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Westbahn kommt nicht aus den roten Zahlen

19.10.2012 | 12:02 |   (DiePresse.com)

Die Westbahn muss ihre Ziele revidieren: "Wir peilen jetzt den Break-even für 2013 und nicht wie zuvor für heuer an", so Geschäftsführer Forster.

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Die im Dezember des Vorjahres an den Start gegangene private Westbahn wird heuer rote Zahlen schreiben: "Wir peilen jetzt den Break-even für 2013 und nicht wie zuvor für heuer an", sagte Geschäftsführer Erich Forster dem "WirtschaftsBlatt". Der Kundenzuspruch sei gut und habe seit Jänner um 75 Prozent zugelegt.

Wie die Zeitung weiter schreibt, werde es nun länger als geplant dauern, bis operativ schwarze Zahlen geschrieben werden können, der viel zu optimistische Business-Plan von Ex-Chef Stefan Wehinger sei völlig überarbeitet worden. Die Verbindlichkeiten der Westbahn lägen laut Bilanz für 2011 bei 145 Millionen Euro. Der Bilanzverlust habe 14,2 Millionen Euro betragen. Die Tochter Westbus habe für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2011 535.000 Euro Verlust geschrieben.

Für 2015 Konzession in Deutschland angepeilt

Forster und der neue Chef der Westbahn-Mutter Rail Holding, Clemens Schneider, wollen laut aktuellem "Format" gemeinsam "schrittweise expandieren“. Forster: "Die Verbindung Wien-Graz wäre sicher interessant." Bis 2015 soll eine Konzession in Deutschland erreicht werden. "Ob wir von Wien nach München fahren, hängt aber auch von den Angeboten der ÖBB und der Deutschen Bahn ab“, sagt Forster dem Magazin. Laut Schneider will die Westbahn mittelfristig sogar in den Güterverkehr einsteigen.

(APA)

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14 Kommentare

problem:solange ich für die rückfahrt(jedenfalls ab salzburg:im winter letzter zu ab 7irgentwas,"sommerzeit"1h früher)doch die öbb brauche,nutzt mir der wb-komfort wenig;50%einnahmeverlust "spürt" man halt auch...


Gast: WestBahn-Fan
20.10.2012 09:11
0 1

Westbahn - Jahreskarte

Ich als Vielfahrer(26000 Bahnkilometer pro Jahr) habe nicht bereut, dass ich mir die Westbahn Jahreskarte besorgt habe.
Man kann die beruflichen Termine immer so legen, dass man nicht zu extremen Randzeiten das volle Netzservice nutzen muss. Ist nur eine Frage des persönlichen Zeitmanagements bzw. Faulheit.

Von privaten Anbietern kann man nicht verlangen, dass sie zu jeder Zeit das volle Service anbieten und dabei sehr preiswert sind.

Ich wäre ja dafür, dass die Schülerfreifahrten eingeschränkt werden oder ein Aufpreis zu zahlen ist. Es kann nicht sein, dass Schüler den ganzen Zug lahmlegen und dabei nicht die wahren Kosten abgegolten werden.

D. h. die WestBahn sollte keine Schülerfreifahrten mehr akzeptieren, dann wären wieder genügend freie Zahlplätze im Zug vorhanden, welche einen positiven Betrag zur Bilanz bringen.





Da müsste eine Servicerevolution bei der ÖBB stattfinden, damit ich mir wieder eine ÖBB Jahreskarte bzw. Verkehrsverbundkarte kaufe.


Antworten Gast: Hans V.
20.10.2012 22:56
0 0

Re: Westbahn - Jahreskarte

Für Schülerfreifahrten werden normalerweise die wahren Kosten abgegolten. Damit verdient man als Verkehrsunternehmen recht einfach viel Geld.

Re: Westbahn - Jahreskarte

privatbahnen bekommen vom vor nur geld,wenn sie deren tickets anerkennen...

Gast: hmm
19.10.2012 12:57
0 1

aber nicht wieder ...

Schlicht eingehen lassen und nicht wieder verstaatlichen! Die ÖBB kann sich auch aus der Konkursmasse wohlfeil bedienen!

