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Metallgewerbe: 3,4 Prozent mehr Lohn

09.10.2012 | 10:26 |   (DiePresse.com)

Gewerkschaft und Arbeitgeber haben sich auf eine Lohnerhöhung geeinigt. Die Gewerkschaft spricht von einem "tragbarem Kompromiss".

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Gewerkschaft und Arbeitgeber haben sich geeinigt: Im Metallgewerbe steigen die KV-Mindestlöhne und die Lehrlingsentschädigungen ab 1. Jänner um 3,4 Prozent, die Ist-Löhne um 3,2 Prozent. Zulagen und Aufwandsentschädigungen werden um drei Prozent erhöht, teilte die Produktionsgewerkschaft Pro-Ge am Dienstag mit. Die Maschinen- und Metallwarenindustrie verhandelt dagegen noch über einen Abschluss.

"Der Abschluss ist hart erkämpft", betonte der Verhandlungsleiter und Pro-Ge-Vorsitzender Rainer Wimmer. Trotz der Unterschiede und Gegensätze sei die Sozialpartnerschaft im Gewerbe sehr konstruktiv und habe Handschlagqualität.

"Tragbarer Kompromiss"

"Im Hinblick auf die schwachen Konjunkturprognosen für das kommende Jahr erscheint der Abschluss als noch tragbarer Kompromiss", meinen die Arbeitgeber-Verhandler unter der Führung von Andreas Lahner und Siegfried Steiner.

Die Verhandlungspartner hätten sich auch darauf geeinigt, eine Arbeitsgruppe zur Förderung der Lehrlingsausbildung zu installieren.

Der Kollektivvertrag für das Metallgewerbe gilt den Angaben zufolge für etwa 43.000 Mitgliedsunternehmen mit knapp 190.000 Beschäftigten. Der Geltungsbereich umfasst Berufsgruppen wie etwa Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechatronik und Kfz-Mechanik sowie die Installateure.

(APA)

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17 Kommentare
Gast: Baur4
09.10.2012 13:41
1 0

Mit diesem Abschluss wird unser Einkommen weiter sinken!

Einkommensvergleich zwischen 2000 bis 2010:

Reiche Ärmste
Österreich -10% -36%
Belgien + 8% -45%
Irland -5% -15%
Niederlande +28% -32%
Frankreich +23% +30%
Portugal +11% +28%
Spanien +10% +20%
Griechenland +20% +40%


Antworten Gast: Bänkster
09.10.2012 14:02
1 0

Re: Mit diesem Abschluss wird unser Einkommen weiter sinken!

ich gehe davon aus, dass du von der Reallohnentwicklung sprichst.

Gast: NocheinParteiloser
09.10.2012 13:19
3 0

Wer ist der Sieger in dem grausamen Spiel?

Arbeitnehmer 2012 bei 2.500.- Euro pro Monat
Jahresleistung (inkl. AG Beitrag):...45.916,00
Jahresnetto:.......23.972,62
Staatsabgaben:..21.943,38

Arbeitnehmer 2013 bei 2.580.- Euro pro Monat (+3,2%):
Jahresleistung:........47.385,2 (+3,2%)
Jahresnetto:........24.585,14 (+2,55%)
Staatsabgaben:...22.800,06 (+3,90%)

Teuerungsrate angenommen +2,5%
Arbeitnehmer real...+0,05%
Staatlichkeit real:.....+1,4%

Arbeitnehmer 2013 bei 2.585.- Euro pro Monat (+3,4%):
Jahresleistung:....47.477,26 (+3,4%)
Jahresnetto:........24.620,92 (+2,7%)
Staatsabgaben:...22.856,34 (+4,2%)

Teuerungsrate angenommen +2,5%
Arbeitnehmer:...+0,2%
Staatlichkeit:.....+1,7%

Konsumabgaben, Gebührenerhöhungen kassiert der Staat noch dazu!

Der Sieger ist eindeutig der Staat!

Die Sozialpartner haben dafür gesorgt, dass der Staat noch mehr als die 40.000.- Euro pro Haushalt in die prallen Budgets, zum Ausräumen!, stopfen kann!

Die Leistungserbringung hat bei dieser Sachlage doch keinen Sinn mehr. Das Ziel muss doch der frühe Ruhegenuss sein, bzw. ein Leben auf Kosten der Mitmenschen.

Warum akzeptieren die Bürger diesen Wahnsinn überhaupt noch?

Warum gibt es noch keine kollektive Abgaben- und Leistungsverweigerung?

Warum werden die Menschenrechte bei der kranken Umverteilung so außer Kraft gesetzt?

Müssen nicht Menschen, welche die Gesellschaft versorgen, nicht prinzipiell höhere Einkommen haben als Transferleistungsbezieher (Ruhegenießer?).

Ein irres Regierungsversagen!

2 6

Akzeptables Ergebnis

Angesichts der derzeitig sehr mauen Konjunktur ist dieses Ergebnis nicht schlecht. Der Staat müsste nur mehr übrig lassen von der Bruttoerhöhung. Das ist der wahre Parasit und Dieb in unseren Geldbörsen.

Das ist gleichzeitig auch der Hauptschwachpunkt der Gewerkschaften. Bei der Ausbeutung und Ausplünderung durch den Staat sind die Gewerkschafter absolut blind bzw. ideologisch so stramm links gepolt, dass sie sogar noch nach immer mehr Staatsinterventionismus rufen.

