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Alpine will Unternehmensteile zu Geld machen

19.10.2012 | 12:53 |   (DiePresse.com)

Der in Finanznöte gerate Baukonzern will offenbar Unternehmensteile verkaufen. Der genaue Kapitalbedarf ist noch nicht bekannt.

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Zur Sanierung des ins Schleudern geratenen Salzburger Baukonzerns Alpine soll nun offenbar auch der der Verkauf von Unternehmensteilen Geld hereinbringen. Finanzspritzen des Mutterkonzerns FCC unrf Banken sowie Stundungen wohl nicht aus. Bei den Verkäufen handelt es sich um die Bereiche abseits des Baugeschäfts, die in der Alpine Energie Holding zusammengefasst sind. Außerdem stehen die Tiefbaufirma Grund- Pfahl-und Sonderbau GmbH in Himberg bei Wien sowie die auf Sanierung spezialisierte Firma Hazet aus Wien zur Disposition, berichten die "Salzburger Nachrichten" am Freitag unter Berufung auf Informationen aus Konzernkreisen.

Der genaue Kapitalbedarf ist noch nicht bekannt. Laut Meldungen aus der Vorwoche soll der angeschlagene Baukonzern neben Kreditstundungen rund 75 Millionen Euro benötigen. Das Nachrichtenmagazin "profil" wiederum schrieb, dass die Banken dem Eigentümer FCC 150 Millionen Euro abverlangen.

Keine Entscheidung über Dotter-Nachfolge

In der Frage einer Nachfolge des zurückgetretenen Geschäftsführers der Dachgesellschaft Alpine Holding GmbH, Johannes Dotter, gibt es noch keine Entscheidung, sagte Unternehmenssprecher Johannes Gfrerer am Freitag auf APA-Anfrage.

Der zweitgrößte Baukonzern in Österreich war in der Vorwoche in die Schlagzeilen geraten, weil bekannt wurde, dass nach einer Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer KPMG Bilanzberichtigungen von bis zu 400 Millionen Euro drohen und das Unternehmen in akuten Liquiditätsschwierigkeiten steckt. Die Prüfung war von dem mit Jahresbeginn neu eingesetzten Geschäftsführer der Alpine Holding, Johannes Dotter, veranlasst worden. Nach "Auffassungsunterschieden über die Sanierung und Fortführung der Alpine-Gruppe" trat er diese Woche zurück.

(APA)

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2 Kommentare
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Das übliche Spiel bei Übernahmen und Fusionen

Da wird einmal mit großen Tamtam verkündet, daß eine Fusion nur zum Nutzen beider Firmen ist, da sie ja allein nicht lebensfähig sind. Dann wird eine Firma ausgeschlachtet. Alles was noch einen Wert hat wird verscherbelt und dann die wertlose Hülle abgestellt. Ach ja, vorher wird noch den Mitarbeitern auch ein Beitrag zur Sanierung abgepreßt und nach einer Weile schmeißt man sie raus und Tschüs mit ü!

Verdient haben die Vorstände, Banken, die die Fusion gemanagt haben. Übrig bleiben einige Aktionäre, die dann auf Aktien, die tief gesunken sind, sitzen bleiben und natürlich die Beschäftigten dieser Firma, die sich beim Arbeitsamt anstellen können.

Und dies alles, da durch Börsespielchen der Aktienwert einer Firma weit unter den Wert ihrer Anlagen und Immobilien gedrückt werden kann. Das sind dann die idealen Übernahmekandidaten!

Es gibt für Alpine nur eine Möglichkeit!

Sie wird sich einer türk. Baufirma unterordnen und Auftraege in Osteuropa bekommen. Sonst geht sie früh oder spaet baden!

Hobbyökonom