Ist die Wiener Börse noch zu retten?

09.10.2012 | 18:17 |   (Die Presse)

Seit fünf Jahren geht es mit der Wiener Börse bergab. Das Aktienforum präsentiert ein Maßnahmenpaket, um die Negativspirale zu durchbrechen. Geschadet hat auch die Einführung der Kapitalertragssteuer.

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Wien/Höll. Der September 2012 war für die Wiener Börse ein besonders schlechter Monat. Im Vergleich zur Vorjahresperiode gingen die Handelsumsätze um 39,3 Prozent auf drei Milliarden Euro zurück. Seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise vor fünf Jahren befindet sich der österreichische Aktienmarkt in einer Negativspirale: Noch 2007 kam die Wiener Börse auf ein jährliches Handelsvolumen von 88 Mrd. Euro. Im Vorjahr waren es bescheidene 30 Mrd. Euro (siehe Grafik).

Im gleichen Zeitraum sank der Wert aller an der Wiener Börse notierten Firmen um fast 60 Prozent. Die Liste der Unternehmen, die der Börse den Rücken kehrten, wird immer länger. Auf der anderen Seite fehlt es an Neuzugängen. „Seit 2007 zeigen fast alle wesentlichen Aktienmärkte rückläufige Tendenzen, allerdings ist der Rückgang in Österreich im internationalen Vergleich besonders drastisch ausgefallen“, klagt Robert Ottel, Präsident des bei der Industriellenvereinigung angesiedelten Aktienforums und Finanzvorstand der Voestalpine. „Der Kapitalmarkt wird zum Teil mutwillig zerstört“, so Ottel.

Steuer schadet der Börse

Besonders geschadet hat die Einführung der Wertpapier-Kapitalertragssteuer. Damit werden die Einnahmen aus Wertpapiergeschäften mit 25 Prozent besteuert. Zwar können Investoren Verluste und Gewinne gegeneinander aufrechnen. Doch das ist nur innerhalb eines Kalenderjahres möglich. Wer etwa bei einem Börsencrash viele Aktien verkauft, bleibt auf den Verlusten sitzen. Erzielt der Anleger mit den übrigen Wertpapieren im nächsten Jahr einen Gewinn, fällt die Kapitalertragssteuer in voller Höhe an. Ursprünglich sollte die Abgabe jährlich 70 bis 100 Mio. Euro für das Budget bringen. Doch angesichts der negativen Entwicklung der Börse dürfte es deutlich weniger werden.

(c) DiePresse

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Zahlreiche Lösungsansätze

Um die Abwärtsspirale zu durchbrechen, stellte das Aktienforum am Dienstag ein Maßnahmenpaket vor. Basis dafür ist eine Studie der „Contrast Management Consulting“. Dazu wurde die Situation der Wiener Börse mit anderen Handelsplätzen verglichen. „Der Entwicklungsstand des österreichischen Kapitalmarktes entspricht in keiner Weise dem Reifegrad der österreichischen Volkswirtschaft“, kritisiert Werner Hoffmann, Studienautor und Professor für Strategisches Management an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Die Studienautoren propagieren unter anderem folgende Lösungsansätze:
• Verbesserung des Angebots durch weitere Privatisierungen. Doch das ist in dieser Legislaturperiode schwer vorstellbar, weil die SPÖ dezidiert dagegen ist.
• Weiterer Rückzug von Banken aus Industriebeteiligungen: Vor allem den Raiffeisen-Landesbanken NÖ-Wien und Oberösterreich gehören viele Firmen. Doch diese können zum Verkauf nicht gezwungen werden.
• Anleihen sollten als Einstieg für einen Börsengang dienen. Zahlreiche Unternehmen haben sich in den vergangenen Monaten Geld in Form von Anleihen geholt. Vielleicht können einige bewogen werden, später auch Aktien an die Börse zu bringen.

