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Vier von fünf Österreichern geht es „gut bis sehr gut“

24.10.2012 | 10:20 |   (DiePresse.com)

Indikatoren zur Wohlstandsmessung "Wie geht's Österreich" zeigen eine hohe Lebensqualität. Recht zufrieden sind die Österreicher mit ihrer Gesundheit.

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Den Österreichern geht es in Sachen Wohlstand und Fortschritt „gut bis sehr gut“. Das geht laut Statistik Austria-Generaldirektor Konrad Pesendorfer aus den neuen Indikatoren zur Wohlstandsmessung hervor, die die Experten am Mittwoch im Rahmen des „Statistiktages“ vorgestellt haben. Laut den Erhebungen im Rahmen des Projektes „Wie geht’s Österreich“ verweisen etwa 78,8 Prozent der Österreicher auf eine hohe bzw. sehr hohe Lebenszufriedenheit.

Beim Themenbereich „materieller Wohlstand“ entwickelten sich die privaten Haushaltseinkommen laut den Erhebungen seit 1995 stabil. Das BIP pro Kopf wuchs real in den letzten 16 Jahren um durchschnittlich jährlich etwa 1,7 Prozent. Das Jahr 2009 brachte den stärksten realen Rückgang des BIP in der Nachkriegszeit (pro Kopf -4,1 Prozent). 2011 wurde das Vorkrisenniveau wieder erreicht.

Kaufkraft bleibt unter BIP-Wachstum

Die Kaufkraft der Haushalte pro Kopf (inkl. sozialer Sachtransfers) wuchs allerdings von 1995 bis 2010 mit durchschnittlich 1,0 Prozent schwächer als das BIP. Demgegenüber war die Einkommensentwicklung von der Krise 2009 weit weniger stark erfasst als das BIP – pro Kopf machte dies nur ein Minus von 1,8 Prozent aus.

Positiv bewertet die Statistik Austria die Erwerbstätigenquote von 75,2 Prozent (2011). Der EU-Durchschnittswert beträgt nur 68,6 Prozent. Deutlich unter EU-Schnitt liegt das Hochschulbildungsniveau der 30- bis 34-jährigen Bevölkerung (mit nur 23,8 Prozent Akademikern gegenüber 34,6 Prozent im EU-Schnitt).

1,4 Mio. Österreicher armutsgefährdet

Betreffend der Lebensqualität stellen sich die Österreicher selbst zwar ein gutes Zeugnis aus: 78,7 Prozent der Befragten schätzten ihre Lebenszufriedenheit als sehr hoch oder hoch ein. Dennoch waren 2011 1,4 Millionen Personen (bzw. 16,9 Prozent) von sozialer Ausgrenzung betroffen. Das bedeutet, dass die Personen entweder armutsgefährdet oder von materieller Deprivation betroffen waren (d.h. sich wesentliche Haushaltsausgaben nicht leisten konnten) oder dass im Haushalt nahezu Erwerbslosigkeit herrschte.

Recht zufrieden sind die Österreicher mit ihrer Gesundheit. 69,4 Prozent der Personen schätzten ihren Gesundheitszustand im Jahr 2011 als sehr gut oder gut ein. Der Anteil jener Personen, die einen schlechten oder sehr schlechten allgemeinen Gesundheitszustand angaben, betrug 9,1 Prozent.

Problembereiche Umwelt und Verkehr

Ein recht großes Problemfeld tut sich zum Teil im Umweltbereich auf. Treibhausgasemissionen, Ressourcen- und Energieverbrauch konnten in den letzten 15 Jahren nicht nachhaltig gesenkt werden. Nach dem Rückgang im Krisenjahr 2009 übertraf der energetische Endverbrauch im Jahr 2010 mit insgesamt 1.119 Petajoule das Vorkrisenjahr 2008. Probleme sehen die Experten auch beim Verkehr: Hier stieg der gesamte Energieverbrauch zwischen 1995 und 2010 um 50,6 Prozent, während das BIP in derselben Zeitspanne um nur 35,9 Prozent wuchs.

Eine positive Tendenz machen die Statistiker beim Materialverbrauch aus: Auch im Nach-Krisenjahr Jahr 2010 sank dieser um 2,8 Prozent, während das BIP um 2,1 anstieg - was eine „absolute Entkopplung“ bedeute.