Alpine pleite, wird wohl bald auch mit anderen Unternehmen dieser Branche so sein. So fängt es an. Auch den Geldgebern der Westbahn mag das rascher blühen als man nur so schauen kann ...

Re: aber nicht wieder ...

richtig,6mia/jahr für wenige,oft nur mit zeitkarten nutzbare("SB-abzocke")verbindungen sind zu viel-oder meinten sie gar nicht die pseudoprivatisierten öbb(ö.BummelBusse)?

Antworten Antworten Gast: SNCF
21.10.2012 12:26
1 0

Re: Re: aber nicht wieder ...

Lerne bitte einmal Dich verständlich aus zu drücken, bevor Du Dein Gerülpse veröffentlichst!

Re: aber nicht wieder ...

richtig,6mia/jahr für wenige,oft nur mit zeitkarten nutzbare("SB-abzocke")verbindungen sind zu viel-oder meinten sie gar nicht die pseudoprivatisierten öbb(ö.BummelBusse)?

Antworten Gast: Johann S
19.10.2012 13:16
2 0

Re: aber nicht wieder ...

Die"Westbahn",war nie staatlich,sondern wurde als Privatanbieter gegründet.

Wenn es noch die Verbindung Wien-Graz gäbe

dann verzichte ich nächstes Jahr endgültig auf die Vorteilscard der ÖBB

Antworten Gast: Wien-Graz, Kostenfrage...
19.10.2012 15:50
0 2

Re: Wenn es noch die Verbindung Wien-Graz gäbe

Bei der derzeitigen Fahrzeit sind dafür mindestens 6 Garnituren im Stundentakt notwenig, die Westbahn fährt privat auf Gewinn Orientiert, Randzeiten sind vollkommen uninteressant, so fährt die letzte WestBahn von Wien um 18:40 bis Salzburg (Fahrplan 2012/13), kommt also schon für Pendler die bis 19:00 arbeiten nicht mehr in frage.

Bei den schon jetzt herrschenden Verlusten mehr als fraglich das die Investoren bereit sind großartig Geld für neue Garnituren zur Verfügung zu stellen bei denen noch dazu durch die langsamere Geschwindigkeit bei weitem weniger Umsatz möglich ist als auf der Westbahn. Wenn überhaupt dann sicher billigere Garnituren und das angemietet.

Wer oft fährt und keine Zigaretten braucht ist besser dran mit der Vorteilskarte, bei der ÖBB sind dank der Westbahn bei weitem mehr Sitzplätze ohne Reservierung jetzt verfügbar und kann auch kostengünstig zu Randzeiten fahren!

Antworten Antworten Gast: guest1212
19.10.2012 18:18
0 0

Re: Re: Wenn es noch die Verbindung Wien-Graz gäbe

Wer pendelt von Wien nach Salzburg?

Ich bin Westbahnfan

1. Ich kann jederzeit die Fahrkarte im Zug lösen
2. Die Sitzplätze sind sehr bequem, WLan vorhanden - und funktioniert - für jeden Sitzplatz gibt es eine Steckdose
3. das herunterklappbare Tischerl reicht auch für ein großes Notebook.
4. Wen es drängt, es gibt auch ein Raucherabteil.
5. auch wenn ich eine Vorteilscard habe, denselben ermässigten Preis bekomme ich auch auf der Westbahn.

Viele Gründe für mich, wenn es zeitlich möglich ist, die Westbahn zu benutzen. Leider fährt die letzte Garnitur am Abend nach Wien zurück viel zu früh.. So muss ich die ÖBB benutzen:

- 1 Kein Tischerl, wo ich das Notebook abstellen konnte,
- 2 kein WLan
- 3 kein Raucherkammerl

Auf vier Plätze nur 2 Steckdosen

Vorteil: die Sitzplätze waren sehr großzügig dimensioniert.

Antworten Gast: anonym2
19.10.2012 18:59
2 0

Re: Ich bin Westbahnfan

Wenn du dich im railjet auf einen 4-er-Platz sitzt, kannst du den normal großen Tisch nochmals vergrößern, wo dann ausreichend Platz ist sogar für 2 Notebooks gegenüber, hab ich selbst schon gemacht. Doch stimmt, auf den 2-er-Plätzen ist er wirklich zu klein.

Hobbyökonom