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Haushaltsenergie im August um 6,9 Prozent teurer

08.10.2012 | 10:08 |   (DiePresse.com)

Superbenzin verteuerte sich im Jahresabstand um 8,4 %, Heizöl kostete sogar 12,3 % mehr. Im Vergleich zum Juli stiegen die Preise um 2,7 %.

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Die Energiepreise für Österreichs Haushalte stiegen im August im Jahresabstand um 6,9 Prozent. Dies geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur berechneten Energiepreisindex für private Haushalte hervor. Im Vergleich zum Vormonat Juli stiegen die Preise im um 2,7 Prozent an. Der Verbraucherpreisindex stieg im Monatsabstand nur um 0,3 Prozent und im Jahresvergleich um 2,2 Prozent.

Superbenzin verteuerte sich laut Energieagentur im August 2012 gegenüber August 2011 um 8,4 Prozent, Diesel um 7,8 Prozent und Heizöl um 12,3 Prozent. Strom verteuerte sich binnen Jahresfrist um 1,8 Prozent. Der Gaspreis stieg um 3,2 Prozent. Fernwärme war im August um 10,7 Prozent teurer als ein Jahr davor. Die Preise für feste Brennstoffe stiegen gegenüber dem Vorjahr im Durchschnitt um 0,7 Prozent. Brennholz verteuerte sich um 0,6 Prozent, dafür verbilligten sich Holzbriketts im Jahresabstand um 0,8 Prozent.

Im Vergleich zum Vormonat Juli gab es im August einen Preisanstieg bei Superbenzin (+4,2 Prozent), Diesel (+4,5 Prozent) und Heizöl (+5,4 Prozent) sowie bei Fernwärme (+1,2 Prozent). Strom- und Gaspreis blieben stabil. Verbilligt haben sich im Monatsabstand jeweils um 0,1 Prozent feste Brennstoffe, Brennholz und Holzbriketts.

(APA)

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23 Kommentare
Gast: Der Stiftungsrat
09.10.2012 15:25
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Superbenzin verteuerte sich im Jahresabstand um 8,4 %, Heizöl kostete sogar 12,3 % mehr.

Nur eine Nebenwirkung unseres Geld- und Finanzsystems: Die Schulden der einen sind die Guthaben der anderen. Vom Zinseszinseffekt profitieren die Kapitalguthaben. Bluten müssen jene, die diese Zinsen erwirtschaften müssen. So werden die Reichen immer reicher und immer größere Teile der Gesellschaft sind tief verschuldet. Und: Wenn Geld keine Rolle spielt, steigen die Preise schnell.

Gast: Plach2
08.10.2012 19:11
0 0

Das haben sich SPÖ+ÖVP so gewünscht!

Höhere Ernergiepreise sind "gerechter" sagte die SPÖ, die ÖVP nannte es "ökologischer",
gemeinsam erhöhten sie die Steuern auf Treibstoffen auf unglaubliche 75% des Zapfstellenpreises.

SPÖ+ÖVP müssen jubeln!

und warum sagt dann die raiffeisen niederösterreich

daß es keine inflation gibt? oder nur eine sehr kleine?


Antworten Gast: Plach2
08.10.2012 19:12
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Re: und warum sagt dann die raiffeisen niederösterreich

Raiffesien zahlte für 2 Mrd Gewinn lediglich 1% Steuern, ganz legal.

Von solcher Großzügigkeit können Kleinverdiener nur träumen.

Wenn das so weiter geht frieren diesen Winter nicht "nur" die Obdachlosen .... sondern die Arbeitende Bevölkerung glaich mit.

....

Gast: Gast 99
08.10.2012 13:53
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Überprüfungen