Mit dem neuen Tool können weitere Indikatoren zur Messung von Wohlstand und Fortschritt herangezogen werden und so ein "detailliertes Bild" Österreichs über das BIP hinaus geschaffen werden, erklärte Statistik Austria-Generaldirektor Konrad Pesendorfer. In die Betrachtungen der Statistiker fallen neben dem BIP 30 weitere Indikatoren, die den materiellen Wohlstand, Aspekte der Lebensqualität sowie den Faktor Nachhaltigkeit statistisch erfassen.

(APA)

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36 Kommentare
 
12
Gast: Mit nicht repräsentativen Umfrageergebnissen wird den Bürgern Sand in die Augen gestreut
24.10.2012 22:15
0 0

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast bzw. am besten läßt es sich mit (gezinkten) Statistiken lügen

Statistik als Propaganda zur Manipulation der Bürgermeinung, damit deren Ausbeutung weiterhin wie geschmiert widerstandslos funktioniert.

Gast: alles paletti?
24.10.2012 20:23
0 0

Diese weichgespülte, goldgetünchte, schöngeredete Schimäre zur Beruhigung der wütenden Bevölkerung glauben nur dümmliche Politiker und nichteinmal die Kronenzeitungsleser

Der ausgebeuteten Mittelschicht geht es in Wahrheit so dreckig wie seit 1945 nicht mehr. Sie muß roboten bis zum Exitus, denn bereits 70 % des Bruttogehalts werden unter verschiedensten Titeln wieder konfisziert. Die Lebenshaltungskosten und Abgaben steigen wie Hochwasser. Die Realeinkommen erodieren. Scheibchenweise wird neben der Privatsphäre (gläserner Staatsbürger im Überwachungssystem mit de facto null durchsetzbarem Datenschutz) bald auch das mühsam ersparte kleine Vermögen schrittweise teilenteignet. Exorbitant teure Wohnraumbeschaffung knebelt. Wegen dem migrantenbedingten Bildungschaos sind für die eigenen Kinder als eine Art Strafsteuer für Bildung zusätzlich teures Privatschulgeld und bald wieder Studiengebühren zu bezahlen. Dafür nie Urlaub, immer nur sparen, soaren, sparen. Die Kinder wachsen in Second-, Third- und Fourthhand-Kleidung auf. Denn die Mittelschicht darf nur roboten, roboten, roboten und zahlen, zahlen, zahlen bis zum Umfallen aus Erschöpfung - und muß in dieser scheindemokratischen Diktatur immer nur Gosche halten. Kenne niemanden, dem es so prächtig geht.

Dieser realitätsferne Nonsense dient daher nur der Manipulation der öffentlichen Meinung zum Ruhighalten der ausgebeuteten Mittelschicht.


vier von drei österreichern glauben ja auch

dass wir eins der weltbesten gesundheitssysteme der welt haben... vielleicht kommt es ja wirklich darauf an, mit wem man sich vergleicht. wenn man sich mit einem schlechteren vergleicht ist man freilich rasch der held...

unterm strich muss man aber sagen, dass es selten ein land versteht, die grosse mehrheit seiner bevölkerung mittels einer mischung aus subtiler und offener propaganda derart in schach zu halten: die hamster rennen, die scheuklappen sitzen gut und uns gehts suppa! kronen zeitung, orf, rotes kreuz: eigentlich musterbeispiele für diktaturen weltweit.

Gast: Hans Heugenthaler
24.10.2012 19:52
0 0

Tu felix Austria

man könnte Bäume ausreissen vor lauter Freude...wir sind reich..uns geht es Bestens-die Statistik kann das tgl. beweisen.
vom Baby bis zum Urgrossvater..gemittelt-median..was solls..(vom Mittellosen bis zum Milliardär)
als Mindestrentner mit kleiner bescheidener Altbauwohnung ist man zufrieden..
was braucht man schon?Urlaub? wozu?daheim ist es am Schönsten..Ansprüche?geh bitte..der ganze Konsumschmarrn..rausgeschmissenes Geld,,
Essen und Getränke?es gibt doch die Caritas für Alle Fälle-und ins Gasthaus,Kino,usw,-iwo..
schad ums nicht vorhandene Geld.
und : die Statistik lügt nicht-man muss nur das Kleingedruckte lesen..
gsund bleibn - nix rauchen..basta

