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Handel: Mehr Geld statt Urlaub?

04.10.2012 | 18:37 |   (Die Presse)

40 Prozent der Handelsangestellten wollen sich laut Wirtschaftskammer Urlaube ausbezahlen lassen. Grund dafür seien nicht niedrige Löhne, sondern gestiegene Kosten.

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Wien/Juk. Es ist für Mitarbeiter in anderen Branchen schwer nachvollziehbar, dass ein Arbeitnehmer auf einen Teil seiner Urlaubstage verzichtet und stattdessen lieber Bares in die Hand gedrückt bekommen will. Unter Handelsangestellten ist der Wunsch offenbar weiter verbreitet als angenommen. 30 bis 40 Prozent der Angestellten würden derzeit den Wunsch hegen, sich ihre Urlaubstage ausbezahlen zu lassen, sagt Bettina Lorentschitsch, oberste Händlerin in der Wirtschaftskammer, kurz bevor die erste Lohnverhandlungsrunde mit der Gewerkschaft am 24. Oktober startet.

Ein Zeichen, dass die Handelsangestellten nicht mit ihren oft als niedrig beklagten Gehältern auskommen? Schon. Doch den Grund dafür sehen die Arbeitgebervertreter überall, nur nicht bei den Löhnen. Sie machen die gestiegenen Lebenshaltungskosten dafür verantwortlich ebenso wie die hierzulande ungleich höheren Lohnnebenkosten. Höhere Löhne würden ja nur in sehr geringem Umfang bei den Mitarbeitern ankommen. „Drei Euro mehr für den Mitarbeiter bedeuten sechs Euro mehr für den Arbeitgeber“, so Lorentschitsch.

Für Manfred Wolf, der für die Gewerkschaft in die Verhandlungen über die Löhne und Gehälter für die Handelsmitarbeiter geht, steht das Thema „Geld statt Urlaub“ aber gar nicht zur Disposition: „Es gibt absolut keine Veranlassung, über dieses Thema zu sprechen“, sagt er. „Es ist nicht so, dass die Beschäftigten uns wegen dieses Problems die Tür einrennen.“ Zwar finde er gut, dass die Arbeitgeber thematisieren würden, „dass sie nicht die Löhne zahlen, die ihre Mitarbeiter verdienen. Aber sie haben dafür den falschen Lösungsansatz.“ Wolf forderte einmal mehr „faire und gerechte Löhne“ für die Handelsangestellten. Im letzten Jahr einigten sich die Sozialpartner auf einen Mindestlohn von 1350 Euro brutto (entspricht 1080 Euro netto). Wie hoch der Durchschnittslohn im Handel ist, lässt sich laut Lorentschitsch nicht seriös beantworten.

Rechtlich ist es Arbeitnehmern – vorausgesetzt, sie haben ein aufrechtes Dienstverhältnis – nicht möglich, sich ihre Urlaubstage in Geld abgelten zu lassen, sagt Martina Großinger, Arbeitsrechtsexpertin bei der Wirtschaftskammer. Dies gehe nur dann, wenn der Vertrag eines Mitarbeiters gekündigt wurde und dieser seine Urlaubstage nicht mehr konsumieren kann. Die Kammer wolle kein „Verhinderer“ sein, sagt René Tritscher, Geschäftsführer der Sparte Handel. „Wenn sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber das wollen, warum soll es dann nicht möglich sein?“

 

Arbeit soll an jedem Samstag möglich sein

Ähnliches gelte für die Möglichkeit für Handelsmitarbeiter, an zwei aufeinanderfolgenden Samstagen zu arbeiten. Viele Frauen in Teilzeit würden demnach gerne am Freitag und am Samstag arbeiten, da in dieser Zeit Partner für die Kinderbetreuung sorgen könnten. Doch auch das sei derzeit rechtlich nicht möglich: Wird an einem Samstag nach 13 Uhr gearbeitet, müsse die Mitarbeiterin am darauffolgenden Samstag frei bekommen.