Antworten Gast: zzz
09.10.2012 12:10
3 0

Re: Akzeptables Ergebnis

na ja, ist der Ausblick mau, wird er in die Erhöhung reinreklamiert, ist er toll, wie bei den letzten Jahren, heißt es, man muß den Gewinn erst einfahren.
Nach Abzug der höheren Steuer und tatsächlichen Inflation bleibt bestenfalls ein großes MINUS im Sackerl.

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Re: Re: Akzeptables Ergebnis

genau so ist es.

2 0

Re: Re: Akzeptables Ergebnis

Höhere Steuern und Inflation -> Verantwortlich ist der Staat.

Die Unternehmen können halt nicht immer die Raubzüge des Staates abfedern und die gegenwärtige konjunkturelle Lage ist wirklich ziemlich mau.

Re: Akzeptables Ergebnis

Erstens: Dank unserem Staat gibt es Straßen, Bildung, Strom, Wasser,....
Es ist unangebracht den Staat als Parasit zu bezeichnen.
Zweitens: Das ist demokratie, wenns dir nicht passt, hast du in Österreich nichts verloren.

Weg mit den Wutbürgern!!!

2 0

Re: Re: Akzeptables Ergebnis

Wenn der kleine Bär mal groß wird, wird er vielleicht über den Tellerrand blicken und erkennen daß in vielen anderen Staaten, wie zb Schweiz, die Steuerquoten viel niedriger sind obwohl es dort auch "Straßen, Bildung Strom, Wasser,..." gibt (Abgesehen davon daß der kleine Bär noch nicht weiß das Strom, Wasser und zt Straßen über Gebühren finanziert werden).

Parasit als bezeichnung für diesen Staat ist noch durchaus freundlich formuliert

Und nein, zu sagen wem dieser Unzumutbare Zustand nicht passt solle das Land verlassen ist nicht demokratisch sondern totalitär.

Die Mißstände aufzeigen und verändern zu wollen zeugt von Patriotismus, alles beim Schlechten zu belassen von Schwachsinn!

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Re: Re: Akzeptables Ergebnis

kleiner bär ich würdr sagen weg mit dir.

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Re: Re: Akzeptables Ergebnis

Erstens: Dank unserer üppigen Steuerzahlungen gibt es Straßen, Bildung, Strom, Wasser usw.
Zweitens: Ihr Verständnis von Demokratie hätte Josef Stalin zur Ehre gereicht, der hat auch jegliche Kritiker nach Sibirien in den Gulag verbannt.

Wie überall gibt es auch bei Staatsleistungen ein Kosten/Nutzenverhältnis. In den letzten Jahren haben sich die Kosten (=Steuermenge) immens erhöht, während die Leistung immer weiter nachgelassen hat. Da ist die Grenze zum Parasitismus nicht mehr fern bzw. teilweise schon überschritten. Denn wenn unsere Regierung unser Steuergeld nimmt um dafür Eigenwerbung zu schalten und Medien zu bestechen (Faymann, Ostermayer, Bures, Berlakovich) so ist der Nutzen für den Steuerzahler gleich Null, er wird zum unfreiwilligen Wirt dem ein parasitärer Organismus das Geld absaugt.

Gast: Systemerhalter
09.10.2012 10:57
3 0

Ausrauben der Leistungsträger zugunsten der Parasiten und Reichen

Wieder ein Jahr mit Reallohn Verlust.

Gast: Wanderer.
09.10.2012 10:53
5 7

Lob für die Gewerkschafter!

Und wer da gegen die Gewerkschaft pöbelt, der würde staunen, welch schlechte Verhältnisse Arbeitnehmer ohne einer starken Gewerkschaft hätten.

Antworten Gast: NocheinParteiloser
09.10.2012 11:12
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Das Ziel der Gewerkschaft wird dann erkennbar, wenn man deren Finanzierung anschaut!

Mehr als 80% der Gewerkschaftsbeiträge kommen aus den Gewerkschaften der geschützten Bereiche. Geschützte Bereiche, welche die Gelder durch die Umverteilung von Zwangsabgaben der anderen Gruppen erhalten.

Es geht den Gewerkschaften also darum die Staatseinnahmen zu optimieren um deren Kernklientel die gewünschten Zuwendungen besorgen zu können.

Die Gewerkschaften haben dieses Ziel auch diesmal wieder erreicht. Die realen Zuwächse bei den Arbeitnehmern sind ja nur auf der Basis der offiziellen Teuerungsrate leicht positiv. Die Staatsabgaben steigen aber wieder, wegen der kalten Progression, überproportional.

Dieser ÖGB, welcher von Zahlungen der Gewerkschaften der geschützten Bereiche voll abhängig ist, dieser ÖGB hat alle anderen Österreicher wieder verraten.

Das bedeutet natürlich wieder einen Reallohnverlust,


wenn ich mir die Teuerungsrate im kleinen Warenkorb ansehe!

Die UBS Studie ist natürlich richtig, was von RotSchwarz bestritten wird, daß die kleinen und mittleren Einkommen einen Reallohnverlust von 35% in den letzten 10 Jahren hinnehmen mussten!


der Abschluss ist hart erkämpft

hahaha.... bei 5% angefangen und bei 3% aufgehört. das war kuscheln und kriechen der GW,mehr nicht.

Antworten Gast: Gast 1160
09.10.2012 10:55
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Re: der Abschluss ist hart erkämpft

Hallo, 3,4% !!!
Und von Vrhandlungsstrategien habeb sie keine blasse hnung.

Hobbyökonom