Gast: erschöpft & wütend
24.10.2012 18:06
3 0

Befragt wurden wahrscheinlich das Salzburger Festspielpublikum, die Spitzenpolitiker und ihre Kofferträger, die Privatisierungshaie und reichen Unternehmer, die Promis, die Döblinger Regimenter, die Opus Dei Aficionados, die Schlepperund Drogenhändler, die bestens rundumversorgte Häupl-Klientel in den Gemeindebauten und Bocks Asylantenarmee - jedoch nicht die ausgebeutete Mittelschicht, die bis zum Exitus malochen und dafür auch noch 70 % vom Bruttobezug abliefern muß und als "Reiche" verunglimpft bald noch Vermögens/Erbschafts/Schenkungssteuer wird zahlen müssen. Bravo SPÖVP-Kleptokratie!!!


Gut bis Sehr Gut ist unterdurchschnittlich ..

... hervorragend bis göttlich wäre erstrebenswert.

Gast: Bello
24.10.2012 16:48
6 0

Was sollen diese dummen Veröffentlichungen?

Euch Politiker geht es sicherlich gut! Übrigens: Diese manipulierten Umfragen könnt ihr euch wirklich sparen!

Hier ist es die Statistik Austria

dort sind es fragwürdige Umfragen der EU und alle wollen uns einreden, dass es uns gut gehe, wir den Euro toll finden und die EU das Non plus ultra ist. Was soll diese Gehirnwäsche? Wo leben wir denn? In einer Diktatur? Es gibt allein in Österreich tausende, die zu viel zum Sterben aber zuwenig zum Leben verdienen; abgesehen davon, dass die ASVG-und SVA-PensionistInnen mit so "viel" Geld einen Monat lang auskommen müssen, wie Politiker in Wien oder Brüssel locker in einer Stunde ausgeben. Und uns geht es sehr gut? Dass solche Statistiken reine Propaganda der Regierenden sind, liegt auf der Hand. Also lesen und sofort wieder vergessen!

....



Jetzt ist es Weihnachten

2001

Denn Menschen geht’s gut

Und er Staat hat kein Geld

Wir helfen dem Nachbar

Die EU ist in Not

Und einige Länder

Versinken im Kot.


Aber mir is des wurscht

Meine Welt ist sehr heil

Ich still meine Bedürfnisse

Und Anatomisch geht’s mir fein.


Die Leute gehen arbeiten

Sind oft nicht zu Haus

Aber ihr Kontostand

Schaut fürchterlich aus.


Die Steuer fährt uns drüber

mit neuen Gebühr’n

Die Finanz lacht sich ins Fäustchen
Und tut nur kassiern.

Aber mir is des wurscht

Meine Welt ist sehr heil

Ich stille meine Bedürfnisse

Und anatomisch geht es mir fein.


So ist die Weihnacht

2011

Wir lieben uns täglich

Wenn nicht, tät was fehlen.

Wir lieben uns täglich

Wenn nicht, tät was fehlen.
Wir lassen uns niemals

Von Euch unser Leben zerstören.

Aber mir is des wurscht

Meine Welt ist sehr heil

Ich stille meine Bedürfnisse

Und anatomisch geht’s mir fein.

Gast: Bärenfalle...
24.10.2012 14:35
3 0

Na wenn Österreich medial so gelobt wird...

Kann der nächste Solidaritätsakt unserer Politik zu Gunsten der EU oder eines notleidenden Eurolandes nicht mehr weit entfernt sein.


Gast: gggggggg
24.10.2012 14:31
5 1

Na klar geht es 4 von 5 Österreichern gut,

weil der Alkohol (noch) billig ist.

Übersetzt: 4 von 5 Ösis MEINEN, dass es ihnen gut geht, weil sie permanent im Öl sind, Stichwort ´Spiegeltrinker´.

Die Realität: die Kaufkraft - einzig relevanter Maßstab für Lebensstandard - ist gesunken, wir sind also definitiv ärmer geworden und werden es immer mehr.

Zur Gesundheit: wie geht das zusammen, dass wir die höchsten Gesundheitskosten der Welt haben, wo wir doch so gesund sind?! Auch hier gilt: die Österreicher geben nicht zu, dass es ihnen gesundheitlich schlecht geht, stattdessen nehmen sie tonnenweise Medikamente, vor allem immer mehr Psychopharmaka.

Usw.