Gewerkschafter Wolf sieht die Gefahr, dass die Lockerung der Schutzbestimmung „unter dem Deckmäntelchen der Individualisierung“ dazu führen könnte, dass Arbeitgeber die Zustimmung ihrer Mitarbeiter erzwingen, an hintereinander folgenden Samstagen zu arbeiten. „Wer Angst um seinen Arbeitsplatz hat, hat keine Wahlfreiheit.“ Lorentschitsch hingegen hält die gesetzlichen Regelungen für zu starr: „Mindeststandards müssen sein, doch wir müssen nicht zu Tode schützen.“

Auf einen Blick

Die WKO will für die 570.000 Handelsangestellten flexiblere Regelungen im Kollektivvertrag schaffen. Sie sollen sich unter anderem Urlaub ausbezahlen lassen können, wenn gewünscht. 40 Prozent der Mitarbeiter hätten Interesse an einer solchen Regelung.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.10.2012)

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64 Kommentare
 
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Gast: Wahlsteirer
07.10.2012 23:27
0 0

Mehr Geld statt Urlaub?

Was soll das?

Ich arbeite im Handel.
In meinem Alter(25) verdient man im Schnitt 1050-1100€ netto.

Ich habe jeden Tag freundliche, anstrengende, unverschämte Kunden.
Die letzten beiden Typen überwiegen.

Nach 9-13 Stunden ist es dann wieder vorbei.
Man muss ja tlw. von 06-21 Uhr einkaufen können. Mittagspause je nach Kundenaufkommen, es könnte sich ja jemand beschweren, wenn Personal fehlt. Da gibt es halt keine Pause.

Zeitausgleich wird auch nicht so genaugenommen, mit der AK lässt sich ja vieles auch nach der Kündigung regeln.
Von den Samstagen brauchen wir ja gar nicht erst reden.

Urlaub wird wirklich ausbezahlt.
Es gibt Krankenstände, Schwangerschaften, man(n) hat tlw. keine Möglichkeit in den Urlaub zu gehen, er wird einfach gestrichen.
Pocht man auf die gesetzlichen Regelungen wird mit der Kündigung gedroht.

Ausbezahlter Urlaub lohnt sich allerdings nicht wirklich. Ich habe 14 Tage ausbezahlt bekommen, ergab ~ 320€ netto.
Danke, lieber verbringe ich 14 Tage mit meinem Partner oder der Familie.
So sehr kann ich die 320€ gar nicht brauchen, bzw. wenn doch.......

Sicher mit dem Gehalt ist immer noch irgend ein Urlaub möglich. Man verzichtet halt auf ein Hobby oder andere Freizeitgestaltung unterm Jahr für ein paar Tage in der Sonne...

Die kommende Woche ist meine letzte im Handel.

Ob es besser oder schlechter wird werde ich sehen, zumindest das bessere Gehalt macht das Leben einfacher.

Unterschied zwischen Sagen und Meinen:

Frau Lorentschitsch sagt:

30 bis 40% der Mitarbeiter wollen Geld statt Urlaub.

Frau Lorentschitsch meint:

30 bis 40% der Mitarbeiter bekommen von uns sowenig Gehalt, da geht sich eh kein Urlaub aus, die können das Geld besser brauchen und dafür gibt es weniger Abwesenheitstage.

Gast: Sugo
05.10.2012 17:17
0 0

Streik im Handel wäre sehr wirksam!

Ein Streik im Handel für höhere Löhne, diese sind im Handel wirklich lächerlich, wäre sehr wirksam, denn wenn da eine Woche gestreikt wird, vergammeln in Supermärkten Unmengen an Waren und dann kostet die Schnorrei beim Lohn die Händler eine ganze Stange Geld.

Alle hoffen auf das Aufkommen von Inflation und nur wenn man die Gehälter und Löhne im Handel wesentlich erhöht, kann es zu Inflation überhaupt kommen.