Streubesitz erhöhen

•Börsenotierte Gesellschaften sollten den Streubesitz erhöhen. Bei vielen Unternehmen wie Raiffeisen Bank International, Strabag, Lenzing und Vienna Insurance Group sind weniger als 50 Prozent der Anteile an der Börse gelistet.
•Änderung der Besteuerung: Halten Privatanleger langfristig Aktien (zum Beispiel mehr als zehn Jahre), sollte die Kapitalertragssteuer wegfallen;
•neue Anreize für die Pensionsvorsorge: Als Vorbild dient hier Polen. Dort gibt es steuerliche Anreize für Pensionsfonds, die lokale Aktien kaufen. Auch der regulatorische Spielraum für Aktieninvestments von Versicherungen und Pensionskassen sollte vergrößert werden;
•Differenzierung des Leitindex ATX: Manche ausländische Investoren meiden österreichische Unternehmen wegen deren Aktivitäten in Osteuropa. Die Studienautoren empfehlen, einen zusätzlichen ATX zu entwickeln. Dieser sollte nur Firmen, die weltweit tätig sind, enthalten – wie Kapsch TrafficCom, Rosenbauer, Semperit und SBO;
•spezielle Betreuung des „Mid Market“-Segments. Die Wiener Börse sollte sich mehr um kleine und mittlere Firmen kümmern;
•steuerbegünstigte Exit-Optionen für in Stiftung gehaltene Familienunternehmen;
•Förderung von Beteiligungsmodellen für Mitarbeiter;
•steuerliche Gleichstellung von Fremd- und Eigenkapital.

Die Experten fordern zur Umsetzung der Maßnahmen einen Regierungsbeauftragten für den Kapitalmarkt. Diese Position, die der frühere OMV-Chef Richard Schenz innehatte, war 2009 abgeschafft worden. Seitdem berät Schenz das Finanzministerium.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.10.2012)

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56 Kommentare
 
12
Gast: Vice versa
10.10.2012 19:52
1

Ist die Wiener Börse noch zu retten?

Hat die Wiener Börse schon irgendjemanden gerettet?

der x-te versuch seit jahrzehnten

wien ist brösenmäßig so groß wie etwa portugal und ja richtig - griechenland, weit hinter finnland, schweden, belgien usw.
hier gibt es zu wenig möglichkeiten der kapitalbildung und zuviele steuern. gleich zwei neue kapitalerstratsteuer und -transaktionsssteuer.
warum soll der österreicher sich das antun um die tolle kursbildungen auch noch zu ertragen? den ausländern ist die vienna insider party sowieso bekannt und der markt viel zu eng.
ein paar tausender und du ruinierst dir mit einem kauf den eigenen kurs, weil du der einzige bist ...

Gast: protzer
10.10.2012 15:17
0

im ergebnis organisierter betrug.

stgb §278x.

und geht scho ... !

Gast: Bänkster
10.10.2012 14:33
0

Wiener Börse =

Bänkster und Insidermarkt.

Dichtmachen wäre die beste Lösung.

Gast: Bürger01
10.10.2012 13:28
0

Nein , das wars wohl.....

die populistische Unsinnspolitik zeigt erste Früchte - Europa und auch Österreich ist in Agonie .....

Gast: Hugo Meier
10.10.2012 11:51
0

Man muss mir nurnoch erklären,...

...warum aus Sicht der 99% Nicht-Aktien-Spekulanten eine Rettung der Börse wünschenswert sein soll.
Es ist wesentlich sinnvoller, wenn sich Banken direkt an Unternehmen beteiligen. Sie haben dann nämlich ein Interesse an LANGFRISTIGEN Entwicklungen. Im Gegensatz zu anonymen Zockern, die schnell abcashen wollen, und verkaufen, wenn ein Unternehmen langfristig investiert.

Antworten Gast: Knaller
10.10.2012 12:33
0

Re: Man muss mir nurnoch erklären,...

Es geht um den Wirtschaftsstandort Österreich. Auch eine Börse schafft viel Umwegrentabilität.


