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Nur jede 20. Top-Position wird von einer Frau besetzt

15.10.2012 | 11:46 |   (DiePresse.com)

In Österreich gibt es noch immer zu wenige Frauen im Top-Management. Eine Studie belegt zudem einen Zusammenhang zwischen Frauenerwerbstätigkeit und dem Wirtschaftswachstum.

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Zu wenige Frauen im Management, noch immer ungleiche Bezahlung und zu wenig Gleichstellung. Zwar sieht eine Studie die Teilhabe von Frauen am Wirtschaftsleben in Österreich auf einem guten Weg, doch Arbeit bleibt mehr als genug.

Österreich liegt der "Third-Billion"-Studie zufolge bei der Teilhabe von Frauen am Wirtschaftsleben weltweit unter den ersten 25 Staaten. Dennoch gebe es noch immer einen enormen Aufholbedarf. Nach einer Erhebung der Unternehmensberatung Booz & Company rangiert Österreich auf Platz 21. Vor Österreich liegen unter anderem Deutschland, die Schweiz, die skandinavischen Länder, Spanien, Portugal, Litauen und Lettland. Weltweit den ersten Platz belegt der Studie zufolge Australien.

Frauen selten in Geschäftsführung

Das Booz & Company-Ranking belegt: Gerade aufstrebende Wirtschaftsnationen wie China (Rang 58), Indien (Rang 115) aber auch Länder der MENA-Region wie Saudi Arabien (Rang 123), die Vereinigten Arabischen Emirate (Rang 109) oder Ägypten (Rang 108) haben in diesem Bereich noch großen Aufholbedarf. Aber auch in Österreich zeigen sich noch erhebliche Defizite, wenn es darum geht, berufstätigen Frauen die gleichen Karrierechancen wie ihren männlichen Kollegen zu ermöglichen. So stellen Frauen in Österreich 55% der Universitätsabsolventen, aber nur knapp 29% der führenden Funktionen in Unternehmen. „In der Geschäftsführung Österreichs 200 größter Unternehmen beträgt der Frauenanteil sogar nur etwa 5%, in den Aufsichtsräten nur etwa 11%“, bemängelt Angela Dum, Mitglied der Geschäftsleitung bei Booz & Company in Österreich.

Noch weiter Weg zur Gleichstellung

„Die Platzierung im globalen Ranking zeigt die vergleichsweise guten Rahmenbedingungen in Österreich. Dennoch ist klar, dass es noch ein weiter Weg ist, bis eine vollständige wirtschaftliche Gleichstellung der Geschlechter Realität ist“, so Dum. Bereits heute gehört Österreich im Bereich des gleichen Beschäftigungszugangs – worunter unter anderem Aspekte wie Karenzmöglichkeiten, Nicht-Diskriminierung, und Kinderbetreuungsangebote fallen – zum internationalen Spitzenfeld, doch in Bezug auf gleiche Entlohnung gibt es noch viel Aufholbedarf.

Nach einer Erhebung der Statistik Austria betrug im Jahr 2010 die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen in Österreich nominell 40%. Unter Berücksichtigung der Unterschiede im Beschäftigungsausmaß lagen die Bruttojahreseinkommen von Frauen noch immer um 19% unter jenen der Männer. In Deutschland ist diese Lücke mit nominell 22% und bereinigten acht% deutlich geringer.

Gleichstellung fördert Wirtschaftswachstum

Ein weiteres Studienergebnis: Hohe Third Billion-Indexwerte eines Landes führen zu deutlich besseren Ergebnissen beim Pro-Kopf-Einkommen, der Alphabetisierungsrate und beim Zugang zu Bildungsmöglichkeiten. „Dieser signifikante Effekt verdeutlicht: Maßnahmen zur Förderung des beruflichen Einstiegs, der Karriereentwicklung und der finanziellen Unabhängigkeit von Frauen sind kein Selbstzweck, sondern führen mittel- bis langfristig zu immensen makroökonomischen Vorteilen für den jeweiligen Standort“ so Christine Rupp, Studienautorin und Partnerin bei Booz & Company in Deutschland.

„Daher ist es eine vordringliche Aufgabe der Politik und der Unternehmensentscheider auf allen Ebenen, mit gezielten Ausbildungs-, Förder- und Kinderbetreuungsinitiativen die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Frauen ihr volles ökonomisches Potenzial ausschöpfen und damit auch die Weltwirtschaft substanziell voranbringen können

(Red.)

