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Waldviertler-Hersteller legt sich mit FMA an

18.10.2012 | 17:14 |  Von Eva Steindorfer (Die Presse)

GEA-Chef Heinrich Staudinger soll gegen das Gesetz verstoßen haben, weil er seit über zehn Jahren sein Unternehmen mit privaten Krediten finanziert. Für dieses Recht will er jetzt vor Gericht kämpfen.

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„Die Banken wollten mich ruinieren, obwohl ich erfolgreich war. Jetzt behandelt mich die Republik wie einen Verbrecher“. Eine starke Ansage, die GEA-Chef Heinrich Staudinger, bekannt für die „Waldviertler“-Schuhe, auf seine Firmenhomepage gestellt hat. Staudingers Unternehmen steht seit einiger Zeit im Visier der Finanzmarktaufsicht. Die FMA hat ein Ermittlungsverfahren gegen Staudinger eingeleitet. Der Grund: Er soll gegen das Bankenwesengesetz verstoßen haben.

Nachdem Staudingers Bank ihm vor 13 Jahren „ohne Begründung“ den Kreditrahmen drastisch heruntergeschraubt hatte, obwohl sein Unternehmen Gewinn machte, fasste er den Entschluss, „bankenunabhängig“ zu werden und gründete einen Sparverein. Dieser funktioniert so: Kunden oder Freunde des Unternehmens leihen Staudinger Geld. Dieser investiert das Geld in sein Unternehmen, z. B. in eine Fotovoltaikanlage, und zahlt das Geld verzinst zurück.

Das sei illegal, sagt die FMA. „Jedes Kredit- und Einlagengeschäft verlangt, wenn es gewerbsmäßig betrieben wird, eine Bankenkonzession“, erläutert FMA-Sprecher Klaus Grubelnik. Zum laufenden Verfahren will er sich nicht äußern. Nur so viel: Staudinger drohe eine Verwaltungsstrafe von bis zu 100.000 Euro.

Verträge mit Handschlagqualität

„Die FMA hat mir eine Frist bis zum 1. Oktober gegeben. Bis dahin hätte ich den Anlegern ihr Geld zurückzahlen sollen“, sagt Staudinger. „Das habe ich nicht getan. Ich bin sofort bereit, das Geld zurückzuzahlen, wenn einer der Anleger das selbst wünscht. Aber von der FMA lasse ich mir das nicht vorschreiben.“ Die FMA habe mittlerweile vorgeschlagen, die Rückzahlungsfrist zu verlängern. Aber Staudinger will nicht klein beigeben: „Ich will die Rehabilitation eines Modells, das ohne Banken funktioniert. Es geht um das Recht auf einfache Verträge mit Handschlagqualität.“

Mit den verschärften Eigenkapitalvorschriften von Basel II seien die Auflagen der Banken für Unternehmenskredite extrem verschärft worden. Der Umstand, dass der Standort von GEA im Waldviertel liege, schmälere den Marktwert der Firmengebäude: „Der Substanzwert wird nicht berücksichtigt. Wenn das Unternehmen in Wien angesiedelt wäre, dann wäre es kreditwürdig.“ Die Auflagen der Banken würden in ohnedies schon schwachen Regionen krisenverstärkend wirken. „Die Unternehmer werden dafür bestraft, wenn sie sich in Regionen ansiedeln, die es am nötigsten brauchen.“ GEA hat in Schrems im Waldviertel 100 neue Arbeitsplätze geschaffen und verkauft pro Jahr 130.000 Paar Waldviertler-Schuhe.

Welle der Solidarität

Eine Bankenkonzession kommt für Staudinger nicht infrage. Er wolle sich nicht unter das „Joch der Auflagen“ begeben. Schon seit Längerem prüft GEA die Möglichkeit, sich genossenschaftlich zu organisieren. Das wäre eine legale, bankenlose Alternative zur derzeitigen rechtlich strittigen Finanzierung des Unternehmens. Trotzdem will sich Staudinger „das jetzige Kreditmodell offenhalten“. Er strebe eine Gesetzesänderung an.

