auf den Konten der österreichischen Banken liegt gar nix !

D.h. die Gläubiger müssen den Schuldnern zumindest einen größeren Teil der Schulden erlassen.

Darum geht es doch gerade. Niemand möchte zu diesen Gläubigern gehören! Das verursacht auch die Turbulenzen an den Finanzmärkten.

Die Schuldner sind die "Gewinner", die Gläubiger die Verlierer. Das ist zumindest statistisch im Durchschnitt so.


13 5

Genau auf diesen Schwachsinn habe ich wieder gewartet...

"Bei Singles ergibt sich ein interessantes Geschlechtergefälle: Singlefrauen halten im Median rund 19.000 Euro Nettovermögen und damit um 1000 Euro mehr als Singlemänner. Beim Mittelwert liegen wiederum die Männer vorne. Das zeigt, dass Singlemänner zwar insgesamt über mehr Vermögen verfügen, die „normale“ Singlefrau aber besser mit Geld umgehen kann."

Die 1000 Euro Differenz ergeben sich, weil die Männer den Frauen irgend etwas zahlen, weil normalerweise nur Männer auf der Suche sind. Egal ob Schmuck, ob Taxidienst, Kino, Rstaurant oder Puff und abgesehen weil es für Singlemänner viele Preisfallen gibt, nämlich da wo nur Männer Eintritt zahlen wie Discotheken, Chatseiten etc.
Das weiß wirklich bereits jeder, weshalb wird es also wieder nicht so geschrieben wie es ist?

Antworten Gast: free111
03.10.2012 09:04
2 0

Re: Genau auf diesen Schwachsinn habe ich wieder gewartet...

ja, genau! das is' es! skandalös, dass die disko-eintrittspreise, die nur für männer gelten, nicht in diese studie mit eingeflossen sind! danke für ihren dezenten und sachlichen hinweis.

Antworten Gast: merchant
03.10.2012 07:46
3 3

Re: Genau auf diesen Schwachsinn habe ich wieder gewartet...

Ich vermute, Sie verstehen den Unterschied Mittelwert und Median nicht.

Antworten Gast: obagscheida
03.10.2012 05:47
1 1

Re: Genau auf diesen Schwachsinn habe ich wieder gewartet...

sie haben das missverstanden... hier gehts nicht um erhöhten konsumation der jungen männer, sondern um den hohen anteil von greisen witwen, die das vermögen ihrer verstorbenen gatten formal noch besitzen. (schmunzel...)

3 4

Bastelstunde

Und der Gini Koefizient erzählt uns seit Jahren wie ausgewogen die Vermögensverteilung in Ö ist!
Wir basteln uns eine Statistik um damit je nach politischer oder sonstiger Befindlichkeit eine Aussage zu tätigen,die weder so noch so richtig sein kann,denn wenn die eine Aussage richtig ist,kann die andere nur falsch sein und vice versa natürlich auch.

23 5

Das finanzministerium hat für uns alle einen geldtransfer von 707 Euro nach Griechenland bereits vorbereitet.


Gast: Englbert
02.10.2012 22:07
8 7

Gott schütze dieses Land vor einer weiteren Regierungsbeteiligung der övp !

Denn dieser REICHENschutzbund verhindert seit Jahrzehnten, daß sich etwas ändert!

Re: Gott schütze dieses Land vor einer weiteren Regierungsbeteiligung der övp !

Es gibt einige Möglichkeiten zu mehr Einkommen zu kommen. Weiterbildung, Sparen und mehr oder überhaupt arbeiten.

Antworten Antworten Gast: zzz
03.10.2012 09:09
2 0

Re: Re: Gott schütze dieses Land vor einer weiteren Regierungsbeteiligung der övp !

Stichwort Weiterbildung
hätte vor 25 Jahren ein fertiger Ingenieur um den Pinaz wie er ihn heute von der Wirtschaft angeboten bekommt einen Job angenommen?

bei

den Löhnen und Steuern kein Wunder !!! und die Preiserhöhungen die uns der. Euro gebracht hat 30% nicht vergessen

Gast: Name=Schall+Rauch
02.10.2012 22:03
5 9

Deshalb her mit satten Erbschafts-, Schenkungs-, Vermögenszuwachs- und Vermögenssteuern!

Denn Vermögen, die diese läppischen Steuern nicht abwerfen, sind ohnehin in falschen Händen und sollten deshalb schleunigst umverteilt werden!

0 0

Erbschafts-, Schenkungs-, Vermögenszuwachs- und Vermögenssteuern!