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44 Kommentare
 
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Frauen könnten Fachkräftemangel reduzieren

In Deutschland arbeiten immer noch viele Frauen Teilzeit, weil sich Familie und Beruf nur sehr schwer miteinander vereinbaren lassen. Dabei könnte durch die Frauen der Fachkräftemangel reduziert werden, schreibt Sofie Geisel auf http://www.atkearney361grad.de/2012/11/13/vereinbarkeit-von-beruf-und-familie-es-darf-noch-ein-bisschen-mehr-sein/

Frauen könnten Fachkräftemangel reduzieren

In Deutschland arbeiten immer noch viele Frauen Teilzeit, weil sich Familie und Beruf nur sehr schwer miteinander vereinbaren lassen. Dabei könnte durch die Frauen der Fachkräftemangel reduziert werden, schreibt Sofie Geisel auf http://www.atkearney361grad.de/2012/11/13/vereinbarkeit-von-beruf-und-familie-es-darf-noch-ein-bisschen-mehr-sein/

Würden nur 10% aller Frauen bei Ihren Kindern bleiben....

...hätten wir weniger Sozial verwahrloste Jugendliche und keine Arbeitslosigkeit.

Gast: Das Ekel Alfred
16.10.2012 12:52
0 0

Und erst die 300.000 beim AMS


Wenn diese alle einen Job hätten, wäre das BIP um mindestens 3% höher.



Gast: Hans im Glück
16.10.2012 09:01
0 0

Je mehr Frauen Arbeiten um so weniger Kinder haben wir.

Diese +5% können sich durch weniger Bürger schnell in ein MINUS verwandeln.

Ich bin für mehr eigene Kinder als für Zuwanderung.

Das ist kein Statement gegen Flüchtlinge.

Männerbasing - nein danke!

Männerbashing nein danke
Natürlich, Männer bzw deren Erwerbstätigkeit ist schuld am niedrigen Wirtschaftswachstum.
Denn Frauen sind einfach die besseren Menschen, will uns die Feministinnenlobby glaubhaft machen.
Wenn Männer mehr als Fr. arbeiten --> geringes Wachstum
Wenn Männer mehr Geld als Fr. verdienen --> Vernachlässigung der Kinder;
Wenn Männer sich mehr ("Halbe /halbe") um ihre Kinder kümmern wollen --> Väterrechtsaktivisten

Was bleibt, ist dass ein Mann in allen Bereichen mehr leisten muss als eine Frau, weniger Rechte hat und sich am besten für sich und seine Geschlechtsgenossen und am besten gleich die gesamte Menschheitsgeschichte an der Frauen angeblich ja überhaupt nicht beteiligt waren, schämen muss.

NEIN DANKE, und im übrigen wann war in Ö. das Wirtschaftswachstum am höchsten? Eben, in 60-70ern als weniger Frauen im Erwerbsleben waren.

Gast: entlebucher
15.10.2012 20:32
0 1

eine selten alberne Behauptung,

was wäre denn bei noch höherer Männererwerbstätigkeit ?

Genau. Wer braucht noch Familie. Ist doch voll so 1980!

Nein, denn Arbeiten soll der Mensch, am Besten Tag + Nacht, 24/7, damit sich jemand an einer %-Zahl erfreuen kann und deswegen mehr Kredit auf Kosten der Sklaven aufnehmen kann.

Antworten Gast: Hans im Glück
16.10.2012 09:04
1 0

Re: Genau. Wer braucht noch Familie. Ist doch voll so 1980!

Das Hamsterrad kann so heiß glühen wie es will.

Dank dem ESM werden unsere Politiker nie genug Steuereinnahmen bekommen um allen Verpflichtungen nach zu kommen.

Danke grüneSPÖVP.

Gast: Es Presso
15.10.2012 20:17
0 0

Trugschluss

Und woher kommen die Arbeitsplätze?

Antworten Gast: Baur4
15.10.2012 20:28
2 0

Häupl in Wien zeigt wie es geht!

U-Bahn Aufsicht
Hundekotkontrolle
Parkpickerlwächter
Fahrradbeauftragter
Fußgängerbeauftragter
usw.

Bald werden wir mehr Beschäftigte wie Griechenland in der Verwaltung haben.

Antworten Antworten Gast: Wie wahr
15.10.2012 22:33
0 0

Sie brauchen doch nur mehr Regeln

einzuführen.