Staudingers Clinch mit der FMA hat offenbar einen Nerv getroffen: Mittlerweile wollen so viele Leute das Unternehmen GEA finanziell unterstützen, dass es eine Warteliste gibt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.10.2012)

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107 Kommentare
Antworten Gast: dasgehtabersonichtjetztaberauch
20.10.2012 08:02
5 1

Re: Bankenmafia

sie schwerverbrecher, sie systemverweigerer, sie asozialer, sie ehrliche leut um ihre provision bringer sie, wo kämen wir da hin, wenn jeder des bankenwesen einfach so umgehen würd können, wo samma denn da .. auf der stell nehmen sie sich einen kredit auf und investieren des geld in bankenfonds .. wo kämen wir denn da hin, wenn plötzlich ein jeder mit einer rationalen handlung des bankenwesen um seine boni bringt .. also ehrlich sie .. sie .. sie .. da bleiben mir die worte weg .. sie .. sie ..

Geht's noch?

Die Bankster wollten das Unternehmen vernichten. Die Bankster brauchten Milliarden an Staatshilfe weil die FMA ihre Kontrollpflichten nicht ausreichend wahrgenommen hat. Nun soll die FMA das Recht der Bankster durchsetzen, das Unternehmen in Konkurs zu schicken um es mit unserem Steuergeld dann billig zu kaufen? Kann man dem Verein bitte ersatzlos und sofort alle finanziellen Mittel streichen?

Gast: Otto Normalunternehmer
19.10.2012 14:27
14 1

DANKE für Ihren Mut, Herr Staudinger

Es geht schein bar darum, dass wir "kleine Unternehmer" einfach ausgelöscht werden und nur mehr "Kolchosen" übrig bleiben, deren Vorstände in gut organisierten Netzwerken sich regelmäßig treffen.

Wir brauchen auch Venture Capital, insbesondere "Early Stage Venture Capital" in Österreich, um eine innovative Dynamik aufrecht zu erhalten bzw. zu entfachen.

Mit den Banken alleine geht das nicht und Leute wie Guy Kawasaki (www.garage.com) investieren logischerweise in Europa nicht.

Herr Staudinger geht mE einen guten Weg und sollte diesen weitergehen!! Leute wie er können das System zum Besseren verändern!

Jaja, da sieht man

Wem der Staat dient. Und ich bin der Meinung, wir sollten diese Herren .... ab jetzt würde mein Posting diverse Gesetze brechen.
Vielleicht sollte Waldviertler sich auf die Produktion von Stiefeln verlagern, mit denen man die Herren Bankiers in entsprechenden Erziehungslagern zu produktiver Arbeit treten kann.

10 0

Auch von mir..

.. größte Unterstützung für Herrn Staudinger. Der Zwergenverein FMA sollte vernünftiges mit seiner zeit anstellen!

Die FMA ist ein inkompetenter,korrupter Beamten-Haufen

der Versucht seine Legitimation mit wenig Aufwand aufrecht zu erhalten, anstatt seine Regulierungsaufgaben zu erfüllen.

Bei einer bankrotten RZB grinst die "Behörde" nur, wohl weil sie diese Betrugsbilanz nicht verstanden hat.
Zockereien, Neubewertungen die einem die Haare zu Berge stehen lassen und billige Hand-Wäscht-Hand-Geschäfte sind nicht geregelt und da schaut man auch nicht hin.
Auch wenn dadurch die Banklizenz eigentlich aberkannt werden müßte.

Aber wenn Private einen Übertritt gegen die Regeln der Kreditvergabe machen, dann hallo: Wehe dir! Das ist ein Angriff auf die, die meine Gehälter zahlen!

Die Einstellung der FMA ist auch ein Grund, warum es in Ö so wenig:
- Venture Capital (man braucht dann immer so ein Genossenschaft/Gmbh/ARGE-Vehikel)
- kaum Crowd-Funding
- von P2P rede ich gar nicht
gibt.

Kein Wunder dass junge Unternehmer das Weite suchen.

Gast: Hutbürger
19.10.2012 12:24
9 0

Wo die "wahren Verbrecher" sind,

sieht man daran, wohin uns diese Banken-Kredit-Geschäfte weltweit gerführt haben.

Gast: smilefile
19.10.2012 12:20
6 0

Hm...



...eigentlich entscheidet der Kredit,- oder Darlehensgeber, wem er sein Geld anvertraut. Und ob dabei Konzessionen getroffen werden, obliegt den Geschäftshandelnden,....

