Die im Dezember des Vorjahres an den Start gegangene private Westbahn wird heuer rote Zahlen schreiben: "Wir peilen jetzt den Break-even für 2013 und nicht wie zuvor für heuer an", sagte Geschäftsführer Erich Forster dem "WirtschaftsBlatt". Der Kundenzuspruch sei gut und habe seit Jänner um 75 Prozent zugelegt.
Wie die Zeitung weiter schreibt, werde es nun länger als geplant dauern, bis operativ schwarze Zahlen geschrieben werden können, der viel zu optimistische Business-Plan von Ex-Chef Stefan Wehinger sei völlig überarbeitet worden. Die Verbindlichkeiten der Westbahn lägen laut Bilanz für 2011 bei 145 Millionen Euro. Der Bilanzverlust habe 14,2 Millionen Euro betragen. Die Tochter Westbus habe für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2011 535.000 Euro Verlust geschrieben.
Für 2015 Konzession in Deutschland angepeilt
Forster und der neue Chef der Westbahn-Mutter Rail Holding, Clemens Schneider, wollen laut aktuellem "Format" gemeinsam "schrittweise expandieren“. Forster: "Die Verbindung Wien-Graz wäre sicher interessant." Bis 2015 soll eine Konzession in Deutschland erreicht werden. "Ob wir von Wien nach München fahren, hängt aber auch von den Angeboten der ÖBB und der Deutschen Bahn ab“, sagt Forster dem Magazin. Laut Schneider will die Westbahn mittelfristig sogar in den Güterverkehr einsteigen.
(APA)
Inflation, Hyperinflation oder Deflation?Mag. Zareh Mossessian, Trainer der Wiener Börse Akademie
Wenn Ökonomen irren ''Nach Öl bohren? Verrückt''
KreativDie Welt der Werbung
Cash-KaiserDiese Firmen horten am meisten Bargeld
''Plagiarius''Dreisteste Fälschungen ausgezeichnet