Langfristig wäre ein Streik der Handelsangestellten auch für die Konsumenten nützlich, da die Konzentration im Handel bei höheren Löhnen automatisch sinkt. Je größer ein Unternehmen, desto mehr ist es vom Preis für Arbeitskräfte abhängig.

Die Konzentration im Handel konnte zum Schaden der Konsumenten, die wegen der Marktkonzentration in Wahrheit immer weniger Auswahl zu relativ zur Qualität immer höheren Preisen haben, nicht gesenkt werden.

Wir müssen Zustände wie in den USA verhindern, wo es in Supermärkten nicht einmal mehr Semmeln gibt, da die irgendwann ein Manger aus den Regalen genommen hat. Einheitsramsch mindester Lebensmittelqualität reiht sich dort an Einheitsramsch mindester Lebensmittelqualität. Und in Wahrheit ist der minderwertige Analogkäse und das Zeugs in US-Supermärkten relativ teuer.

Nur haben die Konsumenten gar keine Auswahl mehr. Es sind bald Zustände wie im ehemaligen Ostblock wo genommen werden musste was die Zentrale der Bevölkerung eben anbot.

Ein Streik im Handel würde den Handel beleben, aber dazu sind die Österreicher zu feige!

Gast: zzz
05.10.2012 12:40
1 0

zynisch zum Quadrat

Die gute Frau sollte Löhne im Handel auf ein der Arbeitsleistung entsprechendem Niveau bezahlen.
Damit könnte jeder Arbeitnehmer auch seinen verdienten Urlaub geniessen.

Gast: Handelsangestellte
05.10.2012 12:13
2 0

Mehr Geld statt Urlaub?

In einer biologisch begrenzten Lebenszeit
kann ich darin keine Lebensqualität mehr
für uns erkennen.
Ich fordere daher mehr Urlaub und mehr Geld!

Gast: kp77 gmbh
05.10.2012 12:01
3 0

der größte Abzocker mit Null Gegenleistung ist der Staat

wir könnten in unserem Kleinunternehmen sofort 5 Personen einstellen, die Auftragslage ist gut, aber

1) ist es schwiedrig, gute Leute zu bekommen, da sie in der Pfründewirtschaft (Konzerne, Staatsbetriebe, Ämter etc.) mehr verdienen und weniger arbeiten müssen als in einem KMU oder sie es sich als Pensionist 50+ bereits gut eingerichtet haben.

2) bleibt uns am Ende auf Grund der Abgabenlast nicht mehr Gewinn übrig, obwohl wir mit 5 Leuten mehr als doppelt so viel leisten könnten.

3) die Trennung von Angestellten, die nicht entsprechen, ein ziemlich teures Unterfangen ist.

An die Jugend: schaut`s, dass Gutachter in Kärnten werd`s, oder in einem int. Konzern unterkommt`s (die zahlen nämlich kaum Steuern) oder in einem staatsnahen Betrieb.

Antworten Gast: Kritischer
05.10.2012 13:32
0 0

Re: der größte Abzocker mit Null Gegenleistung ist der Staat


Geben Sie doch Gehalt für Ihren Wunschkandidaten an - zusammen mit Ihrer Geschäftstelefonnummer.

Warum denn nicht?

Ach Sie wollen € 6,50 netto für eine erfahrene Kraft bezahlen? Oder sind es gar € 7,--?

Net wundern. Die Drecksarbeit um diesen Dreckslohn machst´ Dir bitte selbst.


Re: der größte Abzocker mit Null Gegenleistung ist der Staat

Die Mitarbeiter die sie wollen, wird's nicht geben. Solche die für nichts viel Leistung bringen. Die Menschen wollen auch leben.

Antworten Antworten Gast: kp77 gmbh
05.10.2012 18:57
0 0

Re: Re: der größte Abzocker mit Null Gegenleistung ist der Staat

Astreine Unterstellung!

Es gibt Kollektivverträge, bitte daher sich bei den Sozialpartnern zu beschweren, falls Löhne und Gehälter zu niedrig ausverhandelt. Eine etwaige Überzahlung resultiert aus dem Geschäftsgang.