Antworten Gast: Hischtor
20.10.2012 11:36
0 3

Nein, das gilt schon lange

nicht mehr. Im 19.Jhd. war das so - und viele Österreicher haben alles verloren, weil sie auf Sparvereine windiger Geschäftsmacher hereingefallen sind.

Gast: Eisbär 4711
19.10.2012 12:09
15 0

Die FMA ist der nützliche Idiot der Banken

Wäre die FMA ihren Aufgaben nachgekommen, dann hätten wir uns viel Erspart (BAWAG, Meinl,Hypo Alpe Adria, Investkredit, Intranzparente Erste Group Bilanzen etc etc.)

Aber Nein! ein toller Handwerksbetrieb muss herhalten. Ich würde GEA meine paar tausend € anvertrauen, wenn etwas daneben gehen sollte würde ich sicherlich ein paar Schuhe bekommen.Bei der Hausbank füttert man sowieso nur die Boni der Vorstände und Bereichleiter. Ab in die Realwirtschaft ! Volle Unterstützung für GEA und Herrn Staudinger

Antworten Gast: Zerment
20.10.2012 12:05
1 2

Handwerksbetrieb?

Ha ha ha. Das ist ein ganz normaler Industriebetrieb mit starkem Import aus dem Osten. Und, zugegebenerweise, exzellenter Werbung.

Antworten Gast: Perga Wunkka
19.10.2012 12:31
2 9

Der "Handwerksbetrieb"

macht in allen Wiener U-Bahnzügen groß Werbung für Einlagen in seinen Sparverein, die versuchen also ca. 1 Million potentielle Kuden anzusprechen. Das hat nichts mehr mit dem oarmen klanen Handwerker zu tun, das ist gewerbliche Banktätigkeit im großen Stil. Und das ohne Sicherheiten, ohne Experten, unter Umgehung jeglicher Aufsicht.

Antworten Antworten Gast: Jurist der Freiheit
20.10.2012 12:08
0 2

Alle GEA-Texte

die Bezug auf das dem Publikum angebotene Einlagengeschäft haben, sind auch ganz eindeutig von Juristen aus dem Kapitalmarktbereich durchgesehen worden. Das ist alles einfach zu perfekt. Ein Handwerksbetrieb aus dem Waldviertel bringt das so nie zuwege.

Antworten Antworten Gast: Wiener Zsucha
20.10.2012 12:06
0 2

Stimmt, die machen in den Öffis mehr Werbung

als Erste, Raika und Bank Austria zusammen. Sowas muss doch 100.000e Euro kosten. Schon seltsam.

Antworten Antworten Gast: Karli TTT
20.10.2012 11:41
0 2

Habe mich auch gewundert,

wie es ein "kreditunwüriges" Unternehmen sich leisten kann, sauteure Wien deckende Werbung zu machen. Und diese Werbung ist ganz offensichtlich von teuren Werbeagenturen erstellt worden und von ebenfalls teuren Wirtschaftsanwälten überprüft worden. Also nix mit Handwerksbetrieb.

Antworten Antworten Antworten Gast: vielfraß
20.10.2012 17:52
1 1

Re: Habe mich auch gewundert,

hier die sauteure werbeagentur:

http://www.youtube.com/watch?v=SNJW8R9J8_I&feature=g-upl


Re: Der "Handwerksbetrieb"

Wo sind die Sicherheiten, wenn ich mein Geld in Bankenfonds veranlage?
Sie Klugschwätzer!

Antworten Antworten Antworten Gast: Jurist der Freiheit
20.10.2012 12:11
0 2

Es geht um das Einlagengeschäft

und da gibt es zwingend die Einlagensicherung. Der die GEA aber nicht angehört, Sie haben also 100% Risiko. Genauso gut können Sie das Geld auf die Strasse legen und warten ob es morgen (A) weg ist oder (B) jemand Zinsen dazugelegt hat.

Antworten Antworten Antworten Gast: Karo Wanz
20.10.2012 11:39
0 1

Private dürfen nicht in Bankenfonds

invetieren und Sie sind bar jeder Ahnung dieser Materie. Und - Sie sind ein Beweis, dass es einer starken Bankenaufsicht bedarf, die sofort durchgreift. Egal ob Großbank oder illegale Waldviertler Bank.