Im Prinzip schon, aber die Gefahr ist immer, daß so wie bei der kalten Progression vergessen wird, die Grenzen anzupassen bzw zu ziehen, und schon ist der Mittelstand noch mehr belastet...

Gast: Gerechtigkeit
02.10.2012 21:58
8 13

Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Es ist doch allemal gerechter, leistungslose Einkommen versteuern zu müssen, als das Arbeitseinkommen per Mehrwertsteuer beim Ausgeben gleich ein zweites Mal (Doppelbesteuerung derselben Person!).
Wie OMA zu ihrem Vermögen gekommen ist (redlich erarbeitet, geerbt, geraubt, gestohlen, erschwindelt, erv....., etc.) und ob sie Steuern bezahlt hat, hat mit der Steuerpflicht des BEGÜNSTIGTEN nichts zu tun!

Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

wie wäre es einfach mit arbeiten und Leistung erbringen. Und wenn sie es geschafft haben, zu den "Reichen" zu zählen, können sie auch noch richtig stolz sein.

Antworten Antworten Gast: Johan Meltini
03.10.2012 08:17
4 1

Re: Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

50%, die 20000 Euro haben, arbeiten und bringen Leistung. 80% arbeiten und bringen Leistung, aber liegen immer noch locker unter 300000 Euro. 95% arbeiten und bringen Leistung, aber liegen immer noch unter 750000 Euro.
5% arbeiten nicht und bringen keine Leistung, lassen aber das Geld und übertriebene Erbmacht für sich arbeiten, haben aber weit über 1 Mio.
Wie geht das mit ihrer Logik zusammen?

12 5

Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Nicht überall darf der Staat mitnaschen und irgendwann ist einfach genug. Das Vermögen, dass die Leute haben, ist bereits der Rest nach Versteuerung. Nämlich deutlich weniger als die Hälfte des ursprünglich verdienten.

Antworten Antworten Gast: fefe
03.10.2012 09:32
1 7

Re: Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Blablabla. Müssen Sie Ihre Unwissenheit auch noch so schamlos zur Schau stellen?

0 4

Re: Re: Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Sehr geistreich.

Antworten Antworten Gast: Argesauge
03.10.2012 07:29
3 5

Re: Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Das ist da sbloedeste argument der rechten und es wird immer wiedergekaeut.....dadurch gewinnt es auch nicht an ueberzeugungskraft!

AUCH DER EURO DEN SIE EINEM HANDWERKER, WEM AUCH IMMER, ZAHLEN IST VERSTEUERT!!!

Und trotzdem muss er die Haelfte abliefern - aber das kapieren Sie nicht, denn die Gier macht blind.

Es geht doch nur um die Frage was besteuert werden soll - eine innere logik gibt es da nicht - es ist eine ganz willkuerlich gesetzte eintscheidung des menschen/der machthaber - KEIN NATURGESETZ.

sei es Wertschöpfung
sei es Vermögenszuwachs einer Person/Rechtssubjektes
sei es ein bestimmtes Verhalten/Nichtverhalten
etc....

es ist vom Menschen festgesetzt und kann vom AUFGEKLAERTEN MENSCHEN auch geaendert werden.

Konservativ heisst BEWAHRUNG des IST ZUSTANDES - daher geht es der oevp einfach nur darum, dass es so bleibt wie es ist.
daher moeglichst keine aufstiegschance und machterhalt der regierenden politmafia samt umfeld. Nur darum geht es bei der bildungs- finanz- und gesundheitspolitik

im grunde - sie trauen sich es nicht aussprechen - anerkennen die rechten die gleichberechtigung aller menschen NICHT an, denn beim status quo müssten die heute vermoegenden weltweit, national und regional den armen einen grossteil abgeben!!!

Doch das verhindert DIE ANGST vor dem sozialen Abstieg dem eigenen bzw. jenem der Kinder....

Doch Angst war schon immer eine schlechte Triebfeder und wir sollten uns im 21. Jhdt. emanzipiert haben!

1 3

Re: Re: Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Armut ist kein Kontostand, sondern eine Geisteshaltung.
Genauso wie Reichtum.

Nehmen Sie nur mal das Beispiel Lottogewinner:
Wieviele verzocken wieder alles, einfach weil sie nicht mit Geld/Wohlstand umgehen können?

Links sein bedeutet die Wohlhabenden für die Misere in der Welt verantwortlich zu machen.
Rechts sein bedeutet Randgruppen für die Misere im Land verantwortlich zu machen.

Hauptsache Sie bleiben Ihrer Ideologie treu. Denn es lebt sich leichter, wenn die anderen schuld sind, und nicht SIE SELBER!

7 6

Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Der Neid ist schon ein Hund, oder?