Leute, warum macht ihr euch nicht selbständig?

Oder, wie von mir empfohlen, ab in den staatsnahen Bereich. Bis zum Staatsbankrott wird dort noch mehr gezahlt als erwirtschaftet.

Gast: F.Rage
05.10.2012 09:51
8 0

Systemwechsel

Es muss Arbeitnehmern mehr bewusst machen, wieviel Geld der Staat kassiert.
Wenn jeder Steuerzahler den Bruttolohn inkl. Nebenkosten und Sozialversicherung auf sein Konto überwiesen bekommen würde und dann die Abgaben zahlen müsste, hätten wir längst eine Revolution!
So sieht ja keiner richtig, wie der Staat abzockt!

18 0

senkt die Lohnnebenkosten

oder zumindest lasst die Dienstnehmer nicht noch mehr brennen, wenn sie schon freiwillig die Gehälter erhöhen wollen. Meine Firma verfügt eben nur über ein bestimmtes Budget, wie sollen wir den Dienstnehmern mehr ausbezahlen, wenn uns der Staat sofort mit noch mehr Abzügen "bestraft"??? Ich habe die Stundenlöhne um 3,20 Euro erhöht, die Angestellten merken fast nichts davon, aber die Firma hat fast 30% mehr an den Staat abzuliefern. Das ist doch sowas von verkehrt!!!

....wohl noch nie Haus gebaut, Frau Obfrau

reiche Unternehmenstochter redet vom Hausbaun. Hat wohl der Papi gebaut oder? Hausbauer brauchen ihren Urlaub für den Hausbau und nicht ein paar Euro extra für nicht konsumierte Urlaubstage. Was für ein Sager??? Gerechte Bezahltung im Handel und Arbeitszeiten, die auch Familie und Freizeit erlauben und keine Fleckerlteppicharbeitszeiten: Ein paar Stunden jetzt, kommst halt dann wieder und bitte bleib auf Abruf. So schauts aus Frau Handelsobfrau!

neue Sklaverei

so gut wie kein Lohn

Das besondere im Handel ...

... ist aber auch, dass sehr oft noch massiv Überstunden aufgebaut werden (tZ auch mit dem Faktor 1.5 oder 2, zB am WE oder abends), und sich die in Freizeit gar nicht sinnvoll konsumieren lassen. Wenn jemand 150 Überstunden "stehen" hat, soll er dann ein Monat zusätzlich auf Urlaub gehen?

3 1

Aha, noch mehr arbeiten "wollen"

und dann über Erschöpfungsdepressionen (burn out) jammern; abgesehen davon lohnt sich "arbeiten" in Österreich im Niedriglohnsektor wirklich kaum mehr. Wozu der ganze Stress, wenn man weder als Aktiver noch später als Pensionist davon normal leben kann: Grundsicherung?

Gast: Pas
05.10.2012 08:31
1 1

Dagegen

Wir wollen ja nicht noch eine Ausrede für "Burnout"!

Gast: Na und?
05.10.2012 07:26
13 1

Krank und pervers bis dorthinaus!!!

Die WIRTSCHAFTSKAMMER weiß auf einmal, was die ANGESTELLTEN wollen?!?!?

Das kann nur Lug und Betrug sein.

Zuerst nimmt man den Leuten den Lohn, dann den Urlaub und von freien Wochenenden reden wir schon lange nicht mehr!

Mich schockiert immer die Dummheit der Masse, die sowas noch fördert. Stichwort: Einkauf an Feiertagen, Samstag usw.

Antworten Gast: austria wien
05.10.2012 12:44
0 0

Re: Krank und pervers bis dorthinaus!!!

nachsatz - wie dumm müssen menschen sein, die sich für ein handy 5 uhr morgens anstellen ? wer fördert diesen blödsinn - liebe frau bettina ? sind sie zu lange in der sonne auf den malediven gestanden ?

Antworten Gast: austria wien
05.10.2012 12:42
0 0

Re: Krank und pervers bis dorthinaus!!!

der großteil von österreich ist halt dumm.