Antworten Antworten Gast: hat0r
19.10.2012 20:36
4 0

Re: Der "Handwerksbetrieb"

"...ohne Sicherheiten, ohne Experten, unter Umgehung jeglicher Aufsicht..."..also wie jede Bank.

Re: Der "Handwerksbetrieb"

sie arbeiten offensichtlich für diesen verein. ihre posting ist also nicht verwunderlich.

Antworten Antworten Antworten Gast: Perga Wunkka
20.10.2012 12:03
0 2

Nein, ich wurde in den 80ern von so einem "Sparverein" geschädigt

und möchte nicht, dass das wieder von vorne losgeht. In der älteren Generation werden Sie viele Leute finden, die solchen Geschäftsleuten und solchen Sparvereinen vertraut haben. Und viel, viel Geld verloren haben.

die FMA gehört sofort aufgelöst ...

war bis dato unfähig, die banken- & anlageskandale hypo-alpeadria, volksbank, mel, ... auch nur in ansätzen zu verhindern.

kein wunder, wenn man sich mit den waldviertlern beschäftigt - anstatt mit den wahren gaunern unseres finanzsystems.

Antworten Gast: Yvobe F
19.10.2012 12:15
0 2

Hilft das dem Staudinger?

Eine fähige Aufsicht hätte schon 1999 gegen die GEA Bank durchgegriffen.

Re: Hilft das dem Staudinger?

Eine fähige Aufsicht kann zwischen einem "Anleihengeschäft" und einem Kreditgeschäft unterscheiden.

Weils sies aber nicht können, ist es wurscht was man tut, es ist immer falsch.
Daher gleich so machen, wie mans sichs vorstellt! Mit Handschlag!

Antworten Antworten Antworten Gast: 294 345
20.10.2012 12:01
0 2

Anleihen?

Und wie begibt man eine Anleihe ohne eine Bank dabei zu haben, also ohen Zahlstelle? Sie haben nicht viel Ahnung von der Materie gell.

Gast: Held der Arbeit
19.10.2012 11:35
7 0

witzige rechtsauffassung der fma übrigens

denn wenn den artikel richtig verstehe, dann ist der unternehmer ja der kreditnehmer und nicht kreditgeber (das sind ja die privaten). bedeutet das also, dass zukünftig jeder gewerbliche kreditnehmer eine bankkonzession braucht? super, damit haben die banken endlich eine entschuldigung, gar keine unternehmenskredite mehr zu vergeben, weil ihre kreditnehmer ja nicht über die nötige bankkonzession verfügen. und jeder der jetzt supergscheit tut und mit einlagengeschäft kommt sollte sich vorher im BWG Kommentar (zB Dellinger) die Umschreibung von Einlagegeschäft anschauen.

Antworten Gast: Jocko Wocko
19.10.2012 12:16
0 2

Einlagen- bzw. Passivgeschäft

heißt das Zauberwort. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Passivgeschäft

Gast: Held der Arbeit
19.10.2012 11:22
6 0

jaja, die FMA

imer ur am wohle der österreichischen bürger interessiert.

super

da wird ein unbequemer, politisch querdenkender und vielleicht auch eigenwilliger waldviertler sekkiert, welcher großes aufgebaut und sehr viele wertvolle arbeitsplätze gegründet hat. in einer aussterbenden region hat er investiert und ein werk aufgebaut welches den titel manufaktur zu recht tragen darf. 2013 ist landtagswahl in nö, herr pröll vor den vorhang. liebe kunden der waldviertler schuhmanufaktur denkt bei jeder wahl daran wie mit inovativen leuten umgegangen wird und bedankt euch mittels stimmzettel bei den verantwortlichen.

Antworten Gast: Dentolo
19.10.2012 11:43
0 11

Schutz der Kunden vor gefährlichen Finanzprodukten = sekkieren?

Ihre Argumente sind seltsam und klingen in etwa wie die HP der GEA.

Re: Schutz der Kunden vor gefährlichen Finanzprodukten = sekkieren?