Diese Wohlstandsstatistik ist zum Krenreiben, und sicher von der SPÖVP gefo/ördert. Damit das Stimmvieh (wein)selig meint: ´eh alles paletti... hicks....´


1 2

Re: Na klar geht es 4 von 5 Österreichern gut,

Sie sollten sich auf jeden Fall mal um Ihren "Spiegel" kümmern... So ein negatives Geschreibsel! Fest steht: in fast allen Ländern dieser Erde geht es den Menschen im Schnitt um vieles vieles schlechter, Herr Spiegeltrinker! Das ist ja wohl nicht abzustreiten

Antworten Antworten Gast: gggggggg
24.10.2012 16:16
0 0

Re: Re: Na klar geht es 4 von 5 Österreichern gut,

Na ja eh wohl. Ich sag ja auch immer: besser Insasse in einer österreichischen Irrenanstalt als tot in Ruanda. Und ehrfurchtsvoll verstummt das Universum vor ihrem sachlich-weisen Kommentar, HerrFrau kreuz. (Und wieder zeigt sich zwingend die subtile, wenn auch unaufhaltsame Wirkung des Alkohols auf das Erkenntnisvermögen :)

Gast: 2012
24.10.2012 14:23
2 1

"Recht zufrieden sind die Österreicher mit ihrer Gesundheit. 69,4 Prozent der Personen schätzten ihren Gesundheitszustand im Jahr 2011 als sehr gut oder gut ein."

Stimmt !!

Darum benützen auch 97% aller Bürger beständig Rolltreppen und Aufzüge weil sie sich ja sooo gesund und fitt fühlen!

Was die vollkommene Unsachlichkeit und damit Unnötigkeit solcher Studien ausmacht, ist das fehlen einer klaren vorherigen Definition von Dinge die abgefragt werden.

Was für den einen womöglich Gesundheit darstellt, ist für manch anderen vermutlich nur der Erhalt der notwendigsten Körperfunktionen.

Gast: pearsons
24.10.2012 14:17
7 0

jo kloar

Der tägliche Blick in die Gesichter seiner Mitmenschen in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf dem Gehsteig und in Geschäften offenbart ernsthaft wie glücklich diese Menschen seien mögen.

Was für eine absurde Studie.

Aber eh kloar, neben der Verdu*mungsstrategie benötigt der Erhalt der weiteren Systemstrukturen ebenfalls die öffentliche Suggestion, dass "eh olles supa is in da provinz ösiland".

Alle -Werte- , in diesem Fall -Zahlen- sprechen dafür, dass man sich mit seinem aus Medien, Heute und Krone erworbenem Horizont "gut bis sehr gut" fühlen kann. Was diese gewissen Zahlen über:
1) Ökologische Aspekte 2) Sozial-Gesellschaftliche Aspekte 3) Bildungs-Aspekte 4) Wirtschaftliche Aspeke etc. - und dies alles langfristig(!) gesehen (=50-100 Jahre) bedeuten wird,
ja DAS ist eine ganz andere Geschichte.
Aber diese Geschichte ist eben auch nicht relevant.
Relevant ist einzig, dass in unserem System eben ein paar Leutchen ziemlich kräfitg profitieren möchten, und dies eben so lange es geht und so lange ein möglichst großer Teil der Wahlberechtigten
in offensichtlicher Kleingeistigkeit umherläuft und danach zu handeln pflegt.

Also, olles is supa in da wörld. Tu ma weita konsumieren bis da Kuckuck kommt, dann läufts schön weiter, sonst verhungert eh keiner irgendwo, auch werden die "Systeme" nicht schlechter für immer mehr Menschen und - ahoi, ganz bestimmt geht es dem globalen Ökosystem auch ganz doll mit unserer Art zu Leben.

Der Herr G. hätte damals geträumt von solcher einer Massenbee........

Gast: Fladischer K
24.10.2012 14:15
5 0

wie passt das zusammen?

1,4 Mio. Österreicher armutsgefährdet

Vier von fünf Österreichern geht es „gut bis sehr gut“

Erklärung bitte!

2 0

Re: wie passt das zusammen?

Statistik ! (ähnlich Umfrage,GUTachten,Münchhausen,
).