Antworten Gast: Gewerke
10.10.2012 12:16
0

Re: Man muss mir nurnoch erklären,...

unfassbar!!!! ihnen sollte man besser erklären was dabei heraus kommt wenn sich banken (noch dazu staatsnahe u. staatshilfe- banken) an unternehmen beteiligen !! wohl noch nicht genug bekommen von dem not u. elend dass österreichs wirtschaft dadurch erlitten hat bzw. noch immer erleiden muss !! u. hier schliesst auch gleich wieder der kreis ---> durch mehr fairen u. freien wettbewerb würden auch wieder mehr int. unternehmen hier investieren u. so manches unternehmen auch in den atx streben !! ps: österreich darf weiter nicht noch mehr genossenschaft werden bzw. mehr sein ,weder eine rote noch eine schwarze dann klappts auch an der börse wieder !!!

Gast: Knaller
10.10.2012 11:48
2

Kapitalertragssteuer ist der Nagel auf dem Sarg!

Kest, Wirtschaftskrise, etc. Nun auch noch die neue Steuer. Man tut wirklich alles, um die Investoren aus der Eurozone weg zu ekeln. NYC, Singapore, etc, werden alle keine Kapitalertragssteuer produzieren. Mit guten Grunden, denn die Börsen dort machen noch mehr Geschäfte während Europa absäuft.

Die notwendige Erhöhung des Streubesitzes wird aber durch die Kest verhindert!

"Zwar können Investoren Verluste und Gewinne gegeneinander aufrechnen. Doch das ist nur innerhalb eines Kalenderjahres möglich."
Das gilt aber nicht für Anleger, die lohnsteuerpflichtig sind, die können gar nichts gegeneinander aufrechnen!

Auch Aktiensparer (Kleinstanleger), die normalerweise lohnsteuerpflichtig sind, haben nicht nur eine Aktie, alle wissen, dass das Risiko gestreut werden muss. Am Ende hat man einige Aktien, an denen man gewonnen und andere an denen man verloren hat und hofft auf einen positiven Saldo.

Wenn man aber für Gewinne auch dann Kest abführen muss, wenn man mehr verloren als gewonnen hat, so ist die Chance auf einen positiven Saldo drastisch verringert, weshalb die Kest das Aktiensparen praktisch unmöglich gemacht hat!

Aber ohne Aktiensparer wird man den Streubesitz nicht erhöhen können!

Gast: Anlage"beratung" in Österreich
10.10.2012 11:11
0

So funktioniert es:

Eine Zeitung bringt Werbung für Papiere, Fonds usw. Genau dieses bestimmte Produkt soll Gewinn bringen ohne Ende.

Dumm nur: Bis es in der Zeitung steht, ist das Geschäft schon erledigt.

Entweder die Großen haben sich eingekauft oder man verkauft den Kleinen Papiere zu überhöhten Preise.

Die Kleinen, ganz geil auf diese Papiere, verlassen sich auf den Jubelartikel und kaufen.

Vielleicht steigen einige Werte wirklich noch, aber den "Schnitt" haben andere gemacht.

Man denke nur zwei Jahre zurück, was da gepusht worden ist und was gekracht hat. Tausende Kleinanleger hat man aufs Kreuz gelegt, die kaufen NIE MEHR Wertpapiere!!!

Antworten Gast: Halbwissen
10.10.2012 11:29
0

Re: So funktioniert es:

Ja, alle Neuigkeiten sind immer im Preis eingerechnet !

Dies gilt für jedes Handelsobjekt.
Also auch für Gold.

Aber es gibt natürlich zukünftige Neuigkeiten die die Preise in die eine oder andere Richtung bewegen.

Antworten Antworten Gast: Anlage"beratung" in Österreich
10.10.2012 14:14
0

Nein! Es ist genau umgekehrt:

Mit "News" hat man einzelne (unbekannte) Werte beworben.

Kurzfristig haben sich Anleger darauf gestürzt, hat Kursanstiege zur Folge gehabt.

Langfristig war es ein Schuß in den Ofen. Die ganzen "Phantasien" waren eher Lügen, wo wenige Leute viel verdient haben.