Wo sind ihre Einlagen sicherer:
- Auf der Börse oder bei den Waldviertlern?
- bei der bankrotten RZB vielleicht, die dann ich auch noch fangen muß, weil sie haben ja dann kein Geld mehr

Ich kann jedem mein Geld geben, dem ich will. Dass das ein Risiko bedeutet, weiß ich.
Das sollten alle wissen! Auch bei der Bank!
Dass sie das nicht wissen liegt wohl eher an

... ah ja Fr. Schmied hat auch ein paar hundert Mios als Bankchefin versenkt.
Nicht der größte Verlust für Ö den sie verursacht hat.


Antworten Gast: Udo Kartol
19.10.2012 11:23
0 8

Aber wehe

er baut einen Konkurs und die Einlagen sind futsch. Dann wird auf die FMA und den Pröll und den Bund hingesdroschen wie verrückt. Vielleicht denken Sie auch mal an die vielen Österreicher, die von halbseidenen Banken geschädigt wurden?

Antworten Gast: Worggner
19.10.2012 11:18
1 1

Wer die Aussendungen von Gea

zum Thema "Sparverein" gelesen hat, weiß daß die eine Vielzahl an Anwälten und Steuerberatern zur Verfügung haben. Das ist doch alles hochprofesionell gemacht. Ich denke auch, dass die sich mit der FMA längst geeinigt haben. Und das hier ist - Gorilla-Marketing.

Re: Wer die Aussendungen von Gea

Zur Einigung?
Ich glaube, dass die FMA nur aufgibt, wenn sie zu feige ist, das durchzuziehen.
Und feig sind sie, dass haben sie bei den Bankenkontrollen der letzten 2 Jahre schon bewiesen.

1 0

Waldviertler Werkstätten GmbH_Kurzbilanz_Firmenbuchdatenbank (FN FN 036224x)


2008 2009 2010 2011

Mitarbeiter: 21 62 83 113

EK abs: 1.343 T 1.506 T 1.769 T 1.827 T

EK in %: 39,4% 43,2% 34,0% 29,6%

BiGew: 1.008 T 1.171 T 1.434 T 1.493 T

JaGew: 47 T 163 T 473 T 484 T

GewAuss: 0 T 0 T 210 T 426 T

EK-Rendite: 3,5% 10,8% 26,8% 26,5%

GesKapR: 1,4% 4,7% 9,1% 7,8%

Sehr schöne Entwicklung!

2011 vielleicht etwas zu hohe Gewinnausschüttung.

Antworten Gast: Erta Von Weinset
19.10.2012 11:16
0 3

Und hier was Sie uns vorenthalten

laut JA 2011 (der erst sehr spät eingereicht wurde): 3.693.265,88 EUR Verbindlichkeiten. Wer denen Geld leiht, ist selbst schuld.

4 0

Re: Und hier was Sie uns vorenthalten


Trotzdem übersteigen die Aktiva die Passiva um 1.827.000 (Eigenkapitalquote: 29,6%).

Außerdem ist in der Passiva 'Investitionszuschüsse' (390.408 €) eine sehr schöne stille Reserve vorhanden.

Wenn ich diese Position heraus rechne, übersteigen die Aktiva die Passiva um 2.218.000 € (Eigenkapitalquote dann: 35,9%).

Nichtsdestotrotz sollte der Unternehmer die Eigenkapitalquote versuchen weiter zu verbessern.

Sie würden ihm nichts leihen, schreiben Sie, die Banken würden ihm wahrscheinlich sehr gerne leihen.

Gast: 43er
19.10.2012 10:45
1 7

Das Ganze erinnert an die typischen Mails aus Afrika oder Asien

"Hallo Mista. Habe tolle Anlagemäglichkeit in meinem Land um helfen die Leute hier. Ganz sicha. Ganz viel Prozent. Du mir senden Geld."

Re: Das Ganze erinnert an die typischen Mails aus Afrika oder Asien

Schon mal versucht?

Ich machs bei JugendEineWelt (die schreiben bessere Prospekte).
Gibt gutes Gewissen und sicheres Geld, weil nicht in Euro.

Gast: Josef G H
19.10.2012 10:41
2 2

Wenn er nicht kreditwürdig ist,

liegt wohl irgendwo ein Hund begraben. Der "Substanzwert der Gebäude im Waldviertel" kann es nicht sein, das ist klar. Andere Unternehmen haben überhaupt eine Immobilien in der Bilanz und erhalten dennoch Kredite.