Warum greift hier nicht einmal die Konsumentenschutzstelle ein. Die schützen doch sonst in vielerlei Dingen die Konsumenten. Das wäre doch einmal eine tolle Sache die Verteuerungen von Leistungen öffentlicher Stellen auf ihre Plausibilität zu prüfen. Damit diese Abzockerei einmal aufhört. Man vergleiche! Bei den Pensionisten wird die Pension unter der Inflationsrate erhöht und jetzt schon das zweite Mal innerhalb von 4 Jahren. Gleichzeitig erhöhen sich die Arbeitspreise für die Fernwärme lt. unten stehendem Posting im Jahr 2011 von 37,03 Euro/MW auf 44,44 EUR/MW (= +20%) und danach im Jahr 2012 auf 49,99 um 11,25% obwohl lt. unten stehenden Posting gleichzeitig die internationalen Gaspreise gesunken sind. Un auch in anderen Kostensegmenten wird unerbittlich weit über die Inflationsrate erhöht. Auch öffentliche Versorger sollten die Steuerzahler nicht als Melkkuh betrachten! Wer kann diese Abzockerei aufhalten?! Wie wäre es mit Schiedsgerichten bei Preissteigerungen, in denen auch Bürger sprich Konsumenten vertgreten sind. Schlaft da die Arbeiterkammer?

Antworten Gast: julius van loth
08.10.2012 16:46
3 0

Re: Überprüfungen

Was gibt es da zu überprüfen?
Dieses Phänomen nennt man Inflation - zweifach ausgelöst durch die von uns gewählten Politiker:
1. durch Steuern und Abgaben und
2. durch ihre Duldung der Entwertung des Euros (Stichwort Aufkauf von Staatsanleihen).

Beides gemeinsam ergibt eine schleichende Enteignung der Bevölkerung, wie sie manche Leute ja schon seit Jahren kritisieren (doch diese werden zur Zeit noch nicht gewählt).


Gast: Gegen globale Ausbeutung
08.10.2012 12:59
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Die Ausbeutung der Massen wird perfektioniert

Jetzt kommt noch der ESM ( Europäischer Raubmechanismus ) dazu.

Gast: Feelings2012
08.10.2012 12:21
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flüssige Steuer

Flatscreens und Kreuzfahrten sind billiger geworden - der Rest ist nur gefühlte Inflation.

Wie hoch ist die Mineralölsteuer?
0,482 - also 48,2 Cent pro Liter Benzin -
bzw. 0,397 also 39,7 cent pro Liter Diesel. dazu kommen noch 20 % Märchensteuer auf den Gesamtwert (also Material+Steuer).

Benzin/Diesel ist derzeit fast 50 % Steuer - schaut euch einfach die Tankrechnung genauer an.

5 0

Fernwärme Wien erhöht massiv die Preise

Nachdem Fernwärme Wien die Preise bereits vergangenes Jahr bedeutend erhöht hat (8,2%), greift die Fernwärme wieder kräftig zu bei ihren Kunden dieses Jahr. (7,9%)

Zur Verdeutlichung die absoluten Zahlen, die Fernwärme rechnet die Prozentuale Erhöhung mit den Gesamtkosten, also Arbeitspreis samt Grundkosten dadurch ergibt sich die "geringe" Erhöhung von ~8%.

Bisheriger Arbeitspreis: 37,03 EUR /MW
nach der Erhöhung 2011: 44,44 EUR/MW
nach der Erhöhung 2012: 49,99 EUR/MW <-- aktueller Preis

Der Arbeitspreis wurde also um stolze 20% erhöht. Um ca. diesen Prozentbeitrag hat die Fernwärme Wien auch letztes Jahr zugelangt. Sehen wir uns mal die Ausreden an:
Wien Energie begründet die Erhöhung mit Preisentwicklung an den internationalen Energiemärkten und damit höheren Erzeugungskosten.

1.Die internationalen Gaspreise sind in den letzten 2 Jahren stark gesunken durch Schiefergasförderung. http://www.onvista.de/rohstoffe/erdgas-henry-hub-fut-indikation-preis/kurs
" target="_blank">http://www.onvista.de/rohstoffe/erdgas-henry-hub-fut-indikation-preis/kurs


Erdgas hat sich sogar entgegen dem jahrelangen Trend vom Erdöl abgekoppelt.
2. Fernwärme Wien Energieträger ist zu einem beachtlichen Teil MÜLL. Hier hat die Stadt Wien bereits im letzten Herbst wieder die Gebühren erhöht. Wir müssen also mehr bezahlen das sie unseren Müll nehmen und uns dann wieder teuer verkaufen als Fernwärme.
3. Fernwärme entsteht als Nebenprodukt in den Erdgaskraftwerken, warum sollen wir mehr für Strom bezahlen und wieder draufzahlen bei Fernwärme... - da wird doppelt und dreifach abkassie

4 0

"Wir müssen also mehr bezahlen das sie unseren Müll nehmen und uns dann wieder teuer verkaufen als Fernwärme. "

Und am lustigsten - oder eher am traurigsten - finde ich ja die Idioten, die den Mist auch noch gratis vorsortieren, weil ihnen das irgendwann mal mehr mit dem Allheilmittel Ökoschmäh eingeredet hat.