4 0

Danke Österreich

Die lügen Probaganda in seiner bestform ob in Österreich oder Deutschland das Volk wird nur mehr angelogen und verarscht von der Politik.In den meisetn Ländern Arbeitet man um zu Leben...... bei uns Lebt man um zu Arbeiten..., seit mal alle Ehrlich??!! .. kann einer von euch noch Spareinlagen tätigen für die Zukunft? Das drittreichste Land, die beste Lebensqualität, das beste Sozialsystem, die beste Rentenversorgung..... wer soll den dass noch immer glauben, die Politiker sind verrückt! 1000 Leute befragt??? von 8.460.390 Einwohner? Was sind das für Umfragen und dann wahrscheinlich fast nur Junge Leute! Da waren wahrscheinlich 80% Grüne dabei. Anscheinend haben sie da nur Politiker und Banker gefragt die Stadistik ist das Geld nicht wert auf dem Papier wo es geschrieben steht.
__________________

Gast: PÖHSE
24.10.2012 13:16
9 0

Und noch a bissel a Werbung...



weil EU ist sooo gut .

Mir geht's blendend! Ich hab' ein Leben...

...wie ein junger Hund und kann somit die Studie nur bestätigen.
Schön ist es auf der Welt zu sein, sagt die Biene zu dem Stachelschwein......

Gast: ZARA
24.10.2012 12:52
8 0

Präziser:

4 von 5 Parteibuchsozen geht es in Korruptistan ausgezeichnet. Na kein Wunder.

Interessant, diese Statistiken!

Ohne jetzt den Wahrheitsgehalt der Umfragen, Statistiken überprüfen zu wollen, ein Aspekt ist jedoch interessant. Beobachtet man die Aussagen der Statistiken, die in relativ kurzen Abständen verlautbart werden, so fällt Folgendes auf: "Die Zufriedenheit der meisten Arbeitnehmer mit dem Arbeitsplatz ist sehr hoch". Wenige Wochen später:"Großteil der Arbeitnehmer ist mit seinem Arbeitsplatz nicht zufrieden."
"Euro als Teuro, eine Inflation die nur gefühlt wird". "Keine Einbildung, Euro tatsächlich ein Teuro". "Österreicher blicken großteils optimistisch in die Zukunft" "Österreicher, chronische Pessimisten".
Nun, so ähnlich werden wir mit den Ergebnissen diverser Statistiken in kurzen Abständen konfrontiert. Das Spannende daran ist, dass nämlich die Aussagen nicht nur bei gleichen Themen innerhalb kurzer Zeit ein wenig voneinander abweichen, sondern oft gerade das Gegenteil von dem so eben noch Behaupteten gelten soll. Wir sollten uns von diesen Statistiken nicht irre machen lassen.
Die Zuverlässigkeit ist etwa so groß, wie die Wahlprognosen. Und wie diese liegen und der Realität entsprechen werden wir bei den kommenden Urnenrufen wieder sehen.
Bewusste Täuschung oder Kaffeesudleserei, das ist einerlei. Am besten, man ignoriert diese eindeutig manipulierten Ergebnisse und bemüht den eigenen Kopf.

Re: Interessant, diese Statistiken!

Da sieht man schon wie weit unsere Medienlandschaft manipuliert ist um den Bürger zu täuschen.
Die merkens nicht mal wenn sie sich selbst wiedersprechen.

Ich schliesse mich vollkommen an:
Hirnkastl einschalten und nicht alles glauben was propagiert wird.

Antworten Antworten Gast: facepalm
24.10.2012 13:31
0 1

Re: Re: Interessant, diese Statistiken!

hier sprechen die großen kenner statistischer erhebungen... da is um die tasten (oder um den touchscreen) zu schade, auf denen das getippt wurde

Gast: Wer's glaubt
24.10.2012 12:37
6 0

Glaube nie einer Statistik ....


Meine nicht repräsentative Statistik sagt, dass im Supermarkt seit Monaten die Kunden weniger und weniger werden. Die Fleischvitrine zur Hälfte leer, das Angebot bei Wurst stark verkleinert.

Messerscharf schließe ich daraus: die Leute kaufen sehr viel weniger.

Aber bis zu den Wahlen dürfen wir noch viele Statistiken erwarten, die uns sagen, wie gut es uns doch geht.

Gast: ZARA
24.10.2012 12:16
2 0

Präziser:

4 von 5 Parteibuchsozen geht es in Korruptistan ausgezeichnet. Na kein Wunder.

 
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Hobbyökonom