Antworten Gast: UKW
02.10.2012 22:10
4 4

Re: Deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Endlich kapierts einer!

Gast: Blümchen
02.10.2012 21:45
7 5

Deshalb sind Vermögenssteuern völlig gerechtfertigt, weil der Schutz und die Verteidigung von Leben und Eigentum mittels Militär, Polizei, Bürokratie, Gesetzgebung, Justiz und Bankenrettung vornehmlichste Staatsaufgaben sind, aber die Allgemeinheit LAUFEND einen Haufen Geld kosten!


Ohne diese Institutionen hättet Ihr einander im Streit um Eure Habe längst die Schädel eingeschlagen!
Schon bei der Regulierung eines Bagatelleschadens werden die Leistungen des Staates (z.B.Gesetze) in anspruch genommen, ganz zu schweigen von Krieg, Finanzkrisen, Raub, Einbruch, Diebstahl, Scheidung, etc.!

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Re: Deshalb sind Vermögenssteuern völlig gerechtfertigt, weil der Schutz und die Verteidigung von Leben und Eigentum mittels Militär, Polizei, Bürokratie, Gesetzgebung, Justiz und Bankenrettung vornehmlichste Staatsaufgaben sind, aber die Allgemeinheit LAUFEND einen Haufen Geld kosten!

Wenn man was hat, dann zahlt man wohl auch Steuern. Dazu muss man nicht noch das Vermögen zusätzlich noch einmal besteuern.

Wer schlägt bitte wem den Schädel ein? Die Scheidung zahlen sich gerade die Besitzenden selbst. Bei Armen werden die Mütter mit den Kindern von der Allgemeinheit durchgefüttert. Das ist schon gut so. Aber das Gegenteil ist jedenfalls nicht der Fall.

Antworten Gast: Hans im Glück
03.10.2012 08:36
1 1

Blümchen, Blümchen ... ist die Steuerlast in Ö zu ering?

Ich finde dass keine neuen oder höhere Steuern gerechtfertigt sind bis nicht alle schwarzen Löcher zugestopft sind:

-HAA
-EU-Beitrag
-Griechenlandhilfe
-ESM und EFSM
-IWF-Aufstockung
-Kyoto-Strafzahlungen
-Die Sparvorschläge des Rechnungshofes umgesetzt sind

Was wir dringend brauchen ist eine Senkung der Lohnnebenkosten.

Folgender Vorschlag: Senkung der Lohnnebenkosten (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitrag) um je 3% pro Jahr. Der Vorteil für die Bundesregierung liegt in der Planungssicherheit. Sie dürfen jetzt schon überlegen in welchem Bereich sie diesen Steuerausfall einsparen wollen.

Diese Überlegungen werden in Zukunft ALTERNATIVLOS sein.

Neiddebatten bringen wenig.

Antworten Antworten Gast: Helferlein
03.10.2012 09:52
4 1

Re: Re: Gerade deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Es ist doch allemal gerechter, leistungslose Einkommen versteuern zu müssen, als das Erwerbseinkommen beim Ausgeben per Mehrwertsteuer noch ein zweites Mal!
Die Gewichtung ist einfach falsch!
Leistunglose Einkommen besteuern, dafür Arbeit und Konsum weniger besteuern!

Antworten Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
03.10.2012 10:38
1 4

Re: Re: Re: Gerade deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Das Vermögen wurde bereits besteuert.

Privateigentum soll unantastbar sein.
Wozu arbeiten wir sonst???

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Helferlein
03.10.2012 11:21
3 0

Re: Re: Re: Re: Gerade deshalb sind Schenkungs-, Erbschafts- und Vermögenszuwachssteuern gerechtfertigt, weil Geschenke, Erbschaften und Vermögenszuwächse (leistungslose!) Einkommen für den Beschenkten/Erben/Vermögenden sind und zusammen mit seinem Erwerbseinkommen nach dem Einkommensteuertarif versteuert werden sollten!

Aber nicht vom Begünstigten!

Antworten Antworten Gast: Helferlein
03.10.2012 09:39
4 1

Re: Senkung der Lohnnebenkosten kommt einer Lohnkürzung gleich!

Oder wollen Sie, daß der Staat noch mehr Steuergelder in das Gesundheits-, Pensions- und das Arbeitslosensystem pumpen muß! Andernfalls bliebe nur noch die private Versicherung - aber die ist bekanntlich noch teuerer!

Antworten Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
03.10.2012 10:37
0 4

Re: Re: Senkung der Lohnnebenkosten kommt einer Lohnkürzung gleich!

Der Staat soll endlich gesundschrumpfen.

Hobbyökonom