Mit der Schaltung von Interviews der "richtigen" Leute, gekoppelt mit Inseraten, Werbung usw. hat man Kleinanleger betrogen.

Die greifen nie mehr ein Wertpapier an.

SSKM

Gast: RA
10.10.2012 10:40
1

Die Österreicher sind keine Aktienkäufer

Die Wiener Börse ist eine Wild-West-Börse, also mit sehr starken Kursmanipulationen. Das ist bei diesen Pimperl-Umsätzen auch leicht möglich. Schon vor der Wertpapier-Kest war sie international betrachet völlig bedeutungslos.

Aufgrund dieser Tatsachen, Kursmanipulation, kaum Umsätze, mieden halbwegs informierte Anleger die Wiener Börse auch schon vor der Wertpapier-KEST-einführung.

Mit der Wertpapeir-Kest ab 1. 4. 2012 haben alle int. Anleger die Wiener Börse verlassen.

Und auch der letzte Rest der Kleinanleger sagten leise Servus.

Seitdem liegt die Wiener Börse im schweren Todeskampf.

Und daran wird sich nichts ändern. Da braucht man kein Hellseher zu sein.

Die neue Börsenumsatzsteuer, genannt Transaktionssteuer, ist natürlich auch nicht gerade hilfreich.

Aber das ist auch schon egal.

Gast: trader1
10.10.2012 10:26
1

ja .. wenn sich die einstellung ändert ..

dazu braucht es aber das verständnis, das gewinn und verlust untrennbar zusammengehören ...
warum ? damit endlich mit dem gerede schluss ist, dass das alles spekulanten sind, die nur gewinnen und nichts für die leute leisten ..
ein angestellter, ein beamter ein politiker hat sein geld sicher .. ein trader riskiert es jedes mal wie ein unternehmer auch aus neue ... also muss er neben den verlusten auch gewinne machen, weil er sonst nicht überlebt ..
und das sowas ohne arbeit geht, ist genauso ein märchen,wie wenn jemand behauptet, dass ein unternehmer nichts arbeitet, weil das ohnehin seine angestellten machen ..

ein land ohne unternehmer und leute die risiko nehmen ist auf dauer nicht kreditwürdig und wird absteigen ..

also wäre es zeit, die wahrheit zu sehen, und nicht den ast auf den alle sitzen abzusägen ...

Antworten Gast: Argesauge
10.10.2012 20:41
0

Re: ja .. wenn sich die einstellung ändert ..

Sie haben es nicht kapiert!

der klassichse unternehmer haftet mit seinem gesamten vermögen + erben!

der manager haftet für nichts will aber mehr knete al der erste

der trader verzockt fremdes! Geld ohne persönliche haftung und will mehr knete als die beiden ersten

wie pervers ist das !?

die antwort ist simpel: gier&egoismus

Antworten Antworten Gast: trader1
10.10.2012 23:12
0

Re: Re: ja .. wenn sich die einstellung ändert ..

ich rede von leuten, die ihr eigenes geld riskieren, und da spielt es keine rolle, ob das ein schüler ist, der seine erste aktie kauft, ein angestellter der in seiner freizeit gegen den markt antritt, ein unternehmer, der sein erspartes in ein geschäft steckt und hofft, dass es funktioniert ...
...sie alle nehmen eigenes risiko und verdienen deshalb unseren respekt .

. sicher mehr respekt als jeder politiker, der doch nur steuergeld das ihm nicht gehört verteilt, oder banker, die ja nur fremdes geld verwalten .

also schütten sie bitte das kind nicht mit dem bad aus, und unterscheiden sie ..

Antworten Gast: Halbwissen
10.10.2012 11:01
0

Re: ja .. wenn sich die einstellung ändert ..

Die Einstellung wird sich aber nicht ändern !

Wieso auch ?

Die Einstellung kann sich nur ändern wenn alles total zusammenbricht und jeder selbst alles von neuem aufbauen muß. Also gezwungen ist, selbst Unternehmer zu werden.

