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Mobilfunk: ZTE erobert Europa von Österreich aus

12.10.2012 | 10:47 |  Sara Gross (DiePresse.com)

Die chinesische Firma eröffnet in Wien ihre Zentral- und Osteuropa-Zentrale und will mit einem neuen Gerät am Highend-Smartphone-Markt mitmischen.

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Einfach hatte es der Mobilfunk-Konzern ZTE in den letzten Tagen nicht. Die Skepsis des Westens gegenüber der chinesischen Firma ist in den USA in konkrete Vorwürfe umgeschlagen. Der US-Kongress vermutet eine Einflussnahme durch die chinesische Regierung und warnt vor Industriespionage. Betont entspannt gab sich am Freitagvormittag He Shiyou, der Mobilgeräte-Chef von ZTE, auf einer Pressekonferenz in Wien. Der ganze Vorfall habe keine negative Auswirkung auf das Geschäft, erklärte er. Das Unternehmen arbeite sehr transparent und man biete Kunden sogar die Möglichkeit, selbst Prüfungen durchzuführen, was bereits viele getan hätten. 

Wien wird zur Zentrale

In Wien - der "Hauptstadt der Musik", wie He Shiyou betonte - fühlt sich ZTE sichtlich wohl. Vor zwei Jahren kam der chinesische Konzern nach Österreich, das sich nun zu einem zentralen Standort in Europa entwickelt hat, sagt Österreich-Chef Alexander Schuster. Deshalb wird in Wien auch das Hauptquartier für Zentral- und Osteuropa aufgeschlagen. In den vergangenen zwei Jahren hat ZTE in Österreich seine Umsätze verdoppelt und Aufträge im Wert von 100 Millionen Euro eingefahren. Noch kommt der Löwenanteil davon aus der Netzausrüstung, der Endgeräte-Markt wird für ZTE aber immer interessanter. 

Neues Top-Smartphone Grand X In

Nach diversen Billig-Geräten hat man sich 2012 bemüht, am Highend-Markt mitzumischen. Für das neue Smartphone Grand X In kooperiert ZTE mit Intel, wodurch das Gerät besonders schnell und stromsparend sein soll. Auf der Pressekonferenz wurde das Grand X In herumgereicht - auf den ersten Blick wirkt es solide, aber nicht herausragend. Das Design ist zurückhaltend, die Kamera überrascht mit einer sehr langen Auslöseverzögerung. Christopher Edwards, Marketing-Chef für Europa, betonte das gute Preis-Leistungsverhältnis. Am offenen Markt ist das X In vorerst nicht erhältlich - angeboten wird es hierzulande von T-Mobile bzw. Telering mit einem entsprechenden Tarif um 0 Euro. Bei Telering ist das Geschäft gut angelaufen, verriet ein Sprecher am Rande der Veranstaltung - in den ersten Tagen habe man bereits hunderte Geräte verkauft. 

Mit T-Mobile kooperiert ZTE auch bei der Netzinfrastruktur. Die Aufrüstung und der Ausbau des Netzes wird aber noch auf sich warten lassen, sagte Schuster im Gespräch mit DiePresse.com. Erst müssen der Ausgang der Übernahme von Orange und die Vergabe der Mobilfunkfrequenzen Ende 2013 abgewartet werden. "Das könnte den ganzen Markt umkrempeln", sagt Schuster. In den nächsten zwei Jahren möchte er die Umsätze in Österreich noch einmal verdoppeln.

 

ZTE Grand X In

  • Display: 4,3 Zoll (960 x 540 Pixel)
  • Prozessor: Intel Atom, 1,6 Gigahertz
  • Speicher: 1 GB RAM, 16 GB intern, Micro-SD-Karte
  • Kamera: 8 MP mit LED-Blitz
  • Betriebssystem: Android 4.0.4
  • Maße: 127 x 65 x 9,9 mm, 141 Gramm

(c) ZTE

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(sg)

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6 Kommentare
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MIT oder OHNE Spysoftware?

ZTE wurde schon von mehreren Ländern gebannt, zuletzt aus den USA, weil die Chinesen SPY software überall installieren!

Antworten Gast: gast1985
12.10.2012 13:55
4 0

Re: MIT oder OHNE Spysoftware?

Äh, das Betriebssystem IST die Spyware. Android = Google = Datenkrake. Da ist es ziemlich blunzn, ob Sie jetzt ein Samsung, LG oder Huawei haben. Und von Apple fang ich erst gar nicht an.

Re: Re: MIT oder OHNE Spysoftware?

Lieber Android als Apple ... ;-)

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Re: Re: Re: MIT oder OHNE Spysoftware?

Lieber mein alter NOKIA, wo man nur Anrufe entgegen konnte, und SMS versenden war so eine mühsame Angelegenheit, daher selter verwendet! ;-)

Gast: gast11
12.10.2012 11:58
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tu felix austria

endlich kommens !!!

bei uns sind spione aller herren länder herzlich willkommen; deswegen auch die UNO-city.

bitte, wo darf ich unterschreiben?

Re: tu felix austria

und was werden's uns denn wegnehmen, die bösen chinesischen spione? die geheime mozartkugel-rezeptur?

Hobbyökonom