3 0

Re: Wenn er nicht kreditwürdig ist,


Ich habe eine Kurzanalyse (basierend auf Daten der letzten vier Firmenbuch-Bilanzen) hier herein gestellt, wurde binnen weniger Minuten herauszensuriert.

Beschäftigte: 2008: 21, 2009: 62, 2010: 83, 2011: 113.

Die Gewinne (nach Steuern!) explodierten (2008: 47.000 €, 2009: 163.000 €, 2010: 473.000 €, 2011€: 484.000 €).

Eigenkapital/Eigenkapitalquote/Eigenkapitalrendite: 2008: 1.343.000 €/39,4%/3,5%; 2009: 1.506.000 €/43,2%/10,8%, 2010: 1.769.000 €/34,0%/26,8%, 2011: 1.827.000 €/29,6%/26,5%.

2008 und 2009 fand keine Gewinnausschüttung statt, 2010 wurden 210.00 €, 2011 426.000 entnommen.

Insgesamt eine sehr schöne Entwicklung.

Vielleicht 2010 und 2011 eine etwas zu hohe Gewinnausschüttung.

Meiner Meinung nach sehr kreditwürdig.

Wahrscheinlich hat ein Bankmensch der FMA einen Zund gegeben. Hätten wohl gerne selber das Geschäft gemacht.

P.S.: Genauere Analysen sind nur aus einer kompletten Bilanz möglich. Meistens kann man aus einer Firmenbuch-Bilanz den Jahresgewinn gar nicht errechnen.

Antworten Gast: Held der Arbeit
19.10.2012 11:21
2 2

Re: Wenn er nicht kreditwürdig ist,

sie kennen sich offenbar wirklich gut aus in der bankenwelt. offenbar ist ihrer aufmerksamkeit entgangen, dass österr. banken rwas in milliardenhöhe abbauen müssen, um ihre eigenmittelvorgaben zu erfüllen und daher nurmehr sehr spärlich unternehmenskredite vergeben, völlig ungeachtet der kreditwürdigkeit. si tacuisses....

Antworten Antworten Gast: Josef GH
19.10.2012 11:49
1 1

Wir reden vom Jahr 1999

nicht von heute, oder?

Gast: ubalak
19.10.2012 10:31
7 1

eine Schande

Wer den Herrn Staudinger kennt weiß, dass er großartiges geleistet hat und mit viel persönlichem Einsatz ohne Profitdenken in der strukturschwachen Region Waldviertel etwas aufgebaut hat!
Dann kommen einige Juristen und Beamte aus Wien und werfen ihm Prügel vor die Füße!- Eine Schande für den Bürokratenstaat Österreich.

Allerdings, wie man den Herrn Staudinger kennt wird er sich nichts gefallen lassen und auf seinem Geschäftsmodell beharren.
Das ist gut so und dazu braucht er die Unterstützung der Bevölkerung!

Antworten Gast: Decer
19.10.2012 10:40
1 8

Nein, solche Leute

haben nicht die Unterstützung der Bevölkerung. Wer anderen das Geld aus der Tasche zieht, hat ein Problem, nicht Unterstützung.

7 1

Geldgeschenke

Ich schenke dem Heini Staudinger 100 Euro. Er kann's mir ja irgenwann mal zurückschenken. Geschenke sind ja hoffentlich keine Finanzgeschäfte sonst müsste ich die FA auch zu Weihnachten bei mir einladen?

Gast: mmmh
19.10.2012 05:54
7 0

und nochwas

ich bin gerne und sofort bereit heimische betriebe zu unterstützen, die nicht mit der lokalpolitik korrupt pakeln (wien) und für lokale arbeitsplätze sorgen. wider die verglobalisierung der wertschöpfung in diesem land!! diesem menschen gebühren wirtschaftspreise!

Antworten Gast: Anton /n7
19.10.2012 10:18
0 6

Was hat das mit Gea zu tun?

Oder glauben Sie wirlich, was die behaupten? Ich bin nicht so naiv.

Re: Was hat das mit Gea zu tun?

Sehen Sie und ich glaube wieder nicht einer Bank auch nur ein einziges Wort!

4 1

Re: Was hat das mit Gea zu tun?

Bitte um Fakten! Man ist nicht schon deshalb schlau, weil man irgendwas NICHT glaubt!

Hobbyökonom