24.05.2013 15:18 Merkliste 0

Schirnhofer will mit eigenen Filialen durchstarten

23.10.2012 | 16:20 |   (DiePresse.com)

Der steirische Fleisch- und Wurstproduzent will in den nächsten Jahren 50 Geschäfte eröffnen. Derzeit ist Schirnhofer in Zielpunkt-Märkten vertreten.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Der steirische Fleisch- und Wurstproduzent Schirnhofer will mit eigenen Filialen die Abhängigkeit vom Lebensmittelhandel reduzieren. In den nächsten drei bis fünf Jahren sollen 50 Geschäfte in Wien, Niederösterreich, Steiermark, Burgenland und Oberösterreich eröffnet werden. Das Investitionsvolumen soll sich auf 10 bis 15 Mio. Euro belaufen. Man wolle alles "vom Frühstück über die Jause bis hin zum vollwertigen Menü" anbieten, sagte Schirnhofer-Geschäftsführer Christian Laschet zur APA. Die Expansion werde "zum wesentlichen Teil eigenfinanziert".

Die Zukunft der Kooperation mit der Supermarktkette Zielpunkt (Shop-in-Shop-Konzept ) sei hingegen offen. Der Vertrag läuft noch bis Ende 2015. Derzeit gibt es in 200 Zielpunkt-Märkten eine Schirnhofer-Theke. Bisher hatte der Wurstproduzent nur drei eigene Filialen aus historischen Gründen in der Steiermark betrieben. In Wien hat Schirnhofer diese Woche in der U-Bahnstation Hütteldorferstraße die erste Filiale eröffnet. Es gibt neben steirischen Fleisch- und Wurstwaren auch Snacks, Backwaren und Kaffee.

Erste Filiale in Wiener U-Bahnstation eröffnet

Künftig sollen in größeren Filialen auch Mittagsmenüs angeboten werden, erklärte der Schirnhofer-Geschäftsführer. Der Feinkosthersteller will mit den eigenen Filialen auf zwei Trends reagieren: Der Fleischkonsum soll bis 2020 in Österreich deutlich zurückgehen. Gleichzeitig wird der Außer-Haus-Verzehr von Speisen weiter steigen.

Der Wurstproduzent sucht derzeit Geschäftslokale mit 60 bis 150 Quadratmetern in frequenzstarken Lagen. "Wir wollen in den Ballungsräumen im Osten Österreichs prominent vertreten sein", betonte Laschet. Heuer sollen noch mehre Verträge mit Vermietern abgeschlossen werden. Der "Roll-Out" sei für 2013 vorgesehen.

Die Schirnhofer Familien Holding gehört zu den größten Fleisch-und Wurstwarenerzeugern Österreichs. Im vergangenen Jahr wurde mit 1900 Mitarbeitern ein Umsatz von 195 Millionen Euro erzielt. Zur Holding gehören sowohl die Schirnhofer-Betriebe (Produktion, Filialen und Schlachthof) als auch die Firmen Aibler, Blasko und Weiss.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

5 Kommentare

lieber herr schirnhofer

bitte überlegen sie sich das gut bevor sie in 3 jahren herrn ajabber de hut anrufen müssen

Gast: Kimon
23.10.2012 21:23
0 0

Bei Spar

Hab ich auch schon Produkte von Schirnhofer gesehen.


0 1

Sehr gut

In Wien gibt es im leistbaren Bereich kaum besseres Brot als das von Schirnhofer.

Antworten Gast: muraene
23.10.2012 19:04
1 0

Re: Sehr gut

Seit wann erzeugt Schirnhofer Brot?War wohl eine Zielpunktfiliale. Habe vor Kurzem eine abgepackte Salami gekauft. Daheim einen Mini-Aufdruck entdeckt: Halal! Kotz und danke.Möchte nicht wissen, wie viele davon Restl´n in die Prdukte für die Ungläubigen wandern.

Und noch ein Industriewurstfabrikant

der - "bei meiner Ehr´" - bestätigt, nur nach Omas Hausrezept seine Extrawurst herzustellen.

Brauch ma net. Ich hab immer noch meine Wurst irgendwo bekommen, wenn ich eine gebraucht habe. Und nur weil noch einer kommt, werd´ ich deswegen auch kein einziges Blattl mehr essen.

Hobbyökonom