Agesehen von den Chefitätsposten in den AGs gehts ja eigentlich nur darum.

Kinder sind eigentlich auch nicht notwendig. Wir haben sowieso Zuwanderung, was zusätzlich für ein BIP-Wachstum sorgt und ein enormes Beschäftigungsfeld bietet. ;-)
.

Gast: gast999
15.10.2012 19:56
0 0

für die redaktion

http://www.statistik.at/web_de/presse/060073

die angebliche lohnschere der frauen

tabelle ansehen und dann auch welche gruppen da unterschieden werden

Bla, bla, bla

1. Wenn Frauen etwas erreichen wollen, dann sollen sie erst einmal Leistung bringen, anstatt dauernd nur zu jammern und Bevorzugung aufgrund ihres Geschlechts zu fordern.

2. Wenn Frauen in Führungspositionen tatsächlich irgendeinen Vorteil brächten (noch dazu für angeblich "weniger Lohn"), dann würden sich die Unternehmen um sie raufen. Da dies nicht der Fall ist, wird es wohl doch nix sein mit den angeblichen "Vorteilen" (was eine Frau an der Spitze hingegen wirklich bringt ist Stagnation und Bedeutungsverlust, siehe zB HP, Yahoo und seit neuestem auch der IWF!).

3. Ich behaupte, dass die implizierte Kausalität zwischen Frauenbeschäftigung und Wirtschaftswachstum genau umgekehrt ist: wenn eine Gesellschaft genug Wohlstand erreicht hat, kann sie es sich auch eher leisten, die Voraussetzungen zu stemmen, die Frauen den Einstieg ins Erwerbsleben zu IHREN Vorstellungen (einerseits Bevorzugung bei der Bildung, siehe Medizinerinnenquoten, aber andererseits jederzeitige Unterbrechung, Wiederaufnahme und Abbruch der Erwerbstätigkeit und somit ultimativ Verschwendung von Ressourcen) zu ermöglichen sowie zahlreiche Frauen auf wirtschaftlich unproduktiven Positionen (Staatsdienst, Verwaltung, HR etc.) mitzuschleifen. Anders gesagt: nicht die Wirtschaft wächst wegen den Frauen, sondern die Frauen können Karriere spielen, weil die Wirtschaft wächst.

Gast: Klaus
15.10.2012 19:40
0 0

(Red.)

wer hat den Artikel bitte geschrieben? "(Red.)" ist zu dünn ... bitte den namen dazu angeben ... war wohl ein Weiblein ...

Gast: Lingus
15.10.2012 19:33
1 0

Dann waren die anderen 19 nicht gut genug.


Gast: Klaus
15.10.2012 19:12
0 0

zur Überschrift

Ja und? Wenn jemand - egal ob Mann oder Frau - nach oben will dann muss das durch Leistung und Erfolg passieren.

Gast: wägar
15.10.2012 18:37
3 0

Warum wird nicht geschrieben

dass es "noch immer zuwenig Frauen auf baustellen, in Werkshallen gibt"?

Dort fehlen nämlich wirklich Arbeitskräfte, während bei hochbezahlten Mänägerstellen eh schon Überbesatzung herrscht.

Wir brauchen keine Klugsprecher, sondern Leute die anpacken, schweissen, bauen und etwas reales leisten.

Hochbezahlte Quatschposten gibts shcon genug; klar dass da Feministinnen abcashen wollen.

Sie sollten aber wissen, dass Chefposten rar sind, und dass es bis dorthin ein langer und harter Weg ist.

Wie sollte etwa jemand, die nicht die harte Laufbahn über die Baustelle oder die Produktion gelaufen ist, dann plötzlich hunderte Männer unter sich befehligen?

Das ist völllig unrealistisch.

Erstens werden die hart und hochverantwortlich arbeitenden Männer demotiviert sein, wenn ne Dame mit weissser Bluse auf der Baustelle auftaucht und dort die grosse Lippe riskiert (aber peinlich darauf schaut nur ja nicht - igitt! - schmutzig zhu werden...

Es muss eben alles zusammenpassen, und jemanden nur aufgrund eines Körpterteiles auf einen Posten zu hieven ist gerlinde gesagt naiv...

Die Wirtschaft heute ist knallhart, was wollen da die Pseudo-kommunistinnen?