Gast: andi007
10.10.2012 08:30
2

hmm

internationaler nahme für die vienna stock exchange --> "laughing stock"; kaum jemand aus dem ausland investiert hier, weil die insidergeschäfte noch viel viel dominierender sind, als an anderen börsenplätzen

Gast: Argesauge
10.10.2012 08:11
0

Umsatz

bringt in erster Linie der Börse und den Händlern inkl. div Banken einen ordentlichen Patzen Kohle!

Für ein Unternehmen sind in erster Linie Eigentümer wichtig die eine Aktie langfristig halten und nicht bei jedem Sprühregen die Nerven verlieren!

Doch wenn Manager nicht mehr mit den eigentlichen Unternehmenszielen befasst sind sondern nurbnoch daran denken wie sie noch mehr leistungslos Kohle abstauben können, dann wird der Börsenkurs und dessen Manipulation ganz zentral!

also nicht der Umsatz ist für die Wirtschaft entscheidend, wenngleich auch nicht unbedeutend, sondern ein stabiles! Umfeld und genau dazu können Steuern beitragen!

Da Zocken wird etwas eingeschränkt, aber das verkraften diese Abstauber schon...

ganz einfach

die Wertpapier-Kapitalertragssteuer abschaffen und schon gehts wieder bergauf !

Antworten Gast: andi007
10.10.2012 08:28
0

Re: ganz einfach

die gibts in deutschland auch und ist dennoch kein problem!

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
10.10.2012 11:05
1

Re: Re: ganz einfach

Aber die deutschen Aktien kaufen nicht die Deutschen ( gibt natürlich Ausnahmen ) sondern angelsächsische Investoren !
Der österreichische Markt ist hierfür zu klein.

Wo ist eigentlich der Artikel über die Finanztransaktionssteuer?

Wo ist denn der Lobgesang auf diesen tollen Durchbruch hinverschwunden?

Jedenfalls ist Luxemburg nicht dabei - da hat Juncker unserer Mitzi wieder ein goldenes Ei gelegt! Weitere Diskussionen um die Zukunft der Wiener Börse sind somit hinfällig.

Wie Realitätsfern sind die eigentlich?

Ein Umsatzeinbruch von 39% bei 60% Wertverlust der Aktien, erklärt sich wohl dadurch, dass die Papiere weniger wert sind und nicht, dass weniger gehandelt ist.
Dass der Umsatz nicht gestiegen ist, zeigt, dass der Handel grundsätzlich gesund ist.

Vielleicht sind die Aktienwerte der notierten Firmen jetzt realer als unrealistische Summen für Papiere gezahlt wurden?

Und vielleicht liegen ein Teil der "Absatzprobleme" an den Gebühren der Wiener Börse und nicht am Willen der Investoren.

Den eigenen Kurs und damit den eigenen Bonus durch irgendwelche Tricks zu schönen mag zwar legal sein, sollte aber nicht der Job eines Managers sein. Seine Eigentümer sollten ihn daran erinnern.

Dass die neue Gesetzeslage die Tagesspieler rausgenommen hat, sollte auch eher positiv bewertet werden als darauf zu schimpfen.

Und dass der Kurs in Wien stärker gefallen ist als wo anders liegt vielleicht auch daran, dass die großen bankrotten Banken (Deutsche Bank, RZB, ...) schnell Ergebnisse zeigen müssen und dies in Frankfurt oder NY durch die Geldpumpen der Zentralbanken schneller geht. Da dabei zu sein ist vielleicht auch nicht ein Ruhmesblatt.

Gast: MH
10.10.2012 06:44
1

Wiener Börse bergab

Was will dieser Greißlerladen im großen Wettbewerb, deren Existenz auf Basis einiger Privilegierter scheinbar mehr dem Eigennutz dient als der allgemeinen Wirtschaft.
Wer dort seine Veranlagung vernichtet u. sich abzocken lässt, ist selber schuld.

 
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