Gast: Johan Meltini
05.10.2012 07:26
6 0

?

'Wie hoch der Durchschnittslohn im Handel ist, lässt sich laut Lorentschitsch nicht seriös beantworten.'
Das glaubt die Gute aber selber nicht, oder?

11 0

die arbeitgebervertreter

sehen schon die wahrheit, aber die sind nicht dazu da die wahrheit zu sehen sondern für ihre wähler - schwarze ausbeuter, noch mehr rauszuholen!!!!!

die bezahlung im handel ist unterm hund!!!!

aber solange sich das die lieben handelsangestellten gefallen lassen wird sich das halt nicht ändern!

einige tage solidarische streick im gesamthandel würden die situation rasch ändern!!!!

aber solidarität ist ja für die ahnungslosen lemminge ein fremdwort!!!!!

0 0

Re: die arbeitgebervertreter

Das Problem ist nicht nur dass der Lohn niedrig ist.
Überstunden muss meine Gattin sofort in Form von ZA konsumieren. Die Mehrarbeit ist angeordnet, der sosofrtige Abbau ebenfalls, Nutzen für meine Gattin Null, da 1:1.
Wer bei Hofer gearbeitet hat der weiß auch, dass man dort nach 5, 6 Stunden kaputt ist.
Teilzeitkräft werden ausgesaugt "bis zum Geht nicht mehr".
Ich würde jene Handelsketten boykottieren, die eine derartige Untergrabung durchsetzen.
Sollte dies branchenweit umgesetzt werden kann man nur noch Streiks empfehlen.
Ich bin sicher, dass die Fragen zur Umfrage anders derstellt wurden als die Ergebnisse präsentiert wurden.

Gast: Kleinverdiener
05.10.2012 06:07
16 0

Weg mit dem Urlaub! Non-Stop-Arbeit weil es sich auszahlt:


Miete: € 600,--
Strom, Gas, Heizung: 200,--
Hausmeister und BK: 150,--
Monatskarte: 35,--
Essen: 200,--
Kleidung, Hygiene, Körperpflege: 30,--
Versicherung, Vorsorge, Selbstbehalte: 50,--
Feste (Weihnacht, Ostern, Geburtstage): nicht drinnen.

Nettoverdienst: 1.080 ?

Arbeiten nur um zu überleben und um Schulden anzuhäufen?

http://kurier.at/karrieren/berufsleben/4480988-bekenntnis-zum-miesen-gehalt.php


Re: Weg mit dem Urlaub! Non-Stop-Arbeit weil es sich auszahlt:

Strom, Gas, Heizung: 200,--?
Für wie viel qm?
ich zahle in Wien für 60qm für Fernwärme, Strom und Wasser keine 70 EUR im Monat.

Strom/Gasanbieter wechseln, den Rechner dazu gibts auf www.econtrol.at

kommt drauf an wie alt die Wohung ist

Ich hab z.B. 41m² und zahle €69 Gas und und €89 Strom im Monat, in Summe also €158. Weil die Fenster uralt sind ; ) und die Energie verloren geht.

Auch die Wasser- & Abwasser-Preise sind förmlich explodiert. Letztes Jahr Nachzahlung von €283 und gleichzeitig Betriebskostenerhöhung um €50 im Monat, macht in Summe €883 mehr für 2010-2011.
Heuer €187 Nachzahlung für Betriebskosten.

Ich würd seine Angaben einfach mal so stehn lassen.

Re: kommt drauf an wie alt die Wohung ist

Auch die Fernwärmeerhöhung ist eine Frechheit (va die Begründung im Schreiben der Wienenergie), wird beim Gas nicht anders sein.
ich hab stromsparende Geräte, bei 60qm zahl ich 21,30 (10mal im Jahr) für Strom und 50 EUR (12mal im Jahr) für Fernwärme und Warmwasser, das Haus ist aber sehr gut isoliert. und ich habe mir Thermorollos gekauft (auch im sommer sehr zu empfehlen)

 
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