Anstatt zu begreifen, daß sie Gratisarbeit für die Gemeinde Wien verrichten, halten sie sich auch noch für die Retter der Welt und gehen anderen auf den Sack damit.

Antworten Antworten Gast: zetto
08.10.2012 17:12
0 1

Re: "Wir müssen also mehr bezahlen das sie unseren Müll nehmen und uns dann wieder teuer verkaufen als Fernwärme. "

Welchen Mist denn?

Es gibt in Wien nur mehr Restmüll.

Leben Sie am Mond?

Oder glauben Sie tatsächlich, dass Glas verbrannt wird?

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Re: Re: "Wir müssen also mehr bezahlen das sie unseren Müll nehmen und uns dann wieder teuer verkaufen als Fernwärme. "

Natürlich wird Glas nicht verbrannt. Nur ist mir das egal, solange ich für die Sortierung nichts bezahlt bekomme.

Re: Fernwärme Wien erhöht massiv die Preise


http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/1298043/Teures-Wiener-Paradies?from=suche.intern.portal

Da wird klar, warum alles teurer wird!

Für unsere Genossen ist uns nichts zu teuer!

Es ist nicht leicht, sich dem roten Würgegriff zu entziehen!


Realinflation höher

Gott sei Dank bekommen wir bei dieser Realinflation Sparzinsen weit unter dieser, von der wir dem unersättzlichen Fiskus noch Kapital-ERTRAGS(!)-steuer bzw. Vermögens-ZUWACHS(!)-Steuer abliefern müssen!


Antworten Gast: Hurz IV
08.10.2012 15:10
1 0

Re: Realinflation höher

Am besten hebt man sein Geld ab und versteckt es unter der Matratze. Die 0.1% Wertverlust gegenueber dem Sparbuch sind auch schon wurscht und man hat wenigstens das gute Gefuehl, dass sich weder Bankster noch Politgauner am eigenen Sparguthaben bereichern koennen.

Dafür gibts die elektronische Gesundheitsakte .... Kann man gleich 1:1 überweisen ...

... Jetzt dteigen die Heizkosten, dass sich das Heizen bald keiner mehr leisten kann, dann wird die elektronische Gesundheitsakte auch noch voll. ....

Bitte um Aufklärung

Also folgendes:
Ich frage mich wie die ganzen Berechnungen stimmen können, weil, wenn ich davon ausgehe, dass ein Produkt im
Juli 2011 10 Euro gekostet hat
und ich eine monatliche Preissteigerung um 2% hernehme, dann komm´ich im
Juli 2012 auf 12,68 Euro was eine Steigerung von 26,8% ergibt auf´s Jahr gerechnet...

?!?!?!?

Ich glaube, das ist den Wenigsten bewußt... Oder hab ich hier einen Denkfehler drinnen?

Antworten Gast: Mind Nao
08.10.2012 11:38
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Re: Bitte um Aufklärung

Einen Denkfehler.

Antworten Gast: Halbwissen
08.10.2012 11:36
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Re: Bitte um Aufklärung

Wo gab es eine monatliche Preissteigerung von 2 Prozent über diesen Zeitraum ?

Inflation

Hauptsache die Inflation liegt unter 3%. Bin wirklich gespannt, wie man das jetzt argumentiert.

Antworten Gast: Halbwissen
08.10.2012 11:33
1 0

Re: Inflation

Da angeblich alle weniger verdienen, angeblich keiner Geld hat auf das er zurückgreifen kann und die Banken angeblich keine Kredite vergeben kann die Inflation nur unter 3 Prozent liegen !

Oder angeblich stimmt nicht !

Antworten Gast: Halbwissen
08.10.2012 11:33
0 0

Re: Inflation

Da angeblich alle weniger verdienen, angeblich keiner Geld hat auf das er zurückgreifen kann und die Banken angeblich keine Kredite vergeben kann die Inflation nur unter 3 Prozent liegen !

Oder angeblich stimmt nicht !

Hobbyökonom