Frauen wollten (lt. Frauenpolitiikerinnen) teilzeitarbeiten - das wurde ihnen gewährt.
Jetzt wird gejammert, wegen der achh so miesen Bezahlung dieser Arbeitsplätze...

Wo Frauen arbeiten wird rel. wenig bezahlt, wo Männer arbeiten ist Fortschritt, Innovation und Produktivität.

Dieses Naturgesetz kann man nicht durch Gesetze ändern!

Gast: Femibeobachter
15.10.2012 18:35
1 0

Weniger als 50% der Muetter sind Maenner!

Das ist doch die Hoehe! Der Glas-Ceiling fuer Maenner muss durchbrochen werden! Wo bleibt die EUdSSR-Verordnung!

Gast: Ösi
15.10.2012 18:32
0 0

Frechheit! Frauen-Bashing wihin man schaut!

Ich fordere, die umgehende Einführung der Frauenquote! JETZT!
Wer minder begabt ist, muss eben gefördert werden, ist ja bei Kleinkindern nichts anderes!

Tschüssi

Gast: Walther G.-
15.10.2012 18:27
1 0

Natürliche Ungleichheit

Frau ist eben nicht gleich Mann, und umgekehrt. Gott sei Dank! Und, bitte!, daran nichts ändern. Auch nicht mit “Quoten“.

Gast: 547b
15.10.2012 18:10
0 1

Persönlicher Einsatz

Ich kenne keine einzige Frau aus dem Studium die ähnlich hart wie ich studiert und gearbeitet hat (Praktika). Ich kenne auch keine die einen ähnlich guten Job wie ich hat und demnach einen ähnlichen verdienst. Demgegenüber kenne ich unzählige Männer - aus der selben Referenzgruppe - die ausgesprochen fleißig studierten, hohes geleistet haben und jetzt in top Jobs untergekommen sind. Das sind tendentiell jene Jobs aus denen man dann relativ gut "quer-wechseln" kann in Führungspositionen.

Ich sage nicht, dass es keine Übervorteilung bei Frauen gibt, aber man müsste mal representativ und explizit die Lage bei jenen nachvollziehen die sich vergleichbare Voraussetzungen durch eigenen Einsatz geschaffen haben.

Alles andere ist Apples & Oranges.

Gast: gast55
15.10.2012 17:57
3 0

sag mal journalist

hast schon mal eine studie gelesen von der austria statistik - wohl nicht, ansonsten ist der absatz nicht erklärbar

"Nach einer Erhebung der Statistik Austria betrug im Jahr 2010 die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen in Österreich nominell 40%. Unter Berücksichtigung der Unterschiede im Beschäftigungsausmaß lagen die Bruttojahreseinkommen von Frauen noch immer um 19% unter jenen der Männer. In Deutschland ist diese Lücke mit nominell 22% und bereinigten acht% deutlich geringer."

es ist frauen nicht verboten, am bau zu arbeiten, in bergwerken, am hochofen, in der rohstoffgewinnung und -förderung, bei der müllabfuhr, im tunnelbau, in all den gut bezahlten aber sehr gefährlichen sogenannten männerjobs

ich möchte mal einen beitvag in den medien lesen, der darauf stellung bezieht, dass männer im 21 jhrd immer noch 6 jahre im schnitt eher sterben als frauen, dass sie in allen bereichen von der gesellschaft ausgebeutet und verheizt werden

Antworten Gast: rampage
15.10.2012 18:35
3 0

Re: sag mal journalist

Richtig! Machen Sie sich einmal schlau wie viele Installateurinnen es z. B. gibt. Die können Sie österreichweit an einer Hand abzählen - die haben nämlich keine Lust einen 150 kg Gaskessel eine enge Kellesrtiege hinunterzutragen, aber im Vorstand einer großen Firma, ja, da würde das schwache Geschlecht aber schon gern sitzen und sich den Hintern wärmen!

Gast: gast999
15.10.2012 17:52
1 0

super

die weltwirtschaft kann man nicht substanziell voranbringen, wir verbrauchen aktuell 1,5 erden, wo doch nur eine erde vorhanden ist, wir leben also auf kosten der zukunft

die weltwirtschaft wird absacken, das steht außer frage

ps.. und täglich grüßt das murmeltier

5 0

Wo bleibt die Kindergärtner Quote?

Warum teilt man Menschen nicht bei der Geburt schon in Berufsgruppen ein, dann spart man sich die Quoten.

 
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Hobbyökonom